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  2. [DHV] Richter Müller legt vor | DHV-Video-News #219

    Video of Richter Müller legt vor | DHV-News #219 Die Hanfverband-Videonews vom 20.09.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. Richter Müller legt vor Neue Drogenbeauftragte Ludwig zeigt sich dialogbereit Kopenhagen lässt nicht locker USA: Übelste Panscherei in CBD-Produkten Termine Richter Müller legt vor DHV Youtube, 19.09.2019: Zwei Fälle für das Bundesverfassungsgericht Berliner Kurier, 18.09.2019: Cannabis-Freigabe - Dieser Richter macht jetzt Dampf Vice, 19.09.2019: Vielleicht darfst du bald legal kiffen – dank Verfassungsgericht WELT Nachrichtensender Youtube, 18.09.2019: VERFASSUNGSKLAGE: Jugendrichter Müller will Cannabis legalisieren Ärztezeitung, 06.09.2019: Cannabis-Legalisierung - Hanfverband hofft auf das Bundesverfassungsgericht Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 05.09.2019: Das Cannabisverbot ist verfassungswidrig! DHV-Sonderseite mit allen Infos: Das Cannabisverbot ist verfassungswidrig! Neue Drogenbeauftragte Ludwig zeigt sich dialogbereit BR, 18.09.2019: Drogenbeauftragte der Bundesregierung Daniela Ludwig - "Offen dem Thema entgegen treten" DHV Youtube, 13.09.2019: Neue Drogenbeauftragte: Daniela Ludwig | DHV-News #218 Kopenhagen lässt nicht locker grizzle, 12.09.2019: Copenhagen Aims to Legalize Recreational Cannabis Independent, 19.12.2016: Copenhagen makes fourth bid to legalise cannabis to help reduce gang warfare • USA: Übelste Panscherei in CBD-Produkten Marijuana.com, 19.09.2019: Fentanyl und Designerdrogen in CBD-Produkten entdeckt Tagesspiegel, 07.09.2019: Tote und Lungenerkrankungen nach Dampfen Vitamin-E-Acetat aus Liquids unter Verdacht Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV In Deutschland darfst du vielleicht bald legal kiffen – dank Verfassungsgericht, Vice, 19.09.2019 Brandenburger Richter will Cannabisverbot kippen, RBB, 18.09.2019 CSU-Politikerin Ludwig ist neue Bundesdrogenbeauftragte , Deutsche Apotheker Zeitung, 18.09.2019 Drogenpolitik: Experte wünscht sich Konsumräume und Rationalisierung, Deutschlandfunk Nova, 18.09.2019 Junge Union lädt zu Cannabis-Talk ein, Stuttgarter Nachrichten, 14.09.2019 Termine der kommenden zwei Wochen Kaiserslautern: Vortrag zum Thema Cannabis, Montag, 23. September 2019, 18:00 Uhr, Kaiserslautern: Eselsohr, Pirmasenser Straße 48 Stuttgart: Junge Union diskutiert mit euch und Georg Wurth die Legalisierung, Dienstag, 24. September 2019, 19:00 Uhr, Stuttgart, Bar Karlsvorstadt Kolbstraße 11, 70180 Stuttgart Bochum: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Bochum, Dienstag, 24. September 2019, 19:00 Uhr, Bochum: Soziales Zentrum Bochum, Josephstr. 2 Hamburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Hamburg, Dienstag, 24. September 2019, 19:00 Uhr, Hamburg: Bio Dito, Paul-Dessau-Straße 1 Freiburg: Infostand der DHV-Ortsgruppe Freiburg, Mittwoch, 25. September 2019, 10:00 Uhr, Freiburg: Münsterstraße Erfurt: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Erfurt, Mittwoch, 25. September 2019, 19:00 Uhr, Erfurt: Don Giovanni, Willy-Brandt-Platz 1 Augsburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Augsburg, Mittwoch, 25. September 2019, 19:00 Uhr, Augsburg: Brecht's Bistro, Auf dem Rain 6 Halle/Saale: DHV-Infostand und Mahnwache der DHV-Ortsgruppe Halle-Saalekreis, Samstag, 28. September 2019, 10:00 Uhr, Halle/Saale: Marktplatz Hamburg: Infostand der DHV-Ortsgruppe Hamburg, Samstag, 28. September 2019, 12:00 Uhr, Hamburg: Spitalerstraße/Kleine Mühren Koblenz: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Koblenz, Sonntag, 29. September 2019, 16:00 Uhr, Koblenz: FreiRaum, Moselring 2-4 Stuttgart: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Stuttgart, Dienstag, 1. Oktober 2019, 18:30 Uhr, Stuttgart: Stöckachstraße 53 Augsburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Augsburg, Mittwoch, 2. Oktober 2019, 19:00 Uhr, Augsburg: Brecht's Bistro, Auf dem Rain 6 Stuttgart: Aufruf zum Tag der deutschen Breitheit, Donnerstag, 3. Oktober 2019, 14:00 Uhr, Stuttgart: Villa Reitzenstein, Richard-Wagner-Straße 15 Audio: dhv_news_219_-_podcast_20_09_2019.mp3 Themen: Recht & Urteile Sonderthemen: Justizkampagne DHV-News Startseite Meilenstein Gesamten Artikel anzeigen
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  4. [DHV] Zwei Fälle für das Bundesverfassungsgericht (Video)

    Video of Zwei Fälle für das Bundesverfassungsgericht Am Mittwoch, den 18.09.2019, hat der bekannte Richter Andreas Müller drei Fälle wegen Besitzes Geringer Mengen Cannabis am Amtsgericht Bernau verhandelt. Müller hält das im Betäubungsmittelgesetz festgeschriebene Verbot von Cannabis für verfassungswidrig. In zwei der drei Fälle hat der Richter den Beschluss gefällt, sie dem Bundesverfassungsgericht vorzulegen. Mit diesem auch "Richtervorlage" genannten Normenkontrollantrag fordert er das Bundesverfassungsgericht auf zu prüfen, ob das Cannabisverbot gegen mehrere Verfassungsgrundsätze verstößt. Müller hat angekündigt, dafür die Mustervorlage des Deutschen Hanfverbandes zu nutzen. Weitere Informationen dazu: https://hanfverband.de/richtervorlage Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! https://hanfverband.de/unterstuetzen Sonderthemen: Justizkampagne Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  5. Letzte Woche
  6. Neu auf Legalize-Cannabis.net: JumboWumbo

    Herzlich begrüßen wir unser neuestes Mitglied: JumboWumbo, Wir wünschen dir eine gute Zeit hier im Forum und viele vergnügliche Stunden gemeinsam mit uns. Schon jetzt freuen wir uns auf viele Diskussionsbeiträge, Lob, Kritik und Anregungen! JumboWumbo beigetreten am 18.09.2019. View Member
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  8. Video of Neue Drogenbeauftragte: Daniela Ludwig | DHV-News #218 Die Hanfverband-Videonews vom 13.09.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. Neues zur Justizoffensive Neue Drogenbeauftragte: Daniela Ludwig DHV-Umfrage Infratest Dimap 2019 Mindestens 4 Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland MeckPom: Linke scheitern mit Legalize-Antrag GO Kirsten & Cem! USA: Lungen-Probleme bei THC-Dampfern Mexiko: Gesetzentwurf für liberale Cannabispolitik Termine Neues zur Justizoffensive Ärztezeitung, 06.09.2019: Cannabis-Legalisierung - Hanfverband hofft auf das Bundesverfassungsgericht Vice, 05.09.2019: Dieser Richter will Cannabis legalisieren und vors Bundesverfassungsgericht ziehen Hanf-Magazin, 05.09.2019: Die Justizkampagne des DHV gegen das Cannabisverbot beginnt Dr. Andreas Hüttl, Strafverteidiger zur DHV-Justizoffensive auf twitter: Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 05.09.2019: Das Cannabisverbot ist verfassungswidrig! DHV-Sonderseite mit allen Infos: Das Cannabisverbot ist verfassungswidrig! Neue Drogenbeauftragte: Daniela Ludwig DHV, 10.09.2019: Wer ist Deutschlands neue Drogenbeauftragte? Bild, 09.09.2019: Daniela Ludwig CSU-Frau wird neue Bundes-Drogenbeauftragte Dresdner Neueste Nachrichten, 11.09.2019: SPD-Politiker fordern Entkriminalisierung von Cannabis Tilo Jung Youtube, 11.09.2019: Bestätigt: Neue Drogenbeauftragte hat auch keine Ahnung abgeordnetenwatch, 18.03.2019: Frage an Daniela Ludwig DHV-Umfrage Infratest Dimap 2019 DHV, 13.09.2019: DHV-Umfrage Infratest Dimap 2019 SpiegelTV, 02.08.2019: Jugendliche Kiffer - Gefahr von Cannabis-Psychosen Frontal21, 10.09.2019: Kiffen, bis der Arzt kommt - Psychosen durch Cannabis Mindestens 4 Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland DHV, 12.09.2019: Zahl der mündigen Cannabiskonsumenten verzeichnet Rekordhoch MeckPom: Linke scheitern mit Legalize-Antrag Neues Deutschland, 08.09.2019: Weiter Kifferhatz im Nordosten GO Kirsten & Cem! Spiegel, 09.09.2019: Grünenfraktion Göring-Eckardt von Özdemirs Kandidatur "überrascht" Kirsten Kappert-Gonther & Cem Özdemir, Facebook, Live-Video zur Cannabisdebatte USA: Lungen-Probleme bei THC-Dampfern Tagesschau, 06.09.2019: US-Behörden prüfen Tod durch Cannabis-Liquids? Tagesspiegel, 07.09.2019: Tote und Lungenerkrankungen nach Dampfen Vitamin-E-Acetat aus Liquids unter Verdacht NORML, 05.09.2019: Vaping Products Linked with Rising Number of Hospitalizations npr, 05.09.2019: Vitamin E Suspected In Serious Lung Problems Among People Who Vaped Cannabis Mexiko: Gesetzentwurf für liberale Cannabispolitik Marijuanamoment, 03.09.2019: Mexican Senator Files Marijuana Legalization Bill Ahead Of Supreme Court Deadline Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV SPD-Politiker fordern Entkriminalisierung von Cannabis, Dresdner Neuste Nachrichten, 11.09.2019 Sieben Tipps für die neue Drogenbeauftragte, Vice, 10.09.2019 Cannabis-Boom: Was Anleger jetzt wissen müssen, Wallstreet Online, 09.09.2019 Richtervorlage soll Cannabisverbot aushebeln, Junge Welt, 06.09.2019 Radiointerview: Das Cannabisverbot ist verfassungswidrig!, Radio AllgäuHIT, 06.09.2019 Andreas Müller bei phoenix persönlich, Phoenix, 06.09.2019 Hanfverband hofft auf das Bundesverfassungsgericht, Ärztezeitung, 06.09.2019 Termine der kommenden zwei Wochen Hamburg: Infostand der DHV-Ortsgruppe Hamburg, Samstag, 14. September 2019, 12:00 Uhr, Hamburg: Gerhart-Hauptmann-Platz/Mönckebergstraße Bielefeld: Infostand der DHV-Ortsgruppe Bielefeld auf dem "Tanz der Toleranz", Samstag, 14. September 2019, 14:00 Uhr, Kurt-Schumacher-Straße 6, 33615 Bielefeld, Deutschland Koblenz: Infostand der DHV-Ortsgruppe Koblenz in Gründung, Sonntag, 15. September 2019, 13:00 Uhr, Koblenz: Bahnhofsplatz Halle/Saale: DHV-Infostand und Mahnwache der DHV-Ortsgruppe Halle-Saalekreis, Dienstag, 17. September 2019, 10:00 Uhr, Halle/Saale: Marktplatz Heidelberg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar, Dienstag, 17. September 2019, 19:00 Uhr, Heidelberg: Loras Café Bar, Schwetzingerstr. 44 Berlin: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Berlin, Mittwoch, 18. September 2019, 19:00 Uhr, Berlin: Deutscher Hanfverband, Rykestraße 13 Hamburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Hamburg, Dienstag, 24. September 2019, 19:00 Uhr, Hamburg: Bio Dito, Paul-Dessau-Straße 1 Augsburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Augsburg, Mittwoch, 25. September 2019, 19:00 Uhr, Augsburg: Brecht's Bistro, Auf dem Rain 6 Themen: Deutschland Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  9. [DHV] DHV-Umfrage Infratest Dimap 2019

