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  2. [DHV] DHV Wahl-Check zur Landtagswahl in Bayern 2018

    Der DHV veröffentlicht heute seinen Wahl-Check für die Landtagswahl am 14.10.2018 in Bayern. Wir versorgen euch mit Hintergrundinformationen und einer Betrachtung der Parteiprogramme und den tatsächlichen Aktivitäten der Parteien in den letzten Jahren. Darüber hinaus bieten wir weitere Informationen für Hanffreunde, die Drogenpolitik als ein wichtiges Thema für ihre Wahlentscheidung ansehen. Vor fünf Jahren errang die CSU bei der Landtagswahl am 15.09.2013 die absolute Mehrheit und regierte somit ohne Koalition. Die CSU stellte dabei zuerst den Ministerpräsidenten Horst Seehofer, der im März 2018 von Markus Söder in diesem Amt abgelöst wurde. Wenig verwunderlich: Die CSU-geführte bayerische Staatsregierung setzt in der Drogenpolitik auf knallharte Repression. Unser Wahl-Check bezieht sich auf Parteien, die in der letzten Legislaturperiode im bayerischen Landtag waren oder gute Chancen auf einen Einzug ins Parlament haben. Das Ergebnis unseres Wahl-Checks: Eine klare Reformpolitik in Drogenfragen ist nur bei SPD, FDP, GRÜNEN und DIE LINKE zu sehen. CSU, Freie Wähler und AfD sind aus Sicht einer rationalen Drogenpolitik daher keine Alternative! Aktuell könnten mit DIE LINKE, der FDP und der AfD nach der Wahl insgesamt sieben Parteien im bayerischen Landtag vertreten sein. Die letzten Umfrageergebnisse des Bayerntrends zeigen SPD, FREIE WÄHLER und die AfD bei elf Prozent. Da davon auszugehen ist, dass die CSU bei dieser Landtagswahl nicht die absolute Mehrheit erreichen und weiter alleine regieren kann, wird sie auf einen Koalitionspartner angewiesen sein. Angesicht der aktuellen Umfrageergebnisse wären rechnerisch eine schwarz-grüne Regierung, eine Koalition zwischen CSU und der SPD oder den FREIEN WÄHLERN als auch eine Konstellation zwischen CSU und AfD möglich - was aber von Seiten der CSU weitgehend ausgeschlossen wurde. Hanffreunde könnten mit ihren Stimmen für GRÜNE oder SPD also Einfluss auf eine mögliche Koalitionsbildung nehmen oder mit der Wahl der LINKEN oder der FDP, die beide um den Einzug bangen müssen, weitere Stimmen für eine vernünftigere Drogenpolitik in den Landtag wählen. Und wie immer gilt: informieren, wählen gehen und den Parteien die Meinung sagen! Themen: Deutscher Hanfverband Politisches Material Drogenpolitik - Bundesland Wahlen / Abstimmungen in Deutschland Terminankündigung Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
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  4. [DHV] Cannabis-Modellprojekte rücken in greifbare Nähe

    Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, Erwin Rüddel (CDU) Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages, Erwin Rüddel (CDU), hat sich positiv gegenüber einem Cannabis-Modellversuch geäußert. Er ist damit derzeit der ranghöchste Unionspolitiker, der sich für ein Umdenken in der Drogenpolitik ausspricht. Die SPD greift die Vorlage auf und die Gesundheitspolitiker der Fraktion wollen in der kommenden Sitzungswoche ein Positionspapier für die Fraktion erarbeiten. Cannabis-Modellversuche werden damit immer wahrscheinlicher. In einem Statement gegenüber dem DHV erklärt Rüddel: Ich hätte gerne mit Hilfe eines Modellversuches Klarheit darüber, welche Auswirkungen eine veränderte Drogenpolitik haben könnte und dadurch auch die Diskussion versachlichen. Während des „Tags der Ein- und Ausblicke“ des Deutschen Bundestages am 09.09.2018 diskutierten Mitglieder des Gesundheitsausschusses die Frage „Legalisierung von Cannabis - Pro und Contra“. Hier traf der rheinland-pfälzische Abgeordnete erstmals öffentlich seine Aussage. Rüddel selbst bereiste südamerikanische Länder und konnte sich z.B. in Uruguay über Konsequenzen der Cannabislegalisierung vor Ort ein Bild machen. Dies führte offenbar zu einem Umdenken. Hierzu schrieb uns Erwin Rüddel: Die Erfahrungen, die andere Länder machen, sind sehr interessant und werden auch von uns aufmerksam verfolgt. Allerdings lassen sich die dadurch gewonnenen Erkenntnisse sicherlich nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen. Beispielsweise wenn Südamerikanische Länder sich auch eine Befreiung von Drogenkartellen erhoffen. Ein Haken eines solchen Modellversuchs wäre sicherlich, dass viele Cannabis-Konsumenten unter 18 Jahre alt sind und die entsprechende Abgabe erst an über 18jährige die