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snoopy

Dabber
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  1. Rückruf des GIB Lighting LXG Timer 600 W

    Da hast du Recht Geisterfahrer. ich höre das erste mal von einer Rückrufaktion eines Hardware Grow Herstellers. Wenn ich da an die ersten Regelbaren EVSG von B.A.L denke die waren Mist und da gab es nie einen Rückruf. Tolle Sache das wenigsten ein Hersteller mal Fehler eingesteht und versucht diese zu beheben. lg Snoopy
  2. Clean Light gegen Mehltau und vieles andere

    Clean Light gegen Mehltau und vieles andere
  3. Joint und viele Vorstrafen kosten richtig Geld

    da hat er aber viel glück gehabt hätte auch anders enden können
  4. ©Ute Grabowsky/photothek.netGerade für Jugendliche stellt Cannabis eine echte Gesundheitsgefahr dar. An die Droge gelangen sie trotz Verbotspolitik relativ einfach.Cannabis gefährdet die Gesundheit, insbesondere die von Kindern und Jugendlichen. Dennoch plädiert Burkhard Blienert für einen anderen Umgang mit der Droge. Die Verbotspolitik der vergangenen Jahre sei offenkundig gescheitert.Der jüngste Drogenbericht der Bundesregierung hat alarmierende Zahlen über den Missbrauch von legalen und illegalen Drogen deutlich herausgestellt. Insbesondere weist er auf den Cannabis-Konsum bei Jugendlichen und Erwachsenen hin. Die Diskussionen „Pro & Contra“ einer Entkriminalisierung von Cannabis bekamen somit neue Nahrung. Konsum von Cannabis steigt trotz Verbots stark anFakt ist: Der Cannabis-Konsum ist gesundheitsschädlich und gehört nicht in Kinder- und Jugendhände! Vielmehr müssen Jugendliche über die Gefahren des Cannabis-Konsums aufgeklärt sowie vor den Gefahren geschützt werden! Über diese beiden Sachverhalte sind sich Gegner und Befürworter von neuen Wegen in der Cannabis-Politik noch einig. Anders sieht es aber bei der Interpretation der neuesten Zahlen des Drogenberichts aus: Die Gegner einer Freigabe verweisen allzu gerne im Zusammenhang mit einem regulierten Markt für Cannabis auf die im Zeitraum 2007 bis 2013 stark gestiegenen Konsumentenzahlen. Die 600 000 Konsumenten gelten für sie als Beleg, was drohen würde, wenn die Cannabis-Abgabe zusätzlich erleichtert würde. Ihrer Meinung nach wäre ein weiterer, nicht abschätzbarer Anstieg der Zahlen die Folge. Ihre Schlussfolgerung: An der konsequenten Verbotspolitik darf nicht gerüttelt werden! Die Fakten sprechen gegen ein VerbotAber sprechen die Fakten nicht auch eine andere Sprache? Lassen die Erkenntnisse über den Cannabis-Konsum nicht genauso gut andere Schlussfolgerungen zu? Die Fakten: Trotz Verbotspolitik konnte der Konsum in den letzten Jahrzehnten nicht gestoppt werden. Vielmehr stieg der Konsum an. Der generalpräventive Ansatz hat somit sein Ziel verfehlt. Der repressive Ansatz bewirkt jedoch, dass es einen lebhaften Schwarzmarkt jenseits der staatlichen Kontrolle gibt.Die Verbotspolitik drängt junge und ältere Konsumenten in die Illegalität und lässt sie mit den enormen Risiken des Cannabis-Konsums zu häufig alleine. Die negativen Auswirkungen sind offenkundig: Verunreinigungen und überhöhte Konzentrationen des Stoffes sind mit enormen Gesundheitsgefahren für die Konsumenten verbunden. Jugendliche, die weitgehendere Hilfsangebote brauchen, werden durch ein Verbot in die kriminelle Illegalität gedrängt.Offene und ideologiefreie Auseinandersetzung ist nötigFür mich steht fest: Es geht nicht um Verharmlosung des Cannabis-Konsums und auch nicht um „Rausch für alle“! Es bedarf einer offenen und ideologiefreien Auseinandersetzung über den Cannabis-Konsum und seiner Hintergründe bzw. Begleiterscheinungen. Die „Cannabis-Politik“ ist erst dann erfolgreich, wenn sie den Jugendschutz umfassend gewährleistet, den Gesundheitsschutz weitreichend sicherstellt und der Staat letztendlich die ihm zustehende Kontrollfunktion wiedererlangt hat. Der bisherige Weg hat dies nicht sicherstellen können, ein einfaches „Weiter so“ ist definitiv zu kurz gedacht und nicht zielführend! Die Sozialdemokratie sollte sich daher auf ihre Beschlüsse aus den 1990er Jahren besinnen und neue Wege in der Cannabis-Politik gehen. Ich werde hierfür werben. Quelle: http://www.vorwaerts.de/artikel/berichterstatter-fordert-umdenken-cannabis-debatte
  5. Für eine Legalisierung von Cannabis warb die Grüne Jugend – zum Teil kostümiert – am Sonntagnachmittag auf dem Karl-Lederer-Platz.Aufklärung im Joint-Kostüm <a href="http://pubads.g.doubleclick.net/gampad/jump?iu=&t=&sz=300x600&c=1sjhqti7waxkw"> <img alt="Anzeige" src="//pubads.g.doubleclick.net/gampad/ad?iu=&t=&sz=300x600&c=1sjhqti7waxkw"/> </a> Geretsried - Die Grünen und mit ihnen die Grüne Jugend wollen Cannabis legalisieren. Erste Station ihrer deutschlandweiten Aufklärungstour war am Sonntagnachmittag der Karl-Lederer-Platz.Den ganzen Nachmittag über standen Bundes- und Landesvertreter der Grünen Jugend (GJ) gemeinsam mit den Mitgliedern des neu gegründeten Kreisverbands Bad Tölz-Wolfratshausen in der Hitze. Sie verteilten Flugblätter und Hanfkekse und luden Passanten zur Diskussion mit ihnen ein. In den kommenden Wochen werden die jungen Grünen mit ihrer Kampagne von Traunstein bis Kiel unterwegs sein. Die Bayern-Vorsitzende Eva Lettenbauer und der Bundessprecher Erik Marquardt hatten sich in Geretsried tapfer in ein Joint- und ein Hanfpflanzen-Kostüm geworfen. Cannabis sei ein uraltes Rausch- und Heilmittel, welches trotz seiner nachgewiesen deutlich schwächeren gesundheitsschädigenden Wirkung im Gegensatz zu Alkohol und Tabak illegal sei, erklärte der GJ-Kreissprecher Simon Fichtner. Er kritisierte, dass für Anbau, Besitz und Verkauf in Bayern Strafen bis hin zu Gefängnis drohen. Im Gegensatz zu den jährlich 100 000 Toten durch Tabak- und 40 000 Toten durch Alkoholkonsum sei bisher „weltweit noch kein einziger von Cannabis-Konsum verursachter Tod festgestellt worden“. Der Gelegenheitskiffer werde als kriminell stigmatisiert und auf einen Schwarzmarkt gedrängt, der weder auf den Jugendschutz achte noch unter staatlicher Kontrolle stehe, so Fichtner. „Gras“ werde von Dealern mit schädlichen Stoffen gestreckt, dem Staat würden riesige Mengen an Steuern entgehen, während die Strafverfolgung Millionen Euro koste. „In anderen Ländern wie den Niederlanden oder Teilen der USA wurde Cannabis deshalb legalisiert“, fügte die Bundesvorsitzende der Grünen Jugend, Theresa Kalmer, hinzu. „Eine Legalisierung soll niemanden zum Kiffen motivieren, sondern Verbraucher schützen, kranken Menschen den Zugang zu Cannabis erleichtern, Verbrechen bekämpfen und Steuereinnahmen akquirieren“, fasste sie zusammen. Selbst ein ehemaliger Suchtberater bei der Caritas, der Geretsrieder Grüne Walter Winzker, hat sich der Kampagne angeschlossen. „Eine kontrollierte Abgabe wie in den holländischen Coffeeshops halte ich für weniger gefährlich als den blühenden Schwarzhandel“, sagte er. Zwei junge Männer, die am Stand stehenblieben, beide nach eigenen Angaben 18 Jahre alt und aus Geretsried stammend, erzählten im Gespräch mit unserer Zeitung freimütig, dass es „mit den entsprechenden Kontakten“ leicht sei, an Haschisch zu kommen. Sie würden gelegentlich an den Wochenenden einen Joint rauchen, bekannten sie. Könnten sie Cannabis legal in dafür vorgesehenen Geschäften erwerben, wäre ihnen das lieber. Der ehemalige Gymnasiast Simon Fichtner (19) kritisierte, dass Suchtexperten an den Schulen Drogen „extrem schlecht reden“ würden anstatt neutral über sie aufzuklären. Das verstärkt seiner Meinung nach nur „den Reiz des Verbotenen“. Theresa Kalmer glaubt, dass die Zeit für eine Legalisierung von Cannabis jetzt reif sei. Der Grünen-Chef Czem Özdemir hatte im Frühjahr ein Gesetz zur Legalisierung von Cannabis in den Bundestag eingebracht. Die Parteien der Regierungskoalition lehnten den Entwurf jedoch ab. Quelle: http://www.merkur.de/lokales/wolfratshausen/geretsried/aufklaerung-joint-kostuem-5336028.html
