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Legalize-Cannabis

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Über Legalize-Cannabis

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  1. [DHV] AfD-Experte aus Paralleluniversum | DHV-Video-News #195

    Video of AfD-Experte aus Paralleluniversum | DHV-News #195 Die Hanfverband-Videonews vom 15.02.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. EU-Parlament: Resolution zu Cannabis als Medizin USA: Eine Milliarde Steuereinnahmen auf Cannabis in 2018 Schleswig-Holstein prüft Cannabis-Modellprojekte - nicht Sachsen: AfD und Grüne zu Cannabislegalisierung Termine Vorbemerkungen WHO und Alkohol?: WHO - Health topics - Alcohol DHV-Pressemitteilung vom 01.02.2019: Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Neuklassifizierung von Cannabis Live-Sendungen - ask me anything - bald auch hier auf Youtube: DHV Facebook, 15.02.2019: Ask me anything mit DHV-Chef Georg Wurth EU-Parlament: Resolution zu Cannabis als Medizin Entschließung des Europäischen Parlaments vom 13. Februar 2019 zum Einsatz von Cannabis in der Medizin Europäisches Parlament, Pressemitteilung vom 13.02.2019: Nutzung von Arzneimitteln auf Cannabis-Basis fördern DHV, 14.02.2019: EU-Parlamentsresolution zu Cannabis: Kommt jetzt ein "Lex Sativex"? DAZ online, 14.02.2019: Resolution - EU-Parlament will Cannabismedizin fördern und „vergisst“ die Blüten Martin Häusling (MdEP, Grüne), Pressemitteilung vom 13.02.2019: EU-Parlament befürwortet: Zugang zu medizinischem Cannabis erleichtern Tiemo Wölken (MdEP, SPD), 13.02.2019: Vorteile für Patientinnen und Patienten nutzen - Europaparlament fordert mehr Forschung zum Einsatz von Cannabis in der Medizin DHV, 12.02.2019: Deutscher Hanfverband lobbyiert im Europäischen Parlament für Cannabisblüten als Medizin USA: Eine Milliarde Steuereinnahmen auf Cannabis in 2018 NOML, 07.02.2019: Retail Cannabis Tax Revenues Surpass $1 Billion In 2018 NOIZZ, 11.02.2019: Über 1 Milliarde an Cannabis-Steuern: Die USA steht erst am Anfang Schleswig-Holstein prüft Cannabis-Modellprojekte - nicht Welt, 07.02.2019: Schleswig-Holstein - SSW fordert Cannabis-Modellversuch taz, 13.2.2019: Cannabis-Legalisierung - Rauchzeichen vom SSW Sachsen: AfD und Grüne zu Cannabislegalisierung MDR, 10.02.2019: Sachsens Grüne wollen Cannabis legalisieren (Video) Haucap-Studie November 2018: DIE KOSTEN DER CANNABIS-PROHIBITION IN DEUTSCHLAND - EineStudieim Auftrag des Deutschen Hanfverbands Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Termine der kommenden zwei Wochen Bochum: Infostand der DHV-Ortsgruppe Bochum, Samstag, 16. Februar 2019, 11:00 Uhr, Bochum, Kortumstraße / Ecke Husemannplatz Stuttgart: Grillfest der DHV-Ortsgruppe Stuttgart, Sonntag, 17. Februar 2019, 16:00 Uhr, Stuttgart: Grillplatz Schlossgarten Mönchengladbach: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Mönchengladbach in Gründung, Montag, 18. Februar 2019, 19:00 Uhr, Mönchengladbach: Alge Restaurant, Waldhausener Straße 86a München: Öffentliche Veranstaltung zu Cannabis der Bayerischen Akademie für Suchtfragen in Forschung und Praxis, Dienstag, 19. Februar 2019, 16:00 Uhr, 80336 München, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der LMU München Bibliothek, Nußbaumstraße 7 Heidelberg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Rhein-Neckar, Dienstag, 19. Februar 2019, 19:00 Uhr, Heidelberg: Loras Café Bar, Schwetzingerstr. 44 Berlin: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Berlin, Mittwoch, 20. Februar 2019, 19:00 Uhr, Hamburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Hamburg, Dienstag, 26. Februar 2019, 19:00 Uhr, Hamburg, Tortuga Bar, Bleicherstraße 27 Bochum: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Bochum in Gründung, Dienstag, 26. Februar 2019, 19:00 Uhr, Bochum: Soziales Zentrum Bochum, Josephstr. 2 Augsburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Augsburg, Mittwoch, 27. Februar 2019, 19:00 Uhr, Augsburg: Brecht's Bistro, Auf dem Rain 6 Audio: dhv_news_195_-_podcast_15_02_2019.mp3 Themen: Parteien (Deutschland) Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  2. Bildrechte bei:@stoner.bazaar Das Europäische Parlament in Straßburg hat gestern eine Resolution zum Einsatz von Cannabis in der Medizin verabschiedet, in der sich die Abgeordneten mehrheitlich dafür aussprechen, "Arzneimitteln auf Cannabis-Basis und anderen Anwendungen von Cannabis zu unterscheiden". In der Resolution fordern sie die Mitgliedsstaaten auf, "es dem professionellen Ermessen der Ärzte zu überlassen, Patienten mit entsprechenden Krankheiten offiziell zugelassene Arzneimittel auf Cannabis-Basis zu verschreiben." Ferner sollen es die Mitgliedsstaaten durch entsprechende Verordnungen erleichtern, zukünftig intensiver an der Entwicklung solcher Medikamente zu forschen. Kaum neue Ansätze Was auf den ersten Blick klingt, als wolle das EU-Parlament medizinisches Cannabis europaweit zulassen, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Mogelpackung. Denn die Empfehlung bezieht sich nur auf zugelassene Fertigpräparate, deren Nutzen in klinischen Studien nachgewiesen wurde. Somit wäre das einzige Arzneimittel, welches diesen Kriterien entspräche, das in der ganzen EU ohnehin zugelassene Sativex. Blüten und selbst Dronabinol sowie medizinische Extrakte wie THC25, die es in deutschen Apotheken gibt, fielen eindeutig nicht darunter. Ein Antrag der Fraktion der Grünen mit Unterstützung von Linken und Sozialdemokraten, der Cannabis-Blüten und Rezeptursubstanzen wie Dronabinol oder THC25 mit einbeziehen wollte, erhielt nicht die notwendige Mehrheit. Der DHV hatte diesen Änderungsantrag mit einer E-Mail an die EU-Parlamentarier unterstützt. Das einzig Neue an dem Beschluss ist die Forderung, dass die Krankenkassen die Kosten für cannabisbasierte Fertigpräparate übernehmen sollen, anders als es derzeit oft der Fall ist. Neu ist auch, dass das Parlament fordert, die Wirksamkeit von Fertigpräparaten bei mehr als der bislang einen zugelassenen Indikation zu prüfen. Denn das einzige Präparat, was den Kriterien des EU-Parlaments entspräche, ist Sativex. Das ist bislang nur bei der Behandlung von MS zugelassen. Die Forderungen aus Straßburg, jetzt auch die Wirksamkeit bei HIV/Aids, den Symptomen von psychischen Störungen wie Psychosen, des Tourette-Syndroms und von Epilepsie, Alzheimer, Arthritis, Asthma, Krebs, Morbus Crohn und Grünem Star zu erforschen, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Cannabisblüten nicht als Medizin anerkannt