Ergebnisse des Versuchs verfälschen würde. Diesem Aspekt ist besondere Beachtung bei der Konzeption zu schenken. Rüddel favorisiert zur Umsetzung des Modellversuchs eine Abgabe durch Apotheken. Die Ethikkommission des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte sollte die konkrete Ausgestaltung des Modellversuchs übernehmen und auch sicherstellen, dass „Erwerb und Konsum durch die gleiche Person erfolgen. Zudem muss die entsprechende Region eng begrenzt und mit Bedacht ausgewählt werden“. Bislang ist unklar, wie weit die Ideen innerhalb der CDU/CSU-Fraktion diskutiert worden sind oder ob Rüddel mit diesem Vorstoß die Debatte im Alleingang entfachen will. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass reformfreudige Entscheidungen nicht vor der Bayern-Wahl am 14.10.2018 getroffen werden. Die Gesundheitspolitiker der SPD haben sich bereits in der letzten Legislaturperiode für einen Modellversuch ausgesprochen. Gleichzeitig wiederholten sie die Forderung in der Plenardebatte im Februar 2018. Der drogenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dirk Heidenblut und die gesundheitspolitische Sprecherin Sabine Dittmar wittern bereits eine „neue Ära im Umgang mit Cannabiskonsum und den Folgen“. Sie nehmen den Ball auf und fordern auch die Entkriminalisierung: Es wird Zeit endlich auch in Deutschland zu einer neuen Drogenpolitik zu kommen. Die Entkriminalisierung der Cannabiskonsument*innen ist da der zentrale Schlüssel. Es ist daher erfreulich, dass auch beim Koalitionspartner Stimmen in Richtung Modellprojekte zur regulierten Abgabe von Cannabis laut werden. Wir begrüßen das Einlenken unseres Ausschussvorsitzenden Erwin Rüddel ausdrücklich. Aus SPD-Fraktionskreisen verlautet, dass sich die Arbeitsgruppe Gesundheit am 25.09.2018 erneut des Themas annehmen wird und ein Positionspapier verabschieden will. Dieses soll anschließend in die Gesamtfraktion eingebracht werden. Die Oppositionspartei FDP fordert Modellversuche und es ist ebenfalls davon auszugehen, dass Linke und Grüne – trotz weitergehender Forderungen – entsprechende Vorschläge der Koalitionsparteien unterstützen würden. DHV-Geschäftsführer Georg Wurth erklärt hierzu: Die Diskussion befindet sich derzeit auf einem guten Weg. Die Chancen, Cannabis-Modellversuche in Deutschland zu realisieren, waren noch nie so gut wie heute. Wir drücken der Vernunft und der Regierungskoalition in dieser Frage die Daumen! Statement von Erwin Rüddel gegenüber dem DHV (13.09.2018) im Wortlaut: Während die Gegner einer Liberalisierung der Drogenpolitik befürchten, dass es zukünftig mehr Konsumenten und dadurch auch mehr Abhängige geben könnte, führen Befürworter ins Feld, dass manche Drogenkarrieren erst aufgrund der Kriminalisierung von Cannabis entstünden. Diese Diskussionen werden schon seit vielen Jahren geführt und treten auf der Stelle. Ich hätte gerne mit Hilfe eines Modellversuches Klarheit darüber, welche Auswirkungen eine veränderte Drogenpolitik haben könnte und dadurch auch die Diskussion versachlichen. Die Erfahrungen, die andere Länder machen, sind sehr interessant und werden auch von uns aufmerksam verfolgt. Allerdings lassen sich die dadurch gewonnenen Erkenntnisse sicherlich nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen. Beispielsweise wenn Südamerikanische Länder sich auch eine Befreiung von Drogenkartellen erhoffen. Ein Haken eines solchen Modellversuchs wäre sicherlich, dass viele Cannabis-Konsumenten unter 18 Jahre alt sind und die entsprechende Abgabe erst an über 18jährige die Ergebnisse des Versuchs verfälschen würde. Diesem Aspekt ist besondere Beachtung bei der Konzeption zu schenken. Für einen Modellversuch wäre sicherlich die Abgabe über die Apotheke der einfachste Weg. Durch eine staatlich kontrollierte Abgabe auf diesem Weg würde auch ein gleichbleibender THC-Gehalt sichergestellt werden können. Für die konkrete Ausgestaltung eines möglichen Modellversuchs sollte meines Erachtens allerdings die Ethikkommission des BfArM zuständig sein. Dazu gehört beispielsweise auch die Sicherstellung, dass der Erwerb und Konsum durch die gleiche Person erfolgen. Zudem muss die entsprechende Region eng begrenzt und mit Bedacht ausgewählt werden. Statement von Dirk Heidenblut (SPD) im Wortlaut (14.09.2018): Umsteuerung im Umgang mit Cannabis dringend nötig Erst im Juni fand zum wiederholten Mal eine öffentliche Expertenanhörung im Bundestag zum Thema