  6. Politiker diskutieren die Freigabe von Cannabis. Sie sollten mit Eltern sprechen, deren Kinder kiffen, findet Christine Richter. Es ist wieder einmal so weit: In Berlin findet die Hanfparade statt. Junge Menschen ziehen durch die Stadt, in diesem Jahr vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor, rauchen ihre Joints und fordern die Legalisierung der Droge. Früher hielten sich die Politiker von dem Cannabis-Nebel, der dann durch den Tiergarten zieht, fern, doch seit einigen Jahren finden sie mit ihrer Forderung immer mehr Unterstützung. Nach dem Motto: Auch Alkohol und Nikotin machen süchtig, doch diese darf man legal erwerben. Die Berliner Grünen haben sich in der Stadt an die Spitze der Bewegung gesetzt. Die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann (Grüne), will einen sogenannten Coffeeshop in der Nähe des Görlitzer Parks einrichten. Dort sollen Erwachsene dann Cannabis kaufen können. Der Grünen-Landesvorsitzende Daniel Wesener forderte in dieser Woche in einer Presseerklärung ebenfalls die Legalisierung der Droge. So sei der Senat mit seiner "Null-Toleranz-Politik" im Görlitzer Park in Kreuzberg gescheitert, in den USA, wo im Bundesstaat Colorado nun Cannabis frei erhältlich es, gebe es sogar ein "grünes Wirtschaftswunder". Und überhaupt stufe auch die Gewerkschaft der Polizei die massenhafte Verfolgung von Kiffern als sinnlos ein. "Berlin sollte zum Vorreiter der Legalisierung werden", erklärte Wesener – und wies gleich noch darauf hin, dass die Grünen mit einem eigenen Wagen der Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik an der Hanfparade teilnehmen werden. Wesener ist nicht der einzige, der so offensiv für eine neue freizügige Drogenpolitik wirbt. Erinnern Sie sich noch an Ulrich Nußbaum? Er war mal Finanzsenator in der Stadt und verließ im Dezember vergangenen Jahres den Senat, als der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit sein Amt im Roten Rathaus aufgab. Weil er von Wowereit im Jahr 2009 in den Senat geholt worden war, wahrscheinlich aber auch, weil Nußbaum ahnte, dass er unter einem neuen Regierenden Bürgermeister Michael Müller nicht im Amt geblieben wäre. Nußbaum hatte bekanntlich lange Zeit gegen Müller, als dieser Stadtentwicklungssenator war, gearbeitet und ihm das Leben sehr schwer gemacht. Nun, nach seinem Ausscheiden aus der Landesregierung schreibt Nußbaum für die Boulevardzeitung "BZ" einmal wöchentlich eine Kolumne. Dort greift er meist den Senat an und gibt seinen ehemaligen Kollegen, seinem Nachfolger Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) und dem neuen Regierenden Bürgermeister Müller Ratschläge, wie sie besser regieren sollten. Wie sie sparen oder mit den Energieunternehmen geschickter verhandeln sollten, wie sie die Verkehrslenkung zum Arbeiten oder mit der Berliner Stadtreinigung umgehen müssen. Die Senatsmitglieder reagieren wie zu erwarten auf die Äußerung ihres Ex-Kollegen: Sie schütteln nur noch den Kopf, äußern sich öffentlich gar nicht mehr zu Nußbaum – und ignorieren seine Kolumne. Vielleicht auch ganz gut so, denn kürzlich forderte Nußbaum, dass man Cannabis legalisieren müsse. "Berlin könnte Einnahmen aus Cannabis-Konsum gut gebrauchen", so der Ex-Politiker. Er beklagt, dass im "weltoffenen Berlin" jetzt die Null-Toleranz-Regel gelte. Wo doch der Staat auch bei Tabak und Alkohol kräftig mitverdiene. Die Tabaksteuer bringe jährlich 14 Milliarden Euro ein, der Alkohol mehr als drei Milliarden Euro Steuern. So werde Cannabis-Besitz im Umfeld von Schulen, Kindergärten, Spielplätzen, Krankenhäusern, Verwaltungsgebäuden und Bahnhöfen schon ab dem ersten Gramm geahndet. "Alkohol trinken ist dagegen erlaubt", so Nußbaum. Er verweist auf die Niederlande und einige US-Bundesstaaten, diese hätten hohe Einnahmen durch den Cannabis-Verkauf. Ich empfehle allen Politikern, die sich für die Legalisierung von Cannabis einsetzen: Sprechen Sie nur einmal mit Eltern, deren Kinder regelmäßig kiffen. Sie werden die Forderung nie mehr erheben. Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article205547117/Berliner-Politiker-im-Cannabis-Nebel.html
  7. Kein Cannabis am Kiosk

    Die repressive Drogenpolitik ist gescheitert, so der Frankfurter Suchtforscher Heino Stöver. Ein Gespräch über Missverständnisse, verschleuderte öffentliche Ressourcen und die Erwartung eines Cannabis-Pilotprojekts Deutsche Welle: Allerorten gibt es Bewegung in der Drogenpolitik: Über die Hälfte der deutschen Strafrechtsprofessoren setzt sich für die Legalisierung von Cannabis ein. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter konstatiert das Scheitern der bisherigen Prohibition. Quer durch die Parteien melden sich Befürworter eines neuen Umgangs mit Drogen. Der Bundestag debattierte in diesem Frühjahr über den Entwurf eines Cannabiskontrollgesetzes der Grünen. Sie, Herr Stöver, sind seit Jahrzehnten in der sozialwissenschaftlichen Drogenforschung und auch in der Drogenpolitik tätig. Was ist Ihre Einschätzung: Wie lange werden die Rückzugsgefechte der Prohibitionsbefürworter noch dauern? Heino Stöver: Ich gehe mal davon aus, dass wir in zwei, drei Jahren einen Modellversuch haben, wo es eine kontrollierte Abgabe von Cannabis gibt. Mehrere Städte sind sich einig und wollen so einen Antrag beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte einreichen. Und das hat große Aussicht auf Erfolg. Im Rahmen des bestehenden Betäubungsmittelgesetzes sind wissenschaftliche Erprobungsvorhaben erlaubt. So ist auch die Heroinabgabe für Schwerstabhängige eingeführt worden. Über wie viele Cannabis-Konsumenten in Deutschland reden wir eigentlich? Drogen- und Suchtexperte Heino Stöver Wir gehen von zwei bis drei Millionen Cannabisgebrauchern aus, die mehr oder weniger häufig Cannabis benutzen - und dadurch eben auch vielfach in Kontakt kommen mit Illegalität, Schwarzmarkt oder den Ausläufern Organisierter Kriminalität. Das ist ja der eigentliche Grund, warum wir jetzt tätig werden müssen. Wir verbieten ein Verhalten, das schlimmstenfalls den Einzelnen selbst schädigt. Es werden ja keine anderen Menschen geschädigt durch diese Straftat des Erwerbs oder Besitzes von psychoaktiven Substanzen. Und 75% aller polizeilich verfolgten Delikte sind Konsumenten-nahe Delikte. Das heißt: Diese polizeilich erfassten Personen haben Cannabis nur zum Eigenverbrauch mit sich geführt. Und für den Nachweis von 5 Gramm Cannabisbesitz sind eine Vielzahl von Aktivitäten der Polizei und dann der Staatsanwaltschaft nötig. Und das ist nicht mehr zeitgemäß. Oder es ist auch nicht effektiv. Diese Zahl von Cannabiskonsumenten geht ja nicht runter, sondern ist ja nach wie vor eben konstant der wachsend sogar. Das heißt: Selbst die mit mühevoller Kleinarbeit erreichten kleinen polizeilichen Erfolge sind was die Marktregulation angeht, komplett ineffektiv. Eine Markt- und Preisregulation schafft die Polizei mit ihren Konfiszierungen und mit ihrer Strafverfolgung nicht mehr. Generalpräventive Wirkung hat die Polizei an der Stelle nicht mehr. Was sind denn dann die Gründe dafür, dass jetzt aktuell nach einer Umfrage des Stern im Juli eine Mehrheit der Deutschen eine Legalisierung von Cannabis weiter ablehnt? Diese ganze Cannabis-Legalisierungsdebatte krankt daran, dass zwei Dinge durcheinander gebracht werden. Also einmal glaubt man, indem man einen regulierten, legalen Zugang schafft, würde die Zahl der Substanzgebraucher explosiv wachsen. Dazu gibt es Zahlen aus den Niederlanden, wo ja Cannabis in Coffeeshops ganz leicht zugänglich ist. Aber dort ist die Zahl der Gebraucher nicht angestiegen. Die Prävalenz, die Verbreitung von Cannabiskonsum in den Niederlanden ist nicht höher als in Deutschland. Zum anderen wird mit einem freien, regulierten Zugang häufig eine regellose Freigabe assoziiert und eine Art Kiosk-Verkauf, wo man neben der Flasche Bier seine Cannabiseinheiten kaufen kann. So wird es ja nicht kommen. Es wird sicher nicht anderen Substanzen, die hier historisch gewachsen und akzeptiert sind wie etwa Alkohol oder Tabak, gleichgestellt werden. Sondern es wird Filter und Zugangsbeschränkungen geben. Denn Cannabis ist zur falschen Zeit in zu hohen Mengen, zu falschen Ereignissen durchaus ernsthaft eine der Gesundheit abträgliche Substanz. Und das muss man einfach wissen, wenn man die Zugangsvoraussetzungen diskutiert. Heino Stöver ist Professor an der Fachhochschule Frankfurt und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung Quelle: http://www.dw.com/de/kein-cannabis-am-kiosk/a-18633748.
