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  2. [DHV] AfD-Experte aus Paralleluniversum | DHV-Video-News #195

    Video of AfD-Experte aus Paralleluniversum | DHV-News #195 Die Hanfverband-Videonews vom 15.02.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. EU-Parlament: Resolution zu Cannabis als Medizin USA: Eine Milliarde Steuereinnahmen auf Cannabis in 2018 Schleswig-Holstein prüft Cannabis-Modellprojekte - nicht Sachsen: AfD und Grüne zu Cannabislegalisierung Termine Vorbemerkungen WHO und Alkohol?: WHO - Health topics - Alcohol DHV-Pressemitteilung vom 01.02.2019: Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Neuklassifizierung von Cannabis Live-Sendungen - ask me anything - bald auch hier auf Youtube: DHV Facebook, 15.02.2019: Ask me anything mit DHV-Chef Georg Wurth EU-Parlament: Resolution zu Cannabis als Medizin Entschließung des Europäischen Parlaments vom 13. Februar 2019 zum Einsatz von Cannabis in der Medizin Europäisches Parlament, Pressemitteilung vom 13.02.2019: Nutzung von Arzneimitteln auf Cannabis-Basis fördern DHV, 14.02.2019: EU-Parlamentsresolution zu Cannabis: Kommt jetzt ein "Lex Sativex"? DAZ online, 14.02.2019: Resolution - EU-Parlament will Cannabismedizin fördern und „vergisst“ die Blüten Martin Häusling (MdEP, Grüne), Pressemitteilung vom 13.02.2019: EU-Parlament befürwortet: Zugang zu medizinischem Cannabis erleichtern Tiemo Wölken (MdEP, SPD), 13.02.2019: Vorteile für Patientinnen und Patienten nutzen - Europaparlament fordert mehr Forschung zum Einsatz von Cannabis in der Medizin DHV, 12.02.2019: Deutscher Hanfverband lobbyiert im Europäischen Parlament für Cannabisblüten als Medizin USA: Eine Milliarde Steuereinnahmen auf Cannabis in 2018 NOML, 07.02.2019: Retail Cannabis Tax Revenues Surpass $1 Billion In 2018 NOIZZ, 11.02.2019: Über 1 Milliarde an Cannabis-Steuern: Die USA steht erst am Anfang Schleswig-Holstein prüft Cannabis-Modellprojekte - nicht Welt, 07.02.2019: Schleswig-Holstein - SSW fordert Cannabis-Modellversuch taz, 13.2.2019: Cannabis-Legalisierung - Rauchzeichen vom SSW Sachsen: AfD und Grüne zu Cannabislegalisierung MDR, 10.02.2019: Sachsens Grüne wollen Cannabis legalisieren (Video) Haucap-Studie November 2018: DIE KOSTEN DER CANNABIS-PROHIBITION IN DEUTSCHLAND - EineStudieim Auftrag des Deutschen Hanfverbands Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Termine der kommenden zwei Wochen Bochum: Infostand der DHV-Ortsgruppe Bochum, Samstag, 16. Februar 2019, 11:00 Uhr, Bochum, Kortumstraße / Ecke Husemannplatz Stuttgart: Grillfest der DHV-Ortsgruppe Stuttgart, Sonntag, 17. Februar 2019, 16:00 Uhr, Stuttgart: Grillplatz Schlossgarten Mönchengladbach: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Mönchengladbach in Gründung, Montag, 18. Februar 2019, 19:00 Uhr, Mönchengladbach: Alge Restaurant, Waldhausener Straße 86a München: Öffentliche Veranstaltung zu Cannabis der Bayerischen Akademie für Suchtfragen in Forschung und Praxis, Dienstag, 19. Februar 2019, 16:00 Uhr, 80336 München, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der LMU München Bibliothek, Nußbaumstraße 7 Heidelberg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Rhein-Neckar, Dienstag, 19. Februar 2019, 19:00 Uhr, Heidelberg: Loras Café Bar, Schwetzingerstr. 44 Berlin: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Berlin, Mittwoch, 20. Februar 2019, 19:00 Uhr, Hamburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Hamburg, Dienstag, 26. Februar 2019, 19:00 Uhr, Hamburg, Tortuga Bar, Bleicherstraße 27 Bochum: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Bochum in Gründung, Dienstag, 26. Februar 2019, 19:00 Uhr, Bochum: Soziales Zentrum Bochum, Josephstr. 2 Augsburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Augsburg, Mittwoch, 27. Februar 2019, 19:00 Uhr, Augsburg: Brecht's Bistro, Auf dem Rain 6 Audio: dhv_news_195_-_podcast_15_02_2019.mp3 Themen: Parteien (Deutschland) Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  3. Letzte Woche
  4. Bildrechte bei:@stoner.bazaar Das Europäische Parlament in Straßburg hat gestern eine Resolution zum Einsatz von Cannabis in der Medizin verabschiedet, in der sich die Abgeordneten mehrheitlich dafür aussprechen, "Arzneimitteln auf Cannabis-Basis und anderen Anwendungen von Cannabis zu unterscheiden". In der Resolution fordern sie die Mitgliedsstaaten auf, "es dem professionellen Ermessen der Ärzte zu überlassen, Patienten mit entsprechenden Krankheiten offiziell zugelassene Arzneimittel auf Cannabis-Basis zu verschreiben." Ferner sollen es die Mitgliedsstaaten durch entsprechende Verordnungen erleichtern, zukünftig intensiver an der Entwicklung solcher Medikamente zu forschen. Kaum neue Ansätze Was auf den ersten Blick klingt, als wolle das EU-Parlament medizinisches Cannabis europaweit zulassen, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Mogelpackung. Denn die Empfehlung bezieht sich nur auf zugelassene Fertigpräparate, deren Nutzen in klinischen Studien nachgewiesen wurde. Somit wäre das einzige Arzneimittel, welches diesen Kriterien entspräche, das in der ganzen EU ohnehin zugelassene Sativex. Blüten und selbst Dronabinol sowie medizinische Extrakte wie THC25, die es in deutschen Apotheken gibt, fielen eindeutig nicht darunter. Ein Antrag der Fraktion der Grünen mit Unterstützung von Linken und Sozialdemokraten, der Cannabis-Blüten und Rezeptursubstanzen wie Dronabinol oder THC25 mit einbeziehen wollte, erhielt nicht die notwendige Mehrheit. Der DHV hatte diesen Änderungsantrag mit einer E-Mail an die EU-Parlamentarier unterstützt. Das einzig Neue an dem Beschluss ist die Forderung, dass die Krankenkassen die Kosten für cannabisbasierte Fertigpräparate übernehmen sollen, anders als es derzeit oft der Fall ist. Neu ist auch, dass das Parlament fordert, die Wirksamkeit von Fertigpräparaten bei mehr als der bislang einen zugelassenen Indikation zu prüfen. Denn das einzige Präparat, was den Kriterien des EU-Parlaments entspräche, ist Sativex. Das ist bislang nur bei der Behandlung von MS zugelassen. Die Forderungen aus Straßburg, jetzt auch die Wirksamkeit bei HIV/Aids, den Symptomen von psychischen Störungen wie Psychosen, des Tourette-Syndroms und von Epilepsie, Alzheimer, Arthritis, Asthma, Krebs, Morbus Crohn und Grünem Star zu erforschen, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Cannabisblüten nicht als Medizin anerkannt werden sollen, obwohl die Kosten der Fertigpräparate das Vier- bis Zwanzigfache von pflanzlichem Cannabis betragen. In der Erklärung heißt es ferner: "Das Parlament betont, dass sich eine Regulierung für Arzneimittel auf Cannabis-Basis in zusätzlichen Ressourcen für die Gebietskörperschaften niederschlagen würden und sich mit ihr der Schwarzmarkt eindämmen und die Qualität und eine korrekte Kennzeichnung sicherstellen ließe. Zudem würde sich der Zugang Minderjähriger zu diesem Stoff beschränken lassen." Das wirft die Frage auf, wer hier medizinisches und Cannabis zum Freizeitkonsum durcheinander bringt? Das Gespenst kiffender Kinder und Jugendlicher hat in dieser Debatte, wie die Parlamentarier einen Absatz zuvor selbst noch fordern, nichts verloren. Themen: Cannabis als Medizin Drogenpolitik in Europa Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  5. Bild Copyright: @stoner.bazaar Der DHV hat alle deutschen Mitglieder des Europarlaments sowie alle Mitglieder im Ausschuss für Öffentliche Gesundheit (ENVI) des Europäischen Parlaments angeschrieben und aufgefordert, sich auch für die Nutzung von Cannabisblüten als Medizin einzusetzen. Bislang ist nur vorgesehen, dass Rezeptur- und Fertigarzneimittel aus Cannabis genutzt werden sollen. Die Fraktionen der Grünen und der Sozialdemokraten haben dazu entsprechende Änderungsanträge gestellt, die vom Deutschen Hanfverband inhaltlich unterstützt werden. Der Antragsentwurf, der diese Woche im Europäischen Parlament diskutiert wird, zielt darauf ab, Cannabis als Medizin lediglich als Fertig- und Rezepturarzneimittel zur oralen Aufnahme zu behandeln. Aufgrund unserer täglichen Arbeit mit Patienten und der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse sind wir überzeugt, dass viele Patienten von einer Behandlung mit dem vollen Wirkstoffspektrum von Cannabisblüten mehr profitieren als von der Behandlung mit rein auf THC oder CBD basierenden Medikamenten. Deshalb haben wir unsere Expertise den Fraktionen der Grünen und der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament zur Verfügung gestellt, die sich ebenfalls für den Erhalt der Blüte in der Behandlung einsetzen. Mit dieser Mail wollen wir die restlichen Mitglieder des Ausschusses für Öffentliche Gesundheit vor dieser für Patienten nachteiligen Entwicklung eindringlich warnen. Hier der Text, den wir bereits in der vergangenen Woche an alle deutschen Parlamentarier sowie alle Mitglieder im Ausschuss für Öffentliche Gesundheit (ENVI) des Europäischen Parlaments versendeten: Sehr geehrter Herr/Frau XY, in der kommenden Woche sollen Sie über Cannabis als Medizin entscheiden. Nach unserer bisherigen Kenntnis werden im Antragsentwurf nur Fertig- und Rezepturarzneimittel zur oralen Einnahme berücksichtigt. Für viele Patienten sind diese tatsächlich hilfreich. Nach den Erfahrungen aus der medizinischer Praxis und Erkenntnissen der Wissenschaft ist es allerdings für viele andere Patientinnen und Patienten besser, die Blüten der Hanfpflanze zur Inhalation als Medikament verschrieben zu bekommen. In Deutschland haben wir seit knapp zwei Jahren das Gesetz “Cannabis als Medizin”. Die Erfahrung vieler Ärztinnen und Ärzte und die vieler Patientinnen und Patienten zeigt Folgendes: Die Vielfalt der Cannabinoide und Terpene ist wichtig für die Bandbreite des Anwendungsspektrums. Das können die zur Zeit verfügbaren Fertig- und Rezepturarzneimittel nicht bieten. Die Inhalation ist für manche Patienten die richtige Applikationsform wegen des schnellen Anflutens (z.B. gegen Schmerzspitzen) und wegen der besseren Dosierbarkeit. (Bei Verwendung von Verdampfungsgeräten gibt es auch keine wesentliche Belastung der Atemwege.) Cannabisblüten sind - umgerechnet auf den THC Gehalt - die preiswerteste Variante, was den Krankenkassen, aber auch den Patientinnen und Patienten zu Gute kommt. Dementsprechend haben Cannabisblüten in Deutschland einen erheblichen Marktanteil. Im Sinne der Patientinnen und Patienten möchten wir Sie eindringlich bitten, bei Ihrer Abstimmung die Änderungsanträge im Europäischen Parlament zur Gleichstellung von Cannabisblüten mit Fertig- und Rezepturarzneimitteln zu berücksichtigen. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Georg Wurth Geschäftsführer, Deutscher Hanfverband Jürgen Neumeyer Politische Kommunikation, DHV Themen: Deutscher Hanfverband Cannabis als Medizin Drogenpolitik in Europa Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  6. Nachweisbarkeit von THC?

    Ja ich versuche auch immer so als richtwert ca. 3-5 Flaschen von https://www.isybe.de/ zu trinken
  7. Earlier
  8. Video of WHO empfiehlt Neueinstufung von Cannabis | DHV-News #194 Die Hanfverband-Videonews vom 08.02.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. WHO empfiehlt Neueinstufung von Cannabis SPD eiert herum Cannabislobby gegen Hanfblüten Denver: Erstes Volksbegehren für Magic Mushrooms Termine Vorbemerkungen DHV Youtube, 06.02.2019: Opening | CaNoKo! 2018 DHV, 07.02.2019: Der erste Parlamentarische Abend des Deutschen Hanfverbands WHO empfiehlt Neueinstufung von Cannabis DHV-Pressemitteilung vom 01.02.2019: Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Neuklassifizierung von Cannabis Brief der WHO an UN-Generalsekretär António Guterres, 24.01.2019: Vorschläge zur Neueinstufung von Cannabis Brief der WHO an UN-Generalsekretär António Guterres, 23.07.2018: Neueinschätzung von Cannabis WHO Expert Committee on Drug Dependence (ECDD) -- Critical Review: Cannabis and cannabis resin (2018) - (ausführlich, 179 Seiten) SINGLE CONVENTIONONNARCOTIC DRUGS, 1961 UNODC - CONVENTION ON PSYCHOTROPIC SUBSTANCES, 1971 taz drogerie, 03.02.2019: Eine Debatte gewinnt an Fahrt - Neubewertung von Cannabis der WHO SPD eiert herum Zitat aus der aktuellen Antwort des SPD-Parteivorstands ohne Link, liegt dem DHV vor. Abgeordnetenwatch, Antwort Andreas Nahles vom 17.01.2019 Friedrich Ebert Stiftung, Januar 2019: Erste Lehren aus fünf Jahren legalem Cannabis in Uruguay Cannabislobby gegen Hanfblüten Pharmazeutische Zeitung, 01.02.2019: Cannabis auf Rezept - Wie häufig sind »Spaßverordnungen«? DAZ-online, 05.02.2019: Medizinalhanf-Diskussionsrunde - Gibt es einen Glaubenskrieg in der Cannabistherapie? Denver: Erstes Volksbegehren für Magic Mushrooms stopthedrugwar.org, 06.02.2019: In Historic First, Denver Will Vote on Decriminalizing Magic Mushrooms [FEATURE] Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Die UN könnten die weltweite Cannabis-Politik ändern, Vice, 05.02.2019 Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Neuklassifizierung von Cannabis, Wallstreet Online, 01.02.2019 Termine der kommenden zwei Wochen München: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe München, Sonntag, 10. Februar 2019, 14:15 Uhr, München: Eine-Welt-Haus, Schwanthaler Straße 80 Wuppertal: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Bergisches Land, Dienstag, 12. Februar 2019, 19:00 Uhr, Wuppertal: Café Hutmacher, Mirkerstr. 48 Augsburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Augsburg, Mittwoch, 13. Februar 2019, 19:00 Uhr, Augsburg: Brecht's Bistro, Auf dem Rain 6 Erfurt: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Erfurt, Mittwoch, 13. Februar 2019, 19:00 Uhr, Erfurt: Don Giovanni, Willy-Brandt-Platz 1 Dortmund: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Dortmund in Gründung, Mittwoch, 13. Februar 2019, 19:00 Uhr, Dortmund: Black Pigeon, Scharnhorststr. 50 Stuttgart: Grillfest der DHV-Ortsgruppe Stuttgart, Sonntag, 17. Februar 2019, 16:00 Uhr, Stuttgart: Grillplatz Schlossgarten Mönchengladbach: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Mönchengladbach in Gründung, Montag, 18. Februar 2019, 19:00 Uhr, Mönchengladbach: Alge Restaurant, Waldhausener Straße 86a Heidelberg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Rhein-Neckar, Dienstag, 19. Februar 2019, 19:00 Uhr, Heidelberg: Loras Café Bar, Schwetzingerstr. 44 Berlin: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Berlin, Mittwoch, 20. Februar 2019, 19:00 Uhr, Themen: Internationales Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  9. [DHV] Der erste Parlamentarische Abend des Deutschen Hanfverbands