Modellprojekte zur kontrollierten Abgabe von Cannabis statt. Andere, auch europäische Länder sind diesbezüglich schon weiter als Deutschland und gewinnen aus ihren Modellprojekten viele brauchbare Erkenntnisse für eine zeitgemäße Drogenpolitik. „Es wird Zeit endlich auch in Deutschland zu einer neuen Drogenpolitik zu kommen. Die Entkriminalisierung der Cannabiskonsument*innen ist da der zentrale Schlüssel. Es ist daher erfreulich, dass auch beim Koalitionspartner Stimmen in Richtung Modellprojekte zur regulierten Abgabe von Cannabis laut werden. Ich begrüße den Vorstoß unseres Ausschussvorsitzenden Erwin Rüddel ausdrücklich“, äußert sich der SPD-Abgeordnete Dirk Heidenblut, zuständig für Drogenpolitik im Gesundheitsausschuss. Modellprojekte mit begleitenden Präventionsangeboten und einem Abgabesystem mit klaren Jugendschutzregelungen können die nötigen Rückschlüsse für ein bundesweites System einer kontrollierten Abgabe ermöglichen. „Um bundesweit kurzfristig Verbesserungen zu erreichen plädiere ich neben den Modellprojekten für einen Wechsel von Konsum und Kleinmengenbesitz vom Strafrecht hin zum Ordnungsrecht“, stellt der Abgeordnete abschließend fest. Er blickt nun zuversichtlich auf die Entwicklungen beim Koalitionspartner und freut sich auf eine neue Ära im Umgang mit Cannabiskonsum und den Folgen. Themen: Cannabis als Medizin Parteien Sonderthemen: Startseite Kommunale Modellversuche Gesamten Artikel anzeigen
  5. CC BY 2.0 - Dirk Vorderstraße Das Oberverwaltungsgericht Saarlouis hat eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts des Saarlands aufgehoben und einem Cannabispatienten die Teilnahme am Straßenverkehr wieder ermöglicht. Das Urteil vom 3. September kommt einer schallenden Ohrfeige für die Richter der ersten Instanz gleich. Waren die noch davon ausgegangen, es handle sich bei dem Patienten um einen profanen Kiffer, der Cannabis, wenn überhaupt, erst nach einer Hausdurchsuchung aufgrund eines Cannabisdelikts und dem drohenden Verlust des Führerscheins aus medizinischen Gründen konsumiert hatte, erkannte das Oberverwaltungsgericht auch die zuvor illegal durchgeführte Selbsttherapie als medizinische Verwendung an: Entgegen der Annahme des Antragsgegners kann auch nicht deshalb von einer Fahrungeeignetheit [ ausgegangen werden, weil bei einer Durchsuchung seiner Wohnung am 20.11.2017 - mithin zu einer Zeit, als der Antragsteller zugegebenermaßen wenngleich bereits aus medizinischen Gründen, aber dennoch illegal Cannabis konsumierte und die ärztliche Heilbehandlung noch nicht in Angriff genommen war - Cannabis gefunden und der Antragsteller deshalb durch Urteil des Amtsgerichts St. Wendel vom 24.4.2018 verurteilt wurde. Zu sehen ist, dass gemäß § 14 Abs. 1 Satz 2 der widerrechtliche Besitz von Betäubungsmitteln ebenfalls nur die Beibringung eines ärztlichen Gutachtens und damit weitere Sachaufklärung rechtfertigt, was vorliegend indessen nicht stattgefunden hat. Besonders kritisch bewerteten die Richter die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Führerscheinstelle. Diese hatte trotz zahlreicher fachärztlicher Gutachten verweigert, sich mit der medizinischen Verwendung des Betroffenen auseinanderzusetzen oder ihn persönlich anzuhören. [...]. Es drängt sich der Verdacht auf, dass von einer Anhörung des Antragstellers abgesehen wurde, um sich nicht mit zu erwartenden, einer standardmäßigen Entscheidung entgegenstehenden Argumenten auseinandersetzen zu müssen. [...]. Der gesetzlich verbürgte Anspruch des Beteiligten auf Anhörung ist eine notwendige Folge des Rechtsstaatsprinzips und verfassungsrechtlich geboten. Sich darüber - zumal mit System - hinwegzusetzen, steht einer gemäß Art. 20 Abs. 3 GG an Recht und Gesetz gebundenen Behörde eindeutig nicht zu. [...] ". Das ist zwar längst nicht der erste Fall, bei dem ein Cannabispatient das Recht erstreitet, als Verkehrsteilnehmer genau so behandelt zu werden wie Menschen, die Ritalin, Tilidin oder andere starke Betäubungsmittel auf Rezept erhalten. Allerdings ist es der erste Fall, bei dem ein Oberverwaltungsgericht die weit verbreitete, fehlerhafte Rechtsinterpretation zur Fahrtüchtigkeit von Cannabispatienten von Deutschen Führerscheinstellen derart gründlich zerpflückt. Themen: Cannabis als Medizin Führerschein Recht & Urteile Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  6. Earlier
  7. [Abgeschlossen]Super Silver Haze Grow

    Super sache????