werden sollen, obwohl die Kosten der Fertigpräparate das Vier- bis Zwanzigfache von pflanzlichem Cannabis betragen. In der Erklärung heißt es ferner: "Das Parlament betont, dass sich eine Regulierung für Arzneimittel auf Cannabis-Basis in zusätzlichen Ressourcen für die Gebietskörperschaften niederschlagen würden und sich mit ihr der Schwarzmarkt eindämmen und die Qualität und eine korrekte Kennzeichnung sicherstellen ließe. Zudem würde sich der Zugang Minderjähriger zu diesem Stoff beschränken lassen." Das wirft die Frage auf, wer hier medizinisches und Cannabis zum Freizeitkonsum durcheinander bringt? Das Gespenst kiffender Kinder und Jugendlicher hat in dieser Debatte, wie die Parlamentarier einen Absatz zuvor selbst noch fordern, nichts verloren. Themen: Cannabis als Medizin Drogenpolitik in Europa Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  3. Bild Copyright: @stoner.bazaar Der DHV hat alle deutschen Mitglieder des Europarlaments sowie alle Mitglieder im Ausschuss für Öffentliche Gesundheit (ENVI) des Europäischen Parlaments angeschrieben und aufgefordert, sich auch für die Nutzung von Cannabisblüten als Medizin einzusetzen. Bislang ist nur vorgesehen, dass Rezeptur- und Fertigarzneimittel aus Cannabis genutzt werden sollen. Die Fraktionen der Grünen und der Sozialdemokraten haben dazu entsprechende Änderungsanträge gestellt, die vom Deutschen Hanfverband inhaltlich unterstützt werden. Der Antragsentwurf, der diese Woche im Europäischen Parlament diskutiert wird, zielt darauf ab, Cannabis als Medizin lediglich als Fertig- und Rezepturarzneimittel zur oralen Aufnahme zu behandeln. Aufgrund unserer täglichen Arbeit mit Patienten und der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse sind wir überzeugt, dass viele Patienten von einer Behandlung mit dem vollen Wirkstoffspektrum von Cannabisblüten mehr profitieren als von der Behandlung mit rein auf THC oder CBD basierenden Medikamenten. Deshalb haben wir unsere Expertise den Fraktionen der Grünen und der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament zur Verfügung gestellt, die sich ebenfalls für den Erhalt der Blüte in der Behandlung einsetzen. Mit dieser Mail wollen wir die restlichen Mitglieder des Ausschusses für Öffentliche Gesundheit vor dieser für Patienten nachteiligen Entwicklung eindringlich warnen. Hier der Text, den wir bereits in der vergangenen Woche an alle deutschen Parlamentarier sowie alle Mitglieder im Ausschuss für Öffentliche Gesundheit (ENVI) des Europäischen Parlaments versendeten: Sehr geehrter Herr/Frau XY, in der kommenden Woche sollen Sie über Cannabis als Medizin entscheiden. Nach unserer bisherigen Kenntnis werden im Antragsentwurf nur Fertig- und Rezepturarzneimittel zur oralen Einnahme berücksichtigt. Für viele Patienten sind diese tatsächlich hilfreich. Nach den Erfahrungen aus der medizinischer Praxis und Erkenntnissen der Wissenschaft ist es allerdings für viele andere Patientinnen und Patienten besser, die Blüten der Hanfpflanze zur Inhalation als Medikament verschrieben zu bekommen. In Deutschland haben wir seit knapp zwei Jahren das Gesetz “Cannabis als Medizin”. Die Erfahrung vieler Ärztinnen und Ärzte und die vieler Patientinnen und Patienten zeigt Folgendes: Die Vielfalt der Cannabinoide und Terpene ist wichtig für die Bandbreite des Anwendungsspektrums. Das können die zur Zeit verfügbaren Fertig- und Rezepturarzneimittel nicht bieten. Die Inhalation ist für manche Patienten die richtige Applikationsform wegen des schnellen Anflutens (z.B. gegen Schmerzspitzen) und wegen der besseren Dosierbarkeit. (Bei Verwendung von Verdampfungsgeräten gibt es auch keine wesentliche Belastung der Atemwege.) Cannabisblüten sind - umgerechnet auf den THC Gehalt - die preiswerteste Variante, was den Krankenkassen, aber auch den Patientinnen und Patienten zu Gute kommt. Dementsprechend haben Cannabisblüten in Deutschland einen erheblichen Marktanteil. Im Sinne der Patientinnen und Patienten möchten wir Sie eindringlich bitten, bei Ihrer Abstimmung die Änderungsanträge im Europäischen Parlament zur Gleichstellung von Cannabisblüten mit Fertig- und Rezepturarzneimitteln zu berücksichtigen. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Georg Wurth Geschäftsführer, Deutscher Hanfverband Jürgen Neumeyer Politische Kommunikation, DHV Themen: Deutscher Hanfverband Cannabis als Medizin Drogenpolitik in Europa Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  4. Video of WHO empfiehlt Neueinstufung von Cannabis | DHV-News #194 Die Hanfverband-Videonews vom 08.02.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. WHO empfiehlt Neueinstufung von Cannabis SPD eiert herum Cannabislobby gegen Hanfblüten Denver: Erstes Volksbegehren für Magic Mushrooms Termine Vorbemerkungen DHV Youtube, 06.02.2019: Opening | CaNoKo! 2018 DHV, 07.02.2019: Der erste Parlamentarische Abend des Deutschen Hanfverbands WHO empfiehlt Neueinstufung von Cannabis DHV-Pressemitteilung vom 01.02.2019: Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Neuklassifizierung von Cannabis Brief der WHO an UN-Generalsekretär António Guterres, 24.01.2019: Vorschläge zur Neueinstufung von Cannabis Brief der WHO an UN-Generalsekretär António Guterres, 23.07.2018: Neueinschätzung von Cannabis WHO Expert Committee on Drug Dependence (ECDD) -- Critical Review: Cannabis and cannabis resin (2018) - (ausführlich, 179 Seiten) SINGLE CONVENTIONONNARCOTIC DRUGS, 1961 UNODC - CONVENTION ON PSYCHOTROPIC SUBSTANCES, 1971 taz drogerie, 03.02.2019: Eine Debatte gewinnt an Fahrt - Neubewertung von Cannabis der WHO SPD eiert herum Zitat aus der aktuellen Antwort des SPD-Parteivorstands ohne Link, liegt dem DHV vor. Abgeordnetenwatch, Antwort Andreas Nahles vom 17.01.2019 Friedrich Ebert Stiftung, Januar 2019: Erste Lehren aus fünf Jahren legalem Cannabis in Uruguay Cannabislobby gegen Hanfblüten Pharmazeutische Zeitung, 01.02.2019: Cannabis auf Rezept - Wie häufig sind »Spaßverordnungen«? DAZ-online, 05.02.2019: Medizinalhanf-Diskussionsrunde - Gibt es einen Glaubenskrieg in der Cannabistherapie? Denver: Erstes Volksbegehren für Magic Mushrooms stopthedrugwar.org, 06.02.2019: In Historic First, Denver Will Vote on Decriminalizing Magic Mushrooms [FEATURE] Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Die UN könnten die weltweite Cannabis-Politik ändern, Vice, 05.02.2019 Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Neuklassifizierung von Cannabis, Wallstreet Online, 01.02.2019 Termine der kommenden zwei Wochen München: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe München, Sonntag, 10. Februar 2019, 14:15 Uhr, München: Eine-Welt-Haus, Schwanthaler Straße 80 Wuppertal: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Bergisches Land, Dienstag, 12. Februar 2019, 19:00 Uhr, Wuppertal: Café Hutmacher, Mirkerstr. 