    Vorheriges Wiedergabe Pause Weiter 2018 konnten wir eine Premiere vermelden: den ersten Parlamentarischen Abend in der Geschichte des Deutschen Hanfverbands. Unter dem Schwerpunkt "Cannabis als Medizin" führten wir im Oktober 2018 Politiker, Patienten, Ärzte, Apotheker und Wirtschaftsvertreter im Berliner Hanf Museum zusammen, um über Probleme in der Praxis und politische Lösungsansätze im bundespolitischen Umfeld zu diskutieren. Über 70 Parlamentarier, Mitarbeiter von Abgeordneten, Wirtschaftsvertreter, Praktiker und fachlich Interessierte folgten der Einladung des DHV ins Berliner Hanfmuseum. In prägnanten Impulsen aus unterschiedlichen Professionen wurde ein kritisch-konstruktiver Blick auf die bisherige Praxis des Cannabis-als-Medizin-Gesetzes geworfen und Verbesserungsvorschläge an die Bundespolitik formuliert. So berichteten Patienten und Fachleute den anwesenden drogenpolitischen Sprechern der Grünen, Linken, FDP und SPD aus ihren zum Teil negativen Praxiserfahrungen mit den Gesetz und verdeutlichten in ihren Redebeiträgen den vorhandenen Verbesserungsbedarf. Bestätigt wurden dabei auch die Dauer-Kritikpunkte des DHV an der aktuellen Situation: Fehlende Bereitschaft der Ärzte zur Verschreibung von Cannabis Versorgungsengpässe in den Apotheken Hohe Preise für Medizinalhanfblüten Massenhafte Ablehnungen der Krankenkassen zur Kostenübernahme Produktion von Medizinalhanfblüten in Deutschland kommt nicht vorwärts Unter den Rednern des Parlamentarischen Abends befanden sich neben DHV-Geschäftsführer Georg Wurth folgende Personen: Dr. Knud Gastmeier, Schmerztherapeut & Palliativmediziner Dr. Franjo Grotenhermen, Vorsitzender Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (Videobeitrag) Christoph Schäkermann, MS-Patient mit Cannabismedikation Claudia Neuhaus, Apothekerin & Inhaberin Witzleben Apotheke Morten Brandt, General Manager Europe, Wayland Group Rolf Ebbinghaus, Hanf Museum Berlin Zudem bekamen wir für unseren parlamentarischen Abend Grußworte von folgenden MdB, Dr. Kirsten Kappert-Gonther (Grüne), Niema Movassat (Linke), Dirk Heidenblut (SPD), Dr. Wieland Schinnenburg (FDP). Im Anschluss nutzten die Teilnehmer bei einer kulinarischen Hanfreise die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Erkundung des Hanf Museums, dem wir an dieser Stelle nochmal ganz herzlich für die Unterstützung bei der Durchführung dieser Premiere danken möchten! Für uns waren die durchweg positiven Reaktionen ein klares Zeichen: Wir werden weiterhin Parlamentarische Abende organisieren und für Vernetzung und Austausch mit Entscheidern in drogenpolitischen Fragen sorgen. Themen: Deutscher Hanfverband Cannabis als Medizin Hanfszene Veranstaltungsbericht Drogenpolitik - DHV Drogenpolitik in Deutschland Stimmen für die Legalisierung Sonderthemen: Startseite Meilenstein Gesamten Artikel anzeigen
  10. [DHV] Video: Opening "Cannabis Normal!" Konferenz 2018

    Video of Opening | CaNoKo! 2018 Die "Cannabis Normal!" Konferenz des Deutschen Hanfverbandes brachte auch im letzten Jahr wieder Politik, Aktivismus und Wissenschaft zusammen, um Wissen zu verbreiten, zu motivieren und die Legalisierung von Cannabis zu fördern. Zum Start unserer Videoreihe zur 2. "CaNoKo" präsentieren wir euch hier das Opening, welches auch 2018 wieder politischer Natur war. Neben der Einführungsrede von DHV-Geschäftsführer Georg Wurth waren dieses Mal mit einer kurzen Impulsrede dabei: Niema Movassat, MdB, Linke Kirsten Kappert-Gonther, MdB Grüne Wieland Schinnenburg, MdB, FDP Burkhard Blienert, ehem. MdB, SPD. Ein weiteres kurzes Grußwort kam von Prof. Stephan Quensel, einem der Preisträger des "Hanf-Adlers" 2018. Die Tonaufnahme war beim Opening leider nicht optimal, wir bitten den Summton zu entschuldigen. Weitere Videos zur CaNoKo 2018 werden im Laufe des Jahres 2019 nach und nach online gehen. Der DHV strebt mit der Veranstaltungsreihe keine Gewinne, sondern nur eine mittelfristige Kostendeckung an. Wir meinen, dass eine solche Konferenz ein hilfreicher Baustein auf dem Weg zur Legalisierung ist. Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Sponsor werden! Themen: Deutscher Hanfverband Hanfszene Veranstaltungsbericht Stimmen für die Legalisierung Sonderthemen: Cannabis Normal! Die Konferenz Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  11. Bereits im vergangenen Jahr hat der Münchener Ableger des Deutschen Hanfverbands einen politischen Prozess angestoßen, der Anfang 2019 bundesweit Schlagzeilen machte. Die Rede ist vom angestrebten Cannabis-Modellprojekt zur Versorgung von durch Lieferengpässe geplagten Patienten in der bayrischen Landeshauptstadt. Hier berichtet euch die Ortsgruppe über die Entstehung des Projekts. “Warum ausgerechnet in München?” war eine der Fragen, die uns ein Journalist stellte. Warum wir uns für ein Modellprojekt mit dem Fokus auf die Versorgung von Patienten konzentrierten, ist schnell erklärt. Wir leben hier und manche von uns leiden hier unter den Lieferengpässen, denn bei uns sind einige Patientinnen und Patienten aktiv, von denen wir persönlich aus erster Hand erfahren, wo der Schuh drückt. Dazu kommen noch viele weitere Anfragen, Berichte und Beschwerden. Das Problem ist freilich ein bundesweites, doch sind wir überzeugt, dass wir auch hier vor Ort etwas dagegen unternehmen können, dass selbst schwer kranke Patientinnen und Patienten nicht die Medizin bekommen können, die Ihnen ärztlich verschrieben wurde. Bereits 2017 war Handlungsbedarf absehbar Es hat uns überrascht, dass dieses Problem über Monate hinweg verschwiegen, nicht anerkannt und viel zu wenig dagegen unternommen wurde. Als dann noch im November 2017 der gesundheitspolitische Sprecher der CDU im Bundestag, Erwin Rüddel (MdB) behauptete, dass Uruguay keinen Medizinalhanf nach Deutschland liefern dürfe, weil dort Cannabis als Genussmittel legalisiert wurde, war das für uns ein Alarmsignal. Denn schließlich war zu dem Zeitpunkt absehbar, dass Kanada 2018 ebenfalls legalisiert und die Niederlande Modellprojekte hierzu planen. Somit steht seither die Frage im Raume, ob diese als Lieferanten wegfallen könnten. Heute wissen wir, dass sie weiterhin liefern dürfen und dass die Bundesregierung keine Änderung plant. Letztlich ist hierzu aber der Suchtstoffkontrollrat der Vereinten Nationen (INCB) berechtigt, solche Maßnahmen einzuleiten. Ob und was seitens des INCB hierzu geschieht, bleibt weiterhin offen. Doch aus der Weltdrogenpolitik zurück nach Deutschland: Auch wenn Kanada und die Niederlande weiter liefern dürfen, reichen die Importe bis heute nicht aus. Aktuell sind sogar nur 3 bis 6 von 32 zugelassenen Medizinalhanfsorten verfügbar. Zwar soll auch im Rahmen einer Ausschreibung der staatlichen Cannabisagentur Medizinalhanf angebaut werden, doch der Zuschlag dazu wurde bis heute nicht erteilt. Die erste Ernte hieraus wird es frühestens im Jahr 2020 geben - vorausgesetzt, das Vergabeverfahren zieht sich nicht noch durch Formfehler und rechtliche Schritte weitere Monate oder Jahre in die Länge. Unser Sprecher Micha Greif stellte drei konkrete Fragen zur Sache auf Abgeordnetenwatch.de an Herrn Rüddel (MdB), dieser beantwortete die Fragen jedoch nicht. Stattdessen bedankte er sich für die „Anmerkungen“, die er an den Gesundheitsausschuss des Bundestages weitergeben werde. Im Februar berichtete das BR-Magazin PULS über die Lieferengpässe am Beispiel unseres Mitstreiters Chris. Chris kennt ihr vielleicht schon aus der Berichterstattung zu „Polizei bezahlt Joint“. Ein Modellprojekt für Patienten Doch wir wollten mehr tun und so fassten wir den Entschluss, dass wir einen Bürgerantrag samt Onlinepetition für ein kommunales Modellprojekt starten wollen, so wie es unser Sprecher Micha bereits 2014 in Münster startete und zu einem erfolgreichen Stadtratsbeschluss und einer Fachkonferenz führte. So ein Projekt muss stets noch – selbst wenn die Stadt sich dazu entschließt – vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) genehmigt werden. Daher haben wir die bisherigen Ablehnungsgründe geprüft und berücksichtigt, so dass die Genehmigungschancen deutlich gestiegen sind. Im Unterschied zum Münsterschen Antrag geht es diesmal somit nur um Medizinalhanf, welches ausschließlich über die Apotheke und nur an anerkannte Patientinnen und Patienten abgegeben werden soll. Neben den inhaltlichen Verbesserungen in unserem Antrag haben wir nun mit dem Gesetz zu Cannabis als Medizin auch eine deutlich bessere drogen- und gesundheitspolitische Ausgangslage. Der Kontakt zur Politik Unsere Petenten Chris Neuroth, Micha Greif, Alex Scheiderer und Philipp Ferrer reichten den Antrag am 03.04.2018 persönlich bei der Stadt ein. Anschließend starteten wir eine inhaltsgleiche Onlinepetition auf Openpetition. und informierten die Medien in der ersten von uns organisierten Pressekonferenz. Wir kontaktierten zudem alle im Stadtrat vertretenen Parteien und Jugendorganisationen für persönliche Gespräche. Hieraus resultierten gute Gespräche mit den Linken, den Grünen, den Jusos, der FDP und den Freien Wählern. Bei den Linken veröffentlichten wir in der Folge einen Artikel von unserem Mitstreiter Musa Saglam und unserem Sprecher Micha Greif in der Zeitschrift „MitLINKS“, die Grünen stellten einen auf unserer Arbeit basierenden Antrag im Stadtrat, die Jusos leisteten Überzeugungsarbeit innerhalb der SPD und die FDP wollte ebenfalls bei der SPD für die Unterstützung eines solchen Modellprojekts werben. Die Freien Wähler luden uns sogar in den Landtag ein. Als Mitglied der Grünen überzeugte Micha sowohl den Grünen Ortsverband München Nord als auch im Anschluss die Stadtversammlung der Grünen mit großer Mehrheit zur innerparteilichen Zustimmung für das Modellprojekt. Als Co-Organisator einer Hanf-Infoveranstaltung der Grünen stellte er zudem den Antrag auch dort persönlich vor. Intern haben wir für die Partei- und Lobbygespräche eine Arbeitsgruppe gegründet, in der neben den vier Petenten auch die weiteren ehrenamtlichen Lobbyarbeitsinteressierten aus unserer Ortsgruppe mitmachen und an den Gesprächen teilnehmen können. Der Kontakt zur Presse Wir leisten hierzu auch viel Pressearbeit und die Resonanz hierzu war und ist grundsätzlich sehr positiv. Umso mehr stach ein angeblich investigativer Beitrag der Sendung „Funkstreifzug“ im Bayerischen Rundfunk heraus. Dort wurde uns zwar eine professionelle Pressearbeit bescheinigt, zugleich aber auch behauptet, dass die Lieferengpässe lediglich vom Hanf Magazin u. A. „vorgetäuscht“ wären, also nicht vorhanden seien. Die aktuell mit nur 1,5 von 5 Sternen bewertete Sendung war insgesamt so fehlerhaft und schlecht recherchiert, dass unser Sprecher Micha sich zunächst an die beiden Verfasser und anschließend an den Bayrischen Rundfunk wandte, woraufhin ein Teil der Fehler im entsprechenden Onlineartikel korrigiert wurde. Für unser Anliegen sowie für die ACM-Petition sammelten wir auch Unterschriften auf unserer GMM-Demo und bei unseren Infoständen auf dem Street Life Festival und und beim Oktoberfest. Der weitere politische Prozess Im Juni erhielt unser Sprecher Micha Greif einen persönlichen Gesprächstermin mit unserem Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU). Micha warb bei dem Termin für mehr Ärzteschulungen zu Cannabis als Medizin und für ein Modellprojekt zum Medizinalhanfanbau, wie wir es in München beantragt haben. Die Stadtverwaltung reagierte mit Schreiben vom 26.09.2018 zunächst ablehnend, bezweifelte in Bezug auf eine Stellungnahme der Bundesregierung ebenfalls die Existenz der Lieferengpässe und empfahl uns „gegebenenfalls“ unsere „Petition zurückzunehmen“. Wir antworten sogleich mit allen Belegen, die wir für die Lieferengpässe finden konnten, dass wir unsere Petition aufrecht erhalten und boten proaktiv an, im Falle von Restzweifeln unsere Patient/innen beim Gang zur Apotheke zu begleiten. Offenbar waren unsere Beweise überzeugend genug, so dass uns der März 2019 als voraussichtlicher Termin für die Behandlung unserer Petition genannt wurde. Im Dezember vereinbarten wir einen Termin zur Übergabe unserer Unterschriften an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Bei der Übergabe am 13.01.2019 sprach sich unser OB deutlich für ein solches Modellprojekt aus. Eine Mehrheit im Stadtrat hält er für möglich. Da sich unsere Gesprächspartner aus SPD, Grüne, Linke und FDP dafür ausgesprochen haben, sind die Chancen auf eine Mehrheit im Stadtrat tatsächlich sehr gut. Entsprechend groß war die bundesweite Medienresonanz auf die Statements von Herrn Reiter. Zusätzlichen Aufwind haben wir zwischenzeitlich auch durch die Meldung bekommen, dass es ausgerechnet hier in München den ersten offiziell genehmigten Medizinalhanfanbau dieses Jahrtausends in Deutschland gab. In einem Bunker, mitten in der Münchener Innenstadt, durch Manfred Sawatzky mit seiner Firma Südhanf. Die Firma Südhanf gibt es zwar nicht mehr, aber zwischenzeitlich hat sich die Firma Rossner-Consulting gemeldet, welche viele Firmen berät, die sich mit Cannabisanbau beschäftigen. In Memmingen gibt es z.B. die Firma Bunker-PPD die bereits in den Startlöchern für den Cannabisanbau steht. Rossner-Consulting hat sich klar für einen Anbau zur Belieferung der Münchener Apotheken ausgesprochen. Doch bevor es losgehen kann, muss die Stadt ihren Beschluss fassen und anschließend eine Genehmigung vom BfArM erhalten. Wir werden uns weiter auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass dieses Modellprojekt bald umgesetzt wird, auf dass zumindest die Patienten hier vor Ort nicht mehr auf ihre Medizin warten müssen. Spätestens wenn wir die Genehmigung des BfArM haben, werden sicherlich andere Städte mit ähnlichen Anträgen folgen. Unsere Texte dürfen hierzu gerne kopiert werden. Ein Bericht des Hanfverbands München Themen: Deutscher Hanfverband Cannabis als Medizin Hanfszene Kommunale Anträge und Petitionen (Deutschland) Medienbericht Sonderthemen: Startseite Cannabis als Medizin Gesetz (2016) DHV Ortsgruppen Gesamten Artikel anzeigen
  12. [DHV] US-Shutdown: Free Weed für Beamte | DHV-Video-News #193