  8. Neu auf Legalize-Cannabis.net: Manuel

    Herzlich begrüßen wir unser neuestes Mitglied: Manuel, Wir wünschen dir eine gute Zeit hier im Forum und viele vergnügliche Stunden gemeinsam mit uns. Schon jetzt freuen wir uns auf viele Diskussionsbeiträge, Lob, Kritik und Anregungen! Manuel beigetreten am 12.09.2018. View Member
  9. [DHV] Cannabisanbau in Deutschland: Überschüsse vernichten?

    Die FDP-Bundestagsfraktion zeigte sich ob einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage ihrer Fraktion empört. So sei die geplante Vernichtung von Überschüssen und Resten aus deutschem Anbau den Worten des Bundestagsabgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg zufolge "weder nachhaltig noch wirtschaftlich". Die Bundesregierung hatte in ihrer Antwort geschrieben, aufgrund des UN-Einheitsabkommens über Suchtstoffe müssten die Cannabisanbauer aus ihrem erlaubten Anbau stammende und nicht zu Medizinalcannabis (getrocknete Cannabisblüten) verarbeitete Cannabispflanzen durch Verbrennung vernichten. Natürlich wäre eine Weiterverarbeitung zu cannabishaltigen Medikamenten wirtschaftlicher, aber die Bundesrepublik hält sich bei der Gesetzgebung zu medizinischem Cannabis wortgenau an das Einheitsabkommen. Dort steht, dass eine staatliche Agentur die gesamte Produktion aufkaufen muss. Deshalb dürfen die Produzenten selbst weder Blüten noch sonst irgendwelche Teile ihrer Produkte in den Handel bringen. Liest man die Antworten auf die Kleine Anfrage aber bis zum Ende, gibt es dort durchaus ein Schlupfloch im Ausschreibungsverfahren, das die Verarbeitung sowie den Verkauf von Überschüssen und Resten ermöglicht. Sofern sich eine Möglichkeit ergibt, aus dem ansonsten zur Vernichtung vorgesehenen Cannabispflanzenmaterial, Arzneimittel oder Wirkstoffe zu gewinnen, enthält § 5 Absatz 3 des Vertrags, der ein wesentliches Element des Vergabeverfahrens ist, eine Nachhaltigkeitsklausel zur Ermöglichung des Verkaufs zu diesen Weiterverwendungszwecken an Dritte. Der Verkauf von Resten und Überschüssen muss, genau wie das Inverkehrbringen der Blüten, über die Agentur geschehen. Ein Blick in das im Juli neu gestartete Ausschreibungsverfahren bestätigt diese Möglichkeit. Dort heißt es unter §5 des vor wenigen Tagen aktualisierten Vertragsformulars: (3) Die Parteien können vereinbaren, dass nach dem Vertrag zu vernichtende Pflanzenteile an einen Dritten verkauft werden, wenn und soweit die gesetzlichen Voraussetzungen für einen rechtmäßigen Verkauf erfüllt werden. In diesem Fall erhalten die Parteien im Innenverhältnis jeweils die Hälfte des Nettoverkaufserlöses. Eine solche Vereinbarung bedarf der Schriftform. (4) Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer mit einer angemessenen Frist unterrichten, ob Cannabisblüten vernichtet werden sollen und ob bei der Ernte zurückbleibende und nicht weiter verwendete Pflanzenteile gemäß Absatz 3 veräußert werden sollen. Solange die Cannabisagentur die Hälfte abbekommt und zustimmt, dürfen Überschüsse und Pflanzenreste also problemlos weiter verkauft werden. Das dürfte auch für den Export ins Ausland gelten, selbst wenn die Bundesregierung laut Antwort auf die Kleine Anfrage zur Zeit keinen Anlass sieht, darüber nachzudenken. Nur noch 10 statt 30 Prozent Sicherheitspolster Bei der Antwort zu einer möglichen Mengenerhöhung im Falle von Versorgungs- und Lieferengpässen scheint die Bundesregierung auch nicht ganz up to date zu sein. Während in den aktuellen Ausschreibungsunterlagen vom 27.8.2018 steht, im Bedarfsfalle bestünde die Möglichkeit, die Vertragsparteien könnten vereinbaren, dass Der Jahresplanbedarf je Lieferjahr um bis zu 10% erhöht wird. Jahresplanbedarf i.S.v. § 2 Abs. 1 ist dann die erhöhte Liefermenge. Es gilt das gemäß § 7 vereinbarte Entgelt, wobei der erhöhte Jahresplanbedarf dann der Jahresplanbedarf i.S.v. § 7 dieses Vertrages ist. Die Vereinbarung bedarf der Schriftform. antwortet die Bundesregierung der FDP einen Tag danach: Im Vergleich zum vorherigen Ausschreibungsverfahren ist in der neuen Ausschreibung bereits ein höherer Bedarf berücksichtigt und die Gesamtmenge von 6 600 Kilogramm auf 10 400 Kilogramm für vier Jahre erhöht. Aus Gründen der Vorsorge enthält der mit den erfolgreichen Bietern abzuschließende Vertrag – der ein wesentliches Element des Vergabeverfahrens ist – eine Öffnungsklausel, um im Versorgungsbedarfsfall den Jahresplanbedarf um bis zu 30 Prozent zu erhöhen. Themen: Cannabis als Medizin Regierung, Offizielle und Parlamente Deutschland - Allgemeines Sonderthemen: Startseite Cannabis als Medizin Gesetz (2016) Gesamten Artikel anzeigen