48 Augsburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Augsburg, Mittwoch, 13. Februar 2019, 19:00 Uhr, Augsburg: Brecht's Bistro, Auf dem Rain 6 Erfurt: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Erfurt, Mittwoch, 13. Februar 2019, 19:00 Uhr, Erfurt: Don Giovanni, Willy-Brandt-Platz 1 Dortmund: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Dortmund in Gründung, Mittwoch, 13. Februar 2019, 19:00 Uhr, Dortmund: Black Pigeon, Scharnhorststr. 50 Stuttgart: Grillfest der DHV-Ortsgruppe Stuttgart, Sonntag, 17. Februar 2019, 16:00 Uhr, Stuttgart: Grillplatz Schlossgarten Mönchengladbach: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Mönchengladbach in Gründung, Montag, 18. Februar 2019, 19:00 Uhr, Mönchengladbach: Alge Restaurant, Waldhausener Straße 86a Heidelberg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Rhein-Neckar, Dienstag, 19. Februar 2019, 19:00 Uhr, Heidelberg: Loras Café Bar, Schwetzingerstr. 44 Berlin: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Berlin, Mittwoch, 20. Februar 2019, 19:00 Uhr, Themen: Internationales Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  5. [DHV] Der erste Parlamentarische Abend des Deutschen Hanfverbands

    Vorheriges Wiedergabe Pause Weiter 2018 konnten wir eine Premiere vermelden: den ersten Parlamentarischen Abend in der Geschichte des Deutschen Hanfverbands. Unter dem Schwerpunkt "Cannabis als Medizin" führten wir im Oktober 2018 Politiker, Patienten, Ärzte, Apotheker und Wirtschaftsvertreter im Berliner Hanf Museum zusammen, um über Probleme in der Praxis und politische Lösungsansätze im bundespolitischen Umfeld zu diskutieren. Über 70 Parlamentarier, Mitarbeiter von Abgeordneten, Wirtschaftsvertreter, Praktiker und fachlich Interessierte folgten der Einladung des DHV ins Berliner Hanfmuseum. In prägnanten Impulsen aus unterschiedlichen Professionen wurde ein kritisch-konstruktiver Blick auf die bisherige Praxis des Cannabis-als-Medizin-Gesetzes geworfen und Verbesserungsvorschläge an die Bundespolitik formuliert. So berichteten Patienten und Fachleute den anwesenden drogenpolitischen Sprechern der Grünen, Linken, FDP und SPD aus ihren zum Teil negativen Praxiserfahrungen mit den Gesetz und verdeutlichten in ihren Redebeiträgen den vorhandenen Verbesserungsbedarf. Bestätigt wurden dabei auch die Dauer-Kritikpunkte des DHV an der aktuellen Situation: Fehlende Bereitschaft der Ärzte zur Verschreibung von Cannabis Versorgungsengpässe in den Apotheken Hohe Preise für Medizinalhanfblüten Massenhafte Ablehnungen der Krankenkassen zur Kostenübernahme Produktion von Medizinalhanfblüten in Deutschland kommt nicht vorwärts Unter den Rednern des Parlamentarischen Abends befanden sich neben DHV-Geschäftsführer Georg Wurth folgende Personen: Dr. Knud Gastmeier, Schmerztherapeut & Palliativmediziner Dr. Franjo Grotenhermen, Vorsitzender Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (Videobeitrag) Christoph Schäkermann, MS-Patient mit Cannabismedikation Claudia Neuhaus, Apothekerin & Inhaberin Witzleben Apotheke Morten Brandt, General Manager Europe, Wayland Group Rolf Ebbinghaus, Hanf Museum Berlin Zudem bekamen wir für unseren parlamentarischen Abend Grußworte von folgenden MdB, Dr. Kirsten Kappert-Gonther (Grüne), Niema Movassat (Linke), Dirk Heidenblut (SPD), Dr. Wieland Schinnenburg (FDP). Im Anschluss nutzten die Teilnehmer bei einer kulinarischen Hanfreise die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Erkundung des Hanf Museums, dem wir an dieser Stelle nochmal ganz herzlich für die Unterstützung bei der Durchführung dieser Premiere danken möchten! Für uns waren die durchweg positiven Reaktionen ein klares Zeichen: Wir werden weiterhin Parlamentarische Abende organisieren und für Vernetzung und Austausch mit Entscheidern in drogenpolitischen Fragen sorgen. Themen: Deutscher Hanfverband Cannabis als Medizin Hanfszene Veranstaltungsbericht Drogenpolitik - DHV Drogenpolitik in Deutschland Stimmen für die Legalisierung Sonderthemen: Startseite Meilenstein Gesamten Artikel anzeigen
  6. [DHV] Video: Opening "Cannabis Normal!" Konferenz 2018

    Video of Opening | CaNoKo! 2018 Die "Cannabis Normal!" Konferenz des Deutschen Hanfverbandes brachte auch im letzten Jahr wieder Politik, Aktivismus und Wissenschaft zusammen, um Wissen zu verbreiten, zu motivieren und die Legalisierung von Cannabis zu fördern. Zum Start unserer Videoreihe zur 2. "CaNoKo" präsentieren wir euch hier das Opening, welches auch 2018 wieder politischer Natur war. Neben der Einführungsrede von DHV-Geschäftsführer Georg Wurth waren dieses Mal mit einer kurzen Impulsrede dabei: Niema Movassat, MdB, Linke Kirsten Kappert-Gonther, MdB Grüne Wieland Schinnenburg, MdB, FDP Burkhard Blienert, ehem. MdB, SPD. Ein weiteres kurzes Grußwort kam von Prof. Stephan Quensel, einem der Preisträger des "Hanf-Adlers" 2018. Die Tonaufnahme war beim Opening leider nicht optimal, wir bitten den Summton zu entschuldigen. Weitere Videos zur CaNoKo 2018 werden im Laufe des Jahres 2019 nach und nach online gehen. Der DHV strebt mit der Veranstaltungsreihe keine Gewinne, sondern nur eine mittelfristige Kostendeckung an. Wir meinen, dass eine solche Konferenz ein hilfreicher Baustein auf dem Weg zur Legalisierung ist. Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Sponsor werden! Themen: Deutscher Hanfverband Hanfszene Veranstaltungsbericht Stimmen für die Legalisierung Sonderthemen: Cannabis Normal! Die Konferenz Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  7. Bereits im vergangenen Jahr hat der Münchener Ableger des Deutschen Hanfverbands einen politischen Prozess angestoßen, der Anfang 2019 bundesweit Schlagzeilen machte. Die Rede ist vom angestrebten Cannabis-Modellprojekt zur Versorgung von durch Lieferengpässe geplagten Patienten in der bayrischen Landeshauptstadt. Hier berichtet euch die Ortsgruppe über die Entstehung des Projekts. “Warum ausgerechnet in München?” war eine der Fragen, die uns ein Journalist stellte. Warum wir uns für ein Modellprojekt mit dem Fokus auf die Versorgung von Patienten konzentrierten, ist schnell erklärt. Wir leben hier und manche von uns leiden hier unter den Lieferengpässen, denn bei uns sind einige Patientinnen und Patienten aktiv, von