  8. ja cannabis schokolade lecker
  9. [Abgeschlossen] Growbericht - SuperSkunk 2

    das sieht ja echt alles sehr toll aus da hat jemand aber sehr viel zeit,Kraft und mühe hineingesteckt Hut ab und ich wünsch dir weiterhin viel erfolg
  10. Die Biochemie Von Cannabis

    Die Biochemie von Cannabis ist ein ebenso aufregendes wie komplexes Thema. Die Eigenschaften der verschiedenen Cannabinoide, die von der Cannabispflanze erzeugt werden, werden nach wie vor beforscht. Das Hash Marihuana & Hemp Museum verfolgt alle neuen Entwicklungen auf diesem Gebiet mit großem Interesse. Diese Abteilung präsentiert einen grundlegenden Überblick über die Art und Weise, in der sich die aktiven Bestandteile von Cannabis und der menschliche Körper gegenseitig beeinflussen. Die Cannabinoide und das Endocannabinoid-System Cannabis produziert von Natur aus eine ganze Reihe von Cannabinoiden, vermutlich bis zu 60; über die meisten davon ist allerdings noch sehr wenig bekannt. Die am häufigsten vorkommenden und wirksamsten Cannabinoide – und deshalb auch die bekanntesten und am besten erforschten – sind Tetrahydrocannabinol (THC), Cannabidiol (CBD) und Cannabinol (CBN). Das menschliche Gehirn produziert einen Neurotransmitter, der als Anandamid bezeichnet wird und der ebenfalls zur Gruppe der Cannabinoide gehört. Die Rezeptoren für Anandamide befinden sich überall im menschlichen Körper — im Nervensystem, im Darm, in anderen Organen und insbesondere im Gehirn. Dieses Netzwerk nennt man zusammenfassend das Endocannabinoid-System. Aufgrund dieses Systems sind die in Cannabis enthaltenen Cannabinoide in der Lage, sich an die im Körper des Menschen anwesenden Endocannabinoid-Rezeptoren zu binden. Dieser Vorgang ist die Basis aller psychotropen und der meisten gesundheitsfördernden medizinischen Wirkungen von Cannabis. Natürliches Cannabis Contra Synthetische Cannabinoide Jahrtausendelang profitierte der Mensch von den wohltuenden heilenden und therapeutischen Wirkungen von Cannabis, lange bevor seine aktiven Wirkstoffe wissenschaftlich identifiziert oder biochemisch isoliert wurden. Zwar kann der genaue Anteil dieser aktiven Wirkstoffe in einer beliebigen Probe des natürlichen Cannabis variieren oder unbekannt sein, daraus folgt jedoch nicht, dass die Benutzer des natürlichen Cannabis deshalb gefährdet sind. Im Gegenteil: Dass während der historischen Nutzung von natürlich gewachsenem Cannabis über einen solch langen Zeitraum hinweg keinerlei toxische Nebenwirkungen auftraten, ist ein starkes Indiz dafür, dass dies nicht der Fall ist. Und obwohl die Cannabinoide isoliert und synthetisiert werden müssen, um sie zu erforschen, heißt dies noch lange nicht, dass Cannabis als Medikament am besten in Form von isolierten oder synthetisierten Cannabinoiden verabreicht werden soll. Es ist erwiesen, dass die Einnahme von Cannabis in seiner natürlichen Form zu weit größeren therapeutischen Erfolgen führen kann als isolierte Cannabinoide, höchstwahrscheinlich wegen des unbekannten Faktors der durch diverse, nicht bekannte Cannabinoide sowie andere Pflanzensubstanzen ausgemacht wird. Quelle: http://hashmuseum.com/de/die-biochemie-von-cannabis
  11. Horror-Trip durch synthetische Cannabinoide

    Spice statt Cannabis? Manche Menschen sind experimentierfreudig und rauchen Kräutermischungen, die „nicht zum Verzehr geeignet“ sind. Doch der Hinweis dient in der Regel nur zur Verschleierung ihres wahren Inhaltsstoffs: synthetische Cannabinoide. Studien zeigen, dass künstlich hergestellte Cannabinoide teils deutlich stärker sind als pflanzlicher Cannabis und der Konsum gravierende Folgen haben kann. Junger Mann mit Glaspfeife stößt Qualm aus Ein 23-Jähriger Mann rastet völlig aus. Er verwüstet sein Zimmer, zerschmettert eine Fensterscheibe und fügt sich selbst eine stark blutende Schnittverletzung am Hals zu. Als der Notarzt eintrifft, ist er bereits tot. In seinem Blut werden außer dem synthetischen Cannabinoid AM-2201 keine weiteren psychoaktiven Substanzen gefunden. Psychiatrische Vorerkrankung hatte er nicht. Der Toxikologe Jeffery H. Moran und sein Team haben diesen Fall veröffentlicht, um auf die Gefahren von synthetischen Cannabinoiden hinzuweisen. Zwar reicht ein Fall nicht aus, um die Droge zweifelsfrei als Ursache für psychotische Ausbrüche zu identifizieren, zwölf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum synthetischer Cannabinoide sowie Berichte aus Notfallambulanzen nähren jedoch die Vermutung, dass der Konsum dieser Substanzen fatale Folgen haben kann. Forscher der Universität Amsterdam und des Trimbos Instituts in den Niederlanden haben die bisher vorliegenden wissenschaftlichen Informationen zu den Risiken des Konsums synthetischer Cannabinoide gesammelt und in einem wissenschaftlichen Review ausgewertet. Ihrem Fazit zufolge verursachen synthetische Cannabinoide häufiger und gravierendere unerwünschte Effekte als pflanzlicher Cannabis. Wirkung unvorhersehbar Sowohl synthetische Cannabinoide als auch der Wirkstoff THC, der in pflanzlichem Cannabis enthalten ist, aktivieren die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems in unserem Nervensystem. Die Wirkung von synthetischen Cannabinoiden kann allerdings sehr unterschiedlich sein. Manchmal fühle es sich an wie Cannabis, ein anderes Mal völlig anders, berichten Konsumierende. Woran liegt das? Ein Grund für die unterschiedliche Wirkung ist darauf zurückzuführen, dass es sich bei synthetischen Cannabinoiden um ein unkontrolliertes und oftmals illegales Produkt handelt und sowohl Qualität als auch Quantität der enthaltenen Wirkstoffe unbekannt sind. Mit schillernden Namen werden Mixturen vermarktet, die allerlei exotische Pflanzen enthalten sollen. Ob diese Pflanzen tatsächlich drin sind, lässt sich jedoch nicht sagen. Die psychoaktive Wirkung geht ohnehin nicht von den getrockneten Kräutern aus. Vielmehr sind die Produkte mit synthetischen Cannabinoiden versetzt. Bekanntestes Beispiel für ein derartiges Produkt ist „Spice“, das im Jahr 2008 für Aufsehen gesorgt hat und 2009 verboten wurde. Inzwischen gibt es eine Vielzahl weiterer ähnlicher Produkte, die ebenfalls mit synthetischen Cannabinoiden angereichert sind. Tests haben ergeben, dass die enthaltenen Wirkstoffkonzentrationen jedoch von Produkt zu Produkt sehr unterschiedlich sein können. Sogar Kräutermischungen derselben Marke können unterschiedlich dosiert sein. Hinzu kommt, dass die Wirkstoffe bei der Produktion offenbar nicht gleichmäßig aufgetragen werden. Die aufgenommene Wirkstoff-Dosis ist so kaum vorhersehbar. Darüber hinaus ist nicht klar, welche Wirkstoffe enthalten sind. Synthetische Cannabinoide können sich in ihrer Wirkstärke jedoch deutlich voneinander unterscheiden. Im Vergleich zu natürlichem THC kann die Wirkung der synthetischen Cannabinoide mehr als 600-mal stärker sein. Zudem gibt es inzwischen eine kaum noch überschaubare Anzahl an synthetischen Cannabinoiden. Unerwünschte Effekte von synthetischen Cannabinoiden Die unerwünschten Effekte der künstlich hergestellten Cannabinoide ähneln denen von THC, aufgrund der zum Teil stark erhöhten Potenz der synthetischen Wirkstoffe hat der Konsum dieser Substanzen allerdings häufiger schwere Nebenwirkungen zur Folge. Manche Wirkstoffe haben eine kürzere Wirkung als THC, bei anderen kann die Wirkung mehrere Stunden länger sein, als man es von THC kennt. Die häufigsten unerwünschten Nebeneffekte sind Herzrasen, starke Unruhe und Halluzinationen. Es gibt Berichte, in denen Patienten starke Brechanfälle bekommen. Bei manchen Konsumierenden sind die Effekte so stark, dass sie ein Fall für die Notaufnahme werden. Ein deutsches Forschungsteam hat Daten der Giftnotzentrale Freiburg ausgewertet und fand 48 Personen, die zwischen 2008 bis 2011 aufgrund des Konsums synthetischer Cannabinoide notfallmedizinisch behandelt werden mussten. Viele der berichteten akuten Folgen sind auch von THC bekannt. Ein Teil der