  10. [DHV] THC-Weltrekord in Berlin? | DHV-Video-News #177

    Video of THC-Weltrekord in Berlin? | DHV-News #177 Die Hanfverband-Videonews vom 31.08.2018 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. Top Secret! Regeln der Kifferverfolgung in Sachsen geheim Kommt das stärkste Gras der Welt aus Berlin? ACM unterstützt Prozesse von Patienten für Eigenanbau Spahn bekommt mehr Apotheken-Cannabis aus den Niederlanden Mehr Cannabis-Überdosierungen vor Legalisierung in Kanada Termine Vorbemerkung "Cannabis Normal!" Konferenz des DHV Top Secret! Regeln der Kifferverfolgung in Sachsen geheim Die Linke - Fraktion im Sächsischen Landtag, 29.08.2018: Jalaß: Intransparenz-Spitzenreiter – keine Veröffentlichung von Richtlinie zu „geringen Mengen“ gemäß Betäubungsmittelgesetz DHV-Thema "Recht & Urteile": Bundesland-Vergleich der Richtlinien zur Anwendung des § 31a BtMG Vice, 23.08.2018: Die sächsische Polizei erklärt einen Studenten per Post für drogenabhängig Kommt das stärkste Gras der Welt aus Berlin? DHV, 28.08.2018: Kommt das stärkste Gras der Welt aus Berlin? ACM unterstützt Prozesse von Patienten für Eigenanbau ACM-Mitteilungen vom 25. August 2018 Spahn bekommt mehr Apotheken-Cannabis aus den Niederlanden Spiegel, 24.08.2018: Medizinalhanf - Deutschland importiert mehr Cannabis aus den Niederlanden Mehr Cannabis-Überdosierungen vor Legalisierung in Kanada Spektrum, 30.08.2018: Vor Legalisierung - Cannabis-Überdosierungen in Kanada steigen dramatisch Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Termine der kommenden zwei Wochen Köln: Öffentliches Treffen CSC - Cannabis Solutions Cologne e.V., Freitag, 31. August 2018, 18:00 Uhr, Köln: Ein Raum für Mülheim e.V., Von-Sparr-Straße 56, 51063 Köln, Deutschland Ludwigshafen am Rhein: Infotisch 'Hanf als Rohstoff, Medizin & Genussmittel', Samstag, 1. September 2018, 18:00 Uhr, Ludwigshafen: Rathausplatz-Ludwigshafen 67059 Ludwigshafen am Rhein Lübeck: 2. Grastage in Lübeck, Samstag, 1. September 2018, 18:00 Uhr, Lübeck: An der Obertrave / Ecke Marlesgrube Kiel: Kieler Cannabis Parade 2018, Samstag, 1. September 2018, 18:00 Uhr, Kaistraße 101, 24114 Kiel Mönchengladbach: 1. Treffen der DHV-Ortsgruppe in Spe mit Speis und Trank, Samstag, 1. September 2018, 18:00 Uhr, Mönchengladbach: Hotel Restaurant Schürings, Hehnerholt 94, 41069 Mönchengladbach Heidelberg: 2. Offene Sitzung der DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar, Montag, 3. September 2018, 19:00 Uhr, Heidelberg: Laden für Kultur und Politik, Kaiserstr. 62, 69115 Heidelberg Stuttgart: Offenes Treffen und Legalisierungsstammtisch, Dienstag, 4. September 2018, 18:00 Uhr, Stuttgart: Stöckachstr. 53, 70190 Stuttgart Halle/ Saale: Öffentliches Treffen der DHV-Ortsgruppe, Mittwoch, 5. September 2018, 18:00 Uhr, Halle: Linker Laden Halle, Leitergasse 4, 06108 Halle Berlin: 18. internationale literaturfestival berlin- Themenschwerpunkt: „The Politics of Drugs“, Mittwoch, 5. September 2018, 18:00 Uhr, Berlin: Literaturhaus Charlottenburg Berlin: Treffen des Selbsthilfenetzwerks Cannabis-Medizin Berlin, Freitag, 7. September 2018, 18:00 Uhr, Berliner Aids-Hilfe e.V. München: Treffen der Selbsthilfegruppe Cannabis, Freitag, 7. September 2018, 18:00 Uhr, Selbsthilfezentrum München, Westendstraße 68, 80339 München Berlin: 18. internationale literaturfestival berlin- Themenschwerpunkt: „The Politics of Drugs“, Die Reihe findet vom 10. bis 12. September 2018 im Literaturhaus Berlin in Charlottenburg statt. Uhr, Berlin: Literaturhaus Charlottenburg Audio: dhv_news_177_-_podcast_31_08_2018.mp3 Themen: Drogenpolitik - Bundesland Deutschland - Allgemeines Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  11. [DHV] Kommt das stärkste Gras der Welt aus Berlin?