    Video of US-Shutdown: FREE WEED für Beamte | DHV-News #193 Die Hanfverband-Videonews vom 01.02.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. Weitere CBD-Razzien Anbauvergabe in Deutschland wieder vor Gericht Thüringen: Guerilla-Growing im Winter? US-Shutdown: Freies Gras für arme Regierungsbeamte Erste Zahlen aus Kanada DHV-Ortsgruppe Bochum schon zur Gründung in den Medien Termine Weitere CBD-Razzien Weser Kurier, 24.01.2019: Vorwurf Drogen-Handel - Blüten und Tees der Bremer Hanfbar beschlagnahmt Passau24, 24.01.2019: Illegale Cannabis-Einfuhr oder ganz normale Produkte? Morgenweg, 19.01.2019: Razzien in Mannheimer Hanf-Laden Badische Zeitung, 31.01.2019: Existenzgründer in Lahr - Erst kam die Polizei, dann gab’s einen Sparkassenpreis für den Hanf-Laden Petition Hanf-Zeit: Klare Unterscheidung zwischen gesetzlich zugelassenen Nutzhanfsorten nach EU-Liste und Betäubungsmitteln Anbauvergabe in Deutschland wieder vor Gericht DHV, 29.01.2019: Zweite Ausschreibungsrunde des BfArM wieder vor Gericht BfArM Pressemitteilung vom 28.01.2019: Ausschreibung für den Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken: 79 Bieter haben Angebote abgegeben, Zuschlagserteilung soll im 2. Quartal 2019 erfolgen Thüringen: Guerilla-Growing im Winter? Thüringen24, 24.01.2019: Was war denn da los? Herrenlose Hanfpflanzen „warten“ an der Bushaltestelle US-Shutdown: Freies Gras für arme Regierungsbeamte marijuana.com, 24.01.2019: US-Shutdown beschert Regierungsbeamten Gratis-Cannabis The Hill, 22.01.2019: Pot website offers free medical marijuana to government workers amid shutdown Erste Zahlen aus Kanada Wallstreet online, 24.01.2019: Cannabis Report: Statistics Canada legt erste Zahlen vor DHV-Ortsgruppe Bochum schon zur Gründung in den Medien WAZ, 30.01.2019: Cannabis-Aktivisten gründen Bochumer Ortsgruppe Radio Bochum, 26.01.2019: Ab Dienstag gibt es in Bochum eine neue Gruppe die sich für die Legalisierung von Cannabis einsetzt. Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Neuklassifizierung von Cannabis, Wallstreet Online, 01.02.2019 Cannabis-Aktivisten gründen Bochumer Ortsgruppe, WAZ, 30.01.2019 Hanfbar bekommt Unterstützung aus der Politik, Weser Kurier, 29.01.2019 Raus aus der Schmuddelecke , Süddeutsche Zeitung, 28.01.2019 Ab Dienstag gibt es in Bochum eine neue Gruppe die sich für die Legalisierung von Cannabis einsetzt., Radio Bochum, 26.01.2019 Unterstützung für Hanf-Laden, Mannheimer Morgen, 25.01.2019 Termine der kommenden zwei Wochen Berlin: Treffen des Selbsthilfenetzwerks Cannabis-Medizin Berlin, Freitag, 1. Februar 2019, 18:00 Uhr, Berliner Aids-Hilfe e.V. München: Treffen der Selbsthilfegruppe Cannabis als Medizin, Freitag, 1. Februar 2019, 20:15 Uhr, München: Westendstraße 151, Selbsthilfezentrum München: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe München, Sonntag, 3. Februar 2019, 10:00 Uhr, München: Weltwirtschaft, Schwanthalerstr. 80 Heidelberg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar, Montag, 4. Februar 2019, 19:00 Uhr, Heidelberg: Laden für Kultur und Politik, Kaiserstr. 62 Stuttgart: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Stuttgart, Dienstag, 5. Februar 2019, 18:30 Uhr, Stuttgart: Stöckachstraße 53 Halle/Saale: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Halle/Saalekreis, Mittwoch, 6. Februar 2019, 17:00 Uhr, Halle/Saale: Linker Laden, Leitergasse 4 Mainz: Planungstreffen GMM Februar 2019 + Stammtisch, Donnerstag, 7. Februar 2019, 18:00 Uhr, Mainz: Cronopios Mainz, Zanggasse 21 Regensburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Regensburg, Donnerstag, 7. Februar 2019, 20:00 Uhr, Regensburg: Transition Base, Keplerstraße 6 München: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe München, Sonntag, 10. Februar 2019, 14:15 Uhr, München: Eine-Welt-Haus, Schwanthaler Straße 80 Erfurt: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Erfurt, Mittwoch, 13. Februar 2019, 19:00 Uhr, Erfurt: Don Giovanni, Willy-Brandt-Platz 1 Audio: dhv_news_193_-_podcast_01_02_2019.mp3 Themen: Internationales - Allgemeines Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  13. Pressemitteilung vom 01.02.2019 Berlin, 01.02.2019 - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen eine Neuklassifizierung von Cannabis, die den Umgang mit Cannabis grundlegend verändern und insbesondere die medizinische Nutzung erleichtern würde. Das geht aus einem Brief der WHO an UN-Generalsekretär António Guterres hervor, in dem Cannabis und seine Inhaltsstoffe THC und CBD neu bewertet werden. Eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe der WHO hatte zuvor die Risiken von Cannabis, THC und CBD untersucht und war zu dem Schluss gekommen, dass die Risiken die aktuelle Einstufung nicht rechtfertigen. Gleichzeitig wurde ein medizinischer Nutzen von Cannabis anerkannt. Die Veröffentlichung dieser Stellungnahme war ursprünglich bereits für Dezember vorgesehen, wurde aber ohne Angabe von Gründen verschoben. Dadurch wird eine schnelle Entscheidung der Suchtstoffkommission ECDD unwahrscheinlich, da sie bereits im März 2019 tagt und die Mitgliedstaaten Zeit brauchen, um die Empfehlung zu prüfen und zu kommentieren. Eine Entscheidung der UN über die Neueinstufung von Cannabis wird deshalb spätestens 2020 erwartet. Gemäß den Empfehlungen der WHO sollen Cannabisblüten und Haschisch aus der Liste der gefährlichsten Drogen, der Anlage IV der Single Convention, gestrichen werden und nur noch in der Liste der weniger gefährlichen Drogen der Anlage I verbleiben. CBD-Präparate sollen, solange der THC-Gehalt 0,2% nicht übersteigt, gänzlich aus der Single Convention entfernt werden. Der bekannte Cannabiswirkstoff THC soll in den Anlagen der internationalen Drogenübereinkommen so verschoben werden, dass seine medizinische Anwendung erleichtert wird, nicht jedoch die Freizeitanwendung. DHV-Geschäftsführer Georg Wurth kommentiert die entspanntere Haltung der WHO wie folgt: Diese Stellungnahme der WHO ist ein Meilenstein in der Geschichte der weltweiten Cannabisdebatte. Angesichts der aktuell zahlreichen Beschlagnahmung von Nutzhanfblüten in Deutschland ist außerdem die Forderung der WHO wichtig, dass der Handel mit solchen Produkten keiner Einschränkung unterliegen sollte Themen: Deutscher Hanfverband Cannabis als Medizin Cannabis in der Wissenschaft Politisches Material Internationale Drogenpolitik Internationales - Allgemeines Sonderthemen: Startseite Meilenstein Gesamten Artikel anzeigen
  14. [DHV] Zweite Ausschreibungsrunde des BfArM wieder vor Gericht

    Bildrecht bei: Stoner Bazaar Das Bundesinstitut für Arzneimittel- und Medizinprodukte (BfArM) hat in einer aktuellen Pressemitteilung neue Details zum Stand des zweiten Ausschreibungsverfahrens für den Anbau von Medizinalhanf in Deutschland veröffentlicht. Während das Bundesinstitut davon ausgeht, dass im 2. Quartal diesen Jahres die Zuschläge erteilt werden können, bezweifelt der Deutsche Hanfverband diese Einschätzung angesichts des Scheiterns der letzten Ausschreibung vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf. Aktuell ist das BfArM noch mit der Auswertung der insgesamt 79 vorliegenden Angebote beschäftigt, so das Bundesinstitut in der gestern veröffentlichten Pressemitteilung. Insgesamt wurden über 200 Bieteranfragen gestellt. Mit der Ernte der ersten jährlich angedachten 2.600 kg rechnet das Bundesinstitut Ende 2020, insgesamt umfasst die Ausschreibungsmenge 10.400 kg Cannabis. Weiterhin Importe angedacht Neben dem Anbau in Deutschland wird es möglich sein, dass Hersteller, Händler und Apotheken medizinisches Cannabis künftig nicht ausschließlich bei der Cannabisagentur, sondern weiterhin auch bei Importeuren kaufen können. Scheinbar geht also selbst das BfArM davon aus, dass die angesetzte Menge trotz einer Steigerung des Gesamtvolumens nicht zur vollständigen Versorgung der Patienten ausreicht und hält weiterhin die Möglichkeit des Imports offen. Für den DHV ein Zeichen dafür, dass sich das Bundesinstitut der steigenden Patientenzahlen und der damit verbundenen erhöhten Nachfrage zwar bewusst ist, aber dennoch in viel zu kleinem Maßstab geplant hat, was wir bereits bei der Veröffentlichung des Ausschreibungsverfahrens kritisierten. Klage gegen Ausschreibungsverfahren läuft Zwar gibt sich das BfArM zuversichtlich, Mitte des Jahres die anbauberechtigten Unternehmen bekannt geben zu können. Ob das aber geschehen wird, ist aktuell mehr als fraglich, denn auch gegen das zweite Ausschreibungsverfahren läuft aktuell eine Klage. So wird das Oberlandesgericht Düsseldorf, welches bereits das erste Vergabeverfahren stoppte und das BfArM zu einem Neustart zwang, am 10. April über den Erfolg des Ausschreibungsverfahrens entscheiden. Vorher kann keine Zuschlagserteilung im Vergabeverfahren erfolgen, so das BfArM in der Stellungsnahme. Somit wird auch über die zweite Runde zum Anbau von Medizinalhanf in Deutschland ein Gericht entscheiden müssen. Mindestens bis April bleibt also völlig offen, ob dieses Jahr endlich eine Lizenz vergeben werden kann. Themen: Cannabis als Medizin Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  15. [DHV] Nahles-Slalom | DHV-Video-News #192