    Vorheriges Wiedergabe Pause Weiter Seit 2014 lässt der DHV jedes Jahr in einer repräsentativen Umfrage die Meinung der Deutschen zur Cannabislegalisierung erkunden. Das Ergebnis in diesem Jahr: 44 Prozent der Deutschen sprechen sich für die Legalisierung von Cannabis aus. Das ist das zweithöchste bisher gemessene Ergebnis in einer repräsentativen Umfrage durch ein klassisches Umfrageinstitut. Aber eben nur das zweithöchste, es sind zwei Prozentpunkte weniger als 2018. Im letzten Jahr wurden 46 Prozent Zustimmung gemessen. Dennoch spricht Infratest Dimap nicht von einem Rückgang, weil die Abweichung gering ist und innerhalb der möglichen statistischen Fehlertoleranzen liegt. Entsprechend formuliert Infratest Dimap im Ergebnisdokument, das wir am Ende dieser Nachricht zum Download zur Verfügung stellen: Etwas mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) präferiert auch aktuell die Beibehaltung des in Deutschland bestehenden CannabisVerbots, ähnlich wie vor etwa einem Jahr (52 Prozent / November 2018). Auch der aktuelle Zustimmungswert für die Legalisierung des Cannabis-Zugangs (44 Prozent) entspricht in etwa dem des Vorjahres (46 Prozent). Die konkrete Fragestellung mit einer kleinen Einleitung lautete: Über den gesetzlichen Umgang mit Hanf, auch bekannt als Cannabis oder Marihuana, wird international diskutiert. In Deutschland gibt es bislang ein strenges Verbot. In Kanada sowie demnächst zehn Bundesstaaten der USA können dagegen volljährige Personen Cannabis legal erwerben und teilweise ist auch gestattet, für den Eigenbedarf anzubauen. Sagen Sie mir bitte, ob Sie folgender Aussage hierzu eher zustimmen oder eher nicht zustimmen: ... Cannabis sollte für Volljährige legal und reguliert erhältlich sein, zum Beispiel über Fachgeschäfte wie in Kanada oder den USA. In den angehängten Dokumenten finden sich viele weitere Statistiken zu Alter, Parteizugehörigkeit, Bildung und Einkommen der Befragten und ihre jeweilige Einstellung zur Cannabislegalisierung. Dabei ist aber zu beachten, dass die Fehlertoleranz durch die kleinere Untergruppe der Stichprobe wesentlich größer und das Ergebnis damit weniger repräsentativ ist. Dokument(e): 2019.09.02_hanfverband_cannabis_graf.pdf 2019.09.02_hanfverband_cannabis_tab.pdf Themen: Deutschland Deutscher Hanfverband Drogenpolitik - DHV Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  10. Mehr Schatten als Licht bei Cannabis als Medizin. Fotocredit: @stoner.bazaar (Instagram) Das deutsche Ärzteblatt hat Anfang dieser Woche auf Grundlage des epidemiologischen Suchtsurveys 2018 neue Zahlen zum Cannabiskonsum in Deutschland veröffentlicht. Anders als bei den letzten Veröffentlichungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) im Frühjahr diesen Jahres handelt es sich hier um belastbare Zahlen erwachsener Konsumenten. Der Trend ist eindeutig: Während sich die klassischen Drogen Alkohol und Tabak statistisch auf dem Rückzug befinden, probieren immer mehr Erwachsene Cannabis. So haben 2018 fast 3,7 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 (7,1 Prozent) mindestens einmal innerhalb der letzten 12 Monate Cannabis konsumiert. Bei der letzten Erhebung des epidemiologischen Suchtsurveys im Jahr 2015 waren es mit 6,1 Prozent noch geschätzte 3,2 Millionen. Doch die Autoren gehen davon aus, dass die aktuelle Zahl zu niedrig angesetzt ist. Die Dunkelziffer der Cannabis konsumierenden Personen über 18 Jahren sei wahrscheinlich noch viel höher, weil „es sich bei den untersuchten Personen überwiegend um sozial integrierte Gelegenheitskonsumenten“ handele. Zudem erfasst der Survey Konsumenten der Altersgruppe über 64 Jahren überhaupt nicht. Das verzerrt das Bild zusätzlich, besonders weil so fast alle Menschen der 1968er-Generation, die Cannabis einst wiederentdeckt hatten, heute aus der Statistik herausfallen. Auch minderjährige Konsumenten werden hier nicht gezählt (s.u.). Außerdem muss man davon ausgehen, dass viele Konsumenten bei solchen Befragungen aufgrund der Rechtslage nicht wahrheitsgemäß antworten. Unter dem Strich dürfte damit klar sein, dass vier Millionen aktuelle Cannabiskonsumenten in Deutschland eine sehr konservative Schätzung ist. Wahrscheinlich liegt die tatsächliche Zahl deutlich höher. Bei 18-25-jährigen ist Cannabis am beliebtesten Cannabis ist mit einer Jahresprävalenz* von 8,9 % unter Männern immer noch viel verbreiteter als unter Frauen (5,3%). Bei 0,6 Prozent der Befragten gehen die Autoren von einem missbräuchlichen Konsum oder einer Abhängigkeit aus. Das wären umgerechnet knapp acht Prozent der Konsumenten, also nicht ganz 300.000 Menschen. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Denn bei den "substanzbezogenen Störungen durch Cannabinoide" werden auch all jene Fälle mitgezählt, bei denen so genannte Räuchermischungen gesundheitliche Probleme verursachen. Im Frühjahr hatte eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) ergeben, dass Cannabis in der Altersgruppe von 18-25 Jahren am weitesten verbreitet ist. In dieser Altergruppe hatten 22 Prozent 2018 mindestens einmal Cannabis konsumiert. Zwar ist auch der Konsum der Gruppe der 12-17-Jährigen mit acht Prozent aktuell leicht angestiegen. Doch wenn man den Konsum Minderjähriger sowie das Einstiegsalter über einen langen Zeitraum hinweg betrachtet, unterliegen beide seit den ersten Erhebungen im Jahr 1993 nur ganz leichten Schwankungen. Der Spitzenwert in dieser Altergruppe lag 2002 bei 15 Prozent und war somit fast doppelt so hoch wie heute. Grundsätzlich überrascht es es zu lesen, dass Erwachsene immer mehr, Jugendliche unter 18 Jahren heute jedoch weniger und später kiffen als noch vor 25 Jahren. Doch so lange der Konsum der Gesamtbevölkerung nicht sorgfältig dokumentiert wird und sich die Erhebungen stattdessen immer nur auf gewisse Teile der Bevölkerung beziehen, sind die Ergebnisse nur bedingt aussagekräftig. * Jahresprävalenz: Mindestens ein Konsumerlebnis innerhalb der letzten 12 Monate vor der Befragung Themen: Deutschland Wissenschaft Medienbericht Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  11. [DHV] Wer ist Deutschlands neue Drogenbeauftragte?