denen wir persönlich aus erster Hand erfahren, wo der Schuh drückt. Dazu kommen noch viele weitere Anfragen, Berichte und Beschwerden. Das Problem ist freilich ein bundesweites, doch sind wir überzeugt, dass wir auch hier vor Ort etwas dagegen unternehmen können, dass selbst schwer kranke Patientinnen und Patienten nicht die Medizin bekommen können, die Ihnen ärztlich verschrieben wurde. Bereits 2017 war Handlungsbedarf absehbar Es hat uns überrascht, dass dieses Problem über Monate hinweg verschwiegen, nicht anerkannt und viel zu wenig dagegen unternommen wurde. Als dann noch im November 2017 der gesundheitspolitische Sprecher der CDU im Bundestag, Erwin Rüddel (MdB) behauptete, dass Uruguay keinen Medizinalhanf nach Deutschland liefern dürfe, weil dort Cannabis als Genussmittel legalisiert wurde, war das für uns ein Alarmsignal. Denn schließlich war zu dem Zeitpunkt absehbar, dass Kanada 2018 ebenfalls legalisiert und die Niederlande Modellprojekte hierzu planen. Somit steht seither die Frage im Raume, ob diese als Lieferanten wegfallen könnten. Heute wissen wir, dass sie weiterhin liefern dürfen und dass die Bundesregierung keine Änderung plant. Letztlich ist hierzu aber der Suchtstoffkontrollrat der Vereinten Nationen (INCB) berechtigt, solche Maßnahmen einzuleiten. Ob und was seitens des INCB hierzu geschieht, bleibt weiterhin offen. Doch aus der Weltdrogenpolitik zurück nach Deutschland: Auch wenn Kanada und die Niederlande weiter liefern dürfen, reichen die Importe bis heute nicht aus. Aktuell sind sogar nur 3 bis 6 von 32 zugelassenen Medizinalhanfsorten verfügbar. Zwar soll auch im Rahmen einer Ausschreibung der staatlichen Cannabisagentur Medizinalhanf angebaut werden, doch der Zuschlag dazu wurde bis heute nicht erteilt. Die erste Ernte hieraus wird es frühestens im Jahr 2020 geben - vorausgesetzt, das Vergabeverfahren zieht sich nicht noch durch Formfehler und rechtliche Schritte weitere Monate oder Jahre in die Länge. Unser Sprecher Micha Greif stellte drei konkrete Fragen zur Sache auf Abgeordnetenwatch.de an Herrn Rüddel (MdB), dieser beantwortete die Fragen jedoch nicht. Stattdessen bedankte er sich für die „Anmerkungen“, die er an den Gesundheitsausschuss des Bundestages weitergeben werde. Im Februar berichtete das BR-Magazin PULS über die Lieferengpässe am Beispiel unseres Mitstreiters Chris. Chris kennt ihr vielleicht schon aus der Berichterstattung zu „Polizei bezahlt Joint“. Ein Modellprojekt für Patienten Doch wir wollten mehr tun und so fassten wir den Entschluss, dass wir einen Bürgerantrag samt Onlinepetition für ein kommunales Modellprojekt starten wollen, so wie es unser Sprecher Micha bereits 2014 in Münster startete und zu einem erfolgreichen Stadtratsbeschluss und einer Fachkonferenz führte. So ein Projekt muss stets noch – selbst wenn die Stadt sich dazu entschließt – vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) genehmigt werden. Daher haben wir die bisherigen Ablehnungsgründe geprüft und berücksichtigt, so dass die Genehmigungschancen deutlich gestiegen sind. Im Unterschied zum Münsterschen Antrag geht es diesmal somit nur um Medizinalhanf, welches ausschließlich über die Apotheke und nur an anerkannte Patientinnen und Patienten abgegeben werden soll. Neben den inhaltlichen Verbesserungen in unserem Antrag haben wir nun mit dem Gesetz zu Cannabis als Medizin auch eine deutlich bessere drogen- und gesundheitspolitische Ausgangslage. Der Kontakt zur Politik Unsere Petenten Chris Neuroth, Micha Greif, Alex Scheiderer und Philipp Ferrer reichten den Antrag am 03.04.2018 persönlich bei der Stadt ein. Anschließend starteten wir eine inhaltsgleiche Onlinepetition auf Openpetition. und informierten die Medien in der ersten von uns organisierten Pressekonferenz. Wir kontaktierten zudem alle im Stadtrat vertretenen Parteien und Jugendorganisationen für persönliche Gespräche. Hieraus resultierten gute Gespräche mit den Linken, den Grünen, den Jusos, der FDP und den Freien Wählern. Bei den Linken veröffentlichten wir in der Folge einen Artikel von unserem Mitstreiter Musa Saglam und unserem Sprecher Micha Greif in der Zeitschrift „MitLINKS“, die Grünen stellten einen auf unserer Arbeit basierenden Antrag im Stadtrat, die Jusos leisteten Überzeugungsarbeit innerhalb der SPD und die FDP wollte ebenfalls bei der SPD für die Unterstützung eines solchen Modellprojekts werben. Die Freien Wähler luden uns sogar in den Landtag ein. Als Mitglied der Grünen überzeugte Micha sowohl den Grünen Ortsverband München Nord als auch im Anschluss die Stadtversammlung der Grünen mit großer Mehrheit zur innerparteilichen Zustimmung für das Modellprojekt. Als Co-Organisator einer Hanf-Infoveranstaltung der Grünen stellte er zudem den Antrag auch dort persönlich vor. Intern haben wir für die Partei- und Lobbygespräche eine Arbeitsgruppe gegründet, in der neben den vier Petenten auch die weiteren ehrenamtlichen Lobbyarbeitsinteressierten aus unserer Ortsgruppe mitmachen und an den Gesprächen teilnehmen können. Der Kontakt zur Presse Wir leisten hierzu auch viel Pressearbeit und die Resonanz hierzu war und ist grundsätzlich sehr positiv. Umso mehr stach ein angeblich investigativer Beitrag der Sendung „Funkstreifzug“ im Bayerischen Rundfunk heraus. Dort wurde uns zwar eine professionelle Pressearbeit bescheinigt, zugleich aber auch behauptet, dass die Lieferengpässe lediglich vom Hanf Magazin u. A. „vorgetäuscht“ wären, also nicht vorhanden seien. Die aktuell mit nur 1,5 von 5 Sternen bewertete Sendung war insgesamt so fehlerhaft und schlecht recherchiert, dass unser Sprecher Micha sich zunächst an die beiden Verfasser und anschließend an den Bayrischen Rundfunk wandte, woraufhin ein Teil der Fehler im entsprechenden Onlineartikel korrigiert wurde. Für unser Anliegen sowie für die ACM-Petition sammelten wir auch Unterschriften auf unserer GMM-Demo und bei unseren Infoständen auf dem Street Life Festival und und beim Oktoberfest. Der weitere politische Prozess Im Juni erhielt unser Sprecher Micha Greif einen persönlichen Gesprächstermin mit unserem Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU). Micha warb bei dem Termin für mehr Ärzteschulungen zu Cannabis als Medizin und für ein Modellprojekt zum Medizinalhanfanbau, wie wir es in München beantragt haben. Die Stadtverwaltung reagierte mit Schreiben vom 26.09.2018 zunächst ablehnend, bezweifelte in Bezug auf eine Stellungnahme der Bundesregierung ebenfalls die Existenz der Lieferengpässe und empfahl uns „gegebenenfalls“ unsere „Petition