dokumentierten Folgen wurde jedoch als eher untypisch für die Wirkung von Cannabis eingestuft. Dazu zählte das Forschungsteam aggressives Verhalten, Krampfanfälle, Bluthochdruck, starke Übelkeit und Kaliummangel (Hypokaliämie). Insbesondere letzteres wurde in einem Falle als besonders schwerwiegender Notfall gewertet. Kalium ist wichtig für viele Körperfunktionen. Bei Kaliummangel können Müdigkeit und Muskelschwäche bis hin zu Herzrhythmusstörungen auftreten. Das Forschungsteam geht davon aus, dass die für Cannabis untypischen Symptome Folge des Konsums synthetischer Cannabinoide sind. Insbesondere JWH-122 und JWH-210 seien „extrem potente“ synthetische Cannabinoide. Seit Juli 2012 sind diese Substanzen dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt worden. Psychose häufige „Nebenwirkung“ Im Gegensatz zu Cannabis enthalten Kräutermischungen à la Spice & Co. kein Cannabidiol, abgekürzt CBD. CBD hat in Cannabis keine psychoaktive Wirkung, es kann aber den Rausch, der durch THC erzeugt wird, abmildern. CBD wird zudem eine gewisse Schutzfunktion gegen psychotische Effekte zugesprochen. Konsumierende fühlen sich dann eher entspannt bis schläfrig. Fehlt CBD, wie bei bestimmten hochpotenten Cannabissorten, wird der Rausch deutlich intensiver und halluzinogener. Durch das Fehlen von CBD in synthetischen Cannabinoiden fehlt auch dessen Schutzfunktion vor psychotischen Effekten. Dies könne psychotische Episoden bei hierfür empfänglichen Personen auslösen, vermutet das niederländische Forschungsteam in ihrem Review. Zwar ist der Zusammenhang zwischen Cannabis und Psychose noch nicht abschließend geklärt, Studien weisen aber darauf hin, dass Konsumierende mit einer Vorliebe für hochpotenten Cannabis ein bis zu 5-fach erhöhtes Risiko für eine Psychose haben, als Personen, die noch nie gekifft haben. Die bisher für synthetische Cannabinoide vorliegenden Berichte deuten darauf hin, dass eine so genannte drogeninduzierte Psychose, auch bekannt als Horror-Trip, tatsächlich öfter vorkommt. Demnach treten akute Angstzustände mit Halluzinationen und Wahnvorstellungen bei elf Prozent der Konsumierenden von synthetischen Cannabinoiden auf, wohingegen dies nur auf zwei Prozent der Cannabiskonsumierenden zutrifft. Vor allem unerfahrene Konsumentinnen und Konsumenten seien gefährdet. Fazit Synthetische Cannabinoide können um ein Vielfaches stärker wirken als pflanzlicher Cannabis. Besonders problematisch ist die unbekannte Zusammensetzung und Dosierung von Produkten, die synthetische Cannabinoiden enthalten. Die bisherigen Erkenntnisse zum Thema legen den Schluss nahe, dass derartige Produkte von sehr unterschiedlicher Qualität sind. Der beim Konsum hervorgerufene Rauschzustand kann ähnlich sein wie beim Konsum von THC oder auch völlig anders, oft aber viel stärker. Durch die erhöhte Potenz von synthetischen Cannabinoiden und dem Fehlen von Cannabidiol steigt auch das Risiko für Psychosen. So scheinen psychotische Angstzustände sehr viel häufiger beim Konsum von synthetischen Cannabinoiden aufzutreten als beim Konsum von pflanzlichem Cannabis. Quelle: http://www.drugcom.de/topthema/?sub=179
  12. Vaporizer

    Vaporizer (dt: Verdampfer) erfreuen sich sowohl im therpeutischen als auch im privaten Umfeld immer größerer Beliebtheit. Schädliche Substanzen, die durch Verbrennung entstehen und bei herkömlicher Applikation tief eingeatmet werden, können vermieden werden. Durch Vaporizer wird die zu inhalierende Substanz (möglichst klein gehackte Kräuter) auf eine Temperatur von ungefähr 180° Celsius erhitzt, so dass sich die wirksamen Bestandteile der Kräuter lösen und inhaliert werden können. Das Inhalat ist dabei nicht mit herkömlichen Rauch sondern eher mit Dampf zu vergleichen, aus diesem Grund wesentlich verträglicher. Durch den Aufbau der vaporizer werden zudem alle Inhaltsstofe konzentriert gesammelt und brennen nicht einfach so ab, wie zum Beispiel bei Kräuterzigaretten. Dadurch kann mit gleicher Menge an Kräutern eine zwei bis dreifache Wirkung erzielen, wodurch sich die Anschaffungskosten eines Vaporizers schnell rechnen! Manuelle & elektronische VaporizerIm Grunde unterscheidet man bei Vaporizern zwischen manuellen und elektronischen. Meist sind die manuellen Verdampfer pfeifenähnlich und können gut transportiert werden. Allerdings gibt es auch schon handliche, elektrische Vaporizer (zum Beispiel den iolite), die für den Gebrauch unterwegs geeeignet sind. Möchte man jedoch das volle Potential dieser Methode ausnutzen, kommt man nicht um elektronische Tischvaporizer, die entweder einen großen Ballon mit Dampf füllen oder mit einem Schlauch augestattet sind. Die Geräte lassen sich meist in einem Pegel von ~175°-210° regulieren. Der Preis für einen Vaporizer hängt ganz von den individuellen Wünschen ab: Günstige Vaporizer gibt's bereits ab 40 Euro, elektronische High-End Verdampfer gehen bei 200 Euro los. Die gängisten Modelle möchte ich euch einmal näher bringen: VapbongDie Vapbong ist eine spanische Erfindung und erst seit ca. 2 Jahren überhaupt erhältlich! Durch die kompakte Bauweise eignet sich die Vapbong perfekt zum mitnehmen. ioliteDer iolite Handvaporizer ist ein weiterer Primus am Markt der Vaporizer. Durch den Batteriebetrieb kann dieser elektronische Verdampfer überall mit hin genommen und auf Knopfdruck aktiviert werden. Nach einer kurzen Aufheizphase kann am ausklappbaren Röhrchen genüsslich inhaliert werden, völlig diskret und sehr leise. Eine Batterieladung reicht laut Herstellerangaben für bis zu 2 Stunden Dauereinsatz. Die Maximaltemperatur beträgt 190°C und wird automatisch reguliert. Befüllt wird der iolite mit herkömlichen Feuerzeuggas - und natürlich Kräutern. Nachdem der iolite eingeschaltet wurde, leuchtet eine Kontrollampe auf, die erlischt, sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist. Und mit ein wenig Übung lässt sich der iolite auch innerhalb 10 Sekunden neu befüllen. Früher hieß der iolite übrigens noch i-inhale... HerbalAire VerdampferDer HerbalAire ist ein noch recht neues Produkt aus dem Jahr 2009, hat allerdings unter Kennern schnell die Stellung eines günstigen aber sehr hochwertigen Standvaporizer erreicht. Weil die Hersteller auf unnötigen Schnickschnack wie Fernbedienung oder Digital-Display verzichtet haben, konnte ein Preis um 200 Euro erreicht werden. Und dabei steht der HerbalAire seinen Konkurrenten in fast nichts nach! Eine Besonderheit: Mit dem HerbalAire lässt sich sowohl ein Ballon befüllen als auch ein Schlauch zum direkten inhalieren angeschlossen werden. Die Temeperatur lässt sich von 120° bis 210°C stufenlos und auf 1°C genau einstellen und ist somit für eine Vielzahl von Anwendungsgebieten und Kräutern geeignet. Natürlich wurden alle Materialien ökologisch getestet, sodass sich kein Plastik oder anderes Material lösen kann. Und auch hier gilt: Man benötigt weniger Kräuter als bei herkömlichen Methoden, da die Ausbeute der Wirkstoffe höher ist. Quelle: http://www.opencannabis.net/vaporizer.html
  13. Die Cannabis-Pflanze