    Video of Nahles-Slalom | DHV-News #192 Die Hanfverband-Videonews vom 25.01.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. Nahles-Slalom Bremen: Neuer Fahrtüchtigkeitstest Zauberpreis in Apotheken: Schleswig-Holstein macht es billiger Prävention: Halbe Million für Mortler Termine Nahles-Slalom Abgeordnetenwatch, Antwort Andreas Nahles vom 17.01.2019 Abgeordnetenwatch, Antwort Andreas Nahles vom 06.04.2016 DAZ-online, 21.01.2019: Statement auf Abgeordnetenwatch - Nach langem Schweigen: Andrea Nahles befürwortet Cannabis-Modellprojekte DHV, 17.01.2019: Cannabis-Streit in der SPD? DAZ online, 17.01.2019: Legalisierung von Marihuana - SPD zögert in Cannabisdebatte Bremen: Neuer Fahrtüchtigkeitstest Weser Kurier, 20.01.2019: Neues Testverfahren der Polizei Bremen - Besserer Nachweis für Drogen am Steuer Zauberpreis in Apotheken: Schleswig-Holstein macht es billiger DAZ-online, 24.01.2019: BMG-Antwort auf FDP-Anfrage - Ministerium: Cannabis-Prüfaufwand in der Apotheke ist Ländersache Prävention: Halbe Million für Mortler Tagesschau/SWR: Bundesregierung gibt mehr für Cannabis-Prävention aus Suchtmagazin 06/2018: Vor- und Nachteile des Cannabisverbotes für die suchtpräventive Arbeit Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Unterstützung für Hanf-Laden, Mannheimer Morgen, 25.01.2019 Das Rauchzeichen, Tagesspiegel, 24.01.2019 Stadt München prüft Anbau eigener Pflanzen, Deutschland Funk, 21.01.2019 Cannabis als Medizin beim "Sonntags - Stammtisch", Bayrischer Rundfunk, 20.01.2019 Der Deal mit dem Gras, Tagesspiegel, 19.01.2019 Ist CBD-Cannabis jetzt legal oder nicht?, Bayrischer Rundfunk, 18.01.2019 Termine der kommenden zwei Wochen Bochum: Gründungstreffen der DHV Ortsgruppe Bochum, Dienstag, 29. Januar 2019, 19:00 Uhr, Bochum: Soziales Zentrum Bochum, Josefstr. 2 Augsburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Augsburg, Mittwoch, 30. Januar 2019, 19:00 Uhr, Augsburg: Brecht's Bistro, Auf dem Rain 6 München: Treffen der Selbsthilfegruppe Cannabis als Medizin, Freitag, 1. Februar 2019, 20:15 Uhr, München: Westendstraße 151, Selbsthilfezentrum München: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe München, Sonntag, 3. Februar 2019, 10:00 Uhr, München: Weltwirtschaft, Schwanthalerstr. 80 Heidelberg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar, Montag, 4. Februar 2019, 19:00 Uhr, Heidelberg: Laden für Kultur und Politik, Kaiserstr. 62 Halle/Saale: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Halle/Saalekreis, Mittwoch, 6. Februar 2019, 17:00 Uhr, Halle/Saale: Linker Laden, Leitergasse 4 Regensburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Regensburg, Donnerstag, 7. Februar 2019, 20:00 Uhr, Regensburg: Transition Base, Keplerstraße 6 Audio: dhv_news_192_-_podcast_25_01_2019.mp3 Themen: Drogenpolitik in Deutschland Parteien Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  16. [DHV] Chaos in der SPD | DHV-Video-News #191

    Video of Chaos in der SPD | DHV-News #191 Die Hanfverband-Videonews vom 18.01.2019 Weihnachtsspendenaktion - Endergebnis Mehr graue Zellen in Gehirnen jugendlicher Cannabiskonsumenten Berliner Polizei beschlagnahmt erneut CBD-Blüten Türkei will Hanf anbauen SPD: Nahles will unsere Stimmen nicht Ortsgruppe München übergibt Petition - OB Reiter aufgeschlossen Termine Weihnachtsspendenaktion - Endergebnis DHV, 30.11.2018: Spenden & gewinnen: DHV-Weihnachtsspendenaktion 2018/19 DHV Youtube, 06.12.2018: Für eure FREIHEIT! Justizkampagne 2019 DHV Youtube, 18.12.2018: Richter Müller WANTS YOU! DHV, 18.01.2019: DHV Weihnachtsspendenaktion 2019 mit erneutem Rekord Mehr graue Zellen in Gehirnen jugendlicher Cannabiskonsumenten Deutsche Welle, 15.01.2019: Hirnforschung - Marihuana: Cannabis regt die grauen Zellen im Gehirn an Welt, 15.01.2019: Was Cannabis in den Hirnen 14-Jähriger anrichtet Bild, 15.01.2019: Jugendliche in Gefahr Schon ein paar Joints verändern das Gehirn Spiegel, 15.01.2019: Cannabis-Studie Verändern zwei Joints das Gehirn von Teenies? Vice, 16.01.2019: Ein paar unaufgeregte Gedanken zur neuen Cannabis Schock-Studie Ärzteblatt, 15.01.2019: Drogenbeauftragte: Cannabiskonsum für Jugendliche nicht verharmlosen Berliner Polizei beschlagnahmt erneut CBD-Blüten Polizei Berlin Facebook, 15.01.2019 Tagesspiegel, 15.01.2019: Durchsuchungen in Charlottenburg - Berliner Polizei beschlagnahmt vier Kilogramm Cannabisblüten Türkei will Hanf anbauen Stuttgarter Zeitung, 11.01.2019: Wahlkampf mit Hanf - Erdogans neues Steckenpferd Leafly, 14.01.2019: Erdogan plant Hanfanbau in der Türkei nex24, 13.01.2019: Cannabis-Anbau: 2000 Anrufe von Investoren nach Erdogan-Ankündigung Huffington Post, 12.01.2019: Wieso Erdogan in diesen Tagen immer wieder über Cannabis redet SPD: Nahles will unsere Stimmen nicht DHV, 17.01.2019: Cannabis-Streit in der SPD? DAZ online, 17.01.2019: Legalisierung von Marihuana - SPD zögert in Cannabisdebatte Ortsgruppe München übergibt Petition - OB Reiter aufgeschlossen Abendzeitung, 16.01.2019: Cannabis für medizinische Zwecke - Unterschriften-Aktion: Stadt München soll Hanf anbauen Noizz, 15.01.2019: Oberbürgermeister plant Cannabis-Anbau in München Merkur, 16.01.2019: Vorstoß von OB Reiter - München will Hanf anbauen: Plantage in der Stadt? Bild, 16.01.2019: Medizin-Hanf für Schwerkranke - Stadt prüft Cannabis-Anbau! DHV München Youtube, 14.01.2019: Petitionsübergabe des Münchener Hanfverbandes an Oberbürgermeister Reiter - 11.01.2019 DHV München Facebook-Seite Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV SPD zögert in Cannabisdebatte, Deutsche Apotheker Zeitung, 17.01.2019 Unterschriften-Aktion: Stadt München soll Hanf anbauen, Münchener Abendzeitung, 16.01.2019 Vorstoß von OB Reiter: München will Hanf anbauen: Plantage in der Stadt?, TZ, 16.01.2019 München will Medizinalhanf anbauen, Galileo, 16.01.2019 Oberbürgermeister plant Cannabis-Anbau in München , NOIZZ, 16.01.2019 München will Hanf anbauen: Plantage in der Stadt?, Münchner Merkur, 16.01.2019 München will jetzt Cannabis anbauen, Utopia.de, 16.01.2019 Medizin-Hanf für Schwerkranke: Stadt prüft Cannabis-Anbau! , BILD, 16.01.2019 Warum Münchens Oberbürgermeister jetzt Hanf anbauen will, Bayrischer Rundfunk, 16.01.2019 München: Reiter pro Cannabisanbau , Radio Top FM, 15.01.2019 Es riecht immer verdächtiger nach Cannabis - selbst in Deutschland, Focus online, 14.01.2019 Termine der kommenden zwei Wochen München: Treffen der GMM-AG zur Demoplanung Mai 2019, Sonntag, 20. Januar 2019, 14:00 Uhr, München: Eine-Welt-Haus, Schwanthaler Straße 80 Mönchengladbach: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Mönchengladbach in Gründung, Montag, 21. Januar 2019, 19:00 Uhr, Mönchengladbach: Alge Restaurant, Waldhausener Straße 86a Heidelberg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Rhein-Neckar, Dienstag, 22. Januar 2019, 19:00 Uhr, Heidelberg: Loras Café Bar, Schwetzingerstr. 44 Hamburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Hamburg in Gründung, Dienstag, 22. Januar 2019, 19:00 Uhr, Hamburg: Tortuga Bar, Bleicherstraße 27 Dresden: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Dresden, Donnerstag, 24. Januar 2019, 20:00 Uhr, Dresden: Bar Paradox, Alaunstraße 51 Bochum: Gründungstreffen der DHV Ortsgruppe Bochum, Dienstag, 29. Januar 2019, 19:00 Uhr, Bochum: Soziales Zentrum Bochum, Josefstr. 2 Erfurt: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Erfurt, Mittwoch, 30. Januar 2019, 19:00 Uhr, Erfurt: Don Giovanni, Willy-Brandt-Platz 1 Augsburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Augsburg, Mittwoch, 30. Januar 2019, 19:00 Uhr, Augsburg: Brecht's Bistro, Auf dem Rain 6 München: Treffen der Selbsthilfegruppe Cannabis als Medizin, Freitag, 1. Februar 2019, 20:15 Uhr, München: Westendstraße 151, Selbsthilfezentrum Audio: dhv_news_191_-_podcast_18_01_2019.mp3 Themen: Drogenpolitik in Deutschland Parteien Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  17. [DHV] Cannabis-Streit in der SPD?

    Fotocredit: pixabay.com / cc0 Die Gesundheitspolitiker innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion sind für Modellprojekte und Entkriminalisierung und formulierten daher ein Positionspapier, um die Cannabis-Verbotspolitik in Deutschland endlich zu verändern. Die Fachgremien der Fraktion stimmten der Neupositionierung zu. Überraschend vertagte die Führungsspitze der SPD-Bundestagsfraktion am Montag (14.01.2019) allerdings die Entscheidung und verhinderte damit, dass die Gesamtfraktion am Folgetag eine Neupositionierung der SPD-Bundestagsfraktion in der Cannabispolitik beschließen konnte. Im November 2018 zeigte sich der drogenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Heidenblut, auf der "Cannabis Normal!" noch zuversichtlich, dass die Positionierung bald kommen werde. Heidenblut hoffte sogar noch auf eine Beschlussfassung im Dezember 2018. Das angekündigte Positionspapier wurde nach Auskunft der Pressestelle der SPD-Bundestagsfraktion aber auch im Januar noch nicht in der Fraktionssitzung thematisiert. Wir hakten bei der SPD-Pressestelle nach und bekamen auf die Frage, wie sich die Fraktionsspitze zur Vorlage aus den Arbeitsgruppen positioniert habe, folgendes Statement per E-Mail: Im Geschäftsführenden Vorstand wurde am Montag beschlossen, das Positionspapier zu schieben. Es soll in den nächsten Wochen/Monaten dann noch mal inhaltlich diskutiert werden und von der Fraktion beschlossen werden. Warum die Fraktionsspitze um die Parteivorsitzende Andrea Nahles zögert, dem Positionspapier zuzustimmen und dieses trotz bereits erfolgter Zu- und Abstimmung diverser Arbeitsgruppen erneut inhaltlich diskutieren möchte, erscheint mehr als rätselhaft. Dabei schien die SPD auf einem guten Weg: Das Positionspapier der Arbeitsgruppe Gesundheit fordert Modellprojekte für die regulierte Cannabisabgabe und die Herabstufung von konsumbezogenen Delikten als Ordnungswidrigkeit. Wörtlich heißt es dort: Die SPD-Bundestagsfraktion tritt dafür ein, im ersten Schritt Modellprojekte zur regulierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu ermöglichen. und Um kurzfristig bereits Verbesserungen zu erreichen, setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion dafür ein, den Besitz von kleinen Mengen von Cannabis nicht weiter strafrechtlich zu verfolgen, sondern zukünftig ordnungsrechtlich zu ahnden. Das Positionspapier der Gesundheitspolitiker wurde fraktionsintern in den letzten Monaten vor dem Jahreswechsel diskutiert und verändert. Der vorliegende Kompromiss passierte die beteiligten Arbeitsgruppen Recht, Innen und Familie. Bereits im Februar 2018 sprachen sich die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sabine Dittmar, und der drogenpolitische Sprecher, Dirk Heidenblut, im Plenum des Deutschen Bundestages für eine Entkriminalisierung von Cannabiskonsumdelikten aus. Sie folgten damit der Linie der SPD Gesundheitspolitik aus der vergangenen Legislatur. Bereits 2017 setzte sich die Arbeitsgruppe Gesundheit unter Initiative des ehemaligen drogenpolitischen Sprechers Burkhard Blienert für neue Wege in der Cannabispolitik ein. Dieses Positionspapier wurde aber von der Gesamtfraktion der SPD vor der Bundestagswahl 2017 nicht mehr beschlossen. Die Patientenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Martina Stamm-Fiebich, erklärte auf ihrer Homepage am 6. November 2018, dass die SPD-Bundestagsfraktion sich für Modellprojekte und die Entkriminalisierung von Cannabiskonsumentinnen und -konsumenten einsetze. Das war damals vielleicht etwas vorschnell deklariert, denn die Arbeitsgruppen der SPD-Fraktion und auch die Gesamtfraktion hatten noch nicht über den Vorschlag der Gesundheitspolitiker entschieden. Inzwischen ist die Presseerklärung von Frau Stamm-Fiebich nicht mehr auf ihrer Homepage verfügbar. Ein Positionierung der SPD ist überfällig, da im Bundestag von drei Oppositionsparteien seit Anfang 2018 Anträge vorliegen, die eine Reform in der Cannabispolitik fordern. Am weitreichendsten ist der Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen, die mit ihrem Cannabiskontrollgesetz einen regulierten Markt vorschlagen. Die FDP-Bundestagsfraktion setzt sich für Modellprojekte mit einer wissenschaftlichen Begleitung der Abgabe von Cannabis ein. Die Fraktion Die Linke schlägt eine Entkriminalisierung des Cannabiskonsums vor. Zu allen drei Anträgen äußerten sich die Gesundheitspolitiker der SPD in der ersten Lesung der Anträge im Plenum des deutschen Bundestages Anfang 2018 wohlwollend und forderten eine Entkriminalisierung. Im Anschluss führte der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages am 27.06.2018 eine Öffentliche Anhörung durch, in der sich die Mehrzahl der geladenen Experten für eine Änderung im Umgang mit Cannabis aussprachen. Seit 2017 liegt außerdem die Petition des Deutschen Hanfverbands zur Legalisierung von Cannabis vor, die mit mit über 79.000 Unterstützern die erfolgreichste Bundestagspetition des Jahres 2017 stellte. Der Petitionsausschuss des Bundestages führte hierzu am 11.06.2018 eine Anhörung durch, hat aber noch nicht darüber entschieden. Seitdem warten Öffentlichkeit und andere politische Akteure auf die Positionierung der SPD-Bundestagsfraktion. Angesichts des bereits vorliegenden und beschlussfähige Positionspapiers ist es nicht nachvollziehbar, warum sich die Spitze der SPD-Bundestagsfraktion immer noch nicht geäußert hat und jetzt sogar die Abstimmung in der Fraktion bis auf Weiteres verhindert. Dabei fordern die Parteigenossen selbst endlich Handlungen. So endet das Positionspapier mit den Worten: „Es ist Zeit zu handeln!“. Themen: Deutscher Hanfverband Regierung, Offizielle und Parlamente Sonderthemen: Startseite Cannabispetition 2017 Gesamten Artikel anzeigen
  18. [DHV] DHV Weihnachtsspendenaktion 2019 mit erneutem Rekord