zurückzunehmen“. Wir antworten sogleich mit allen Belegen, die wir für die Lieferengpässe finden konnten, dass wir unsere Petition aufrecht erhalten und boten proaktiv an, im Falle von Restzweifeln unsere Patient/innen beim Gang zur Apotheke zu begleiten. Offenbar waren unsere Beweise überzeugend genug, so dass uns der März 2019 als voraussichtlicher Termin für die Behandlung unserer Petition genannt wurde. Im Dezember vereinbarten wir einen Termin zur Übergabe unserer Unterschriften an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Bei der Übergabe am 13.01.2019 sprach sich unser OB deutlich für ein solches Modellprojekt aus. Eine Mehrheit im Stadtrat hält er für möglich. Da sich unsere Gesprächspartner aus SPD, Grüne, Linke und FDP dafür ausgesprochen haben, sind die Chancen auf eine Mehrheit im Stadtrat tatsächlich sehr gut. Entsprechend groß war die bundesweite Medienresonanz auf die Statements von Herrn Reiter. Zusätzlichen Aufwind haben wir zwischenzeitlich auch durch die Meldung bekommen, dass es ausgerechnet hier in München den ersten offiziell genehmigten Medizinalhanfanbau dieses Jahrtausends in Deutschland gab. In einem Bunker, mitten in der Münchener Innenstadt, durch Manfred Sawatzky mit seiner Firma Südhanf. Die Firma Südhanf gibt es zwar nicht mehr, aber zwischenzeitlich hat sich die Firma Rossner-Consulting gemeldet, welche viele Firmen berät, die sich mit Cannabisanbau beschäftigen. In Memmingen gibt es z.B. die Firma Bunker-PPD die bereits in den Startlöchern für den Cannabisanbau steht. Rossner-Consulting hat sich klar für einen Anbau zur Belieferung der Münchener Apotheken ausgesprochen. Doch bevor es losgehen kann, muss die Stadt ihren Beschluss fassen und anschließend eine Genehmigung vom BfArM erhalten. Wir werden uns weiter auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass dieses Modellprojekt bald umgesetzt wird, auf dass zumindest die Patienten hier vor Ort nicht mehr auf ihre Medizin warten müssen. Spätestens wenn wir die Genehmigung des BfArM haben, werden sicherlich andere Städte mit ähnlichen Anträgen folgen. Unsere Texte dürfen hierzu gerne kopiert werden. Ein Bericht des Hanfverbands München Themen: Deutscher Hanfverband Cannabis als Medizin Hanfszene Kommunale Anträge und Petitionen (Deutschland) Medienbericht Sonderthemen: Startseite Cannabis als Medizin Gesetz (2016) DHV Ortsgruppen Gesamten Artikel anzeigen
  8. [DHV] US-Shutdown: Free Weed für Beamte | DHV-Video-News #193

    Video of US-Shutdown: FREE WEED für Beamte | DHV-News #193 Die Hanfverband-Videonews vom 01.02.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. Weitere CBD-Razzien Anbauvergabe in Deutschland wieder vor Gericht Thüringen: Guerilla-Growing im Winter? US-Shutdown: Freies Gras für arme Regierungsbeamte Erste Zahlen aus Kanada DHV-Ortsgruppe Bochum schon zur Gründung in den Medien Termine Weitere CBD-Razzien Weser Kurier, 24.01.2019: Vorwurf Drogen-Handel - Blüten und Tees der Bremer Hanfbar beschlagnahmt Passau24, 24.01.2019: Illegale Cannabis-Einfuhr oder ganz normale Produkte? Morgenweg, 19.01.2019: Razzien in Mannheimer Hanf-Laden Badische Zeitung, 31.01.2019: Existenzgründer in Lahr - Erst kam die Polizei, dann gab’s einen Sparkassenpreis für den Hanf-Laden Petition Hanf-Zeit: Klare Unterscheidung zwischen gesetzlich zugelassenen Nutzhanfsorten nach EU-Liste und Betäubungsmitteln Anbauvergabe in Deutschland wieder vor Gericht DHV, 29.01.2019: Zweite Ausschreibungsrunde des BfArM wieder vor Gericht BfArM Pressemitteilung vom 28.01.2019: Ausschreibung für den Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken: 79 Bieter haben Angebote abgegeben, Zuschlagserteilung soll im 2. Quartal 2019 erfolgen Thüringen: Guerilla-Growing im Winter? Thüringen24, 24.01.2019: Was war denn da los? Herrenlose Hanfpflanzen „warten“ an der Bushaltestelle US-Shutdown: Freies Gras für arme Regierungsbeamte marijuana.com, 24.01.2019: US-Shutdown beschert Regierungsbeamten Gratis-Cannabis The Hill, 22.01.2019: Pot website offers free medical marijuana to government workers amid shutdown Erste Zahlen aus Kanada Wallstreet online, 24.01.2019: Cannabis Report: Statistics Canada legt erste Zahlen vor DHV-Ortsgruppe Bochum schon zur Gründung in den Medien WAZ, 30.01.2019: Cannabis-Aktivisten gründen Bochumer Ortsgruppe Radio Bochum, 26.01.2019: Ab Dienstag gibt es in Bochum eine neue Gruppe die sich für die Legalisierung von Cannabis einsetzt. Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Neuklassifizierung von Cannabis, Wallstreet Online, 01.02.2019 Cannabis-Aktivisten gründen Bochumer Ortsgruppe, WAZ, 30.01.2019 Hanfbar bekommt Unterstützung aus der Politik, Weser Kurier, 29.01.2019 Raus aus der Schmuddelecke , Süddeutsche Zeitung, 28.01.2019 Ab Dienstag gibt es in Bochum eine neue Gruppe die sich für die Legalisierung von Cannabis einsetzt., Radio Bochum, 26.01.2019 Unterstützung für Hanf-Laden, Mannheimer Morgen, 25.01.2019 Termine der kommenden zwei Wochen Berlin: Treffen des Selbsthilfenetzwerks Cannabis-Medizin Berlin, Freitag, 1. Februar 2019, 18:00 Uhr, Berliner Aids-Hilfe e.V. München: Treffen der Selbsthilfegruppe Cannabis als Medizin, Freitag, 1. Februar 2019, 20:15 Uhr, München: Westendstraße 151, Selbsthilfezentrum München: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe München, Sonntag, 3. Februar 2019, 10:00 Uhr, München: Weltwirtschaft, Schwanthalerstr. 80 Heidelberg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar, Montag, 4. Februar 2019, 19:00 Uhr, Heidelberg: Laden für Kultur und Politik, Kaiserstr. 