    Die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU) Wer gehofft hatte, das Büro der Drogenbeauftragten werde mit dem Abgang von Marlene Mortler von jemandem besetzt, die/der drogenpolitische Fachkompetenz aufweist, sieht sich ob der gestrigen Ernennung von Daniela Ludwig (CSU) enttäuscht. Ludwig ist gelernte Juristin. Sie hatte ihren Fokus bislang auf die Verkehrspolitik gerichtet und sich in der aktuellen Legislaturperiode genau einmal zu Cannabis geäußert. In einer Radiosendung in ihrer Heimat Rosenheim hatte sich Ludwig der ablehnenden Haltung des AfD-Kandidaten mit einem kurzen Satz angeschlossen, der vorher zu Cannabis befragt worden war. Alle anderen Befragten hatten der Frage weitaus mehr Zeit gewidmet. Man muss schon lange suchen, um ein wenig mehr zu Ludwigs Position gegenüber Hanf zu finden. Doch was man dann findet, erschreckt. Ludwig vertritt im Jahr 2015 noch immer die Theorie von Cannabis als Einstiegsdroge, was aufgrund des aktuellen Forschungsstand nicht einmal ihre Vorgängerinnen gewagt hatten. " [...]. Darüber hinaus gilt Cannabis auch weiterhin als Einstiegsdroge für viele Kinder und Jugendliche, die später auf weitere, härtere Drogen umsteigen.Ich glaube, dass der Gesetzentwurf der Grünen und die Legalisierung von Cannabis der falsche Weg ist. Der erleichterte Zugang zu der Droge und die damit verbundene Verharmlosung von Cannabis sendet genau das falsche Signal an die Jugendlichen. Ich sehe nicht, wie durch den Gesetzentwurf der Jugendschutz gestärkt werden soll - schließlich bleibt Cannabis für die unter 18-jährigen auch weiterhin verboten. Insofern bin ich der Ansicht, dass wir mit der geltenden Rechtslage ein klares Zeichen gegen den Drogenkonsum setzen. Nichtdestotrotz müssen wir natürlich auch weiterhin das Suchthilfesystem und gezielte Informationsangebote zur Prävention aufrecht erhalten. Weiterhin möchte ich darauf hinweisen, dass der Gesetzentwurf sich nicht mit Cannabis als Medizin beschäftigt. Hier ist es das Ziel der Bundesregierung, die Versorgung mit cannabishaltigen Fertigarzneimitteln zu verbessern und Patientinnen und Patienten Zugang zu diesen zu ermöglichen," kommentiert Ludwig 2015 das Cannabis-Kontrollgesetz der Grünen. Zahnloser Tiger Man wird sich also darauf einstellen müssen, dass die Politik von Parteifreundin Mortler konsequent fortgesetzt wird. Das wirft die Frage auf, ob die Position der Drogenbeauftragte nicht eigentlich darin besteht, die Drogenpolitik der Bundesregierung wie eine Art Pressesprecherin anzupreisen, ohne diese kritisch hinterfragen zu können. Wehr-, Datenschutz- , Frauen-, oder auch Missbrauchsbeauftragte kritisieren die Politik der Bundesregierung einmal im Jahr und fordern den Bundestag auf, Missstände zu ändern. Eine Drogenbeauftragte tut so etwas nicht. Obwohl der Konsum aller illegalen Drogen seit Einführung des Postens im Jahr 1992 steigt und besonders die Neuen psychoaktiven Substanzen (NPS oder auch Legal Highs) gezeigt haben, dass das Betäubungsmittelgesetz in der derzeitigen Form nicht geeignet ist, diese Probleme zu lösen, hatte es bislang nur eine Drogenbeauftragte gewagt, den Kurs der Regierung anzuzweifeln und diese zum Umdenken aufzufordern. Die hieß Christa Nickels (Grüne) und ist noch während ihrer Amtszeit zurückgetreten, nachdem sie ihre Forderungen nach einer liberalen Cannabispolitik nicht einmal ansatzweise durchsetzen konnte. Doch für eine kritische Drogenbeauftragte müsste der Bundestag tätig werden und der Position, die einst vom Kabinett geschaffen und bis heute von ihm besetzt wird, eine ähnliche rechtliche Grundlage verschaffen wie der/dem Datenschutz- und anderen Beauftragten. Es bleibt zu hoffen, dass der stetige Zustrom an Legalisierungs-Unterstützenden, genau wie bei Marlene Mortler, aufgrund der fehlenden Dialogbereitschaft der Drogenbeauftragten mit den Betroffenen auch weiterhin immens wachsen wird. Eine erste "Duftnote" hat sie jedenfalls bereits hinterlassen: Auf den Hinweis eines Twitternutzers, dass es für Drogenbeauftragte wichtig sei, dass sie sich mit Drogen auskennen, antwortete Ludwig: "Und als Justizministerin mit Mord oder wie?" Themen: Deutschland Stimmen gegen die Legalisierung Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  12. [DHV] Justizoffensive gestartet | DHV-Video-News #217

    Video of Justizoffensive gestartet | DHV-News #217 Die Hanfverband-Videonews vom 06.09.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. Justizoffensive gestartet Bremen will Modellprojekte erneut in Bundesrat einbringen Niederlande: Städte für Modellprojekt stehen fest Trump spendet 100.000 $ für Anti-Cannabis-Kampagne Termine Justizoffensive gestartet Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 05.09.2019: Das Cannabisverbot ist verfassungswidrig! DHV-Sonderseite mit allen Infos: Das Cannabisverbot ist verfassungswidrig! DHV, 06.09.2019: Werbeanzeigen für Justizoffensive erschienen Bremen will Modellprojekte erneut in Bundesrat einbringen Deutsche Apothekerzeitung, 02.09.2019: Cannabis: Bremen will Weg für Abgabe-Modellprojekte ebnen Berliner Morgenpost, 25.07.2019: Antrag - Berlin will kontrollierte Cannabis-Abgabe an Erwachsene Niederlande: Städte für Modellprojekt stehen fest Zeit, 29.08.2019: Cannabis: Niederlande testen "Staatsmarihuana" in mehreren Städten Hanf-Magazin, 01.09.2019: 79 Coffeeshops in 10 Städten Hollands werden bald staatlich kontrolliertes Cannabis einkaufen Trump spendet 100.000 $ für Anti-Cannabis-Kampagne Marijuana.com, 03.09.2019: Trump spendet 100.000 US-Dollar für Anti-Cannabis Kampagne lexology.com, 02.09.2019: Trump Reaffirms Support of States Rights in Cannabis Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Hanfverband hofft auf das Bundesverfassungsgericht, Ärztezeitung, 06.09.2019 Dieser Richter will Cannabis legalisieren und vors Bundesverfassungsgericht ziehen, Vice, 05.09.2019 Kiffen in Bayern: Legalisierung noch lange nicht absehbar, Bayrischer Rundfunk, 04.09.2019 Termine der kommenden zwei Wochen Berlin: Soirée Des Voyageurs 3 - Reefer Madness, Freitag, 6. September 2019, Donne Uhr, Yaam, An der Schillingbrücke 3, 10243 Berlin Ludwigshafen am Rhein: Infostand der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar, Samstag, 7. September 2019, 10:30 Uhr, Ludwigshafen am Rhein: Rathausplatz am Lichttor Regensburg: Infostand der DHV-Ortsgruppe Regensburg, Samstag, 7. September 2019, Donne Uhr, Neupfarrplatz/Ecke Drei-Helm-Gasse/Ecke Residenzstraße, 93047 Regensburg Mönchengladbach: Öffentliche Kundgebung der DHV-Ortsgruppe Mönchengladbach, Samstag, 7. September 2019, 12:00 Uhr, Mönchengladbach: Sonnenhausplatz Offenburg: Local Marijuana Marsch, Samstag, 7. September 2019, 14:00 Uhr, Offenburg: Rammersweierstraße 12 München: Infostand der DHV-Ortsgruppe München, Samstag, 7. September 2019, 16:00 Uhr, München: Streetlife Festival, Ludwig- und Leopoldstraße München: Infostand der DHV-Ortsgruppe München, Sonntag, 8. September 2019, 20:00 Uhr, München: Streetlife Festival, Ludwig- und Leopoldstraße Hamburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Hamburg, Dienstag, 10. September 2019, 19:00 Uhr, Hamburg: Tortuga Bar, Bleicherstraße 27 Wuppertal: Treffen der DHV-Ortsgruppe Bergisches Land, Dienstag, 10. September 2019, 19:00 Uhr, Café Hutmacher, Mirkerstr. 48, 42105 Wuppertal Erfurt: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Erfurt, Mittwoch, 11. September 2019, 19:00 Uhr, Don Giovanni, Willy-Brandt-Platz 1, 99084 Erfurt Leipzig: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Leipzig, Mittwoch, 11. September 2019, 20:00 Uhr, Euforia Headshop, Riebeckstraße 1, 04317 Leipzig Hamburg: Infostand der DHV-Ortsgruppe Hamburg, Samstag, 14. September 2019, 12:00 Uhr, Hamburg: Gerhart-Hauptmann-Platz/Mönckebergstraße Bielefeld: Infostand der DHV-Ortsgruppe Bielefeld auf dem "Tanz der Toleranz", Samstag, 14. September 2019, 14:00 Uhr, Kurt-Schumacher-Straße 6, 33615 Bielefeld, Deutschland Halle/Saale: DHV-Infostand und Mahnwache der DHV-Ortsgruppe Halle-Saalekreis, Dienstag, 17. September 2019, 10:00 Uhr, Halle/Saale: Marktplatz Heidelberg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar, Dienstag, 17. September 2019, 19:00 Uhr, Heidelberg: Loras Café Bar, Schwetzingerstr. 44 Audio: dhv_news_217_-_podcast_06_09_2019.mp3 Themen: Recht & Urteile Sonderthemen: Justizkampagne DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  13. [DHV] Werbeanzeigen für Justizoffensive erschienen

    Deutschlands Juristen werden in den nächsten Monaten regelmäßig über eine in ihren Kreisen absolut ungewöhnliche Anzeige stolpern: Die Rede ist von unserer Anzeigenaktion zur Justizoffensive! Wir inserieren dank eurer Unterstützung in relevanten Fachzeitschriften und machen so Rechts- und Staatsanwälte sowie Richter auf unsere “Richtervorlage” aufmerksam und rufen dazu auf, die Vorlage anzuwenden. Die Richtervorlage, auch Normenkontrollantrag, ist im Prinzip eine Verfassungsbeschwerde. Sie kann sowohl von Richtern als auch Angeklagten, denen Verstöße gegen das BtMG im Zusammenhang mit Cannabis vorgeworfen werden, verwendet werden. Wir schalten bis Ende November zum Teil ganzseitige Anzeigen in (fast) allen relevanten Fachpublikationen wie der NStZ (Neue Zeitschrift für Strafrecht), der NJW (Neue Juristische Wochenschrift), “Der Strafverteidiger” und “Betrifft Justiz”. Fast alle Fachzeitschriften? Wir schreiben das Jahr 2019. Alle relevanten Fachmagazine drucken die Anzeige des Deutschen Hanfverbands. Alle Magazine? Nein! Ein von unbeugsamen Richtern herausgegebenes Magazin wehrt sich mit Händen und Füßen gegen unsere Anzeige. Spaß beiseite: Selbst nach wochenlangen Verhandlungen mit dem Deutschen Richterbund, der die “Deutsche Richterzeitung” (DRZ) herausgibt, war es nicht möglich, unsere Anzeige dort zu platzieren. Der Deutsche Richterbund weigerte sich, jegliches vorgelegtes Anzeigenmotiv des Deutschen Hanfverbands abzudrucken und stellt damit leider eine Ausnahme unter den ansonsten aufgeschlossenen Redaktionen dar. Das ist natürlich schade, aber wir sind zuversichtlich, dass wir auch mit den anderen Publikationen für einige Diskussionen in Deutschlands Gerichten, Anwaltskanzleien und juristischen Fakultäten sorgen werden! Themen: Recht & Urteile Deutschland Deutscher Hanfverband Hanfszene Sonderthemen: Justizkampagne Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  14. [DHV] Das Cannabisverbot ist verfassungswidrig!

    Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 05.09.2019 Berlin, 05.09.2019 - Der Deutsche Hanfverband startet heute eine Justizoffensive, mit der das Cannabisverbot vor das Bundesverfassungsgericht gebracht werden soll. In Deutschland werden jedes Jahr zehntausende Menschen wegen eines Verbots verurteilt, welches nicht geeignet, nicht erforderlich und schon gar nicht verhältnismäßig - und deswegen verfassungswidrig - ist. Seit dem letzten grundsätzlichen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Cannabis im Jahr 1994 ist ein Vierteljahrhundert vergangen. In Uruguay und Kanada sowie einigen US-Bundesstaaten wurde bereits vollständig legalisiert. In Mexiko und Südafrika haben die höchsten Gerichte klar gemacht, dass die Cannabisverbotspolitik in ihrem Land gescheitert sei und Gesetzesänderungen notwendig sind. Wir rufen Richter dazu auf, einen konkreten Normenkontrollantrag nach Art 100 Abs.1 GG zu stellen, damit das Bundesverfassungsgericht das Cannabisverbot überprüft. Um eine solche Entscheidung zu erreichen, hat der Deutsche Hanfverband die Berliner Anwälte Henriette Scharnhorst und Johannes Honecker mit der Erstellung eines Musterkontrollantrags beauftragt. Mit dieser sogenannten "Richtervorlage" können Richter das Bundesverfassungsgericht anrufen und so eine Neubeurteilung des Verbots auf Basis der nun vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse anstoßen. Auch Betroffene des Verbots können die Vorlage in ihren Strafverfahren verwenden, um sich durch die Instanzen zu klagen. Und sie können vor Gericht die ausführliche juristische und wissenschaftliche Begründung verlesen oder durch ihre Rechtsanwälte verlesen lassen und so begründen, weswegen in ihre verfassungsgarantierten Rechte eingegriffen wird. Außerdem können Sie die Mustervorlage benutzen, um Verfassungsbeschwerde gemäß Art.93 Abs.1 Nr 4a GG einzulegen. Durch die parallel erfolgende Werbung für die Richtervorlage in diversen juristischen Fachpublikationen wird der Hanfverband Juristen auf die Verfassungswidrigkeit aufmerksam machen und sie zum Handeln auffordern. “Wir wissen, dass es in Deutschland viele Richter, Strafrechtsprofessoren, Staats- und Rechtsanwälte gibt, die das Verbot ebenso wie wir als gescheitert beurteilen und an seiner Verfassungskonformität zweifeln. Das Bundesverfassungsgericht kann der Politik den Auftrag für eine neue Gesetzgebung erteilen und so den entscheidenden Impuls für die Legalisierung geben”, so der Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbands, Georg Wurth, zum Start der Offensive. Themen: Recht & Urteile Deutschland Legalisierte Länder Deutscher Hanfverband Mitmachen! Hanfszene Stimmen für die Legalisierung Legalisierte Länder Sonderthemen: Justizkampagne Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  15. [DHV] Wer will Mortler werden? | DHV-Video-News #216

    Video of Wer will Mortler werden? | DHV-News #216 Die Hanfverband-Videonews vom 23.08.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. Wahlen in Sachsen und Brandenburg SPD Köln fordert Legalisierung Bremen: Neuer SPD-Oberbürgermeister für Modellprojekte Bündnis fordert Drogenbeauftragten mit Ahnung Thailand macht Medizin aus beschlagnahmtem Cannabis Termine Wahlen in Sachsen und Brandenburg DHV, 23.08.2019: DHV Wahl-Check zur Landtagswahl 2019 in Sachsen direkt zur Wahlanalyse: DHV, Parteien & Wahlen: DHV Wahl-Check zur Landtagswahl 2019 in Sachsen DHV, 23.08.2019: DHV Wahl-Check zur Landtagswahl 2019 in Brandenburg direkt zur Wahlanalyse: DHV, Parteien & Wahlen: DHV Wahl-Check zur Landtagswahl 2019 in Brandenburg SPD Köln fordert Legalisierung WDR, 27.08.2019: Köln: SPD will Cannabis legalisieren Bremen: Neuer SPD-Oberbürgermeister für Modellprojekte Weser Kurier, 27.08.2019: Grüne unterstützen Vorstoß - Bovenschulte will Modellprojekt für Cannabis Bündnis fordert Drogenbeauftragten mit Ahnung Gemeinsame Pressemitteilung der drogenpolitischen Organisationen LEAP Deutschland, Schildower Kreis, Akzept e.V., Knowmad Institut und dem Deutschen Hanfverband vom 26.08.2019: Bündnis empfiehlt die Berufung von Burkhard Blienert zum Drogenbeauftragten der Bundesregierung Thailand macht Medizin aus beschlagnahmtem Cannabis Marijuana.com, 27.08.2019: Thailand macht beschlagnahmtes Cannabis zu Medizin Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Cannabis-Messe in Düsseldorf gestartet, WDR, 23.08.2019 Das "legale" Cannabis-Geschäft in Düsseldorf, WDR, 23.08.2019 Termine der kommenden zwei Wochen Hamburg: Infostand der DHV-Ortsgruppe Hamburg, Freitag, 30. August 2019, 23:55 Uhr, Hamburg: Fundbuero, Stresemannstraße 114 Hamburg: Demo unter dem Motto "Teufelskreis durchbrechen - Hanf ist kein Verbrechen", Samstag, 31. August 2019, 12:00 Uhr, Hamburg: Landgericht, Sieveking 1 Stuttgart: Infostand der DHV-Ortsgruppe Stuttgart, Sonntag, 1. September 2019, 10:00 Uhr, Rommelshausen: Sudetenstraße München: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe München, Sonntag, 1. September 2019, 16:00 Uhr, München: Weltwirtschaft, Schwanthalerstraße 80 Koblenz: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Koblenz in Gründung, Sonntag, 1. September 2019, 16:00 Uhr, Koblenz: FreiRaum, Moselring 2-4 Heidelberg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar, Montag, 2. September 2019, 19:00 Uhr, Heidelberg: Laden für Kultur und Politik, Kaiserstr. 62 Bielefeld: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Bielefeld, Montag, 2. September 2019, 19:00 Uhr, Bielefeld: Bürgerwache Bielefeld, Rolandstraße 16 Duisburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Duisburg in Gründung, Montag, 2. September 2019, 19:30 Uhr, Duisburg: Syntopia, Gerokstraße 2 Stuttgart: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Stuttgart, Dienstag, 3. September 2019, 18:30 Uhr, Stuttgart: Stöckachstraße 53 Halle/Saale: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Halle-Saalekreis, Mittwoch, 4. September 2019, 17:00 Uhr, Halle/Saale: Böllberger Weg 6 Freiburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Freiburg in Gründung, Donnerstag, 5. September 2019, 18:30 Uhr, Freiburg: Roots Freiburg, Günterstalstraße 5 Regensburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Regensburg, Donnerstag, 5. September 2019, 20:00 Uhr, Regensburg: Transition Base, Keplerstraße 6 Berlin: Soirée Des Voyageurs 3 - Reefer Madness, Freitag, 6. September 2019, Donne Uhr, Yaam, An der Schillingbrücke 3, 10243 Berlin Ludwigshafen am Rhein: Infostand der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar, Samstag, 7. September 2019, 10:30 Uhr, Ludwigshafen am Rhein: Rathausplatz am Lichttor Mönchengladbach: Öffentliche Kundgebung der DHV-Ortsgruppe Mönchengladbach, Samstag, 7. September 2019, 12:00 Uhr, Mönchengladbach: Sonnenhausplatz Offenburg: Local Marijuana Marsch, Samstag, 7. September 2019, 14:00 Uhr, Offenburg: Rammersweierstraße 12 München: Infostand der DHV-Ortsgruppe München, Samstag, 7. September 2019, 16:00 Uhr, München: Streetlife Festival, Ludwig- und Leopoldstraße München: Infostand der DHV-Ortsgruppe München, Sonntag, 8. September 2019, 20:00 Uhr, München: Streetlife Festival, Ludwig- und Leopoldstraße Hamburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Hamburg, Dienstag, 10. September 2019, 19:00 Uhr, Hamburg: Tortuga Bar, Bleicherstraße 27 Audio: dhv_news_216_-_podcast_30_08_2019.mp3 Themen: Deutschland Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  16. Neu auf Legalize-Cannabis.net: HanfSolo

    Herzlich begrüßen wir unser neuestes Mitglied: HanfSolo, Wir wünschen dir eine gute Zeit hier im Forum und viele vergnügliche Stunden gemeinsam mit uns. Schon jetzt freuen wir uns auf viele Diskussionsbeiträge, Lob, Kritik und Anregungen! HanfSolo beigetreten am 30.08.2019. View Member
  17. [DHV] CBD im Bundestag: Regierung eiert weiter herum!