    Die Cannabis-Pflanze gehört zur botanischen Gattung der Hanfgewächse (Cannabaceae) mit psychoaktiven Wirkstoffen. Die stärkste Wirksubstanz ist Tetrahydrocannabinol (THC). Die Pflanze enthält mindestens 60 unterschiedliche Cannabinoide, von denen einige psychoaktiv wirken. Es gibt es eine weibliche und eine männliche Form der Pflanze, selten zwittrige Varianten. Nur die weibliche Form der Gattung "Cannabis sativa" enthält genügend THC, um einen Rausch zu erzeugen. Geschichte Cannabis gehört zu den ältesten bekannten Nutz- und Heilpflanzen. In China wurde Hanf bereits im frühen 3. Jahrtausend v. Chr. angebaut und für die Herstellung von Kleidern und Seilen verwendet. Etwa seit 2000 v. Chr. wird es auch als Heilmittel eingesetzt. Die Hanfpflanze soll über Indien in den Mittleren und Nahen Osten gelangt sein und sich schließlich über Europa bis nach Nord- und Südamerika ausgebreitet haben. Als Rauschmittel hat sich Cannabis zunächst in Indien etabliert, als Bestandteil kultischer Handlungen. In Europa wurde die Rauschwirkung von Cannabis erst im 19. Jahrhundert bekannt. In Deutschland und vielen anderen westlichen Industrienationen hat sich Cannabis seit den 1970er Jahren nach Alkohol zu der am häufigsten konsumierten Rauschdroge entwickelt. Cannabisanbau Landwirte schätzen die Cannabis-Pflanze wegen ihrer Genügsamkeit. Sie wächst auf den unterschiedlichsten Böden in fast allen Regionen der Welt. Diese Eigenschaft der Pflanze machen sich auch illegale Drogenproduzenten zunutze [22]. Traditionell liegen die bedeutendsten Anbaugebiete in Afrika (Marokko, Südafrika, Nigeria, Ghana, Senegal), Amerika (USA, Kolumbien, Brasilien, Mexiko, Jamaika), im Mittleren und Nahen Osten (Türkei, Libanon, Afghanistan, Pakistan) sowie in Süd- und Südostasien (Thailand, Nepal, Indien, Kambodscha). Für den europäischen Markt gilt Marokko als Hauptanbaugebiet. Etwa 70 bis 80 Prozent des in Europa gehandelten Cannabis stammen aus dem nordafrikanischen Land. In den letzten Jahren gewinnt der Cannabisanbau in europäischen Ländern aber zunehmend an Bedeutung. In Deutschland erfolgt der Anbau von Cannabis in den letzten Jahren verstärkt in so genannten Indoor-Anlagen. Dabei werden durch die Optimierung der Wachstumsbedingungen Cannabispflanzen herangezogen, die einen höheren Ernteertrag und THC-Gehalt aufweisen als im traditionellen Freilandanbau. Cannabiskonsum Cannabis wird meist in Form von Marihuana (getrocknete Blüten und Blätter der Cannabispflanze) oder Haschisch (aus dem Harz der Blütenstände), selten als Haschischöl (konzentrierter Auszug des Cannabis-Harzes) konsumiert. Die häufigste Konsumform ist das Rauchen von Joints (umgangssprachlich „kiffen“). Dabei wird das zerbröselte Haschisch oder Marihuana meist mit Tabak vermengt und zu einer Zigarette gedreht. Darüber hinaus werden Cannabisprodukte über verschiedene Sorten von Pfeifen (Pur- und Wasserpfeifen) geraucht, die mitunter eine deutliche Intensivierung des Rauscherlebnisses zur Folge haben. Gelegentlich werden Cannabisprodukte in Tee aufgelöst getrunken oder in Keksen ("Spacecakes") verbacken und gegessen. Pharmakologie Die pharmakologische Wirkung von Cannabinoiden ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Erst 1988 entdeckte man körpereigene Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn (CB1) und wenig später in der Peripherie des Körpers (CB2). Ein Großteil der Cannabiswirkungen wird den gefundenen Rezeptoren zugeschrieben. An der Entschlüsselung der komplexen Wirkweise von Cannabis wird noch geforscht. Anders als beispielsweise bei Alkohol dauert der Abbau von THC deutlich länger als die Wirkung anhält. Denn THC besitzt eine hohe Fettlöslichkeit und lagert sich dementsprechend leicht in fettstoffreichem Gewebe an. In der Forschungsliteratur findet man Halbwertzeiten von bis zu 7 Tagen. Im Urin sind Cannabinoide und seine Metaboliten (Abbauprodukte) durchschnittlich etwa 30 Tage nachweisbar, bei chronischen Konsumentinnen und Konsumenten deutlich länger (siehe auch Nachweisbarkeit von Cannabis). Berichten zufolge sei der Wirkstoffgehalt von Marihuana in den letzten Jahren um ein Vielfaches gestiegen. Für bestimmte hochgezüchtete Sorten aus dem Indoor-Anbau scheint dies zuzutreffen. Das meiste, in Deutschland gehandelte Marihuana und Haschisch wird jedoch importiert. Analysen beschlagnahmter Proben deuten daraufhin, dass der Wirkstoffgehalt zudem stark schwankt und je nach Anbaugebiet, -methode und Verarbeitung variieren kann. Wirkung Der Zeitpunkt des Wirkungseintritts hängt von der Konsumform ab. Geraucht setzt die Wirkung meist unmittelbar ein, da der Wirkstoff sehr schnell über die Atemwege aufgenommen wird und die Blut-Hirn-Schranke überwindet. Nach ungefähr 15 Minuten erreicht die Wirkung ihr Maximum, klingt nach 30 bis 60 Minuten langsam ab und ist nach 2 bis 3 Stunden weitestgehend beendet. Gegessen oder getrunken wird das THC langsamer aufgenommen. Die Wirkung ist allerdings unvorhersehbarer, da sie verzögert und häufig sehr plötzlich einsetzt. Es ist entscheidend, wie viel und was man vorher gegessen hat. Das Wirkspektrum von Cannabis ist sehr breit und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Je nach der Konsumart (geraucht, gegessen), der aufgenommenen Wirkstoffmenge, der Konsumsituation, aber auch der Grundstimmung und der psychischen Stabilität der Konsumierenden, wirkt Cannabis unterschiedlich. Zu der als angenehm erlebten Wirkung von Cannabis zählt eine Anhebung der Stimmung. Häufig tritt ein Gefühl der Entspannung und des Wohlbefindens ein. Möglich ist auch ein heiteres Gefühl, verbunden mit einem gesteigerten Kommunikationsbedürfnis. Akustische und visuelle Sinneswahrnehmungen können intensiviert werden. Zu den Wirkungen, die als unangenehm erlebt werden, zählen eine niedergedrückte Stimmung, psychomotorische Erregung, Unruhe und Angst. Panikreaktionen und Verwirrtheit mit Verfolgungsphantasien bis hin zu paranoiden Wahnvorstellungen sind ebenfalls möglich. Panikreaktionen treten häufiger bei relativ unerfahrenen und unvorbereiteten Konsumenten auf, die mit den psychischen Effekten von Drogen nicht vertraut sind. Angst und Panikgefühle können allerdings auch bei routinierten Konsumenten erstmals auftreten. Langzeitfolgen Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge in Deutschland, vor allem unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die meisten von ihnen konsumieren es gelegentlich oder stellen den Konsum nach kurzer Zeit wieder ein. Ein Teil konsumiert jedoch regelmäßig über mehrere Jahre. Dabei stellt sich die Frage nach den Langzeitfolgen. Im Folgenden werden die wichtigsten Erkenntnisse aus der Forschung hierzu zusammengefasst. Gehirn Die Frage nach möglichen Hirnschäden durch Cannabiskonsum beschäftigt die Forschung seit den 1970er Jahren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass nach dem derzeitigen Forschungsstand vermutlich keine substantiellen Hirnschäden anzunehmen sind. Jedoch leidet die Hirnleistungsfähigkeit mit zunehmender Dauer und Intensität des Konsums. Dies macht sich bei Dauerkonsumentinnen und -konsumenten in Form schlechterer Lern- und Gedächtnisleistungen bemerkbar. Wer aber mit dem Kiffen aufhört, wird mit rasch sich verbessernden Hirnleistungen belohnt. Ob dabei noch kleine Beeinträchtigungen bleiben, die auf dauerhafte Hirnschädigungen zurückgehen, ist derzeit wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt. Hingegen gibt es überzeugende Belege dafür, dass der frühe Einstieg in den Konsum nachhaltige Beeinträchtigungen der kognitiven Leistungsfähigkeit zur Folge hat. Mehr dazu gibt es im Topthema „Kiffen geht auf’s Gehirn“. Atemwege Prinzipiell belasten alle inhalierten Fremdstoffe die Atemwege. Auf die Frage, ob das Rauchen von Cannabis vermehrt zu Atemwegserkrankungen führt, gibt es noch keine eindeutigen Belege. In einigen Studien konnte bei starken Cannabis-Raucherinnen und -Rauchern ein gehäuftes Auftreten von Bronchitis sowie Entzündungen der Nasen- und Rachenschleimhaut festgestellt werden. Allerdings ist unklar, ob diese Folgen auf den inhalierten Tabakrauch zurückzuführen sind. Die Ergebnisse einer Längsschnittstudie weisen darauf hin, dass auch bei langjährigem Cannabisrauchen kaum mit Einschränkungen der Lungenkapazität zu rechnen ist. Tabakrauchen hingegen führt bereits nach kurzer Zeit zu einer verminderten Lungenkapazität. