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Mario Haner

Vermehrung

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Mario Haner    1.103

Vermehrung vegetativ

Das Vermehren von Pflanzenteilen (z.B. Blattsteckling) nennt man vegetative Vermehrung (ungeschlechtlich).
Die Vermehrung hat gewisse Vorteile unter anderem in einer schnelleren Pflanzenentwicklung und kürzeren Kultivierungszeit. Mit diesem Verfahren kann man einheitliche Pflanzenbestände schaffen, die alle die gleichen Eigenschaften besitzen bzw. das gleiche Erbmaterial haben. Zur Vermehrung werden oft Sprosse benutzt und das A und o dabei ist, so schnell wie möglich eine Bewurzelung zu erreichen. Um zu verhindern, dass Pflanzenteile vertrocknen oder die Nährstoffreserven zu Ende gehen. Die Luftfeuchtigkeit spielt eine besondere rolle in der vegetativen Vermehrung, da den Stecklingen Wurzeln fehlen um Wasser auf zu nehmen. Jedoch verdunsten die Stecklinge immer noch Wasser, daher muss die Verdunstung von Wasser zurück genommen werden. Man kann einen Teil der Blätter entfernen oder die Blätter einfach zurück schneiden. Dabei raubt man dem Steckling ein Teil seiner Energiereserven und die Photosynthese wird auch eingeschränkt. Eben so ist der Steckling durch die Zurücknahme der Blätter auch Verletzt und dieses schwächt auch den Steckling. Damit der Steckling nicht so viel Wasser verdunsten muss kann der Gärtner eine eigene Biosphäre um den Steckling erzeugen, indem er die Luftfeuchtigkeit erhöht mit Hilfe einer Folie. Je höher die relative Luftfeuchte ist, desto weniger verdunstet der Steckling. Dies nennt der Gärtner auch “gespannte Luft”.

Um die Wurzelbildung zu beschleunigen, kann man die Bodentemperatur erhöhen. Als optimale Wärme  wird eine Temperatur von 18-25°C benötigt. Diese kann durch im Boden versenkte Heizungskanäle erreicht werden. Wenn der Steckling genügen Wurzeln gebildet hat muss man dafür sorgen das sich auch der Steckling entfalten kann. Dabei wird die Bodentemperatur wieder gesenkt und die Lufttemperatur auf 18-25°c erhöht. Um den Steckling jetzt optimal weiter Wachsen zu lassen muss auf die Lichtintensität geachtet werden. Durch mehr Licht kann die Wurzelbildung und die Photosynthese erhöht werden.

Man Unterscheidet die Stecklinge in Verschiedene Stecklingsmethoden bzw. Arten:

1. Ableger: hier wird durch so genannte Ableger Vermehrt. Dazu werden Erdrillen ausgehoben und ein Ast wird mit einen Krummen Eisenstück im Boden verankert (dies geschieht im Frühjahr Februar/März). Zuerst bleiben die Erdrillen offen, so lange bis sich erste Treibe bilden. Dann wird nach und nach immer wieder Erde aufgehäufelt. Im Herbst werden dann die neuen gewonnen Jungpflanzen abgestochen und Aufgeschult.

2. Risslinge: hier werden Triebe von Der Mutterpflanze abgerissen. Hiezu muss man wissen, dass sich die Wurzeln des Steckling aus dem offenen Kambiumring entwickeln.

3. Ausläufer: hier Bildet die Pflanze Seitentriebe, die waagerecht über den Boden Wachsen und am ihren Ende eine Tochteerpflanze Bilden.

4. Blattsteckling: hier werden Blätter von der Mutterpflanze genommen mit oder ohne Steil und werden in Vermehrungssubstrat gesteckt. An der Basis bildet sich dann die neue Pflanze.

5. Blattstücksteckling: hier werden wieder die Blätter der Mutterpflanze benutzt. Es werden nur die Blätter zerschnitten und werden mit  der Schnittseite in ein Vermehrungssubstrat gesteckt.

6. Brutblätter: an den Blatträndern bilden sich kleine Pflänzchen, die man ablösen kann und in dein Substrat stecken kann.

7. Brutknollen:  diese bilden sich an der Basis der Knolle und werden wie andere Knollen dieser art behandelt. Sie müssen im Herbst aus dem Boden genommen werden und Frostfrei gelagert werden. I  Frühjahr kann man sie wieder in den Boden setzten.

8. Brutzwiebel: hier bilden sich die neuen zwiebeln in den Achseln der Zwiebelschale. Je nach Größe der Brutzwiebeln brauchen sie zwei bis drei Jahre bevor sie das erste mal Blühen.

9. Bulbillen:  sie sind Brutzwiebeln artig und entstehen in der Blattachsel. Abgetrennt von der Mutterpflanze kann aus jeder Bulbille eine Pflanze werden.

10. Kindel: dies sind Tochter Pflanzen, die in der nähe der Basis der Mutterpflanze  aus Seitentrieben heraus entstehen. Trennt man diese von der Mutterpflanze kann eine neue Pflanze entstehen.

11. Rhizome: sind umgewandelte Sprosse, die sich durch die Erde Wandern. Die Sprossachse ist gestaucht und wird als Speicherorgan benutzt. Wenn sie an die Erdoberfläche treten bilden sie eine Pflanze.

by C.P.

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Mario Haner    1.103
On 3.4.2016, 10:09:38, devcode schrieb:

Vielen Dank dafür..........

@Mario Haner

Wäre es möglich die Beispiele mit Bildern zu unterlegen?

 

Liebe Grüße

Werde ich die Tage gerne machen, wenn ich Zeit finde!

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devcode    23
vor einer Stunde, Mario Haner schrieb:

Werde ich die Tage gerne machen, wenn ich Zeit finde!

Vielen Dank dafür nur kein Streß finde es klasse das sich Leute die schon dieses Know How haben anderen ihr wissen weitergeben möchten.

 

In diesem Sinne Danke nochmal für den Thread :Respekt:

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