    Unter dem Titel "Einschränkung von CBD durch Novel-Food-Verordnung und Auswirkungen auf deutsche Unternehmen" hatte die FDP der Bundesregierung einen Fragenkatalog zum Umgang mit CBD zukommen lassen. Hier ist die Einschätzung des Deutschen Hanfverbands und unsere Kritik an den ausweichenden Antworten. Unser Fazit: Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat es wieder mal vermieden, seine eigene Rolle und die eigenen Interessen zum Thema CBD in den Gremien der EU darzustellen, geschweige denn zu bewerten. Es zieht sich auf die Formulierung zurück: "Die Entscheidung über die Einträge zu Cannabinoiden wurde von den EU-Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission nach Sichtung und Wertung der verfügbaren Informationen im Konsens getroffen." Wir fragen uns weiterhin: Nach Sichtung WELCHER Informationen, hat WER WELCHE Wertung gegeben? Und WIE verhielt sich die Bundesregierung mit welcher eigenen Einschätzung dazu? Obwohl der Deutsche Hanfverband, die FDP-Fraktion (siehe Frage 3) und auch andere bereits nach der Bewertung und eigenen Haltung der Bundesregierung VOR, bzw. innerhalb des Prozesses der EU-Gremien fragten, wurden die eigene Positionierung hier wieder umgangen. Stattdessen verweist die Bundesregierung auf das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), das für die Einschätzung NACH der Änderung zuständig sei - es muss aber einen politischen Bewertungsprozess gegeben haben, der jetzt zur Verfolgung zahlreicher Hersteller und Anbieter führt. Dieser Prozess muss für Nutzer, Anbieter, Hersteller und Distributoren nachvollziehbar sein! Hierzu sind zwei Aspekte von begleitender Bedeutung: im Gegensatz zur Novel-Food-Verordnung, ist die sog. "Unionsliste" (also die Liste, in der auch Cannabinoide neu bewertet wurden), NICHT rechtsverbindlich zur Umsetzung in einem Nationalstaat, also auch nicht bei uns in Deutschland. Dies liegt im politischem Ermessen der umsetzenden Administration, also des BMEL und der untergeordneten Behörde BVL. Auch insofern sind die Positionierungen des BMEL und die fachlichen Leitmotive für ein Handeln von Interesse! Es gibt mündliche Hinweise (aber leider noch keine veröffentlichten Protokolle o.ä.), dass Österreich, Deutschland und Italien die forcierenden Kräfte in den Gremien der EU waren, CBD verstärkt zu regulieren und den Novel-Food-Katalog (sog. "Unionsliste") erneut zu ändern. Hier könnten die Parlamentarier auf EU-Ebene mit ihren Recherchen für Aufklärung sorgen. Notwendigkeit einer Neubewertung wissenschaftlich nicht belegt Die Notwendigkeit einer Neubewertung von CBD-Extrakten ist durch ihre bloße Existenz - oder der "in jüngerer Zeit verstärkt" auftauchenden "Produkte mit Cannabinoiden, insbesondere Cannabidiol (CBD)" (Bundesregierung in Antwort 1) sachlich mindestens unbegründet und wissenschaftlich gar nicht belegt. Auf die Frage nach "wissenschaftlichen Erkenntnissen" zur Neubewertung antwortet die Bundesregierung mit einem Stichtag vom 15. Mai 1997 - Fachlich fundierte Politik könnte anders aussehen! Zahlreiche positive Erfahrungsberichte von Nutzern der CBD-Extrakte stehen der restriktiven Haltung des BMEL fundamental entgegen. Statt unbegründeten Regulierungsanstrengungen sollte wissenschaftliche Anwendungsforschung in diesem Bereich gefördert und Anstrengungen der Branche zur Qualitätssicherung unterstützt werden. Angereichert oder natürlich vorhanden? Wenn die Bundesregierung von "für isolierte Cannabinoide oder mit Cannabinoiden angereicherte Extrakte" (Antwort auf Frage 3) spricht, was bedeutet das dann für Produkte, die einen natürlichen Cannabinoidgehalt aufweisen wie z.B. Hanfblätter-Pesto oder Hanfblätter-Tee? - Auch diese Produkte wurden in verschiedenen Razzien beschlagnahmt. Selbst wenn man der Bundesregierung folgen möchte, bliebe auch die Frage offen, ob Vollspektrum-Produkte aus zertifiziertem EU-Nutzhanf mit einen THC-Gehalt unter 0,2% dazu zählen? In diesen liegt ausschließlich ein natürlicher Cannabinoid-Gehalt vor; es werden keine Cannabinoide im eigentlichen Sinne isoliert bzw. angereichert. Nicht nur in Deutschland hat sich ein stetig wachsender Markt für CBD-Produkte aller Art aufgebaut, der durch das Vorgehen des BVL unsinnigerweise in seiner Existenz bedroht wird. Wir rufen in diesem Zusammenhang alle Firmen, die sich von dieser Problematik betroffen sehen, dazu auf, sich im Hanfverband zu organisieren und zu vernetzen. Der Deutsche Hanfverband ist behilflich bei der Suche nach Lösungsansätzen, kooperiert in dieser Frage mit der European Industrial Hemp Association (EIHA) und ist im Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern, um diesen zu vermitteln, dass mit dem nicht nachvollziehbaren Vorgehen allein in Deutschland hunderte Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Ein Kommentar von Verena Assmann und Jürgen Neumeyer Themen: Deutschland Europa CBD Wirtschaft Deutscher Hanfverband Cannabis als Rohstoff und Nahrungsmittel Repression Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  18. Gemeinsame Pressemitteilung der drogenpolitischen Organisationen LEAP Deutschland, Schildower Kreis, Akzept e.V., Knowmad Institut und dem Deutschen Hanfverband vom 26.08.2019 Berlin, 26.08.2019 - Als Organisationen, die sich für die Gesundheitsförderung, Prävention, Bildung, Jugendschutz und die Weiterentwicklung drogenpolitischer Maßnahmen einsetzen, teilen wir das gemeinsame Interesse, das Büro der/des Bundesdrogenbeauftragten mit Expertise und Nähe zu den Betroffenen zu unterstützen. Wir wünschen uns eine fachpolitisch versierte Nachfolge für das Amt der Drogenbeauftragten Marlene Mortler, die ins EU-Parlament wechselte. Wir schlagen vor, den ehem. SPD-Bundestagsabgeordneten Burkhard Blienert zum Beauftragten der Bundesregierung für Drogenfragen zur Weiterführung des Amtes in der 19. Legislaturperiode zu berufen. Wir halten Burkhard Blienert für einen geeigneten Drogenbeauftragten: Blienert war SPD-Abgeordneter in der großen Koalition der 18. Legislaturperiode von 2013-2017. Er war der drogenpolitischer Sprecher und unter anderem Mitglied des Gesundheitsausschusses. Mit dieser Erfahrung verfügt er über die politischen Referenzen, Gesetzesänderungen zu initiieren. Blienert hat den Diskussionsprozess zur Weiterentwicklung der Drogenpolitik in der SPD aktiv gefördert. Er war an der Realisierung der Studie „Entkriminalisierung und Regulierung – Evidenzbasierte Modelle für einen alternativen Umgang mit Drogenhandel und -konsum“ der Friedrich-Ebert-Stiftung maßgeblich beteiligt. Burkhard Blienert soll als Beauftragter der Bundesregierung die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung koordinieren und in der Öffentlichkeit national sowie international vertreten. Der Drogenbeauftragte soll in seiner Funktion als Verbindungsstelle zwischen Bundesregierung, Wissenschaft und Fachstellen aktuelle Kenntnisse zur Gesundheitsförderung und zum Jugendschutz einholen. Er soll Strategien und Maßnahmen zur Weiterentwicklung der deutschen Drogenpolitik erarbeiten, Empfehlungen an die Bundesregierungen aussprechen und ihre Realisierung und Durchführung begleiten. Die o.g. Fachstellen sollen Beratungsstellen und Organisationen umfassen, die die Gesundheitsförderung und Interessen von Personen, die legale und illegalisierte Drogen gebrauchen, die Interessen von Suchterkrankten und Angehörigen von Suchterkrankten und die Interessen von Personen vertreten, die die Drogenpolitik der Bundesregierung ausführen. Das Aufgabengebiet des Drogenbeauftragten soll desweiteren beinhalten: Die Wirksamkeit der repressiven Drogenpolitik auf die Gesundheitsförderung zu evalulieren und die schädlichen Folgen der Repression kurzfristig zu reduzieren und langfristig zu überwinden. In Abstimmung mit Kommunen und Ländern soll er Maßnahmen der Schadensminimierung (harm reduction) vor dem Grundsatz „Helfen statt Strafen“ (support don‘t punish) fördern. Dazu gehören Substitutionstherapien, Drogenkonsumräume, Spritzenaustauschprogramme und Drug-Checking. Das Wohlergehen der Menschen soll im Zentrum der Drogenpolitik der Bundesregierung stehen. In Abstimmung mit internationalen Institutionen soll der Drogenbeauftragte Schritte zur Verminderung der global organisierten Kriminalität erarbeiten, die durch drogenpolitische Maßnahmen in Deutschland realisiert werden können. Als Verteter der deutschen Drogenpolitik soll der Drogenbeauftragte seinen Einfluss auf die internationale Drogenpolitik nutzen und sich an der Agenda 2030 für globale nachhaltige Entwicklung orientieren. Die Bundesregierung hat sich als UN-Mitgliedsstaat den Zielen (sustainable development goals) verschrieben: „Für Deutschland dient die Agenda 2030 als Kompass – nicht nur für die Entwicklungspolitik, sondern für alle Politikfelder.“ (BMZ) Zu den Zielen gehören mitunter die Gewähleistung gesunden Lebens für alle Menschen jeden Alters (z.B. Zugang zu Medizin; Ziel 3) und friedliche Gesellschaften zu fördern (z.B. inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen; Ziel 16). „Ich würde mich freuen, diese Aufgabe zu übernehmen“, sagt Blienert zum Vorschlag der drogenpolitischen Organisationen zu seiner Ernennung. „Als Drogenbeauftragter der Bundesregierung möchte ich den Dialog mit den Institutionen und Verbänden der Drogen- und Suchthilfe wieder aufnehmen. Nur in der Zusammenarbeit aller liegt die Kraft, die Drogen- und Suchtpolitik weiter zu entwickeln. Dabei sind neue politische Impulse überfällig.“ Hubert Wimber, Polizeipräsident a.D., LEAP e.V. Lorenz Böllinger, em. Professor für Strafrecht und Kriminologie, Schildower Kreis e.V. Heino Stöver, Professor für Suchtforschung, Akzept e.V. Georg Wurth, Geschäftsführer, Deutscher Hanfverband Daniela Kreher & Rev. Martin Díaz, CEOs, Knowmad Institut gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) Themen: Deutschland Deutscher Hanfverband Hanfszene Drogenpolitik - DHV Stimmen für die Legalisierung Sonderthemen: Startseite Andere drogenpolitische Organisationen Gesamten Artikel anzeigen
  19. [DHV] Wahlen in Sachsen und Brandenburg | DHV-Video-News #215