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass Cannabisrauch etwa die gleiche Menge Teer, also Schadstoffe, enthält wie Tabakrauch. Ein zweifelsfreier Nachweis, dass das Rauchen von Cannabis tatsächlich zu Krebserkrankungen führt, steht allerdings noch aus. Wenn Cannabis jedoch mit Tabak vermischt wird, haben Cannabiskonsumierende die gleichen Risiken wie beim Tabakrauchen. Als sicher gilt, dass Wasserpfeifen dieses Risiko nicht mindern, da sie nicht - wie häufig angenommen - den Rauch reinigen, sondern lediglich abkühlen. Schwangerschaft Untersuchungen zu den Auswirkungen mütterlichen Cannabiskonsums auf den Entwicklungsstand, also Größe und Gewicht der Neugeborenen, kamen bisher zu widersprüchlichen Befunden. Aufgrund der bedeutsamen Funktion körpereigener Cannabinoide (Endocannabinoide) für die Gehirnentwicklung gilt die Schwangerschaft jedoch als sensible Phase. Studien hierzu liefern allerdings kein klares Bild. Dies kann auch mit methodischen Problemen zusammenhängen, da Auswirkungen erst Jahre nach der Geburt festgestellt werden können und in der Zwischenzeit eine Vielzahl an anderen Einflüssen die kognitive Entwicklung beeinflussen kann. Aus Vorsichtsgründen ist Schwangeren dennoch anzuraten, auf Cannabis ebenso wie auf Alkohol, Nikotin und andere Drogen zu verzichten. Hormon- und Immunsystem Die Forschung hat bislang keine eindeutigen Belege für den Einfluss von Cannabis auf das Hormon- und Immunsystem erbracht. Zwar fand man in einigen Studien Hinweise darauf, dass die Sexualfunktion bei Männern erniedrigt und der Menstruationszyklus bei Frauen gestört wird. Ebenso deuten Studienergebnisse darauf hin, dass bei Männern die Spermienkonzentration und -beweglichkeit mit Zunahme des Konsums abnimmt. Ob dies tatsächlich zu einer bleibenden Unfruchtbarkeit bei Männern führt, ist bislang jedoch nicht gesichert. Insgesamt weisen die Ergebnisse darauf hin, dass diese Effekte reversibel zu sein scheinen, das heißt sich nach einiger Zeit der Konsumabstinenz wieder normalisieren. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass es durch einen veränderten Hormonspiegel zu einer verzögerten Entwicklung in der Pubertät kommen kann. Herz-Kreislaufsystem Mögliche Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem werden erst seit kurzem erforscht. Bisherige Studienergebnisse legen ein erhöhtes Herzinfarktrisiko im Verlauf der ersten Stunde nach dem Konsum von Cannabis nahe, weil Cannabis die Herzfrequenz erhöhen kann. Bei vorbelasteten Personen kann dies zu einer lebensbedrohlichen Überbeanspruchung des Herzens führen. Zur Beurteilung der tatsächlichen Risiken sind jedoch weitere Studien notwendig. Abhängigkeit Bei einem dauerhaften Konsum kann sich eine psychische Abhängigkeit entwickeln. Die Betroffenen haben das Gefühl, nicht mehr ohne Cannabis „zurecht“ zu kommen. Anders als früher angenommen, können sich nach einer Phase dauerhaften Konsums auch Entzugserscheinungen zeigen, wenn der Konsum (zeitweilig) eingestellt oder reduziert wird. Daraus kann geschlossen werden, dass sich auch eine körperliche Komponente der Abhängigkeit entwickeln kann. Diese ist zwar nicht so stark ausgeprägt wie beispielsweise bei einer Alkohol- oder Heroinabhängigkeit, sie kann dennoch sehr unangenehm sein und dazu führen, dass der Konsum wieder aufgenommen wird. Die Gefahr, abhängig zu werden, ist jedoch nicht für alle Cannabiskonsumierenden gleich. Je nachdem, in welchem Maße psycho-soziale Risikofaktoren vorliegen, kann eine Person mehr oder weniger gefährdet sein, eine Abhängigkeit zu entwickeln. So geht man davon aus, dass psychische Probleme wie beispielsweise Depressionen oder Angstsymptome das Risiko erhöhen, Cannabis im Sinne einer „Selbstmedikation“ zu missbrauchen. Somit liegt das „wahre“ Problem in vielen Fällen nicht in der Abhängigkeit, sondern in der psychischen Grundproblematik begründet. Dann wird das Kiffen zur „Krücke“, um den Alltag zu bewältigen. Psychose In viele Studien wurde die Frage erörtert, ob Cannabis dauerhafte Psychosen auslösen kann. Zwar gilt es noch nicht als zweifelsfrei belegt, doch in der Forschung mehren sich die Hinweise, dass es zwar keine eigenständige Cannabis-Psychose gibt, Cannabis aber Auslöser einer bislang verborgenen Schizophrenie sein kann. In diesem Zusammenhang wird auch vom so genannten Vulnerabilitäts-Stress-Modell gesprochen. Zum einen bringen manche Personen eine genetisch bedingte Anfälligkeit (Vulnerabilität) für eine Schizophrenie mit. Zum anderen können äußere Faktoren, auch Stressoren genannt, bei einer ohnehin schon vorhandenen Anfälligkeit das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen bringen, also eine Psychose auslösen. Cannabis gilt in diesem Sinne als ein möglicher Stress-Faktor für das Gehirn. Eine ausführliche Darstellung des Themas sowie ein Interview mit einer Expertin kann im Topthema „Psychose vom Kiffen?“ nachgelesen werden. Motivation Eine Zeitlang wurde in Fachkreisen darüber diskutiert, ob Cannabis über die akute Wirkung hinaus einen dauerhaften und unumkehrbaren demotivierten Zustand erzeugt. Hierfür wurde der Begriff Amotivations-Syndroms geprägt. Nach den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen, gilt diese Annahme jedoch als widerlegt. Die akute Wirkung von Cannabis führt unmittelbar zu Leistungseinbußen in der Wahrnehmung, der Aufmerksamkeit und dem Reaktionsvermögen. Tests in Simulatoren haben gezeigt, dass besonders in der ersten Stunde des Konsums, die Fahr- und Flugtauglichkeit eingeschränkt ist. Einige Studien mit Unfalldaten haben hingegen teilweise widersprüchliche Ergebnisse geliefert. Zwei Meta-Analysen aus den Jahren 2011 und 2012 legen jedoch nahe, dass Cannabiskonsumierende ein etwa doppelt so hohes Risiko haben, in einen Unfall verwickelt zu werden, als nüchterne Fahrerinnen und Fahrer. Vor allem bei Unfällen mit Todesfolge war der THC-Gehalt im Blut der Betroffenen in der Regel höher als bei Unfällen mit nicht tödlichem Ausgang. Anders als bei Alkohol sind (noch) keine Grenzwerte für Cannabis im Straßenverkehrsgesetz (StVG) festgelegt worden. Der Gesetzgeber sieht vor, dass grundsätzlich jeder noch so geringe Nachweis von Cannabis und anderen illegalen Drogen für eine Ordnungswidrigkeit ausreicht (§ 24a StVG). Das Problem: THC ist noch Tage bis Wochen nach dem letzten Konsum in Blut und Urin nachweisbar. Ungeachtet dessen gehen die Führerscheinstellen allen gemeldeten Verdachtsfällen nach und ziehen den Führerschein in der Regel sofort ein. Die Betroffenen werden meist zu einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU, besser bekannt als „Idiotentest“) aufgefordert, um Drogenfreiheit nachzuweisen. Wegen der langen Nachweiszeiten von Cannabis kann dies langwierig sein. Die Kosten der Untersuchung, müssen die Betroffenen selbst tragen. Strafen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz drohen zusätzlich. Allerdings kann die Rechtsprechung je nach Einzelfall sehr unterschiedlich ausfallen, weshalb keine allgemeingültigen Aussagen zu den Folgen für Führerscheinbesitzer und -besitzerinnen gemacht werden können. In diesem Zusammenhang hat das Bundesverfassungsgericht am 21.12.2004 ein wichtiges Urteil gefällt, demzufolge nicht mehr jeder Nachweis ausreiche, um die Fahrtüchtigkeit anzuzweifeln. Rechtliches Seit 1929 das Opiumgesetz im Deutschen Reichstag verabschiedet wurde, unterliegt Cannabis einer strengen Kontrolle in Deutschland. Das Opiumgesetz wurde 1971 abgelöst vom Betäubungsmittelgesetz (BtMG), das alle rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln (psychoaktive Substanzen) regelt. Für Cannabis gilt: Der Besitz, Handel und Anbau von Cannabis ist verboten. Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht 1994 in einem vieldiskutierten Urteil die Option dafür geschaffen, dass bei Vorliegen einer geringen Menge von einer Strafe abgesehen und das Verfahren eingestellt werden kann. Wie viel eine geringe Menge ist, wurde jedoch nicht festgelegt, sondern kann je nach Bundesland unterschiedlich ausfallen. Es gibt allerdings Bestrebungen, den Grenzwert für eine geringe Menge auf 6 Gramm Haschisch oder Cannabis zu vereinheitlichen. Seit dem 18. Mai 2011 wurde Cannabis erstmals den Anlagen II und III des BtMG hinzugefügt. Durch die „25. Betäubungsmitteländerungsverordnung (BtMÄndV)“ ist es möglich cannabishaltige Fertigarzneimittel zu verschreiben. Das erste in Deutschland zugelassene Arzneimittel auf Basis von Cannabis wird zur Schmerzlinderung bei Multipler Sklerose eingesetzt. Handel und Besitz von Cannabis zu Rauschzwecken bleiben unverändert verboten. Quelle: http://www.drugcom.de/drogenlexikon/buchstabe-c/cannabis/