    Nach der ausserordentlichen Spendenbereitschaft 2017/2018 hat die DHV-Community dieses Jahr noch mal einen drauf gesetzt und mit unglaublichen 110.069 € einen neuen Spendenrekord erreicht und damit den Vorjahreswert mehr als verdoppelt! Bereits vier Tage vor Ende der Spendenaktion konnten wir das Durchbrechen der 100.000 € Grenze feiern, aber auch über das Wochenende und bis kurz vor Ende des Aktionzeitraums erreichten uns weitere Spenden. Gestern aktualisierten wir letztmalig den Spendenbalken, der nach 46 Tagen nun den neuen Spendenrekord von 110.069€ aufweist. Dank 3395 Spendern (2038 mehr als im Vorjahr) und 261 neuen Privatmitgliedern(!) konnten wir diese neue Rekordsumme verbuchen. Auch in diesem Jahr gab es gleich mehrere größere Privatspenden, unter anderem die zweitgrößte von genau 8420,01 € und mit 9840 € einen neuen Einzelspendenrekord. Das Team des Deutschen Hanfverbands bedankt sich bei jedem einzelnen Spender und wünscht allen Beteiligten viel Glück bei der bald anstehenden Ermittlung der Gewinner, die wir ab dem 21.01. per Mail kontaktieren werden. Dank eurer Spenden können wir nicht nur die Justizkampagne 2019 in Angriff nehmen, sondern werden die über den dafür nötigen Betrag hinaus eingegangenen Mittel weiter in die Professionalisierung des DHV investieren. Wir wollen auch 2019 die steigenden Erwartungen im Rahmen der wachsenden Debatte erfüllen, weiterhin Ansprechpartner für euch, Politik, Medien und Wirtschaft sein und neue Akzente setzen. Wir danken aber nicht nur den Spendern, sondern natürlich auch unseren Firmensponsoren, die es uns mit ihren Produktspenden ermöglicht haben, euch wieder zusätzliche Spendenanreize bieten zu können. Diese Firmen haben sich mit Sachspenden an der Verlosungsaktion beteiligt und der Kampagne damit einen wichtigen Schub gegeben: Storz & Bickel | Bio Flame | Clean U | Highway Magazin | KANAVAPE | CannaLeven | Vapowelt | Tom Hemp's | Cannamigo | ActiTube | Kaya Foundation | Canvory | Hanfhaus Reutlingen | Nachtschatten Verlag | Greenhope | Hanfnah Lahr | Osiris | TLN Trade Company GmbH | Drehandel GmbH | RooR | GreenCanna | Boveda | Der Micha | Hanfkranz Düsseldorf | Wir danken allen beteiligten Firmen und Privatpersonen und freuen uns über dieses starke Signal für eine andere Cannabispolitik! Themen: Deutscher Hanfverband Hanfszene Sonderthemen: Startseite Meilenstein Gesamten Artikel anzeigen
  19. Neu auf Legalize-Cannabis.net: sascha

    Herzlich begrüßen wir unser neuestes Mitglied: sascha, Wir wünschen dir eine gute Zeit hier im Forum und viele vergnügliche Stunden gemeinsam mit uns. Schon jetzt freuen wir uns auf viele Diskussionsbeiträge, Lob, Kritik und Anregungen! sascha beigetreten am 17.01.2019. View Member
  20. Video of Joschka Fischer steigt ins Geschäft ein | DHV-News #190 Die Hanfverband-Videonews vom 11.01.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. Weihnachtsspendenaktion - Endspurt! Konsumentenbefragung für Berliner Cannabis-Modellprojekt Komplizierte Rechtslage für CBD-Artikel in Deutschland Joschka Fischer steigt ins Cannabis-Geschäft ein Termine Weihnachtsspendenaktion - Endspurt! DHV, 30.11.2018: Spenden & gewinnen: DHV-Weihnachtsspendenaktion 2018/19 DHV Youtube, 06.12.2018: Für eure FREIHEIT! Justizkampagne 2019 DHV Youtube, 18.12.2018: Richter Müller WANTS YOU! Konsumentenbefragung für Berliner Cannabis-Modellprojekt DHV, 10.01.2019: Konsumentenbefragung für Berliner Cannabis-Modellprojekt Komplizierte Rechtslage für CBD-Artikel in Deutschland DHV, 09.01.2019: CBD: Irritationen in Österreich und Deutschland DHV, 30.11.2019: Bundestagspetition: Nutzhanf raus aus dem BtMG! Joschka Fischer steigt ins Cannabis-Geschäft ein Morgenpost, 05.01.2019: Joschka Fischer steigt jetzt ins Cannabis-Geschäft ein Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Cannabis-Legalisierung? So viel Geld lässt sich der Staat jedes Jahr entgehen, RTL, 07.01.2019 RTL-Nachtjournal vom 05.01.2019 - Cannabis Normal!, RTL, 07.01.2019 Diese Menschen kümmern sich drum, dass du bald legal kiffen darfst, Vice, 07.01.2019 Termine der kommenden zwei Wochen Lippstadt: Podiumsdiskussion der Jungen Liberalen zum Thema "Cannabis als Medizin – Zwischen Wunsch und Wirklichkeit“, Samstag, 12. Januar 2019, 15:00 Uhr, Lippstadt: Altes Brauhaus, Rathausstraße 12 Lippstadt: Podiumsdiskussion der Jungen Liberalen zum Thema "Cannabis als Medizin – Zwischen Wunsch und Wirklichkeit“, Die Jungen Liberalen Kreis Soest laden am 12. Januar 2019 zu einer Podiumsdiskussion ein. München: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe München, Sonntag, 13. Januar 2019, 14:15 Uhr, München: Eine-Welt-Haus, Schwanthaler Straße 80 Wuppertal: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Bergisches Land, Dienstag, 15. Januar 2019, 19:00 Uhr, Wuppertal: Café Hutmacher, Mirkerstr. 48 Stuttgart: Themenabend - Cannabis und Recht , Mittwoch, 16. Januar 2019, 18:30 Uhr, Stuttgart: Pano.Bar, Haldenrainstraße 66 Augsburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Augsburg, Mittwoch, 16. Januar 2019, 19:00 Uhr, Augsburg: Brecht's Bistro, Auf dem Rain 6 Berlin: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Berlin, Mittwoch, 16. Januar 2019, 19:00 Uhr, Erfurt: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Erfurt, Mittwoch, 16. Januar 2019, 19:00 Uhr, Erfurt: Don Giovanni, Willy-Brandt-Platz 1 Mönchengladbach: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Mönchengladbach in Gründung, Montag, 21. Januar 2019, 19:00 Uhr, Mönchengladbach: Alge Restaurant, Waldhausener Straße 86a Heidelberg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Rhein-Neckar, Dienstag, 22. Januar 2019, 19:00 Uhr, Heidelberg: Loras Café Bar, Schwetzingerstr. 44 Audio: dhv_news_190_-_podcast_11_01_2019.mp3 Themen: Stimmen für die Legalisierung Deutschland - Allgemeines Internationales - Allgemeines Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  21. [DHV] Konsumentenbefragung für Berliner Cannabis-Modellprojekt

    Die rot-rot-grüne Regierung in Berlin hat per Koalitionsvertrag beschlossen, ein Cannabis-Modellprojekt zu beantragen und macht jetzt ernst. In einem ersten Schritt wurde das Hamburger Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) beauftragt, eine Befragung zur Akzeptanz und den Rahmenbedingungen des Projektes durchzuführen. Der DHV ruft alle erwachsenen Berliner Konsumenten dazu auf, an der Befragung teilzunehmen und so zum Erfolg des Projektes beizutragen. Der Leiter des Projektes, Dr. Jens Kalke, ist uns persönlich bekannt und wir haben keinen Zweifel daran, dass vertraulich mit den Daten umgegangen wird. Konkret heißt es auf der Seite der Befragung: Sehr geehrte Damen und Herren, der Berliner Senat plant, einen wissenschaftlichen Modellversuch zur kontrollierten Abgabe von Cannabis zu erarbeiten und beim zuständigen Bundesinstitut zu beantragen. Mit der Konzeption eines Modellprojekts wurde das Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS) beauftragt. Mit der vorliegenden Befragung möchten wir herausfinden, welche Akzeptanz ein solcher Modellversuch bei Cannabis-Konsument*innen hätte und wie mögliche Rahmenbedingungen aussehen sollten. Deshalb möchten wir Sie bitten, an der Befragung teilzunehmen. Die Befragung ist anonym und dauert etwa 10 Minuten. Vielen Dank für Ihre Teilnahme! ACHTUNG: Die Befragung richtet sich ausschließlich an erwachsene Personen, die ihren Wohnsitz in Berlin haben und in den letzten 12 Monaten mindestens einmal Cannabis zu Genusszwecken konsumiert haben (also nicht aus medizinischen Gründen verschrieben bekamen). Themen: Drogenpolitik - Bundesland Sonderthemen: Startseite Kommunale Modellversuche Gesamten Artikel anzeigen
  22. [DHV] CBD: Irritationen in Österreich und Deutschland

    Cannabidiol (CBD) ist nicht nur in aller Munde, sondern gerät auch zunehmend in den Fokus von Gesetzgebern, Staatsanwälten und den Polizeibehörden. Ende des vergangenen Jahres gab es bei österreichischen CBD-Händlern und Produzenten Aufruhr und auch beim Deutschen Hanfverband meldeten sich diverse Händler aus Deutschland und Österreich. Doch was war passiert? Das österreichische Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) veröffentlichte am 09. Dezember 2018 eine Pressemitteilung zum “Verkaufsverbot von CBD-haltigen Lebensmitteln und Kosmetika”. Mit dieser Anordnung setzt Österreich die EU-Verordnung (EU) 2015/2283 vom 25. November 2015 um, die sogenannte “Novel Food" Verordnung. Mit anderen Worten: Die Verordnung ist grundsätzlich nichts Neues, lediglich die angeordnete Umsetzung in Österreich ist neu. Sind auch CBD-Hanfblüten in Österreich betroffen? Das BMASGK positioniert sich positiver gegenüber der Abgabe von CBD-Blüten an Endkunden. CBD-Blüten wurden in das Tabak- und Nichtraucherinnen- bzw. Nichtraucherschutzgesetz (TNRSG) aufgenommen, das die Abgabe klar regelt und den Verkauf an Jugendliche unterbindet. Lediglich die in Österreich geltende THC-Obergrenze von 0,3% muss eingehalten werden. Österreichische CBD-Blütenhändler haben somit nicht mit ähnlichen Problemen zu rechnen wie deutsche Händler, die gerne CBD-Blüten verkaufen wollen. Wie ist die Lage in Deutschland? In Deutschland ist die EU-Verordnung zu neuartigen Lebensmitteln bereits im Januar 2018 in Kraft getreten. Die deutsche Regierung hat sich dabei im Gegensatz zur österreichischen nicht konkret zum Thema Hanf und CBD geäußert. Ganz allgemein gilt: Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel gelten nicht als Novel Food, wenn sie bereits in nennenswertem Umfang vor dem 15. Mai 1997 in der EU verzehrt bzw. verbraucht wurden. Deshalb werden Hanfblüten nicht von der "Novel Food" Verordnung erfasst, denn Hanf stand bereits vor dem Stichtag in der EU auf dem Speiseplan. Somit gelten Hanflebensmittel nicht als sogenanntes "Novel Food", wenn sie von Natur aus CBD enthalten wie bspw. Kekse mit Hanfsamen. Anders sieht es bei nachträglich beigefügten CBD aus. Wenn CBD extrahiert und dann nachträglich Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln oder Kosmetika hinzugefügt wird, dann muss das Produkt als "Novel Food" zugelassen werden. Für Interessierte: Welche Extraktionsmethoden dazu führen, dass ein Produkt unter die "Novel Food" Verordnung fällt, wird in der EU-Richtlinie zur Herstellung von Lebensmitteln geregelt. Weitere Informationen, zum Beispiel zur Anmeldung von neuartigen Lebensmitteln, werden vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zur Verfügung gestellt. Beim Thema CBD-Blütenverkauf ist die Sache weiterhin vertrackt. Die Blüten werden zwar in keiner Weise von der "Novel Food" Verordnung erfasst, aber dafür greifen andere Gesetze: in Österreich die Tabakverordnung, in Deutschland das BtMG. In Anlage 1 BtMG werden die verbotenen Stoffe aufgeführt: Cannabis (Marihuana, Pflanzen und Pflanzenteile der zur Gattung Cannabis gehörenden Pflanzen) - - ausgenommen [...] b) wenn sie aus dem Anbau in Ländern der Europäischen Union mit zertifiziertem Saatgut von Sorten stammen [...] oder ihr Gehalt an Tetrahydrocannabinol 0,2 Prozent nicht übersteigt und der Verkehr mit ihnen [...] ausschließlich gewerblichen oder wissenschaftlichen Zwecken dient, die einen Missbrauch zu Rauschzwecken ausschließen" Umstritten sind folgende drei Fragen: Ist der Verkauf an Endkunden ein gewerblicher Zweck? Muss es EU-Sortenhanf sein oder gilt die 0,2%-Grenze alternativ? Ist der Missbrauch zu Rauschzwecken bei einem so geringen THC-Gehalt ausgeschlossen? Die Bundesbehörden legen alle drei Fragen zuungunsten von Hanfblüten aus und sind der Meinung, dass diese nicht verkehrsfähig und verboten sind. So sieht das z.B. auch das OLG Hamm in seinem Urteil von 2016. Da Händler den reichlich konstruierten, aber theoretisch durch aufwändige Extraktionen möglichen Missbrauch zu Rauschzwecken nicht ausschließen können, wurden auch in jüngerer Vergangenheit in diversen Städten schon im Handel verfügbare CBD-Blüten konfisziert. Ein höchstrichterliches Urteil dazu steht noch aus. Somit drohen sowohl deutschen Händlern als auch Kunden Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das BtMG. Deutsche Händler leiden unter einer im europäischen Vergleich irrsinnigen Rechtsprechung, die Händler als auch Kunden rauscharmer CBD-Blüten unnötig kriminalisiert. Der Deutsche Hanfverband fordert ein Ende des Irrsinns und unterstützt zum Beispiel die Bundestagspetition von Hanf-Zeit, die die Herausnahme EU-weit explizit zugelassener Nutzhanfsorten aus der Liste der Betäubungsmittel fordert. Themen: Deutscher Hanfverband Cannabis als Medizin Cannabis als Rohstoff und Nahrungsmittel Hanfszene Drogenpolitik in Deutschland Drogenpolitik in Europa Repression Recht & Urteile Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  23. Vom 31. März bis 02. April ist es wieder soweit: Die International Cannabis Business Conference ICBC wird wieder prominente Redner wie den israelischen Cannabis-Forscher Dr. Raphael Mechoulam nach Berlin holen und ein sehr interessantes Programm liefern. DHV-Mitglieder können mit unserem Rabatt-Code eine Menge Geld bei den Tickets sparen. Das komplette Programm stellt die ICBC hier zur Verfügung inklusive genauerer Beschreibung der einzelnen Panels. Doch schon die Überschriften sind spannend für alle Business-Interessierten, Investoren und alle, die es ganz genau wissen wollen: Monday, 1 April 9:00am Keynote- Dr Raphael Mechoulam 10:00am Cannabis Production in Germany 10:30 Talking About Imports 11:15 International Cannabis Markets 11:45 Media & Marketing: Mainstreaming Cannabis Content and Experiences BREAK 12:30 -14:00 14:00 Mainstreaming of CBD 14:45 Lobbying for Cannabis 15:30 Top Tech Revolutionizing the Industry 16:15 The Plant Genome: How Genetics Can Shape the Cannabis Industry Tuesday, 2 April 10:00 Investment and Capital Markets 11:00 International Investing11:45 Media & Marketing: Mainstreaming Cannabis Content and Experiences BREAK 12:30 -14:00 14:00 ICBC 20,000 € German Pitch Panel 15:00 Biotech Today and What the Future Holds 15:45 International Leaders in Medical Science 16:30 Cannabis Extracts: Potent and Growing in Popularity Und für alle, die dem Programm lieber auf deutsch folgen möchten, gibt es wieder einen Übersetzungsservice! Der DHV wird mit einem Infostand vor Ort sein. Themen: Terminankündigung Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  24. [DHV] BECK´S mit Gras? | DHV-Video-News #189