    Video of Wahlen in Sachsen und Brandenburg | DHV-News #215 Die Hanfverband-Videonews vom 23.08.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. Wahlen in Sachsen und Brandenburg Mehrheit in Österreich! Dealer-Bude im Wald Termine Wahlen in Sachsen und Brandenburg DHV, 23.08.2019: DHV Wahl-Check zur Landtagswahl 2019 in Sachsen direkt zur Wahlanalyse: DHV, Parteien & Wahlen: DHV Wahl-Check zur Landtagswahl 2019 in Sachsen DHV, 23.08.2019: DHV Wahl-Check zur Landtagswahl 2019 in Brandenburg direkt zur Wahlanalyse: DHV, Parteien & Wahlen: DHV Wahl-Check zur Landtagswahl 2019 in Brandenburg Mehrheit in Österreich! Magu, Pressemitteilung vom 19.08.2019: Cannabis-Umfrage: ÖsterreicherInnen wünschen sich freie Verfügbarkeit von CBD Magu-Studie Juli 2019: Befragung zur Bekanntheit & Nutzung von CBDStudiennummer 6267 Salzburger Nachrichten, 19.08.2019: Österreich Die Mehrheit der Österreicher befürwortet Legalisierung von Cannabis Dealer-Bude im Wald Polizei Paderborn, Pressemitteilung vom 20.08.2019: Drogengeschäft im Wald aufgeflogen Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Das grüne Wunder: So nützlich ist Hanf, Web.de, 21.08.2019 Nach Razzia: Verband erklärt, warum Hanf die Polizei nervös macht, Kölner Express, 16.08.2019 Hanfparade: Tausende demonstrieren für Cannabis-Freigabe, Süddeutsche Zeitung, 12.08.2019 Der Deutsche Hanfverband erklärte am Sonnabend zur diesjährigen »Hanfparade«, Junge Welt, 12.08.2019 Hanfparade: Tausende demonstrieren für Cannabis-Freigabe, Focus online, 11.08.2019 8000 Demonstranten fordern Freigabe von Cannabis, Tagesspiegel, 11.08.2019 Hanfparade: Tausende demonstrieren für Cannabis-Freigabe, Lausitzer Rundschau, 11.08.2019 Hanfparade: Tausende demonstrieren für Cannabis-Freigabe, Berlin.de, 11.08.2019 Hanfparade: Tausende demonstrieren für Cannabis-Freigabe, Die Welt, 11.08.2019 Hanfparade in Berlin – Tausende demonstrieren für Cannabis-Freigabe, Märkische Allgemeine Zeitung, 11.08.2019 Termine der kommenden zwei Wochen Halle/Saale: DHV-Infostand und Mahnwache der DHV-Ortsgruppe Halle-Saalekreis, Freitag, 23. August 2019, 12:00 Uhr, Halle/Saale: Laternenfest Düsseldorf: Cannafair Hanfmesse 2019, Freitag, 23. August 2019, 15:00 Uhr, Düsseldorf: Mitsubishi Electric Halle Düsseldorf: Cannafair Hanfmesse 2019, Sonntag, 25. August 2019, 18:00 Uhr, Düsseldorf: Mitsubishi Electric Halle Hamburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Hamburg, Dienstag, 27. August 2019, 19:00 Uhr, Hamburg: Bio Dito, Paul-Dessau-Straße 1 Erfurt: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Erfurt, Mittwoch, 28. August 2019, 19:00 Uhr, Erfurt: Don Giovanni, Willy-Brandt-Platz 1 Hamburg: Demo unter dem Motto "Teufelskreis durchbrechen - Hanf ist kein Verbrechen", Samstag, 31. August 2019, 12:00 Uhr, Hamburg: Landgericht, Sieveking 1 Koblenz: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Koblenz in Gründung, Sonntag, 1. September 2019, 16:00 Uhr, Koblenz: FreiRaum, Moselring 2-4 Freiburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Freiburg in Gründung, Donnerstag, 5. September 2019, 18:30 Uhr, Freiburg: Roots Freiburg, Günterstalstraße 5 Regensburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Regensburg, Donnerstag, 5. September 2019, 20:00 Uhr, Regensburg: Transition Base, Keplerstraße 6 Audio: dhv_news_215_-_podcast_23_08_2019.mp3 Themen: Deutschland Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  20. [DHV] DHV Wahl-Check zur Landtagswahl 2019 in Brandenburg

    Am 01.09. wird in Brandenburg eine neue Landtagsregierung gewählt. Wie immer im Vorfeld vor Wahlen haben wir uns für euch die Wahlprogramme der aussichtsreichsten Parteien angeschaut und diesen traditionell unsere DHV-Wahlprüfsteine geschickt, um konkret etwas über die Pläne der Parteien für die anstehende Legislaturperiode zu erfahren. Wir haben uns die drogenpolitischen Positionen der Parteien angeschaut und stellen euch hier unseren Wahl Check vor. Unser Wahl-Check bezieht sich auf Parteien, die in der letzten Legislaturperiode im Brandenburger Landtag vertreten waren und/oder gute Chancen auf einen Einzug ins Parlament haben. In unserem Wahl-Check finden sich alle Informationen für Hanffreunde, die Drogenpolitik als ein wichtiges Thema für ihre Wahlentscheidung ansehen. Aber ebenso wie Drogen nicht alles im Leben sein sollten, ist natürlich auch Drogenpolitik nicht der einzige ausschlaggebende Punkt bei einer Wahlentscheidung. Dennoch sagt Drogenpolitik mehr über die Gesinnung einer Partei aus, als nur die Frage, ob sie Cannabis legalisieren will oder nicht. Die Drogenpolitik einer Partei ist ein Maßstab dafür, wie viel Selbstbestimmung dem Einzelnen von staatlicher Seite eingeräumt wird oder auch nicht. Das Ergebnis unseres Wahl-Checks im Überblick: CDU, AfD und die Freien Wähler sind aus Sicht einer rationalen Drogenpolitik keine Alternative! Die CDU schafft es gekonnt, Fragen, die wir gar nicht gestellt haben, zu beantworten. Ebenfalls Enttäuschung bei den Sozialdemokraten: Auch die SPD scheint mit Blick auf ihr Wahlprogramm keinerlei Interesse an einer Änderung der Strafverfolgung von Cannabiskonsumenten zu haben, da sie mit keinem Wort in dem 47 seitigem Wahlprogramm auf Drogen- und Suchtpolitik eingeht. Die Antworten der SPD auf unsere Wahlprüfsteine verdeutlichen dies. Hanffreunde, die eine Partei mit einer progessiven Drogenpolitik in Brandenburg wählen wollen, finden diese Forderungen bei den LINKEN, den GRÜNEN oder der FDP, wobei Grüne und LINKE deutlich detailliertere Forderugen haben. Die AfD wird laut Umfragen die stärkste Partei, deshalb gestaltet sich die Koalitionsbildung sehr schwierig. Hanffreunde könnten mit ihren Stimmen für GRÜNE, DIE LINKE und FDP Einfluss auf die Koalitionsbildung in Brandenburg nehmen. Sollte die CDU ihr Wort halten und sich nicht zwecks Koalitionsbildung bei der AfD anbiedern und den demokratischen Dammbruch wagen, bliebe für die CDU rechnerisch lediglich die sogenannte Kenia-Koalition (CDU, SPD, GRÜNE) übrig. Ansonsten dürften wohl SPD, LINKE und die GRÜNEN versuchen, eine rot-rot-grüne Regierung zu bilden. Es ist jedenfalls sehr eng und daher um so wichtiger, dass ihr wählen geht! Themen: Deutschland Deutscher Hanfverband Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  21. [DHV] DHV Wahl-Check zur Landtagswahl 2019 in Sachsen