    DHV-Geschäftsführer Georg Wurth führt den "Grünen Block" auf der Hanfparade 2018 an. Der FDP-Abgeordnete Marcel Luthe hatte im Rahmen einer Kleinen Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus den Wirkstoffgehalt von in Berlin beschlagnahmtem Cannabis abgefragt. Die Werte, die Luthe in der Antwort der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport vorfand, dienten als Grundlage für einen Artikel der Berliner Morgenpost, in dem Luthe auf die Gefahren und die Unsicherheit eines unregulierten Cannabis-Marktes hinwies und die „Pro-Legalisierung“-Position seiner Partei untermauerte. Luthe beklagte die Steigerung des Wirkstoffgehalts bei Berliner Straßengras von durchschnittlich 11,1 Prozent THC (2007) auf 13,7 Prozent im Jahr 2017. Die Gefahr, die von unbekannten und steigenden Wirkstoffgehalten für Konsumenten ausgehe, ist nach Ansicht Luthes und der gesamten Berliner FDP nur durch eine Regulierung des Marktes zu erreichen. Doch ein genauer Blick auf die Zahlen wirft neben den Risiken des Schwarzmarkts noch eine ganz andere Frage auf. Wer die THC-Gehalte des in Berlin beschlagnahmten Grases mit anderen Zahlen weltweit vergleicht, muss vermuten, dass es in Berlin das stärkste Gras der Welt gibt. Zwar ist der durchschnittliche THC-Gehalt von Berliner Straßengras mit 11,1-13,7 Prozent durchaus realistisch und nachvollziehbar, doch als Spitzenwert wurden mit Ausnahme von 2016 jedes Jahr Funde mit einem THC-Gehalt von mehr als 30 Prozent genannt. 2010 wurden sogar Blütenstände mit bis zu 44 Prozent THC beschlagnahmt und auch 2011 soll es einen Spitzenwert von 39,7 Prozent gegeben haben. Neben den extrem starken Blüten wurde neben Haschisch auch eine Position "Cannabiskraut (Marihuana)" angeführt, die mit einem Wirkstoffgehalt zwischen zwei und vier Prozent keinem handelsüblichen Cannabis-Produkt entspricht. Ob hier die konfiszierten Ernteabfälle gemeint sind, konnte auch eine Anfrage bei der Pressestelle des Senats bislang nicht klären.Stärker als alle Cupsieger Stimmen diese Ergebnisse, deren Feststellung die Berliner Polizei im Rahmen zahlreicher Strafprozesse bei einem forensischen Labor in Auftrag gegeben hatte, hätte Berlin wirklich das stärkste Gras der Welt. Denn trotz intensiver Forschung ist es kanadischen, niederländischen oder US-amerikanischen Growern bislang nur in extremen Ausnahmefällen gelungen, Cannabisblüten mit einem Wirkstoffgehalt von über 30 Prozent zu züchten. So soll das stärkste Gras der Welt (OG Godfather) laut High Times derzeit 34 Prozent THC aufweisen. Allerdings war hier der THCA (THC-Säure)-Wert zum eigentlichen THC-Wert hinzu addiert worden, um dann einen Gesamtwert von 34 Prozent aufzuweisen. Somit entspricht das Ergebnis nicht den üblichen Testmethoden zur Ermittlung des für den Menschen verwertbaren THCs bei medizinischen Cannabis. Noch im Jahr zuvor wurde beim selben Cup nur der THC-Wert gemessen und so hatte das stärkste Gras 2016 (A-Dub) auch „nur“ 28 Prozent THC. Die von europäischen Labors bestätigten Spitzenwerte liegen, genau wie die Spitzenwerte für medizinisches Cannabis aus Kanada, allerdings immer noch unter 30%. In Deutschland weisen die stärksten Sorten aus der Apotheke derzeit 22% THC auf. Eine mit im Frühjahr angekündigte Sorte könnte mit 26 Prozent THC zwar das stärkste Gras in Europas Apotheken sein, aber in Form von Blüten ist ein wesentlich höherer Wirkstoffgehalt weder bei medizinischem Cannabis, noch bei Cannabis zum Freizeitkonsum - nicht mal Kanada - absehbar. Die in Berlin gefundenen Cannabisblüten mit angeblich 44 (2010); 39,7 (2011), 37,9 Prozent (2009) oder 31,9 (2014) Prozent THC wären demnach nicht nur das stärkste Weed der Welt. Für Investoren und auch die deutsche Produzenten von Medizinalhanf könnten sie eine begehrte Grundlage zur Entwicklung neuer, medizinischer Sorten mit einem hohen THC-Gehalt bilden – sofern sie noch in der Asservatenkammer liegen und zur medizinischen Forschung frei gegeben werde können. Verschiedene Messmethoden der Labore als möglicher Grund Ein möglicher Grund für die eklatante Differenz könnten die unterschiedlichen Messmethoden der Labore sein. Die Vorschriften bei medizinischem Cannabis sind strenger, die Ergebnisse differenzierter als bei einer einfachen, forensischen Untersuchung von beschlagnahmten Blüten. Die Pressstelle der Senatsverwaltung für Inneres und Sport konnte eine entsprechende Anfrage nicht beantworten und hat auch bei den Details zum THC-Gehalt an die Pressestelle der Berliner Polizei verwiesen. Die hat auf eine Anfrage zu den ermittelten THC-Gehalten zwischen 2007 und 2017 sowie der Beschaffenheit des aufgeführten Cannabiskrauts-Marihuana bislang noch nicht geantwortet Themen: Nebenwirkungen der Prohibition Deutschland - Allgemeines Sonderthemen: Startseite Guerilla Gardening Gesamten Artikel anzeigen
  12. Neu auf Legalize-Cannabis.net: nevil7

    Herzlich begrüßen wir unser neuestes Mitglied: nevil7, Wir wünschen dir eine gute Zeit hier im Forum und viele vergnügliche Stunden gemeinsam mit uns. Schon jetzt freuen wir uns auf viele Diskussionsbeiträge, Lob, Kritik und Anregungen! nevil7 beigetreten am 28.08.2018. View Member
  13. Video of KriPo-Sachsen: Sie sind drogenabhängig! | DHV-News #176 Die Hanfverband-Videonews vom 24.08.2018 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. SPD-Videopetition: Wie geht es weiter? Die CBD-Blüten-Revolte aus der Braunschweiger Hanfbar Weiterhin Versorgungsengpässe bei Apotheken-Cannabis Immer mehr Verfahren wegen Anbau durch Patienten Erkennungsdienstliche Behandlung wegen schlechter Sozialprognose Termine SPD-Videopetition - wie geht es weiter? DHV Youtube, 16.08.2018: Aufruf an SPD & Nahles: Legalisierung jetzt! Die CBD-Blüten-Revolte aus der Braunschweiger Hanfbar Braunschweiger Zeitung, 18.08.2018: Die Hanfbar verkauft umstrittenen Cannabis-Tee weiter Weiterhin Versorgungsengpässe bei Apotheken-Cannabis Apotheke AdHoc, 18.08.2018: Medizinalhanf - Cannabis-Odyssee: Patient sucht Penelope Immer mehr Verfahren wegen Anbau durch Patienten Rundschau online, 23.08.2018: Urteil in Gummersbach Marihuana-Züchter habe Schmerzen der Freundin lindern wollen Ruhrnachrichten, 22.08.2018: Gegen Schmerzen: 52-jähriger Ex-Bergmann verteidigt den Anbau von Cannabis Erkennungsdienstliche Behandlung wegen schlechter Sozialprognose Vice, 23.08.2018: Die sächsische Polizei erklärt einen Studenten per Post für drogenabhängig Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Der Hanfverband fordert die SPD auf, ENDLICH Cannabis zu legalisieren, NOIZZ, 21.08.2018 Termine der kommenden zwei Wochen Online Cannabis Kongress 2018, Samstag, 25. August 2018, 0:00< Uhr, Online Halle/Saale: Mahnwache "Aufklärung statt Verbote!", Samstag, 25. August 2018, 18:00 Uhr, Talstraße 8, 06120 Halle (Saale) Halle/Saale: Mahnwache "Aufklärung statt Verbote!", Für den 25. August 2018 ist von 10, 22 Uh Uhr, Talstraße 8, 06120 Halle (Saale) Gevelsberg: DHV-Infostand auf dem "Dickes G"-Festival, Samstag, 25. August 