62 Stuttgart: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Stuttgart, Dienstag, 5. Februar 2019, 18:30 Uhr, Stuttgart: Stöckachstraße 53 Halle/Saale: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Halle/Saalekreis, Mittwoch, 6. Februar 2019, 17:00 Uhr, Halle/Saale: Linker Laden, Leitergasse 4 Mainz: Planungstreffen GMM Februar 2019 + Stammtisch, Donnerstag, 7. Februar 2019, 18:00 Uhr, Mainz: Cronopios Mainz, Zanggasse 21 Regensburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Regensburg, Donnerstag, 7. Februar 2019, 20:00 Uhr, Regensburg: Transition Base, Keplerstraße 6 München: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe München, Sonntag, 10. Februar 2019, 14:15 Uhr, München: Eine-Welt-Haus, Schwanthaler Straße 80 Erfurt: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Erfurt, Mittwoch, 13. Februar 2019, 19:00 Uhr, Erfurt: Don Giovanni, Willy-Brandt-Platz 1 Audio: dhv_news_193_-_podcast_01_02_2019.mp3 Themen: Internationales - Allgemeines Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  9. Pressemitteilung vom 01.02.2019 Berlin, 01.02.2019 - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen eine Neuklassifizierung von Cannabis, die den Umgang mit Cannabis grundlegend verändern und insbesondere die medizinische Nutzung erleichtern würde. Das geht aus einem Brief der WHO an UN-Generalsekretär António Guterres hervor, in dem Cannabis und seine Inhaltsstoffe THC und CBD neu bewertet werden. Eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe der WHO hatte zuvor die Risiken von Cannabis, THC und CBD untersucht und war zu dem Schluss gekommen, dass die Risiken die aktuelle Einstufung nicht rechtfertigen. Gleichzeitig wurde ein medizinischer Nutzen von Cannabis anerkannt. Die Veröffentlichung dieser Stellungnahme war ursprünglich bereits für Dezember vorgesehen, wurde aber ohne Angabe von Gründen verschoben. Dadurch wird eine schnelle Entscheidung der Suchtstoffkommission ECDD unwahrscheinlich, da sie bereits im März 2019 tagt und die Mitgliedstaaten Zeit brauchen, um die Empfehlung zu prüfen und zu kommentieren. Eine Entscheidung der UN über die Neueinstufung von Cannabis wird deshalb spätestens 2020 erwartet. Gemäß den Empfehlungen der WHO sollen Cannabisblüten und Haschisch aus der Liste der gefährlichsten Drogen, der Anlage IV der Single Convention, gestrichen werden und nur noch in der Liste der weniger gefährlichen Drogen der Anlage I verbleiben. CBD-Präparate sollen, solange der THC-Gehalt 0,2% nicht übersteigt, gänzlich aus der Single Convention entfernt werden. Der bekannte Cannabiswirkstoff THC soll in den Anlagen der internationalen Drogenübereinkommen so verschoben werden, dass seine medizinische Anwendung erleichtert wird, nicht jedoch die Freizeitanwendung. DHV-Geschäftsführer Georg Wurth kommentiert die entspanntere Haltung der WHO wie folgt: Diese Stellungnahme der WHO ist ein Meilenstein in der Geschichte der weltweiten Cannabisdebatte. Angesichts der aktuell zahlreichen Beschlagnahmung von Nutzhanfblüten in Deutschland ist außerdem die Forderung der WHO wichtig, dass der Handel mit solchen Produkten keiner Einschränkung unterliegen sollte Themen: Deutscher Hanfverband Cannabis als Medizin Cannabis in der Wissenschaft Politisches Material Internationale Drogenpolitik Internationales - Allgemeines Sonderthemen: Startseite Meilenstein Gesamten Artikel anzeigen
  10. [DHV] Zweite Ausschreibungsrunde des BfArM wieder vor Gericht

    Bildrecht bei: Stoner Bazaar Das Bundesinstitut für Arzneimittel- und Medizinprodukte (BfArM) hat in einer aktuellen Pressemitteilung neue Details zum Stand des zweiten Ausschreibungsverfahrens für den Anbau von Medizinalhanf in Deutschland veröffentlicht. Während das Bundesinstitut davon ausgeht, dass im 2. Quartal diesen Jahres die Zuschläge erteilt werden können, bezweifelt der Deutsche Hanfverband diese Einschätzung angesichts des Scheiterns der letzten Ausschreibung vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf. Aktuell ist das BfArM noch mit der Auswertung der insgesamt 79 vorliegenden Angebote beschäftigt, so das Bundesinstitut in der gestern veröffentlichten Pressemitteilung. Insgesamt wurden über 200 Bieteranfragen gestellt. Mit der Ernte der ersten jährlich angedachten 2.600 kg rechnet das Bundesinstitut Ende 2020, insgesamt umfasst die Ausschreibungsmenge 10.400 kg Cannabis. Weiterhin Importe angedacht Neben dem Anbau in Deutschland wird es möglich sein, dass Hersteller, Händler und Apotheken medizinisches Cannabis künftig nicht ausschließlich bei der Cannabisagentur, sondern weiterhin auch bei Importeuren kaufen können. Scheinbar geht also selbst das BfArM davon aus, dass die angesetzte Menge trotz einer Steigerung des Gesamtvolumens nicht zur vollständigen Versorgung der Patienten ausreicht und hält weiterhin die Möglichkeit des Imports offen. Für den DHV ein Zeichen dafür, dass sich das Bundesinstitut der steigenden Patientenzahlen und der damit verbundenen erhöhten Nachfrage zwar bewusst ist, aber dennoch in viel zu kleinem Maßstab geplant hat, was wir bereits bei der Veröffentlichung des Ausschreibungsverfahrens kritisierten. Klage gegen Ausschreibungsverfahren läuft Zwar gibt sich das BfArM zuversichtlich, Mitte des Jahres die anbauberechtigten Unternehmen bekannt geben zu können. Ob das aber geschehen wird, ist aktuell mehr als fraglich, denn auch gegen das zweite Ausschreibungsverfahren läuft aktuell eine Klage. So wird das Oberlandesgericht Düsseldorf, welches bereits das erste Vergabeverfahren stoppte und das BfArM zu einem Neustart zwang, am 10. April über den Erfolg des Ausschreibungsverfahrens entscheiden. Vorher kann keine Zuschlagserteilung im Vergabeverfahren erfolgen, so das BfArM in der Stellungsnahme. Somit wird auch über die zweite Runde zum Anbau von Medizinalhanf in Deutschland ein Gericht entscheiden müssen. Mindestens bis April bleibt also völlig offen, ob dieses Jahr endlich eine Lizenz vergeben werden kann. Themen: Cannabis als Medizin Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  11. [DHV] Nahles-Slalom | DHV-Video-News #192

    Video of Nahles-Slalom | DHV-News #192 Die Hanfverband-Videonews vom 25.01.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. Nahles-Slalom Bremen: Neuer Fahrtüchtigkeitstest Zauberpreis in Apotheken: Schleswig-Holstein macht es billiger Prävention: Halbe Million für Mortler Termine Nahles-Slalom Abgeordnetenwatch, Antwort Andreas Nahles vom 17.01.2019 Abgeordnetenwatch, Antwort Andreas Nahles vom 06.04.2016 DAZ-online, 21.01.2019: Statement auf Abgeordnetenwatch - Nach langem Schweigen: Andrea Nahles befürwortet Cannabis-Modellprojekte DHV, 17.01.2019: Cannabis-Streit in der SPD? DAZ online, 17.01.2019: Legalisierung von Marihuana - SPD zögert in Cannabisdebatte Bremen: Neuer Fahrtüchtigkeitstest Weser Kurier, 20.01.2019: Neues Testverfahren der Polizei Bremen - Besserer Nachweis für Drogen am Steuer Zauberpreis in Apotheken: Schleswig-Holstein macht es billiger DAZ-online, 24.01.2019: BMG-Antwort auf FDP-Anfrage - Ministerium: Cannabis-Prüfaufwand in der Apotheke ist Ländersache Prävention: Halbe Million für Mortler Tagesschau/SWR: Bundesregierung gibt mehr für Cannabis-Prävention aus Suchtmagazin 06/2018: Vor- und Nachteile des Cannabisverbotes für die suchtpräventive Arbeit Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Unterstützung für Hanf-Laden, Mannheimer Morgen, 25.01.2019 Das Rauchzeichen, Tagesspiegel, 24.01.2019 Stadt München prüft Anbau eigener Pflanzen, Deutschland Funk, 21.01.2019 Cannabis als Medizin beim "Sonntags - Stammtisch", Bayrischer Rundfunk, 20.01.2019 Der Deal mit dem Gras, Tagesspiegel, 19.01.2019 Ist CBD-Cannabis jetzt legal oder nicht?, Bayrischer Rundfunk, 18.01.2019 Termine der kommenden zwei Wochen Bochum: Gründungstreffen der DHV Ortsgruppe Bochum, Dienstag, 29. Januar 2019, 19:00 Uhr, Bochum: Soziales Zentrum Bochum, Josefstr. 