    Am 01.09. wird in Sachsen eine neue Landtagsregierung gewählt. Wie immer im Vorfeld vor Wahlen haben wir uns für euch die Wahlprogramme der aussichtsreichsten Parteien angeschaut und diesen traditionell unsere DHV-Wahlprüfsteine geschickt, um konkret etwas über die Pläne der Parteien für die anstehende Legislaturperiode zu erfahren. Wir haben uns die drogenpolitischen Positionen der Parteien angeschaut und stellen euch hier unseren Wahl-Check vor. Unser Wahl-Check bezieht sich auf Parteien, die in der letzten Legislaturperiode im Sächsischen Landtag vertreten waren und/oder gute Chancen auf einen Einzug ins Parlament haben. In unserem Wahl-Check finden sich alle Informationen für Hanffreunde, die Drogenpolitik als ein wichtiges Thema für ihre Wahlentscheidung ansehen. Aber ebenso wie Drogen nicht alles im Leben sein sollten, ist natürlich auch Drogenpolitik nicht der einzige ausschlaggebende Punkt bei einer Wahlentscheidung. Dennoch sagt Drogenpolitik mehr über die Gesinnung einer Partei aus, als nur die Frage, ob sie Cannabis legalisieren will oder nicht. Die Drogenpolitik einer Partei ist ein Maßstab dafür, wie viel Selbstbestimmung dem Einzelnen von staatlicher Seite eingeräumt wird oder auch nicht. Das Ergebnis unseres Wahl-Checks im Überblick: Alle Parteien haben mit Crystal Meth einen besonderen Schwerpunkt innerhalb ihrer drogenpolitischen Überlegungen. Gerade die CDU will die Repressionsschrauben weiter anziehen und noch mehr Cannabiskonsumenten vor Gerichten sehen. Sie unterstützt die „Rundverfügung zur einheitlichen Strafverfolgungspraxis sowie zur Strafzumessung“ der Generalstaatsanwaltschaft Sachsens, wonach künftig fast alle Strafverfahren im Bereich der Kleinkriminalität vor Gericht verhandelt und nicht, wie bisher teilweise üblich, eingestellt werden - und dass die Strafzumessungsvorgaben im Bereich der Betäubungsmitteldelikte von Seiten der Staatsanwaltschaft verschärft werden. Zum Thema Drug-Checking bietet die Partei einen abenteuerlichen Standpunkt an. Die CDU lehnt eine Qualitätskontrolle ab, da diese unter rechtsstaatlichen Aspekten gefährlich sei und lieferte uns allen Ernstes diesen Vergleich: "Vielleicht kann man es bildlich wie folgt vergleichen: Was halten Sie davon, wenn das Ordnungsamt zukünftig anbietet, gestohlene Fahrräder anonym auf Verkehrssicherheit untersuchen zu lassen?" Keine Überraschung: CDU und AfD sind aus Sicht einer rationalen Drogenpolitik absolut keine Alternative! Die FDP zeigt erst auf unsere Nachfrage ein Bekenntnis zu Legalisierung, GRÜNE, LINKE, aber auch die SPD äußern sich in Wahlprogrammen pro Cannabisfreigabe, wobei Grüne und LINKE deutlich detailliertere Forderugen haben. Da aber laut Umfragen entweder die CDU oder die AfD stärkste Kraft in Sachsen wird, wird sich die Koalitionsbildung schwierig gestalten. Aufgrund der erwarteten 25% für die AfD und der gleichzeitig schwächelnden SPD wird die Koalitionsbildung für die CDU definitiv schwieriger als zuvor. Der amtierende Ministerpräsident Kretschmer (CDU) hat drei Wochen vor der Wahl eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen, ein mögliches Koalitionsszenario wäre die Kenia-Koalition (CDU, SPD, GRÜNE).Hanffreunde könnten mit ihren Stimmen für GRÜNE, DIE LINKE, SPD oder FDP Einfluss auf die Koalitionsbildung in Sachsen nehmen. Themen: Deutschland Deutscher Hanfverband Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  22. Bildrechte bei:@stoner.bazaar Als der Hanfverband im vergangenen Jahr beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) angefragt hatte, ob Kanadas Legalisierung die Importe von Medizinal-Cannabis gefährden könne, verneinten dies beide. Der Hintergrund der damaligen Anfrage: Uruguay wurde von vornherein von der Bundesregierung als möglicher Lieferant für medizinisches Cannabis ausgeschlossen, da dort Cannabis auch zu Genusszwecken legal sei. Damit verstoße Uruguay gegen das internationale Suchtstoffabkommen der UN. Zudem habe es sich aufgrund der zu liberalen Cannabis-Politik eine Rüge des Suchtstoffkontrollrats der Vereinten Nationen, dem INCB (International Narcotics Control Board), eingehandelt. „Uruguay unterhält zwar eine sogenannte Cannabisagentur, verstößt aber nach den Feststellungen des INCB gegen das Einheits-Übereinkommen über Suchtstoffe von 1961, weil es den Konsum von Cannabis zu Genusszwecken legalisiert hat“, bekräftigte die Bundesregierung noch im September 2017 im Rahmen einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken. Doch als in Kanada die Legalisierung 2018 kurz vor der Tür stand, schien dies weder BMG noch BfArM zu stören. "Nach Kenntnis der Bundesregierung soll der bisherige kanadische Rechtsrahmen für den Anbau und den Vertrieb von Cannabis zu medizinischen Zwecken, unter dem der Export nach Deutschland stattfindet, auch unter der geplanten neuen kanadischen Gesetzgebung bestehen bleiben können. Soweit ersichtlich, hat das für die Kontrolle der Einhaltung der VN-Suchtstoffkonventionen zuständige Internationale Suchtstoffkontrollamt der Vereinten Nationen (INCB) bislang Verstöße gegen die Konventionen durch den gesetzlich geregelten und kontrollierten Anbau von medizinischem Cannabis in Kanada sowie das entsprechende Inverkehrbringen von medizinischem Cannabis (im Rahmen der vom INCB genehmigten "estimates") nicht gerügt.“ hieß es im Mai 2018 aus dem BMG. Mittlerweile wurde Kanada vom INCB nicht nur für die Re-Legalisierung gerügt, der Suchtstoffkontrollrat hat auch das medizinische Cannabis-Programm als unzureichend eingestuft. Im Jahresbericht 2018 heißt es: „Im Rahmen von medizinischen Cannabisprogrammen von Kanada und einigen Staaten der Vereinigten Staaten wurde es Patienten erlaubt, Cannabis unter minimaler medizinischer Aufsicht bei kommerziellen Anbietern für eine Vielzahl von Diagnosen zu kaufen. Eine schwache Regulierung des medizinischen Konsums hat einen Anstieg des nicht-medizinischen Konsums ermöglicht und, nach Ansicht einiger, die Legalisierung des nicht-medizinischen Cannabiskonsums erleichtert.“ Und weiter: „Im Rahmen von medizinischen Cannabisprogrammen, die in Kanada und möglicherweise in einigen anderen Staaten sowie in einigen Staaten der Vereinigten Staaten durchgeführt werden, ist der medizinische Konsum von Cannabinoiden schlecht geregelt. Diese Programme stehen im Widerspruch zu den internationalen Drogenkontrollabkommen, da sie die Produktion und das Angebot von Cannabis nicht kontrollieren. Sie gewährleisten nicht, dass qualitativ hochwertige Arzneimittel unter ärztlicher Aufsicht bereitgestellt werden, und sie ermöglichen es, Cannabis und seine Derivate für den nicht-medizinischen Gebrauch zu verwenden.“ Im BfArM sieht man das gelassen. Dort heißt es auf Nachfrage, die Antwort aus dem letzten Jahr gelte auch heute noch. Damals antwortete die Pressestelle: […]. In Deutschland (darf) nur Cannabis in Verkehr gebracht werden, das aus einem Anbau stammt, der zu medizinischen Zwecken unter staatlicher Kontrolle gemäß den Artikeln 23 und 28 Absatz 1 des Einheits-Übereineinkommens von 1961 über Suchtstoffe erfolgt. Wir gehen davon aus, dass Kanada diese Voraussetzungen auch in Zukunft erfüllen wird, wenn das jeweils geerntete Cannabis für den Export nach Deutschland vorgesehen ist." Die Kritik des INCB am medizinischen Cannabisprogramm in Kanada, die dem BfArM zum Zeitpunkt der Antwort noch nicht vorgelegen hatte, wollte man auch auf erneute Nachfrage nicht kommentieren. Mit zweierlei Maß Natürlich wollen weder der DHV noch Patienten, Ärzte oder Mitglieder der Regierung, dass die Importe aus Kanada umgehend gestoppt werden. Das würde die ohnehin schlechte Versorgungslage immens verschlimmern, da kanadische Firmen mittlerweile der wichtigste Medizinalhanf-Produzent sind. Aber die Laissez-faire Haltung des BfArM ist ein weiterer Mosaikstein, der belegt, dass sich die Bundesregierung aus dem Geschäft mit medizinischem Cannabis raushalten und die Entwicklung der neuen Branche am liebsten kanadischen Firmen überlassen möchte. Würde mit gleichem Maß gemessen wie im 2017 Fall von Uruguay, so wären die Importe aus Kanada nach der Ohrfeige des INCB bald Geschichte. Es sei denn, Kanada organisiert sein medizinisches Programm ähnlich wie die deutsche Regierung und lässt zu, dass es Teil des Gesundheitssystems wird. Derzeit ist medizinisches Cannabis dort eine Parallelwelt, die vom restlichen Gesundheitssystem abgekoppelt ist und deren Therapiekosten immer vom Patienten selbst getragen werden müssen. Nach einer Änderung der Regularien sieht es aber nicht aus, da die Regierung Trudeau wenig auf die anachronistische Haltung des INCB gegenüber Cannabis gibt. Denn obwohl die Rüge für die Legalisierung von Cannabis zum Freizeitkonsum noch viel umfassender als die INCB-Kritilk für das medizinische Programm war, hat die kanadische Regierung nicht vor, ihre Cannabis-Politik zu ändern. Kanada hält es wie einst Uruguay. Man sitzt die Kritik aus und die Staatengemeinschaft verzichtet auf weitere Konsequenzen. Cannabis-Gegner aus der Regierungskoalition hingegen führen UNO und INCB immer wieder gerne ins Feld, wenn es darum geht, dass eine wie auch immer geartete Regulierung von Cannabis internationale Abkommen verletze. Statt die INCB-Kritik am medizinischen Cannabis-Programm Kanadas zu prüfen und eine eigene Lösung für medizinisches Cannabis auszuarbeiten, die sowohl die Regelversorgung absichert als auch im Einklang mit internationalen Verträgen steht, wird sie einfach ignoriert. Importnation Deutschland oder die Angst vorm Cannabusiness Wären BfArM und die ihm unterstellte Cannabisagentur konsequent, müsste sie die Produktionsmengen im Land deutlich erhöhen, so dass Deutschland seine Patienten alsbald selbst versorgen kann. Damit beträfen eventuelle INCB-Rügen, Fehler in den Regularien oder Versorgungsengpässe anderer Länder die Patienten im eigenen Land nicht mehr. Zudem würden die enorm hohen Therapiekosten, die nicht unwesentlich auf die lange Transport- und Handelskette zurückzuführen sind, gesenkt. Aber Deutschland scheint kein Interesse an der Entstehung einer nationalen Cannabis-Branche zu haben - im Gegenteil. So wurden bei der Ausschreibung zum Anbau für medizinisches Cannabis im Mai ausschließlich kanadische Firmen berücksichtigt. Zudem ist jetzt schon klar, dass die zum Anbau in Deutschland genehmigten Mengen längst nicht ausreichen. Obwohl das bereits seit 2017 absehbar ist, wurde die Anbaumenge bis heute nicht nach oben korrigiert. Das Importkontingent aus Kanada und den Niederlanden hingegen wird regelmäßig erhöht, da der Bedarf von medizinischem Cannabis stetig steigt. In diesem Zusammenhang muss man auch immer wieder daran erinnern, dass die Bundesrepublik Deutschland das Gesetz zur Verwendung von medizinischem Cannabis nicht freiwillig, sondern sehr widerwillig und erst nach 15-jährigen Rechtsstreitigkeiten mit Patienten eingeführt hat, nachdem man in höchster Instanz unterlegen war. Drei Jahre nach der Niederlage scheint es, als ob man in Deutschland alles dafür tut, so wenig Cannabis wie möglich selbst produzieren zu müssen, um so die Entstehung einer starken deutschen Cannabis-Industrie zu verhindern. Themen: Wirtschaft Cannabis als Medizin Legalisierte Länder Sonderthemen: Startseite Cannabis als Medizin Gesetz (2016) Gesamten Artikel anzeigen
  23. CC BY 2.0 - Dirk Vorderstraße In einer Pressemitteilung der Polizei Lampertheim/Südhessen wird von einem 35-jährigen Mann berichtet, aus dessen Auto bei einer Fahrzeugkontrolle Cannabisgeruch gedrungen sei. Weiter heißt es dort, dass der 35-Jährige den Ordnungshütern gegenüber den vorherigen Konsum von Cannabis eingeräumt habe. Der Mann wurde vorläufig festgenommen, um anschließend einer Blutentnahme unterzogen zu werden. Den Angaben der Polizei zufolge erwartet ihn nun unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Was fehlt? Der Blickwinkel des Betroffenen. Denn bei dem 35-jährigen handelt es sich um einen Cannabis-Patienten und DHV-Mitglied, der sich nach dem Vorfall bei der DHV-Newsredaktion gemeldet hatte. Dem Betroffenen zufolge habe es sich um circa 0,2 Gramm medizinisches Cannabis und einen angerauchten Joint gehandelt. Die Originaldose habe er zuhause vergessen. Jedoch habe seine Bekannte diese während der folgenden Blutentnahme aus der Wohnung holen auf der Polizeiwache vorbei bringen können. Die Beamten hätten die Hinweise des Betroffenen, es handle sich um medizinisches Cannabis, von Anfang an ignoriert. Ferner hätten sie auch eine Inaugenscheinnahme der mitgeführten Kassenbelege aus der Apotheke sowie seines ACM-Patientenausweis und andere Dokumente abgelehnt. Die Polizei in Lampertheim bestätigte am Dienstag auf Nachfrage, dass es sich ihres Erachtens um illegale Betäubungsmittel handelt. „Nach derzeitigem Ermittlungsstand handelt es sich um illegales BTM. Eine entsprechende Anzeige wurde gefertigt,“ hieß es hierzu aus der Pressestelle. Bundesregierung und die Praxis Der Patientenstatus des 35-jährigen Patienten wurde von den Beamten komplett ignoriert. Dabei sollte ihm eigentlich keine Sanktion gemäß dem Straßenverkehrsgesetz drohen, "wenn Cannabis aus der bestimmungsgemäßen Einnahme eines für einen konkreten Krankheitsfall verschriebenen Arzneimittels herrührt" - so die Bundesregierung im April 2017. Die Realität sieht allerdings anders aus: Die Polizei meldet regelmäßig Patienten, die Cannabis als Medizin von ihrem Arzt erhalten, an die Führerscheinstellen. Dort wird nicht selten aufgrund fehlender oder falscher Richtlinien und schlecht informierter Fallbearbeiter Patienten, die keine Ausfallerscheinungen hatten und sich an die verlangte Compliance halten, die Fahreignung aberkannt. Themen: Führerschein Deutschland Cannabis als Medizin Repression Sonderthemen: Startseite Cannabis als Medizin Gesetz (2016) Gesamten Artikel anzeigen
  24. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte angekündigt, das Gesetz zur medizinischen Verwendung von Cannabis im Sinne von Ärzten und Patienten zu überarbeiten, um eine bessere Regelversorgung mit Arzneimitteln auf Cannabisbasis zu gewährleisten. Nach mehrmonatiger Verzögerung wurde die Änderungen am 9. August im Bundesanzeiger veröffentlicht und sind somit seit zwei Wochen rechtskräftig. In der entscheidenden Änderung heißt es dort: „Leistungen, die auf der Grundlage einer Verordnung einer Vertragsärztin oder eines Vertragsarztes zu erbringen sind, bei denen allein die Dosierung eines Arzneimittels nach Satz 1 angepasst wird oder die einen Wechsel zu anderen getrockneten Blüten oder zu anderen Extrakten in standardisierter Qualität anordnen, bedürfen keiner erneuten Genehmigung nach Satz 2." Etwas kompliziert formuliert heißt das für die Zukunft: Bei einer Änderung der Dosierung ist weder bei Fertigarzneien noch bei Blüten ein neuer Antrag bei der Krankenkasse notwendig, hier entscheiden Arzt und Patient jetzt autark. Auch ein Wechseln zwischen verschiedenen Cannabis-Extrakten ist jetzt ohne neuen Antrag möglich. Die Änderung garantiert zudem einen unkomplizierten Wechsel von einer Blütensorte zur anderen. Anders als erhofft können Ärzte jedoch auch zukünftig Dronabinol oder Sativex nicht durch Cannabisblüten ersetzen, ohne einen Antrag zu stellen. Deswegen empfiehlt der DHV Patienten und Ärzten, die unterschiedliche Darreichungsformen benötigen, bei der Antragsstellung weiterhin alle Darreichungsformen oder wenigstens Blüten, ein Extrakt und Dronabinol zu beantragen. Leider wurde der Genehmigungsvorbehalt bei Klinikaufenthalten nicht wie ursprünglich angekündigt gestrichen, Die Krankenkasse hat jetzt allerdings nur noch drei Tage anstatt wie zuvor sechs Wochen Zeit, einen solchen Antrag bei Patienten, die im Krankenhaus liegen, zu bearbeiten. Themen: Recht & Urteile Deutschland Cannabis als Medizin Sonderthemen: Startseite Cannabis als Medizin Gesetz (2016) Gesamten Artikel anzeigen
  25. Herstellung von Cannabisöl (Speiseöl)