    Video of BECK´S mit Gras? | DHV-News #189 Die Hanfverband-Videonews vom 04.01.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. DHV-Weihnachtsspendenaktion Nuuvera baut Halle für Anbau in Deutschland Israel will exportieren Thailand legalisiert Cannabis als Medizin Die weltgrößte Brauereigruppe steigt ins Cannabisgeschäft ein USA legalisieren Nutzhanf USA: Zunehmend auch Konsummöglichkeiten vor Ort EU: mehr THC im Cannabis Termine Vorbemerkungen DHV, 28.12.2018: DHV-Jahresrückblick 2018: Cannabis weltweit auf dem Vormarsch DHV-Weihnachtsspendenaktion DHV, 30.11.2018: Spenden & gewinnen: DHV-Weihnachtsspendenaktion 2018/19 DHV Youtube, 06.12.2018: Für eure FREIHEIT! Justizkampagne 2019 DHV Youtube, 18.12.2018: Richter Müller WANTS YOU! Nuuvera baut Halle für Anbau in Deutschland Welt, 01.01.2019: Ein XXL-Gewächshaus für Cannabis Israel will exportieren Forbes, 27.12.2018: Israeli Parliament Passes Bill Allowing Export Of Medical Marijuana Hanfjournal, 28.12.2018: Israel will den Export von medizinischem Marihuana Thailand legalisiert Cannabis als Medizin abc.net, 25.12.2018: Thailand approves medical marijuana in New Year's 'gift' Handelsblatt, 22.12.2018: Asien drängt in das Milliarden-Geschäft mit Cannabis Die weltgrößte Brauereigruppe steigt ins Cannabisgeschäft ein Ärztezeitung, 21.12.2018: Kanada - Allianz von Brauer InBev und Tilray zu Cannabis-Getränken USA legalisieren Nutzhanf Hanf-Magazin, 21.12.2018: Nutzhanf ab sofort in den USA legal Wallstreet online, 21.12.2018: USA Das Ende der Hanf-Prohibition: Trump unterzeichnet die Farm Bill Marijuanamoment, 20.12.2018: FDA To Take Steps Toward Allowing CBD Products Following Hemp Legalization USA: Zunehmend auch Konsummöglichkeiten vor Ort Seattle Times, 20.12.2018: Alaska regulators approve rules for onsite marijuana use eater.com, 19.12.2018: West Hollywood Approves Cannabis Cafes and Consumption Lounges to Open in 2019 EU: mehr THC im Cannabis Zeit, 30.12.2018: THC-Gehalt in Cannabis hat sich verdoppelt taz drogerie, 03.01.2019: Marokkanisches Haschisch wird potenter - Stark steigende THC-Gehalte Increasing potency and price of cannabis in Europe, 2006-2016 Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Goldgräberstimmung in der Cannabis-Branche, Der Standard, 26.12.2018 Cannabis-Branche wird erwachsen - Noch immer signifikantes Wachstum, Tiroler Tageszeitung, 26.12.2018 Cannabis-Branche wächst noch immer signifikant, Kleine Zeitung, 26.12.2018 Die Cannabis-Branche wird erwachsen, Salzburger Nachrichten, 26.12.2018 Termine der kommenden zwei Wochen München: Treffen der Selbsthilfegruppe Cannabis als Medizin, Freitag, 4. Januar 2019, 20:15 Uhr, München: Westendstraße 151, Selbsthilfezentrum Heidelberg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Rhein-Neckar, Montag, 7. Januar 2019, 19:00 Uhr, Heidelberg: Laden für Kultur und Politik, Kaiserstr. 62 Halle/Saale: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Halle/Saalekreis, Mittwoch, 9. Januar 2019, 17:00 Uhr, Halle/Saale: Linker Laden, Leitergasse 4 München: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe München, Sonntag, 13. Januar 2019, 14:15 Uhr, München: Eine-Welt-Haus, Schwanthaler Straße 80 Wuppertal: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Bergisches Land, Dienstag, 15. Januar 2019, 19:00 Uhr, Wuppertal: Café Hutmacher, Mirkerstr. 48 Stuttgart: Themenabend - Cannabis und Recht , Mittwoch, 16. Januar 2019, 18:30 Uhr, Stuttgart: Pano.Bar, Haldenrainstraße 66 Erfurt: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Erfurt, Mittwoch, 16. Januar 2019, 19:00 Uhr, Erfurt: Don Giovanni, Willy-Brandt-Platz 1 Augsburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Augsburg, Mittwoch, 16. Januar 2019, 19:00 Uhr, Augsburg: Brecht's Bistro, Auf dem Rain 6 Berlin: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Berlin, Mittwoch, 16. Januar 2019, 19:00 Uhr, Audio: dhv_news_189_-_podcast_04_01_2019.mp3 Themen: Internationales - Allgemeines Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  25. Neu auf Legalize-Cannabis.net: Lukewheelzz