2 Augsburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Augsburg, Mittwoch, 30. Januar 2019, 19:00 Uhr, Augsburg: Brecht's Bistro, Auf dem Rain 6 München: Treffen der Selbsthilfegruppe Cannabis als Medizin, Freitag, 1. Februar 2019, 20:15 Uhr, München: Westendstraße 151, Selbsthilfezentrum München: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe München, Sonntag, 3. Februar 2019, 10:00 Uhr, München: Weltwirtschaft, Schwanthalerstr. 80 Heidelberg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar, Montag, 4. Februar 2019, 19:00 Uhr, Heidelberg: Laden für Kultur und Politik, Kaiserstr. 62 Halle/Saale: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Halle/Saalekreis, Mittwoch, 6. Februar 2019, 17:00 Uhr, Halle/Saale: Linker Laden, Leitergasse 4 Regensburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Regensburg, Donnerstag, 7. Februar 2019, 20:00 Uhr, Regensburg: Transition Base, Keplerstraße 6 Audio: dhv_news_192_-_podcast_25_01_2019.mp3 Themen: Drogenpolitik in Deutschland Parteien Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  12. [DHV] Chaos in der SPD | DHV-Video-News #191

    Video of Chaos in der SPD | DHV-News #191 Die Hanfverband-Videonews vom 18.01.2019 Weihnachtsspendenaktion - Endergebnis Mehr graue Zellen in Gehirnen jugendlicher Cannabiskonsumenten Berliner Polizei beschlagnahmt erneut CBD-Blüten Türkei will Hanf anbauen SPD: Nahles will unsere Stimmen nicht Ortsgruppe München übergibt Petition - OB Reiter aufgeschlossen Termine Weihnachtsspendenaktion - Endergebnis DHV, 30.11.2018: Spenden & gewinnen: DHV-Weihnachtsspendenaktion 2018/19 DHV Youtube, 06.12.2018: Für eure FREIHEIT! Justizkampagne 2019 DHV Youtube, 18.12.2018: Richter Müller WANTS YOU! DHV, 18.01.2019: DHV Weihnachtsspendenaktion 2019 mit erneutem Rekord Mehr graue Zellen in Gehirnen jugendlicher Cannabiskonsumenten Deutsche Welle, 15.01.2019: Hirnforschung - Marihuana: Cannabis regt die grauen Zellen im Gehirn an Welt, 15.01.2019: Was Cannabis in den Hirnen 14-Jähriger anrichtet Bild, 15.01.2019: Jugendliche in Gefahr Schon ein paar Joints verändern das Gehirn Spiegel, 15.01.2019: Cannabis-Studie Verändern zwei Joints das Gehirn von Teenies? Vice, 16.01.2019: Ein paar unaufgeregte Gedanken zur neuen Cannabis Schock-Studie Ärzteblatt, 15.01.2019: Drogenbeauftragte: Cannabiskonsum für Jugendliche nicht verharmlosen Berliner Polizei beschlagnahmt erneut CBD-Blüten Polizei Berlin Facebook, 15.01.2019 Tagesspiegel, 15.01.2019: Durchsuchungen in Charlottenburg - Berliner Polizei beschlagnahmt vier Kilogramm Cannabisblüten Türkei will Hanf anbauen Stuttgarter Zeitung, 11.01.2019: Wahlkampf mit Hanf - Erdogans neues Steckenpferd Leafly, 14.01.2019: Erdogan plant Hanfanbau in der Türkei nex24, 13.01.2019: Cannabis-Anbau: 2000 Anrufe von Investoren nach Erdogan-Ankündigung Huffington Post, 12.01.2019: Wieso Erdogan in diesen Tagen immer wieder über Cannabis redet SPD: Nahles will unsere Stimmen nicht DHV, 17.01.2019: Cannabis-Streit in der SPD? DAZ online, 17.01.2019: Legalisierung von Marihuana - SPD zögert in Cannabisdebatte Ortsgruppe München übergibt Petition - OB Reiter aufgeschlossen Abendzeitung, 16.01.2019: Cannabis für medizinische Zwecke - Unterschriften-Aktion: Stadt München soll Hanf anbauen Noizz, 15.01.2019: Oberbürgermeister plant Cannabis-Anbau in München Merkur, 16.01.2019: Vorstoß von OB Reiter - München will Hanf anbauen: Plantage in der Stadt? Bild, 16.01.2019: Medizin-Hanf für Schwerkranke - Stadt prüft Cannabis-Anbau! DHV München Youtube, 14.01.2019: Petitionsübergabe des Münchener Hanfverbandes an Oberbürgermeister Reiter - 11.01.2019 DHV München Facebook-Seite Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV SPD zögert in Cannabisdebatte, Deutsche Apotheker Zeitung, 17.01.2019 Unterschriften-Aktion: Stadt München soll Hanf anbauen, Münchener Abendzeitung, 16.01.2019 Vorstoß von OB Reiter: München will Hanf anbauen: Plantage in der Stadt?, TZ, 16.01.2019 München will Medizinalhanf anbauen, Galileo, 16.01.2019 Oberbürgermeister plant Cannabis-Anbau in München , NOIZZ, 16.01.2019 München will Hanf anbauen: Plantage in der Stadt?, Münchner Merkur, 16.01.2019 München will jetzt Cannabis anbauen, Utopia.de, 16.01.2019 Medizin-Hanf für Schwerkranke: Stadt prüft Cannabis-Anbau! , BILD, 16.01.2019 Warum Münchens Oberbürgermeister jetzt Hanf anbauen will, Bayrischer Rundfunk, 16.01.2019 München: Reiter pro Cannabisanbau , Radio Top FM, 15.01.2019 Es riecht immer verdächtiger nach Cannabis - selbst in Deutschland, Focus online, 14.01.2019 Termine der kommenden zwei Wochen München: Treffen der GMM-AG zur Demoplanung Mai 2019, Sonntag, 20. Januar 2019, 14:00 Uhr, München: Eine-Welt-Haus, Schwanthaler Straße 80 Mönchengladbach: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Mönchengladbach in Gründung, Montag, 21. Januar 2019, 19:00 Uhr, Mönchengladbach: Alge Restaurant, Waldhausener Straße 86a Heidelberg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Rhein-Neckar, Dienstag, 22. Januar 2019, 19:00 Uhr, Heidelberg: Loras Café Bar, Schwetzingerstr. 44 Hamburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Hamburg in Gründung, Dienstag, 22. Januar 2019, 19:00 Uhr, Hamburg: Tortuga Bar, Bleicherstraße 27 Dresden: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Dresden, Donnerstag, 24. Januar 2019, 20:00 Uhr, Dresden: Bar Paradox, Alaunstraße 51 Bochum: Gründungstreffen der DHV Ortsgruppe Bochum, Dienstag, 29. Januar 2019, 19:00 Uhr, Bochum: Soziales Zentrum Bochum, Josefstr. 2 Erfurt: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Erfurt, Mittwoch, 30. Januar 2019, 19:00 Uhr, Erfurt: Don Giovanni, Willy-Brandt-Platz 1 Augsburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Augsburg, Mittwoch, 30. Januar 2019, 19:00 Uhr, Augsburg: Brecht's Bistro, Auf dem Rain 6 München: Treffen der Selbsthilfegruppe Cannabis als Medizin, Freitag, 1. Februar 2019, 20:15 Uhr, München: Westendstraße 151, Selbsthilfezentrum Audio: dhv_news_191_-_podcast_18_01_2019.mp3 Themen: Drogenpolitik in Deutschland Parteien Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  13. [DHV] Cannabis-Streit in der SPD?