    Mit CBD-Öl kochen Die Tendenz, mit CBD-Öl zu kochen, nimmt dramatisch zu. Dies ist eine unterhaltsame und interessante Art, CBD-Öl für die Gesundheit zu konsumieren. Beim Kochen mit CBD-Öl sind jedoch einige Dinge zu beachten.
  26. Neu auf Legalize-Cannabis.net: tomaszkemot

    Herzlich begrüßen wir unser neuestes Mitglied: tomaszkemot, Wir wünschen dir eine gute Zeit hier im Forum und viele vergnügliche Stunden gemeinsam mit uns. Schon jetzt freuen wir uns auf viele Diskussionsbeiträge, Lob, Kritik und Anregungen! tomaszkemot beigetreten am 19.08.2019. View Member
  27. Neu auf Legalize-Cannabis.net: tomaszkemot

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  28. Video of 8000 Menschen fordern die Legalisierung - Hanfparade 2019 | DHV-News #214 Die Hanfverband-Videonews vom 09.08.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. So war die Hanfparade München: DHV-Sprecher erhält Urkunde vom Bürgermeister Termine So war die Hanfparade Süddeutsche, 11.08.2019: Hanfparade: Tausende demonstrieren für Cannabis-Freigabe ZDF, 10.08.2019: "Hanfparade" in Berlin - Tausende demonstrieren für legales Cannabis RBB, 10.08.2019: 23. Hanfparade Berlin: Tausende Cannabis-Befürworter ziehen durch (mit Video) Homepage der Hanfparade München: DHV-Sprecher erhält Urkunde vom Bürgermeister DHV München Facebook, 16.08.2019: Auszeichnung: "München dankt!" Stream & Beam for Global Change Youtube, 16.08.2019: Hanfparade 005 Micha Greif Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Hanfparade: Tausende demonstrieren für Cannabis-Freigabe, Süddeutsche Zeitung, 12.08.2019 Der Deutsche Hanfverband erklärte am Sonnabend zur diesjährigen »Hanfparade«, Junge Welt, 12.08.2019 Hanfparade: Tausende demonstrieren für Cannabis-Freigabe, Berlin.de, 11.08.2019 Hanfparade: Tausende demonstrieren für Cannabis-Freigabe, Die Welt, 11.08.2019 Hanfparade in Berlin – Tausende demonstrieren für Cannabis-Freigabe, Märkische Allgemeine Zeitung, 11.08.2019 Hanfparade: Tausende demonstrieren für Cannabis-Freigabe, Focus online, 11.08.2019 8000 Demonstranten fordern Freigabe von Cannabis, Tagesspiegel, 11.08.2019 Hanfparade: Tausende demonstrieren für Cannabis-Freigabe, Lausitzer Rundschau, 11.08.2019 Termine der kommenden zwei Wochen Georg Wurth in Chemnitz - Kulturfestival "Begehungen 2019 - Rausch", Freitag, 16. August 2019, 18:00 Uhr, Chemnitz, Am Feldschlösschen, ehemalige Braustolzbrauerei Koblenz: Infostand der DHV-Ortsgruppe Koblenz in Gründung, Samstag, 17. August 2019, 12:00 Uhr, Koblenz: Löhrrondell Regensburg: Infostand der DHV-Ortsgruppe Regensburg, Sonntag, 18. August 2019, Donne Uhr, Neupfarrplatz, 93047 Regensburg Mönchengladbach: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Mönchengladbach, Montag, 19. August 2019, 19:00 Uhr, Mönchengladbach: Alge Restaurant, Waldhausener Straße 86a Heidelberg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar, Dienstag, 20. August 2019, 19:00 Uhr, Heidelberg: Loras Café Bar, Schwetzingerstr. 44 Dresden: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Dresden, Donnerstag, 22. August 2019, 20:00 Uhr, Dresden: Bar Paradox, Alaunstraße 51 Halle/Saale: DHV-Infostand und Mahnwache der DHV-Ortsgruppe Halle-Saalekreis, Freitag, 23. August 2019, 12:00 Uhr, Halle/Saale: Laternenfest Düsseldorf: Cannafair Hanfmesse 2019, Freitag, 23. August 2019, 15:00 Uhr, Düsseldorf: Mitsubishi Electric Halle Düsseldorf: Cannafair Hanfmesse 2019, Sonntag, 25. August 2019, 18:00 Uhr, Düsseldorf: Mitsubishi Electric Halle Hamburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Hamburg, Dienstag, 27. August 2019, 19:00 Uhr, Hamburg: Bio Dito, Paul-Dessau-Straße 1 Audio: dhv_news_214_-_podcast_16_08_2019.mp3 Themen: Hanfszene Veranstaltungsbericht Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  29. Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 10.08.2019 Berlin, 10.08. - Zur 23. Auflage der Hanfparade fanden sich am heutigen Samstag laut Veranstalter über 8.000 Menschen in Berlin ein, um unter dem Motto “Legalisierung nur mit dir!” für die Legalisierung von Cannabis auf die Straßen zu gehen. Mit der jährlich stattfindenden Hanfparade wollen die Veranstalter gegen das deutliche Defizit an Informationen in der Bevölkerung bei Cannabis als Rohstoff, Genussmittel und Medizin vorgehen und für mehr Akzeptanz werben. Während einige Teilnehmer zu lauten Beats von vorbei rollenden Wagen tanzten, wurden andernorts Rufe und Sprechchöre gegen das Cannabisverbot laut. Neben diversen Rednern aus dem Bundestag wie Kirsten Kappert-Gonther (GRÜNE) und Niema Movassat (LINKE) war auch der Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbands Georg Wurth auf der Bühne und forderte die Politik zum Handeln auf: Die Regierung versucht, mit Repression Menschen vom Cannabiskonsum abzuhalten. Dass das nicht funktioniert, sehen wir in Berlin. Dass Legalisierung sinnvoller ist, zeigt ein Blick ins Ausland. Der Demonstrationszug, an dem sich auch diverse Verbände und politische Parteien beteiligten, zog in einem Rundkurs vom Alexanderplatz zum Bundestag und vorbei am Bundesgesundheitsministerium, wo die Zwischenkundgebung mit weiteren Rednern und Musik stattfand. Dort gab es weitere Reden und die Teilnehmer der Abschlusskundgebung tanzten zur Musik diverser Künstler, u.a. der bekannten Reggae/Dancehall Combo Culcha Candela. Themen: Deutschland Deutscher Hanfverband Mitmachen! Hanfszene Stimmen für die Legalisierung Sonderthemen: Startseite Hanfparade Gesamten Artikel anzeigen
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