    Herzlich begrüßen wir unser neuestes Mitglied: Lukewheelzz, Wir wünschen dir eine gute Zeit hier im Forum und viele vergnügliche Stunden gemeinsam mit uns. Schon jetzt freuen wir uns auf viele Diskussionsbeiträge, Lob, Kritik und Anregungen! Lukewheelzz beigetreten am 03.01.2019. View Member
  26. Video of Jahresrückblick 2018 2018 war wieder ein Jahr voller Veränderungen in Bezug auf Cannabis. Der CBD-Hype lässt auch hanfkritische Menschen das Positive am Cannabis erkennen und weltweit weckt der Anbau von medizinischem Cannabis Hoffnungen bei Patienten, Unternehmern und Staatslenkern. Deutschlands Veränderungen im Bereich Medizinalhanf werden in ganz Europa genau beachtet. Zehntausende Patienten erhalten mittlerweile Cannabis auf Rezept. Es geschehen Dinge, die man noch vor wenigen Jahren nicht für möglich gehalten hätte. Hier der DHV-Jahresrückblick 2018: Januar: Kalifornien geht vorwärts, Österreich zurück Das Jahr 2018 begann mal wieder mit einer Legalisierung: In Kalifornien trat das neue Gesetz in Kraft, wonach Erwachsene bis zu eine Unze (~28,5 g) Cannabis in Geschäften erwerben oder bis zu 6 Pflanzen pro Haushalt selbst anbauen dürfen. Der US-Bundesstaat an der Westküste hat etwa 38 Millionen Einwohnern und ist alleine gerechnet schon die sechstgrößte Wirtschaftsmacht der Welt. Ein echtes Schwergewicht unter den "Legal States". In Österreich startete das Jahr dagegen unter dem Eindruck einer neu gewählten rechtskonservativen Regierung. Diese kündigte an, den Verkauf von Hanfsamen und -stecklingen zu verbieten. Die Angst in der florierenden Industrie bleibt weiter groß, bis zum Ende des Jahres war jedoch keine neue Regelung in Kraft. Unter dem Eindruck der neuen Gesetzeslage in Deutschland kündigte auch der nördliche Nachbar Dänemark ähnliche Änderungen an. Die Vergabe von Lizenzen zum Anbau von Cannabis war jedoch deutlich erfolgreicher und der Export in andere Länder wurde direkt mit eingeplant. Die DHV-Weihnachtsspendenaktion endete mit dem Rekordergebnis von 49.199,- Euro. Sowohl die Anzahl der Spenden als auch die Höhe der größten Spenden wurde im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Eine gute Starthilfe ins Jahr, die unter anderem zur Finanzierung der großen wissenschaftlichen Studie von Dr. Justus Haucap zu Kosten der Cannabisprohibition genutzt wurde. Im Rahmen der Führerscheinkampagne "Klarer Kopf! Klare Regeln!" waren Georg Wurth und Mariana Pinzon als DHV-Vertreter auf dem Deutschen Verkehrsgerichtstag, um sich für die Forderung nach einem gerechten Grenzwert für Cannabis im Straßenverkehr einzusetzen. Tatsächlich beschloss der Verkehrsgerichtstag dann die gemeinsame Forderung nach einer Erhöhung des Grenzwerts auf 3 Nanogramm / ml Blutserum. Nicht genug, aber immerhin ein positives Signal. Februar: Neue drogenpolitische Sprecher & drei verschiedene Cannabis-Vorgänge im Bundestag Im Laufe von Februar und März verkündeten diverse Parteien ihre neuen drogenpolitischen Sprecher: Kirsten Kappert-Gonther (Grüne), Niema Movassat (Linke), Dr. Wieland Schinnenburg (FDP), Dirk Heidenblut (SPD) und Stephan Pilsinger (CDU/CSU) traten ihren Dienst an. Auch für den DHV eine Umstellung nach vier Jahren des Austauschs mit den jeweiligen Vorgängern. Mittlerweile konnten aber auch hier wieder viele Gespräche geführt und Kontakte geknüpft werden. Drei bedeutende parlamentarische Vorgänge rund um Cannabis begannen in gewisser Hinsicht im Februar. Anträge der FDP für Cannabis-Modellprojekte und der Linken, den Besitz von Cannabis zum Eigenbedarf zu erlauben, sowie ein Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein Cannabiskontrollgesetz standen am 22. Februar 2018 im Zentrum einer 45-minütigen Debatte. Alle drei Vorlagen wurden anschließend zur federführenden Beratung an den Gesundheitsausschuss überwiesen, wo im weiteren Verlauf auch Georg Wurth vom DHV als Sachverständiger eingebunden war. Nachdem Deutschland und andere Länder die ersten Chargen medizinisches Cannabis aus Kanada importiert hatten, wuchs weltweit das Interesse an diesem spannenden neuen Markt. Mehrere Länder kündigten im Laufe des Jahres 2018 an, ebenfalls medizinisches Cannabis herstellen zu wollen. Im Februar machte das kleine afrikanische Land Lesotho damit viel Aufsehen. Als erstes afrikanisches Land kündigte es an, Lizenzen für den Anbau und Export von Cannabis zu vergeben. Heute wachsen bereits legale Hanfpflanzen in diversen Gewächshäusern in dem traditionellen Cannabis-Anbauland. In Israel dagegen stoppte der amtierende Premierminister Netanjahu bestehende Pläne für die Legalisierung des Exports von Cannabis, obwohl Israel über eines der ältesten Medizinalhanfsysteme der Welt und einen starken Forschungssektor in diesem Bereich verfügt. Für viele Unternehmen ein unangenehmer Schlag, da der Export insbesondere nach Europa massive Gewinnspannen versprach. Angeblich lag der Entscheidung ein Telefonat mit US-Präsident Donald Trump zu Grunde. März: Mortler bleibt! Marlene Mortler hatte sich im Laufe ihrer ersten Amtszeit zum festen Feindbild der Hanffreunde und Legalisierungsbefürworter in Deutschland entwickelt. Immer wieder äußerte sie selbst auch Unzufriedenheit über die viele Kritik an ihrer Person. Zur Überraschung vieler Beobachter wurde dann im März verkündet, dass sie noch eine zweite Amtszeit machen wird. Die Landesärztekammer Sachsen (SLÄK) äußerte sich in einer Stellungnahme gegenüber einem Arzt, der medizinisches Cannabis verschreiben wollte, extrem kritisch und riet ihm auf Grund von vermeintlicher rechtlicher Risiken von einer Verschreibung ab. Schon früher hatte sich die SLÄK gegen das neue Gesetz für Cannabis als Medizin ausgesprochen. Bis heute zählt Sachsen zu einem der Bundesländer, in denen es für Patienten am schwersten ist einen legalen und sicheren Zugang zu Medizinalhanf zu erhalten. Trotz solcher Gegenbewegungen stieg der Verbrauch von Medizinalhanf in Deutschland in 2017 auf etwa zwei Tonnen! Eine große Menge, insbesondere unter Berücksichtigung der Tatsache, dass das Gesetz erst im März 2017 in Kraft getreten war. Der philippinische Präsident Duterte hatte mit seiner verbalen Unterstützung von Morden an Drogenhändlern und -konsumenten eine Welle der Gewalt in dem Inselstaat ausgelöst. Tausende Menschen wurden bedroht, gefoltert oder umgebracht. Auf die weltweite Kritik daran reagierten die Philippinen jetzt mit dem Austritt aus dem internationalen Strafgerichtshof. Von dem Präsidenten der USA, Donald Trump, kam zeitgleich jedoch die Forderung nach Einführung der Todesstrafe für Drogenhändler. April: Ausschreibung zum Hanfanbau gestoppt Die Ausschreibung zum Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland hatte viel Interesse geweckt. 118 Unternehmen hatten sich beworben, einige davon aus Deutschland und teilweise auch vernetzt im DHV. Das OLG Düsseldorf stoppte jedoch die Ausschreibung, da die vorgegebene Zeitspanne nicht genügend gewesen sei, um eine erfolgreiche Bewerbung einzureichen. Das BfArM musste nun eine neue Ausschreibung vorbereiten. Die Deutsche Regierung stellte derweil auf eine Frage der drogenpolitischen Sprecherinder Grünen, Dr. Kirsten Kappert-Gonther, schriftlich fest, dass die Lieferengpässe bei Medizinalhanf der Vergangenheit angehörten. Vorhandene Beschwerden von Apothekern und Patienten über monatelange Lieferfristen sowie die Tatsache, das Patienten häufig auf bestimmte Sorten angewiesen, in den Apotheken jedoch meist nur wenige der über 20 in Deutschland vorhandenen Medizinalhanfsorten lieferbar sind, wurde dabei vollständig ignoriert. Die zweite International Cannabis Business Conference fand am vom 11. bis 13. April in Berlin statt. Mehrere hundert Teilnehmer diskutierten in schickem Ambiente die internationale Entwicklung und die Chancen des deutschen Marktes. Georg Wurth hielt eine Eröffnungsansprache und der Deutsche Hanfverband war als enger Partner bei der Konferenz beteiligt. Auch bei der ICBC Berlin 2019 wird der DHV wieder mit dabei sein. Die Firma Bionorica vertreibt neben vielen anderen Medikamenten auch das THC-Präparat Dronabinol. Nun mehrten sich die Belege dafür, dass die Firma eindeutige und offene Lobbyarbeit gegen die Verwendung von Cannabisblüten betreibt, obwohl diese kostengünstiger und dank der Vielfalt an Cannabinoiden oftmals auch wirksamer sind als Dronabinol. Neben Statements in Medien organisiert Bionorica auch Fortbildungen für Ärzte, bei denen die Verschreibung von natürlichen Cannabisblüten kritisiert wird. Seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsident und spätestens seit der Ernennung des erzkonservativen Cannabisgegners Jeff Sessions zum Justizminister fürchteten viele Beobachter, die US-Regierung könne versuchen das Rad der Zeit in den mittlerweile 10 legalen US-Bundesstaaten zurückdrehen. Doch eine Äußerung gegenüber dem republikanischen Senator Cory Gardner aus Colorado sorgte für erste Beruhigung: Trump wolle nicht gegen Colorados Cannabisprogramm vorgehen und unterstütze grundsätzlich Schritte um den Widerspruch zwischen Landes- und Bundesgesetzen aufzulösen. Im November trat dann Jeff Sessions auf Druck von Trump von seinem Posten zurück, Nachfolger William Barr gilt jedoch ebenfalls als wenig Cannabisfreundlich, er hatte bereits unter George W. Bush senior als Justizminister gedient. Genauso wie im Vorjahr trübte auch in diesem Jahr ein neuer Repressionsrekord die grundsätzlich gute Stimmung in der Hanfszene: 204.904 Verfahren wegen Cannabis gab es laut Polizeilicher Kriminalstatistik im Jahr 2017, davon 166.236 wegen konsumnaher Delikte. Erneut ein deutlicher Anstieg zum Vorjahr, vermutlich auf gesteigerte Maßnahmen der Polizei zurückzuführen. Der Hype um CBD-Blüten hatte in der Schweiz schon 2016 begonnen und bereits ein hohes Niveau erreicht, als Lidl Schweiz überraschenderweise verkündete, ab sofort CBD-Blüten anbieten zu wollen. Auch in den Nachbarländern Italien und Österreich boomt das Business mit den nicht berauschenden Cannabisblüten. In Deutschland macht eine unklare Rechtslage den Händlern jedoch das Leben schwer, wie sich im weiteren Verlauf des Jahres noch zeigen sollte. Wie jedes Jahr gab es auch 2018 in vielen Teilen der Welt Smoke-Ins zum "Welt-Cannabis-Tag". Im Görlitzer Park in Berlin trafen sich ebenfalls mehrere hundert Verfechter der Hanfkultur, um bei einer durch die DHV-Ortsgruppe Berlin angemeldeten Veranstaltung ihr legales Cannabis zu konsumieren. Ende April gerät dann die Cannabis-Community auf Youtube in Aufruhr. Grund dafür ist Youtubes rigoroses Entfernen von jahrealten Videos und ganzen Kanälen, die aus Sicht des Unternehmens plötzlich gegen interne Richtlinien verstoßen. Diverse bekannte Kanäle wie Open Mind, Pot TV oder Exzessiv werden zunächst gelöscht, teilweise nach Beschwerden jedoch wieder reaktiviert. Der DHV selbst ist nur geringfügig betroffen, durch Einstufung einiger Videos als "ab 18". Die bis dato gelebte Liberalität auf YouTube ist jedoch damit Vergangenheit. Mai: Endlich Bewegung in der Jungen Union Über 9.000 Teilnehmer beteiligten sich Anfang Mai an den bundesweiten Demonstrationen zum Global Marijuana March. In 30 deutschen Städten forderten sie unter dem Motto "Gesundheit statt Strafverfolgung" ein Ende der Repression gegen Konsumenten und Patienten. Denn die Strafverfolgung richtet bei den Betroffenen nur Schäden an und der Staat hat die Pflicht, sich um das Wohlergehen seiner Bürger zu bemühen! Auch das verarmte afrikanische Land Simbabwe legalisierte im Mai medizinisches Cannabis in der Hoffnung auf sprudelnde Gewinne durch den Export. Bis zum Ende des Jahres ist die Lizenzvergabe jedoch noch nicht sehr weit vorangeschritten. Die Jugendorganisation der CDU, die Junge Union im Berliner Bezirk Steglitz Zehlendorf überraschte am 25.Mai 2018 mit einem Antrag beim Landesausschuss der Jungen Union Berlin zur bedingten Freigabe von Cannabis. Noch überraschender: die Delegierten stimmten dem Antrag zu! Eine kontrollierte Ausgabe über Apotheken sei der nötige Schritt, um die organisierte Kriminalität zu bekämpfen und den Schutz von Minderjährigen zu gewährleisten. Juni: Cannabispetition im Bundestag, Justizminister fordern 6 Gramm bundesweit In einer scheinbar abgestimmten Kampagne sprachen sich die Drogenbeauftragte Marlene Mortler, Minister aus diversen Bundesländern und schließlich auch die Justizministerkonferenz in Eisenach für eine bundesweit einheitliche "Geringe Menge" von 6 Gramm Cannabis aus, bis zu der Verfahren durch die Staatsanwaltschaft eingestellt werden können. Dies wäre für viele liberale Bundesländer ein deutlicher Rückschritt und für repressivere Ländern wie Bayern oder Sachsen wohl keine Verbesserung, da auch weiterhin die Entscheidung bei der jeweiligen Staatsanwaltschaft läge. Am Montag dem 11. Juni durfte DHV-Geschäftsführer Georg Wurth die DHV-Cannabispetition im Petitionsausschuss des Bundestages vorstellen und damit die Forderungen des Deutschen Hanfverbands nach einer Legalisierung von Cannabis vertreten. Ein großer Tag für den DHV, nachdem die Petition durch die vorbildliche Beteiligung von Ortsgruppen, Ehrenamtlern, Firmensponsoren und der geballten Kraft der gesamten Online-Community zur erfolgreichsten Bundestagspetition des Jahres 2017 geworden war. In Kanada beschloß das Abgeordnetenhaus am 19.06. endgültig den Gesetzentwurf zur Legalisierung. Mit einer deutlichen Mehrheit von 205 zu 82 Stimmen sprachen sich die Abgeordneten dafür aus, zukünftig erwachsenen Kanadiern das Recht zu geben, bis zu 30 Gramm Cannabis in Geschäften bzw. online zu erwerben oder sich bis zu vier Pflanzen selbst anzubauen. Am nächsten Tag stimmte auch der Senat mit 52 zu 29 Stimmen für Bill C-45. In Kraft treten sollte das Gesetz jedoch erst am 17. Oktober. Währenddessen kam in dem kleinen europäischen Staat Luxemburg der zentrale europäische Wertpapier-Abwickler Clearstream auf die Idee, den Handel mit Aktien von Unternehmen zu blocken, die mit Cannabis handeln. Viele deutsche Kleinanleger gerieten daher in Panik, ob sie ihre erworbenen Aktien noch würden verkaufen können. Innerhalb kürzester Zeit reagierte die luxemburgische Regierung mit der Ankündigung, medizinsches Cannabis zu legalisieren. Clearstream reduzierte daraufhin die Zahl der von seinem Bann betroffenen Unternehmen massiv. Eine repräsentative Umfrage in den USA zeigte neue Rekordwerte bei der Zustimmung zur Cannabis Legalisierung. 68 % der Befragten gaben an, für die Legalisierung zu sein. Sogar 57% der Republikaner äußerten sich dahingehend. Die real existierende Legalisierung in vielen US-Bundesstaaten und die daraus resultierenden Entwicklungen wie Steuereinnahmen und Jobwachstum scheinen von der US-amerikanischen Bevölkerung positiv bewertet zu werden. Nachdem 2017 bereits Griechenland und Polen Gesetze für medizinisches Cannabis angekündigt hatten, zog auch Portugal nach. Im Unterschied zu vielen anderen europäischen Ländern gab es dort jedoch schon vorher legalen Anbau von Medizinalhanf - allerdings nur zum Export. Nun will Portugal auch ein System zur sicheren Versorgung der eigenen Versorgung entwickeln. Juli: Mehrheiten in Frankreich und Großbritannien Während sich in in der deutschen Bevölkerung bisher keine Mehrheit für eine Legalisierung von Cannabis finden ließ, kamen aus Frankreich und Großbritannien zukunftsweisende Umfrageergebenisse die erstmals knappe Mehrheiten aufzeigen. In beiden Ländern zeigen die Regierungen jedoch zunächst kaum Intentionen, reale Änderungen durchzuführen. Die bekannte deutsche Drogeriekette DM begann ohne großes Aufsehen mit dem Vertrieb von CBD-Öl. Über eine mögliche Beteiligung der großen Drogerieketten am CBD-Geschäft wurde schon lange gemutmaßt, da dies in anderen europäischen Ländern wie der Schweiz oder Großbritannien bereits länger der Fall ist. August: Ein klein bißchen Legalisierung in Georgien Bei bestem Wetter zogen am 11. August über 6000 Demonstranten durch Berlin, um bei der alljährlichen Hanfparade die Legalisierung von Cannabis zu fordern. Unter dem diesjährigen Motto “Aufklärung statt Verbote” beteiligten sich viele Politiker und Szene-Promis an der Veranstaltung. Der DHV organisierte einen Grünen Block, bei dem Demonstranten geschlossen in grünen Farben liefen. DHV-Geschäftsführer Georg Wurth und sein Stellvertreter Florian Rister beteiligten sich mit Reden. Im osteuropäischen Georgien kam es zu einem spektakulären Gerichtsentscheid. Das Verfassungsgericht entschied auf Antrag, dass der Konsum von Cannabis keine Bedrohung für die Gesellschaft darstellt und somit nicht strafbar ist. Der Handel mit Cannabis bleibt jedoch weiterhin illegal, lizensierte Geschäfte für den Verkauf wird es weiterhin nicht geben. Ende des Monats kam dann die lang ersehnte neue Ausschreibung zum Medizinalhanf-Anbau in Deutschland. Die ausgeschriebene Menge wurde zwar leicht erhöht und die Teilnahme für deutsche Unternehmen auch ohne frühere Cannabisreferenz möglich, dennoch konnten damit nur Teile der Kritik des DHV ausgeräumt werden. Die Ausschreibung bevorzugt weiterhin große, etablierte Unternehmen gegenüber neu gegründeten Start Ups. September: CDU-Mann für Modellprojekte, Kampf um CBD-Blüten in Braunschweig Nachdem zuletzt 2015 der CDU-Mann Joachim Pfeiffer mit einem ökonomisch begründeten Statement für die Legalisierung von Cannabis für Aufsehen gesorgt hatte, gab es jetzt endlich wieder eine progressive Äußerung von einem bedeutenden CDU-Politiker. Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, Erwin Rüddel sprach sich gegenüber dem DHV für die Erprobung der Abgabe von Cannabis an Erwachsene über ein Modellprojekt aus. Er begründet seine neue Haltung durch Erfahrungen aus anderen Ländern. Auch in der SPD gibt es vermehrt Stimmen für entsprechende Pilotversuche. Der Verkauf von Hanfblüten unter 0,2% THC an Privatleute ist in Deutschland ein heikles Thema. Einerseits gibt es viele Händler, die dies ungestört machen. Andererseits gibt es Fälle wie die Hanfbar Braunschweig. Nach ersten Razzien verkauften die Betreiber weiter ihren Cannabis-Tee, was die Polizei zu weiteren Durchsuchungen und schließlich sogar zur U-Haft für den Betreiber Marcel führte. Eine Welle der Solidarität und eine Petition mit über 18.000 Unterschriften waren die Folge. Nach 36 Tagen Haft kommt Marcel wieder auf freiem Fuß, die Hanfbar Braunschweig erhält ein kommunales Verkaufsverbot für ihren Hanftee und hält sich zunächst daran. In vielen anderen deutschen Städten werden jedoch weiter genau solche Cannabisblüten verkauft. In Malaysia erhielt ein Mann, der kostenlos Cannabisöl an schwerkranke Patienten verteilt hatte, die Todesstrafe. Muhammad Lukman ist Cannabisaktivist und bot über eine Website anderen Leuten seine Hilfe an. Das Urteil sorgte für viel Aufsehen und erzeugte in Malaysia eine Debatte über Cannabis als Medizin und die repressiven Drogengesetze des Landes. Ein seit Jahren laufendes Verfahren kam schließlich in Südafrika zum Erfolg. Das Verfassungsgericht entschied, dass die Regierung den privaten Gebrauch und Anbau von Cannabis erlauben muss. Die maximal zulässige Menge Cannabis müsse nun vom Gesetzgeber festgelegt werden, erklärte der Vorsitzende Richter. Oktober - Oh Canada! Die Legalisierung in Kanada war wohl für Hanffreunde das bedeutendste internationale Thema des Jahres. Ein kompletter G7 Staat hat Cannabis legalisiert und der Präsident Trudeau unterstützt diesen Kurs sogar offenherzig und mutig. Im Oktober tritt das Gesetz endgültig in Kraft und die ersten Cannabiskäufe können getätigt werden. International gibt es kaum Kritik, die Entscheidung Kanadas für diesen neuen Weg wird weitgehend respektiert. Nachdem mehrere Fälle von schwerkranken Patienten durch die Medien gegangen waren, die sich illegal mit Cannabis behandelten, entstand im Vereinigten Königreich eine Debatte über die Legalisierung der Droge zu medizinischen Zwecken. Schnell kündigte die Regierung eine Gesetzesänderung an, wonach Cannabisextrakte in ganz bestimmten Ausnahmefällen angewendet werden dürfen. Für die meisten Betroffenen bleibt aber weiterhin nur die Möglichkeit, das in Großbritannien kommerziell hergestellte Cannabispräparat Sativex zu verwenden, welches sehr teuer und teilweise recht unbeliebt ist. November: SPD kommt in Bewegung, CaNoKo rockt Berlin Der Oberste Gerichtshof in Mexiko verkündete Anfang November eine spektakuläre Entscheidung: Das Verbot des Besitzes und Anbaus von Cannabis verstoße gegen die Verfassung des zentralamerikanischen Landes. Die Regierung ist jetzt aufgefordert, eine Neuregelung zu erlassen. Wie schnell das passieren wird, ist derzeit unsicher. Der amtierende Präsident Andres Manuel Lopez Obrador steht jedenfalls der Legalisierung grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. Die Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD-Gesundheitspolitiker sprach sich für die Einrichtung von Modellprojekten aus und bezeichnet dies als ersten Schritt einer Neuausrichtung der Cannabispolitik, die "Konsumentinnen und Konsumenten wirksam schützt, den Handel mit Cannabis reguliert und gesellschaftliche Realitäten im 21. Jahrhundert anerkennt“ Auch in Berlin gab es gleichzeitig Umwälzungen in der SPD: Dort entschied sich der Landesparteitag nach jahrelangen Diskussionen und einer nur knapp verfehlten Mehrheit bei einer Mitgliederbefragung endlich dafür, einen modernen Ansatz inklusive eines zeitnah umzusetzenden Berliner Modellprojekts zur Cannabisabgabe zu wählen. Damit steht die Rot-Rot-Grüne Regierung jetzt geschlossen hinter dieser Forderung! Zwar noch keine Mehrheit, aber doch immerhin fast: 46 % der Deutschen sprechen sich in einer aktuellen Umfrage von infratest Dimap im Auftrag des Deutschen Hanfverbands für die Legalisierung von Cannabis aus. Ein echter Rekordwert! Bei der Entkriminalisierung gibt es sogar eine klare Mehrheit von 59%. Damit ist der Handlungsbedarf für die Politik eigentlich eindeutig. Cannabis Normal! ist nicht nur das Motto beim Deutschen Hanfverband, so heißt auch unsere im Jahr 2017 erstmals durchgeführte Konferenz rund um Cannabis & Legalisierung. In diesem Jahr war die CaNoKo (Cannabis Normal! Konferenz) mit 300 Besuchern komplett ausverkauft und nach einhelliger Meinung der von uns Befragten ein voller Erfolg. Teilnehmer wie Dr. Justus Haucap, Jugendrichter Andreas Müller, YouTuberin Suzie Grime, Szenekenner Micha Knodt und viele weitere gaben sich in der urbanen Location der Alten Münze Berlin die Klinke in die Hand. Neben der Veröffentlichung der mit der Weihnachtsspendenkampagne 2017 finanzierten wissenschaftlichen Studie von Dr. Justus Haucap war auch die Verleihung des Hanf-Adlers ein weiteres Highlight. Dieser Ehrenpreis des Deutschen Hanfverbands ging in diesem Jahr an Prof. Stephan Quensel (Kategorie Wissenschaft), Micha Greif (Kategorie Aktivismus) und Hans-Christian Ströbele (Kategorie Politik). Sie alle haben sich in besonderer Art und Weise für die Legalisierung von Cannabis eingesetzt und dienen uns allen als Vorbild, weiter für eine sinnvolle Drogenpolitik einzutreten. Dezember: Ausschreibung für Anbau verzögert sich weiter! Pünktlich wie immer startete am 01. Dezember die DHV-Weihnachtsspendenaktion. Das Ziel in diesem Jahr: Eine professionelle Justizkampagne für eine Verfassungsklage zur Legalisierung von Cannabis inklusive einer soliden Richtervorlage dafür. Die Unterstützung der Community ist überwältigend. Bis zum Jahresende sind bereits über 81.000 € zusammengekommen und die Aktion geht noch bis zum 15. Januar. Neben dem Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, winkt als Belohnung eine Reihe von tollen Gewinnen für alle Spenden ab 10,- €. Legalisieren & Gewinnen! Nach einer erfolgreichen Petition und der Wahl einer neuen Regierung mit Beteiligung der Grünen kündigte diese überraschend an, Cannabis als Genussmittel vollständig legalisieren zu wollen. Bisher sind genaue Details noch nicht bekannt, doch die Entscheidung könnte ein echter Meilenstein für die europäische Cannabispolitik werden. Ähnlich wie Uruguay ist Luxemburg klein genug, um mit seiner Entscheidung wenig Kritik abzubekommen aber groß genug, um damit europaweit wahrgenommen zu werden. Die geplante Ausschreibung für den Anbau von Medizinalhanf in Deutschland verzögerte sich derweil erneut. Das für die Regulierung des Anbaus verantwortliche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte will die Zuschläge bei der Ausschreibung für mögliche Produzenten von Medizin-Cannabis erst im zweiten Quartal 2019 bestimmen. Geerntet werden soll dann frühestens 2020. Deutsche Patienten schauen solange weiter in die Röhre bzw. ins Ausland. Dänemark, Portugal, Italien und die Niederlande produzieren bereits medizinisches Cannabis. Der Marlboro-Hersteller Altria kündigte zum Jahresende sein Interesse an einer Beteiligung beim Cannabisproduzenten Cronos Group an. Nachdem bereits in der Mitte des Jahres Coca Cola in Gesprächen mit dem Cannabisproduzenten Aurora gewesen war, ist somit klar: Die Berührungsängste von Big Business sinken, das Stigma Cannabis wirkt nicht mehr so abschreckend oder das Marktpotential wird als groß genug eingeschätzt, diese einzugehen. Weltweit diskutieren Unternehmer offen über Beteiligungen in der Cannabisindustrie. Ein Stück Normalität, das vielleicht nicht jedem gefällt, aber irgendwie wohl auch zur neuen Realität dazugehört. Der DHV in Zahlen Nicht alles was wir beim DHV so tagtäglich machen, lässt sich in Zahlen fassen oder öffentlich benennen. Viele Einzelgespräche und kleine Aktionen sind es entweder nicht wert darüber zu berichten oder müssen diskret behandelt werden. An dieser Stelle wollen wir dennoch einige Zahlen zusammenfassen, die uns zum Jahr 2018 vorliegen. So konnten wir 287 Termine rund um das Thema Hanf bewerben. Neben unzähligen Telefonaten beantworteten wir genau 3.339 E-Mails allein über unser Kontaktformular und unsere öffentliche Adresse kontakt (at) hanfverband.de. Unsere Abonnentenzahl auf YouTube stieg auf 84.000. Das sind ganze 27.000 mehr als im vergangenen Jahr! Die Zahl unserer Facebook-Likes sank um etwa 1.500 auf 166.500, ein Effekt den momentan auch andere Organisationen auf Facebook erleben. Auch unsere durchschnittliche Reichweite auf Facebook ist gesunken. Auf Twitter konnten wir 6.800 Follower erreichen, etwa tausend mehr als im Vorjahr. Unser Instagram-Account wuchs von 6.800 auf 15.100 Follower. Durch euer Teilen und Liken können wir diese Zahlen weiter steigen lassen und damit mehr Menschen für die Legalisierung mobilisieren! Der neu gegründete Linked In Account ist dagegen noch weitgehend unentdeckt. In mindestens 294 Presseberichten wurde der DHV 2018 erwähnt oder zitiert, deutlich mehr als im Vorjahr. Unter anderem gab es dabei Artikel im Spiegel, der Süddeutschen Zeitung und einen Auftritt von Georg Wurth bei ARD Brisant. Neben dem Klassiker GMM war vor allem die Haucap Studie ein echter Zieher. Aber auch unsere verstärkte Pressearbeit mit 16 Pressemitteilungen sowie die besonders aktive Arbeit einiger Ortsgruppen spielte sicher eine Rolle für die gestiegene Zahl. Bei den Ortsgruppen gab es einige Bewegung. Aktuell haben wir 14 aktive und 5 in Gründung befindliche Ortsgruppen. Insgesamt haben sich diese Ortsgruppen im letzten Jahr 170 Mal getroffen sowie 58 Infostände und 27 Veranstaltungen und Podiumsdiskussionsteilnahmen durchgeführt! Dies führte zu insgesamt 56 Presseechos durch Aktivitäten Ortsgruppen. Auf Facebook haben alle Ortsgruppen zusammen etwa 12.000 Follower. Das DHV-Forum wurde komplett geupdated, die 2017 installierte Mitgliederverwaltungssoftware läuft weitgehend reibungslos und mit Farah Woditschka hat eine neue Mitarbeiterin das DHV-Team ergänzt. Ausblick für 2019: Es geht so richtig los... Natürlich wird das Thema Cannabis als Medizin weiterhin international und vor allem in Deutschland dominierend sein. Die Zahl der Cannabispatienten mit Rezept wird 2019 weiter steigen, auch wenn viele Ärzte sich immer noch scheuen die Möglichkeiten des Gesetzes zu nutzen. Da die Lizenzvergabe zum Anbau in Deutschland sich immer weiter hinauszögert, wird die BRD mittelfristig der größte Importmarkt für Medizinalhanf weltweit bleiben und Unternehmer weltweit reiben sich die Finger beim Gedanken an die Preise, die in Deutschen Apotheken bezahlt werden. Wir werden 2019 neben unserer tagtäglichen Arbeit vor allem die große Justizkampagne forcieren, für die wir im Rahmen unserer Weihnachtsspendenaktion sammeln. Beteiligt euch daran und macht uns stark für das, was da sonst noch kommen mag. Bei voller Fahrt und gesetzten Segeln kann es manchmal stürmisch werden! Viele von euch unterstützen uns bereits regelmäßig. Wir danken allen privaten Fördermitgliedern und Firmensponsoren des DHV. Ein ganz besonderer Dank gebührt unseren Silber- und Goldsponsoren: actiTube | Azarius | Bushplanet | Boveda Inc | Breathe Organics | Cannafest Prag | Cannaleven | Cannamigo | CannaTrade Schweiz | CBD-kaufen.com | CNBS Dortmund | Chillhouse | Cultiva | easy cann med | Flowery Field | Gärtnereibedarf Kortmann GmbH | Green Hope | Hanf AG | Hanflicht | Hemp Five | Highway Magazin | ICBC | Jibbit | Mary Jane Berlin | Medican | Metrop | Nachtschatten Verlag | THCene | Geko Shop | GIZEH | Gras Grün | Grow! Magazin | Hanfnah | Hanf Journal | Hanf-Zeit | Hanf-Magazin | HAPA Medical | Hesi | Jelly Joker | Kaya Foundation | Landwirtschaftsbetrieb Konrad Niendorf | LCmed AG | MH Medical Hemp | Megorei Software | Namaste Vapes | Nasha | Nature Realm | Near Dark | Optima CBD | Piece Maker | PlantyMe | Projekt 57 | RooR | s'Gwächshaus | Samenwahl | Sens Media | TherCanni GmbH | Tom Hemps | Vaposhop | Vapowelt | Vapospy | verdampftnochmal | Wayland Group | Weedmaps sowie unserem Diamantsponsor: Lust auf einen kleinen Blick in die Vergangenheit? DHV-Jahresrückblick 2013 DHV-Jahresrückblick 2014 DHV-Jahresrückblick 2015 Video: DHV-Jahresrückblick 2015 DHV-Jahresrückblick 2016 (incl. Video) DHV-Jahresrückblick 2017 Video: DHV-Jahresrückblick 2017 Themen: Deutscher Hanfverband Sonderthemen: Startseite Lesenswert / Übersichtsartikel Gesamten Artikel anzeigen
  27. Neu auf Legalize-Cannabis.net: Sigggi