  14. Illegale Droge Nummer eins: Die Wahrheit über Cannabis http://videos.focus.de/video/201310/wahrheit_gras_MP41280720.mp4 Rund zwei Millionen vor allem junge Menschen in Deutschland greifen regelmäßig zum Joint. Doch Kiffen soll dumm machen und sei der Anfang einer steilen Drogenkarriere. Was ist dran am Mythos Cannabis? FOCUS Online hat nachgefragt. Es ist die am häufigsten konsumierte illegale Substanz in Deutschland: Cannabis. Rund zwei Millionen vor allem junger Menschen in Deutschland greifen nach Angaben der Drogenbeauftragten der Bundesregierung regelmäßig zum Joint. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene probieren den Rausch der Pflanze aus. Cannabis bezeichnet zum einen die Hanfpflanze an sich, also auch die Inhaltsstoffe mit psychoaktiver Wirkung. In Deutschland wird die Pflanze zumeist als Marihuana und Haschisch konsumiert. Marihuana und Haschisch. Wo liegt der Unterschied?Josef Strohbach ist Bereichsgeschäftsführer von Condrobs, einem Verein für Prävention und Suchthilfe in Bayern. Er erklärt die Begrifflichkeiten der Droge. „Marihuana ist der Natur- und Ausgangsstoff, das getrocknete Kraut. Bei Marihuana handelt es sich um die Blüten und Blattteile der weiblichen Pflanze. Haschisch ist ein Konzentrat. Das Harz aus der Pflanze wird konzentriert und meistens in Platten gepresst. Das Haschisch Öl ist mit Lösungsmittel extrahiert und ist zu 80 Prozent reines THC. Der Hauptwirkstoff des Cannabis ist das Tetrahydrocannabinol, kurz THC. Inhaliert, löst der Pflanzenstoff ein Rauschgefühl aus. Cannabis wirkt auf dreifache Weise: Muskelentspannend, beruhigend und es wirkt gegen Übelkeit und Brechreiz. Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/videos/konsum-wirkung-suchtgefahr-illegale-droge-nummer-eins-die-wahrheit-ueber-cannabis_id_3300226.html
  15. Cannabis legalisieren – ja oder nein? Darüber wird spätestens seit der Freigabe in einigen US-Bundesstaaten auch hier in Deutschland diskutiert. In der Diskussion steht oft der Rausch im Fokus, dabei hat Cannabis auch erhebliches medizinisches Potenzial. Bis zu einer Million Deutsche könnten durch Cannabis Linderung bei körperlichen und seelischen Leiden erfahren, erklärt Maximilian Plenert vom Deutschen Hanfverband im Gespräch mit Sonja Vukovic. Sonja Vukovic: In Bremen sollen erste legale Verkaufsstellen für Cannabis entstehen, darauf hat sich die Landesregierung im Koalitionsvertrag geeinigt. In Hamburg-Altona und Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg wird Ähnliches probiert, einen ersten Antrag hat die grüne Berliner Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann zur kontrollierten Abgabe von Cannabis beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bereits eingereicht. Ist das der Beginn einer neuen Ära der Drogenpolitik? Maximilian Plenert: Der Antrag des Bezirks Friedrichshain/Kreuzberg ist definitiv ein Meilenstein in der Geschichte der deutschen Drogenpolitik. Die Idee, in einem zeitlich, räumlich und weiter begrenzten Modellversuch, mit klaren Erfolgsparametern, eine alternative Cannabispolitik zu erproben, ist im Gegensatz zur großen Debatte um die Legalisierung, so kompakt, dass sie in jeden Kopf passt. Monika Herrmann hat ein konkretes Modell vorgelegt und damit kann man eine konkrete Debatte erzwingen, die sich nicht mit Allgemeinplatituden abtun lässt. Der Antrag wird dennoch abgelehnt werden, da mache ich mir keine Illusionen. Aber es werden weitere folgen und die Regierung gerät damit immer mehr in Pflicht, sich zu rechtfertigen, warum sie nicht bereit ist, ihre Politik auf die Probe zu stellen. Warum setzen Sie sich für eine Legalisierung von Cannabis ein? Ich ertrage die Irrationalität der Prohibition nicht, das mag auch daran liegen dass ich von Haus aus Physiker bin. Nirgendwo sonst wird die Politik derartig von Moralismus, Glaubenssätzen und selektiver Wahrnehmung dominiert, die Ignoranz gegenüber Evidenz ist beispiellos. Die Kriminalisierung und die Folgen des Schwarzmarktes schaden den Konsumenten, sie schaden aber auch ihren Freunden, Familien und Angehörigen. Wie genau? Die Prohibition verhindert Prävention und Hilfen, darunter leidet, neben den Konsumenten, auch deren Umfeld. Jeder Steuerzahler zahlt für eine ineffektive Politik, die Kriminalität fördert und Polizeikräfte bindet, die Gefängnisse füllt und Gerichte verstopft. Eltern leiden, weil ihre Kinder weder richtig aufgeklärt werden, noch im Bedarfsfall Hilfe bekommen, sondern Probleme mit der Polizei. Drogenkonsum birgt ein gewisses Risiko, das ist völlig klar. Aber er existiert – und wir müssen vernünftig damit umgehen. Nennen Sie doch mal Zahlen? Wie viel Cannabis wird in Deutschland konsumiert? Wie viele Menschen tragen Schäden davon – und wie viele erfahren Heilung? Nicht zuletzt sind in Cannabis ja auch medizinische Wirkstoffe THC und CBD? Zirka vier Millionen Menschen haben im letzten Jahr Cannabis konsumiert, genau weiß es niemand. Die offiziellen Zahlen liegen eher bei drei Millionen, aber dies sind Minimalschätzungen weil nicht jeder bei den Umfragen am Telefon ehrlich antwortet. Dem stehen 131.130 Strafanzeigen wegen „Rauschgiftdelikten“ gegenüber, alleine bei Cannabis im Bereich der „Allgemeinen Verstöße“, also den „konsumnahen Delikten“ und nicht den Dealerdelikten wie gewerbsmäßiger Handel, Schmuggel und so weiter. Offiziell nutzen etwa 8000 Menschen Cannabis als Medizin, meist in Form der Medikamente Sativex und Dronabinol, 400 nutzen Cannabisblüten aus der Apotheke. Wie viele Menschen Cannabis illegal als Medizin nutzen, wissen wir nicht, das Potenzial, also die Zahl der Menschen, die von Cannabis als Medizin Linderung erfahren könnten, liegt in der Größenordnung von einer Million. Anders ausgedrückt: Nicht einmal jeder Hundertste Mensch profitiert vom medizinischen Potenzial von Cannabis, alle anderen leiden unnötig. Als Physiker kann man in Deutschland beachtliche Polit-Karriere machen, siehe die Kanzlerin – wie sind Sie zum Deutschen Hanfverband gekommen und was will dieser? Ich beschäftigte mich bereits seit über 15 Jahren mit dem Thema Drogenpolitik. Den Anfang nahm dies bei der Grünen Jugend, wo ich bereits Georg Wurth, den heutigen Geschäftsführer des DHV, kennengelernt habe. Nach meiner Diplomarbeit wollte ich nach Berlin ziehen, ich war damals auch im Bundesvorstand der Grünen Jugend und der Job beim DHV war damals eine gute und flexible Verdienstmöglichkeit – im Gegensatz zu vielen Jobs als Physiker. Das Motto des DHV ist „Schluss mit Krimi. Cannabis normal.