    Fotocredit: pixabay.com / cc0 Die Gesundheitspolitiker innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion sind für Modellprojekte und Entkriminalisierung und formulierten daher ein Positionspapier, um die Cannabis-Verbotspolitik in Deutschland endlich zu verändern. Die Fachgremien der Fraktion stimmten der Neupositionierung zu. Überraschend vertagte die Führungsspitze der SPD-Bundestagsfraktion am Montag (14.01.2019) allerdings die Entscheidung und verhinderte damit, dass die Gesamtfraktion am Folgetag eine Neupositionierung der SPD-Bundestagsfraktion in der Cannabispolitik beschließen konnte. Im November 2018 zeigte sich der drogenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Heidenblut, auf der "Cannabis Normal!" noch zuversichtlich, dass die Positionierung bald kommen werde. Heidenblut hoffte sogar noch auf eine Beschlussfassung im Dezember 2018. Das angekündigte Positionspapier wurde nach Auskunft der Pressestelle der SPD-Bundestagsfraktion aber auch im Januar noch nicht in der Fraktionssitzung thematisiert. Wir hakten bei der SPD-Pressestelle nach und bekamen auf die Frage, wie sich die Fraktionsspitze zur Vorlage aus den Arbeitsgruppen positioniert habe, folgendes Statement per E-Mail: Im Geschäftsführenden Vorstand wurde am Montag beschlossen, das Positionspapier zu schieben. Es soll in den nächsten Wochen/Monaten dann noch mal inhaltlich diskutiert werden und von der Fraktion beschlossen werden. Warum die Fraktionsspitze um die Parteivorsitzende Andrea Nahles zögert, dem Positionspapier zuzustimmen und dieses trotz bereits erfolgter Zu- und Abstimmung diverser Arbeitsgruppen erneut inhaltlich diskutieren möchte, erscheint mehr als rätselhaft. Dabei schien die SPD auf einem guten Weg: Das Positionspapier der Arbeitsgruppe Gesundheit fordert Modellprojekte für die regulierte Cannabisabgabe und die Herabstufung von konsumbezogenen Delikten als Ordnungswidrigkeit. Wörtlich heißt es dort: Die SPD-Bundestagsfraktion tritt dafür ein, im ersten Schritt Modellprojekte zur regulierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu ermöglichen. und Um kurzfristig bereits Verbesserungen zu erreichen, setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion dafür ein, den Besitz von kleinen Mengen von Cannabis nicht weiter strafrechtlich zu verfolgen, sondern zukünftig ordnungsrechtlich zu ahnden. Das Positionspapier der Gesundheitspolitiker wurde fraktionsintern in den letzten Monaten vor dem Jahreswechsel diskutiert und verändert. Der vorliegende Kompromiss passierte die beteiligten Arbeitsgruppen Recht, Innen und Familie. Bereits im Februar 2018 sprachen sich die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sabine Dittmar, und der drogenpolitische Sprecher, Dirk Heidenblut, im Plenum des Deutschen Bundestages für eine Entkriminalisierung von Cannabiskonsumdelikten aus. Sie folgten damit der Linie der SPD Gesundheitspolitik aus der vergangenen Legislatur. Bereits 2017 setzte sich die Arbeitsgruppe Gesundheit unter Initiative des ehemaligen drogenpolitischen Sprechers Burkhard Blienert für neue Wege in der Cannabispolitik ein. Dieses Positionspapier wurde aber von der Gesamtfraktion der SPD vor der Bundestagswahl 2017 nicht mehr beschlossen. Die Patientenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Martina Stamm-Fiebich, erklärte auf ihrer Homepage am 6. November 2018, dass die SPD-Bundestagsfraktion sich für Modellprojekte und die Entkriminalisierung von Cannabiskonsumentinnen und -konsumenten einsetze. Das war damals vielleicht etwas vorschnell deklariert, denn die Arbeitsgruppen der SPD-Fraktion und auch die Gesamtfraktion hatten noch nicht über den Vorschlag der Gesundheitspolitiker entschieden. Inzwischen ist die Presseerklärung von Frau Stamm-Fiebich nicht mehr auf ihrer Homepage verfügbar. Ein Positionierung der SPD ist überfällig, da im Bundestag von drei Oppositionsparteien seit Anfang 2018 Anträge vorliegen, die eine Reform in der Cannabispolitik fordern. Am weitreichendsten ist der Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen, die mit ihrem Cannabiskontrollgesetz einen regulierten Markt vorschlagen. Die FDP-Bundestagsfraktion setzt sich für Modellprojekte mit einer wissenschaftlichen Begleitung der Abgabe von Cannabis ein. Die Fraktion Die Linke schlägt eine Entkriminalisierung des Cannabiskonsums vor. Zu allen drei Anträgen äußerten sich die Gesundheitspolitiker der SPD in der ersten Lesung der Anträge im Plenum des deutschen Bundestages Anfang 2018 wohlwollend und forderten eine Entkriminalisierung. Im Anschluss führte der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages am 27.06.2018 eine Öffentliche Anhörung durch, in der sich die Mehrzahl der geladenen Experten für eine Änderung im Umgang mit Cannabis aussprachen. Seit 2017 liegt außerdem die Petition des Deutschen Hanfverbands zur Legalisierung von Cannabis vor, die mit mit über 79.000 Unterstützern die erfolgreichste Bundestagspetition des Jahres 2017 stellte. Der Petitionsausschuss des Bundestages führte hierzu am 11.06.2018 eine Anhörung durch, hat aber noch nicht darüber entschieden. Seitdem warten Öffentlichkeit und andere politische Akteure auf die Positionierung der SPD-Bundestagsfraktion. Angesichts des bereits vorliegenden und beschlussfähige Positionspapiers ist es nicht nachvollziehbar, warum sich die Spitze der SPD-Bundestagsfraktion immer noch nicht geäußert hat und jetzt sogar die Abstimmung in der Fraktion bis auf Weiteres verhindert. Dabei fordern die Parteigenossen selbst endlich Handlungen. So endet das Positionspapier mit den Worten: „Es ist Zeit zu handeln!“. Themen: Deutscher Hanfverband Regierung, Offizielle und Parlamente Sonderthemen: Startseite Cannabispetition 2017 Gesamten Artikel anzeigen
  14. [DHV] DHV Weihnachtsspendenaktion 2019 mit erneutem Rekord

    Nach der ausserordentlichen Spendenbereitschaft 2017/2018 hat die DHV-Community dieses Jahr noch mal einen drauf gesetzt und mit unglaublichen 110.069 € einen neuen Spendenrekord erreicht und damit den Vorjahreswert mehr als verdoppelt! Bereits vier Tage vor Ende der Spendenaktion konnten wir das Durchbrechen der 100.000 € Grenze feiern, aber auch über das Wochenende und bis kurz vor Ende des Aktionzeitraums erreichten uns weitere Spenden. Gestern aktualisierten wir letztmalig den Spendenbalken, der nach 46 Tagen nun den neuen Spendenrekord von 110.069€ aufweist. Dank 3395 Spendern (2038 mehr als im Vorjahr) und 261 neuen Privatmitgliedern(!) konnten wir diese neue Rekordsumme verbuchen. Auch in diesem Jahr gab es gleich mehrere größere Privatspenden, unter anderem die zweitgrößte von genau 8420,01 € und mit 9840 € einen neuen Einzelspendenrekord. Das Team des Deutschen Hanfverbands bedankt sich bei jedem einzelnen Spender und wünscht allen Beteiligten viel Glück bei der bald anstehenden Ermittlung der Gewinner, die wir ab dem 21.01. per Mail kontaktieren werden. Dank eurer Spenden können wir nicht nur die Justizkampagne 2019 in Angriff nehmen, sondern werden die über den dafür nötigen Betrag hinaus eingegangenen Mittel weiter in die Professionalisierung des DHV investieren. Wir wollen auch 2019 die steigenden Erwartungen im Rahmen der wachsenden Debatte erfüllen, weiterhin Ansprechpartner für euch, Politik, Medien und Wirtschaft sein und neue Akzente setzen. Wir danken aber nicht nur den Spendern, sondern natürlich auch unseren Firmensponsoren, die es uns mit ihren Produktspenden ermöglicht haben, euch wieder zusätzliche Spendenanreize bieten zu können. Diese Firmen haben sich mit Sachspenden an der Verlosungsaktion beteiligt und der Kampagne damit einen wichtigen Schub gegeben: Storz & Bickel | Bio Flame | Clean U | Highway Magazin | KANAVAPE | CannaLeven | Vapowelt | Tom Hemp's | Cannamigo | ActiTube | Kaya Foundation | Canvory | Hanfhaus Reutlingen | Nachtschatten Verlag | Greenhope | Hanfnah Lahr | Osiris | TLN Trade Company GmbH | Drehandel GmbH | RooR | GreenCanna | Boveda | Der Micha | Hanfkranz Düsseldorf | Wir danken allen beteiligten Firmen und Privatpersonen und freuen uns über dieses starke Signal für eine andere Cannabispolitik! Themen: Deutscher Hanfverband Hanfszene Sonderthemen: Startseite Meilenstein Gesamten Artikel anzeigen
  15. Neu auf Legalize-Cannabis.net: sascha

    Herzlich begrüßen wir unser neuestes Mitglied: sascha, Wir wünschen dir eine gute Zeit hier im Forum und viele vergnügliche Stunden gemeinsam mit uns. Schon jetzt freuen wir uns auf viele Diskussionsbeiträge, Lob, Kritik und Anregungen! sascha beigetreten am 17.01.2019. View Member
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