    Herzlich begrüßen wir unser neuestes Mitglied: Sigggi, Wir wünschen dir eine gute Zeit hier im Forum und viele vergnügliche Stunden gemeinsam mit uns. Schon jetzt freuen wir uns auf viele Diskussionsbeiträge, Lob, Kritik und Anregungen! Sigggi beigetreten am 22.12.2018. View Member
  28. [DHV] Geheime WHO-Stellungnahme? | DHV-Video-News #188

    Video of Geheime WHO-Stellungnahme? | DHV-News #188 Die Hanfverband-Videonews vom 21.12.2018 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. DHV-Weihnachtsspendenaktion: Auf zu neuen Rekorden! Erster Parlamentarischer Abend des DHV Geheime WHO-Stellungnahme zu Cannabis? Neuseeländer stimmen 2020 über Legalisierung ab USA: Hauspreise steigen in der Nähe von Cannabis-Fachgeschäften Indonesien: Drastische Strafen für ein bisschen Hanf Termine DHV-Weihnachtsspendenaktion: Auf zu neuen Rekorden! DHV, 30.11.2018: Spenden & gewinnen: DHV-Weihnachtsspendenaktion 2018/19 DHV Youtube, 06.12.2018: Für eure FREIHEIT! Justizkampagne 2019 DHV Youtube, 18.12.2018: Richter Müller WANTS YOU! DHV-Presseecho Erster Parlamentarischer Abend des DHV interne Quelle ohne Link Geheime WHO-Stellungnahme zu Cannabis? DHV, 07.12.2018: WHO hält Cannabis-Report zurück Neuseeländer stimmen 2020 über Legalisierung ab Zeit, 18.12.2018: Neuseeländer stimmen 2020 über die Legalisierung von Cannabis ab NYTimes, 18.12.2018: New Zealand Says Voters Will Decide Whether Cannabis Is Legalized USA: Hauspreise steigen in der Nähe von Cannabis-Fachgeschäften NORML, 13.12.2018: Home Prices Spike Following Opening Of Marijuana Retailers Indonesien: Drastische Strafen für ein bisschen Hanf liputan6.com, 12.12.2018: BNN Gagalkan Peredaran Ganja Cair Asal Jerman dan Ekstasi Asal Belanda Reisereporter, 18.12.2018: Cannabis: Urlauber drohen 15 Jahre Knast auf Bali Bild, 16.12.2018: Auf Bali geschnappt - Deutschem Drogenschmuggler droht Todesstrafe Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Termine der kommenden zwei Wochen Berlin: Treffen des Selbsthilfenetzwerks Cannabis-Medizin Berlin, Freitag, 21. Dezember 2018, 18:00 Uhr, Berliner Aids-Hilfe e.V. Augsburg: Infostand der DHV Ortsgruppe Augsburg, Samstag, 22. Dezember 2018, 10:00 Uhr, Augsburg: Annastraße Regensburg: Infostand der DHV Ortsgruppe Regensburg, Samstag, 22. Dezember 2018, 12:00 Uhr, Regensburg: Neupfarrplatz/Ecke Wahlenstraße Augsburg: Infostand der DHV Ortsgruppe Augsburg, Samstag, 29. Dezember 2018, 10:00 Uhr, Augsburg: Annastraße Stuttgart: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Stuttgart, Dienstag, 1. Januar 2019, 18:30 Uhr, Stuttgart: Stöckachstraße 53 Regensburg: Offenes Treffen der DHV Ortsgruppe Regensburg, Donnerstag, 3. Januar 2019, 20:00 Uhr, Regensburg: Café Lila, Rote Hahnengasse 2, Ecke Haidplatz München: Treffen der Selbsthilfegruppe Cannabis, Freitag, 4. Januar 2019, 20:15 Uhr, München: Westendstraße 151, Selbsthilfezentrum Audio: dhv_news_188_-_podcast_21_12_2018.mp3 Themen: Internationales - Allgemeines Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
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