“ Unser Ziel ist eine Legalisierung, das heißt der bestehende Schwarzmarkt für Cannabis soll in einen regulierten Markt mit Jugend- und Verbraucherschutz transformiert werden. Die Diskriminierung und Verfolgung von Cannabiskonsumenten muss beendet werden und es muss endlich der Weg für Cannabis als Medizin freigemacht werden. Sie setzen Legalisierung also gleich mit Regulierung – was genau bedeutet das? Und wie würde Jugend- und Verbraucherschutz gewährt, wenn die Droge frei verkäuflich wäre? Die Gegner einer Legalisierung setzen sie gerne mit einer „Freigabe“ gleich. Das ist eine grobe Irreführung, denn die Freigabe haben wir bereits heute. Ob im Görlitzer Park – um ein prominentes Beispiel zu nennen – oder den vielen „Görlis“, die es in jeder größeren Stadt gibt: Drogen sind heute überall und rund um die Uhr für jeden frei erhältlich, ohne Jugendschutz und ohne dass die Konsumenten wissen, was sie wirklich kaufen. Mit einer Regulierung bekommt man Drogen überhaupt erst wieder unter Kontrolle. In allen anderen Bereichen ist es normal, dass der Staat Regeln aufstellt, um Risiken, die von bestimmten Produkte ausgehen, zu mindern: Lebensmittelkontrolle, Waffengesetze, Tempolimits – der Verzicht auf jede Kontrolle durch die Drogenprohibition ist Ausnahme. Ein unregulierter Schwarzmarkt ist deswegen auch grundverschieden: Ohne Rechtsstaat werden Konflikte mit Gewalt gelöst, mit der Repression professionalisiert der Staat den Drogenhandel und sichert die wirtschaftliche Grundlage der Kartelle. Die Extremformen dieser Politik können wir in Mexiko beobachten. Als einer von 400 Deutschen sind Sie im Besitz einer Ausnahmeregelung für den Erwerb von Cannabis zu medizinischen Zwecken. Wie kommt man an eine solche Ausnahmegenehmigung und wie gut funktioniert die Versorgung? Die praktischen und rechtlichen Hürden für eine solche Genehmigung sind relativ hoch. Praktisch wissen viele Menschen nicht, dass ihnen Cannabis helfen könnte, und welche Möglichkeiten es gibt, Cannabis als Medizin zu nutzen. Zudem gibt es weiterhin kaum Ärzte, die einem hierbei helfen können und wollen. Die rechtlichen Rahmenbedienungen sehen vor, dass eine Erlaubnis zum Erwerb von Cannabisblüten aus der Apotheke nur dann gegeben wird, wenn der Patient bereits medizinisch „austherapiert“ ist. Das bedeutet, dass alle konventionellen Behandlungsmöglichkeiten bereits ausgeschöpft sind und nur Cannabis eine Linderung bringt. Dies muss vollständig dokumentiert sein. Falls Unterlagen fehlen, müssen Betroffene die fehlenden Behandlungsversuche, von denen sie bereits wissen, dass sie keinen Erfolg, mitunter aber erhebliche Nebenwirkungen haben, wiederholen. Das Potenzial von Cannabis als Medizin liegt alleine in Deutschland bei einer Million Menschen, all diese Menschen leiden derzeitig unnötig, weil Cannabis als Medizin praktisch kaum verfügbar ist. Was macht es so kompliziert? Andere Mittel, wie etwa Benzodiazepane und Opiate werden doch auch leicht verschrieben, wenn nötig? Das Problem beginnt bei den hohen Kosten für die Genehmigung selbst. Außerdem muss der Patient Cannabis aus der Apotheke selbst bezahlen. Den Preis von 15 Euro pro Gramm und mehr können sich viele Patienten, die aufgrund ihrer Krankheit meist nur bedingt oder gar nicht arbeitsfähig sind, nicht leisten – und viele gehen dann doch wieder zurück auf den Schwanzmarkt, denn dort ist es schlichtweg günstiger. Zudem kommt es bei den Apotheken immer wieder zu wochenlangen Lieferausfällen. Ich habe meine Genehmigung im Herbst 2014 erhalten, es dauerte bis Ende Januar 2015, bis ich erstmals in der Apotheke etwas erhielt. Man stelle sich eine solche Situation bei einem anderen wichtigen Medikament wie Insulin vor. Welche Krankheiten könnten mit Cannabis behandelt werden? Plenert: Das Stichwort „könnten“ spielt bei der Beantwortung dieser Frage eine große Rolle, da die heutigen Verwendungsmöglichkeiten das Ergebnis der rechtlichen Rahmenbedingungen sind. Aktuell sind chronische Schmerzen, ADHS, Tourette-Syndrom und Depressionen die wichtigsten Diagnosen bei Ausnahmegenehmigungen. Quantitativ dürften chronische Schmerzen, immerhin leiden 17% der Bevölkerung in Deutschland daran, auch in Zukunft die größte Rolle spielen. Bisher gibt es Ausnahmegenehmigungen für mindestens 62 Diagnosen. Die Liste der möglichen Einsatzgebiete ist lange und beginnt mit Abhängigkeitserkrankungen, also Cannabis als Ausstiegsdroge. Großes Potential sehe ich bei den möglichen Einsatzgebieten Arthrose, Rheuma sowie den Symptomen Appetitlosigkeit und Schlaflosigkeit. Bei Typ 2 Diabetes Mellitus wissen wir von einer präventiven Wirkung, die bereits von Pharmafirmen klinisch erprobt wird. Bei Krebserkrankungen hilft es gegen Symptome, vielleicht sogar gegen die Grunderkrankung. Dies wird derzeit klinisch bei Brust- und Prostatakrebs sowie Hirntumoren getestet. In Israel zum Beispiel werden selbst Kinder mit dem Wirkstoff THC behandelt. Da die internationale Drogenpolitik auf der Politik der UN basiert – woher kommen die Unterschiede in der medizinischen Verwendung von THC? Die Situation in den einzelnen Ländern ist vielmehr das Ergebnis unterschiedlich erfolgreiche Bemühungen von Patienten, Ärzten und anderen Gruppen, ihren rechtlichen Möglichkeiten und den mehr oder weniger starken Widerständen der Politik. Gerade ins Israel sehe ich eine große Portion Pragmatismus, der hier viele Möglichkeiten eröffnen hat. Die meisten Fortschritte in Deutschland wurden von Patienten gegen den Willen der Politik eingeklagt. Zum Beispiel vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe, 2004, rechtfertigender Notstand bei Eigenanbau; vor dem Bundesverfassungsgericht, 2000, Gesundheit des Einzelnen ist im öffentlichen Interesse; oder vor dem Bundesverwaltungsgericht, 2005, BfArM muss Anträge zum Erwerb von Cannabis genehmigen. Der Bundesrat und dann auch die Bundesregierung haben erst den Zugang zu medizinischen Cannabis erleichtert… Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler hat dies zu Beginn des Jahres angekündigt, leider bleibt es bisher bei dieser Ankündigung. Bis heute liegt noch kein konkreter Vorschlag vor, obwohl die Regelung bereits zum 1.1.2016 in Kraft treten soll. Welche Politik und Praxis genau würde in Deutschland würde dem Stand der Wissenschaft gerecht? Das Ziel muss ein legaler, stark regulierter, aber noch immer gut funktionierender Markt für Erwachsene sein. Das bedeutet: keine Kontrolle und Schikane der Konsumenten, sondern eine Einschränkung des Kommerz. Werbung sollte generell verboten sein, alle Drogen gehören raus aus dem Supermarkt und rein in Drogenfachgeschäfte. Über Steuern können weniger potente und riskante Darreichformen gefördert werden, heute dient die Tabaksteuer ja leider nur der Haushaltssanierung und Erhöhungen werden gestreckt um einen Konsumrückgang zu vermeiden, also die Gewinne für den Staat zu maximieren. Die Hürden für Cannabis als Medizin und für die Forschung müssen beseitigt werden. Anstelle einer Abstinenzfixierung in der Prävention brauchen wir eine pragmatische Förderung von Drogenmündigkeit. Welches Wissen brauchen Konsumenten? Die schlimmste Nebenwirkung ist die Strafverfolgung. Die Gefahren die von der Substanz selbst ausgehen, betreffen primär Kinder und Jugendliche. Je jünger der Konsument und je stärker der Konsum, desto eher kann es hier ernsthafte Entwicklungsschwierigkeiten geben – so, wie auch bei Alkohol. Daneben sollten Menschen mit psychischen Vorbelastungen Vorsichtig beim Konsum von Cannabis sein. Ansonsten kann man im Großen und Ganzen sagen, dass Cannabis an sich für Erwachsene sicher ist. Problemdroge wird es meist nur in Zusammenhang mit anderen sozialen oder persönlichen Problemen. Es heißt, kiffen forciere Psychosen. In Großbritannien wurde vergangenes Jahr aber eine Studie vorgestellt, die aufzeigt, dass vor allem deshalb mehr Kiffer Psychosen entwickeln, als Leute, die kein Cannabis konsumieren, weil die genetische Disposition, die auf ein erhöhtes Risiko für Psychosen hinweist, eben dieselbe genetische Disposition ist, die dazu führt, dass wahrscheinlicher Cannabis konsumiert wird. So soll beides die gleiche Ursache haben, nicht aber das eine das andere bedingen. Dennoch bleibt der Wirkstoff THC umstritten. Woran liegt das? Aktuell kam zudem eine Studie heraus, die auch Tabak mit Psychosen in Verbindung gebracht hat, wenn sich dieser Zusammenfassung bestätigt, wird man auch einige Cannabisstudien hierzu neu bewerten müssen. Die Zusammenhänge zwischen Psychosen und Cannabis sind, wie schon richtig eingeführt, komplex. Und es ist in vielen Studien hierzu nicht möglich, aus gefundenen Korrelationen auch kausale Zusammenhänge abzuleiten. Leider werden dann gerade in der Medienberichterstattung diese Einschränkungen nicht erwähnt. Soweit ich die Studienlage überblicke, gibt es einen gewissen Einfluss von Cannabis auf Psychosen und der THC- & CBD- Gehalt spielt hier vermutlich eine Rolle. Quelle: http://www.carta.info/78867/cannabis-medizin-und-moral-die-schlimmste-nebenwirkung-ist-die-strafverfolgung/
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