2018, 18:00 Uhr, Gevelsberg: Am Ennepebogen, 58285 Gevelsberg Frankfurt am Main: Cannabis Business Europe 2018, Montag, 27. August 2018, 9:00< Uhr, Fleming's Conference Hotel, Elbinger Str. 1-3, 60487 Frankfurt am Main Frankfurt am Main: Cannabis Business Europe 2018, Dienstag, 28. August 2018, 18:00 Uhr, Fleming's Conference Hotel, Elbinger Str. 1-3, 60487 Frankfurt am Main Frankfurt am Main: Prohibition tötet - Cannabis legalisieren, Dienstag, 28. August 2018, 18:00 Uhr, Haus der Jugend: Deutschherrnufer 12, 60594 Frankfurt am Main Köln: Öffentliches Treffen CSC - Cannabis Solutions Cologne e.V., Freitag, 31. August 2018, 18:00 Uhr, Köln: Ein Raum für Mülheim e.V., Von-Sparr-Straße 56, 51063 Köln, Deutschland Online Cannabis Kongress 2018, Samstag, 1. September 2018, 23:59 Uhr, Online Ludwigshafen am Rhein: Infotisch 'Hanf als Rohstoff, Medizin & Genussmittel', Samstag, 1. September 2018, 18:00 Uhr, Ludwigshafen: Rathausplatz-Ludwigshafen 67059 Ludwigshafen am Rhein Lübeck: 2. Grastage in Lübeck, Samstag, 1. September 2018, 18:00 Uhr, Lübeck: An der Obertrave / Ecke Marlesgrube Halle/ Saale: Öffentliches Treffen der DHV-Ortsgruppe, Mittwoch, 5. September 2018, 18:00 Uhr, Halle: Linker Laden Halle, Leitergasse 4, 06108 Halle Berlin: Treffen des Selbsthilfenetzwerks Cannabis-Medizin Berlin, Freitag, 7. September 2018, 18:00 Uhr, Berliner Aids-Hilfe e.V. München: Treffen der Selbsthilfegruppe Cannabis, Freitag, 7. September 2018, 18:00 Uhr, Selbsthilfezentrum München, Westendstraße 68, 80339 München Audio: dhv_news_176_-_podcast_24_08_2018.mp3 Themen: Drogenpolitik - Bundesland Repression Deutschland - Allgemeines Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  14. Nach der Eilentscheidung des Bundesverfassungsgerichts (Aktenzeichen: - 1 BvR 733/18 - Rn. (1-8)) im Fall eines Clusterkopfschmerz-Patienten ist die Unsicherheit unter chronischen Schmerzpatienten, die medizinisches Cannabis erhalten, groß. Das Gericht hatte Ende Juni entschieden, dass die Kosten für die Behandlung mit medizinischem Cannabis nicht mit umgehender Wirkung von der Kasse übernommen werden müssen, da es im Zusammenhang mit der Behandlung von Clusterkopfschmerzen mit Cannabis nicht genug Belege in Form klinischer Studien gäbe, die eine Kostenübernahme im Eilverfahren rechtfertigten. Die Entscheidung der Richter ist ohne Zweifel als vorläufige Niederlage für den Patienten zu werten und könnte für Clusterkopfschmerz-Patienten langfristig negative Folgen haben. Allerdings muss auch berücksichtigt werden, dass es sich nicht um ein Urteil, sondern einen Eilentscheid handelt. Das eigentliche Verfahren vor dem Hessischen Landessozialgericht, in dem das endgültige Urteil gefällt wird, steht also noch aus. Auch die Befürchtungen vieler Schmerz-, insbesondere von Migräne-Patienten, die Kostenübernahme könne auch bei ihnen in Gefahr sein, scheint unbegründet. Der DHV hat bei der Berliner Rechtsanwältin Nina Soest, die seit August Teil des DHV-Rechtsteams ist, nachgefragt, was die Karlsruher Entscheidung für Cannabis-Patienten bedeutet: "Zunächst ist zu berücksichtigen, dass es sich sowohl bei der vorausgegangenen Entscheidung vor dem LSG Hessen als auch beim BVerfG um Eilverfahren handelt, in dessen Rahmen aufgrund der Eilbedürftigkeit grundsätzlich nur eine sogenannte „summarische Prüfung“ vorzunehmen ist. Darüber hinaus geht es hier lediglich um die Indikation des Cluster-Kopfschmerzes – Indikationen wie zum Beispiel Migräne sind nicht betroffen. Das Eilverfahren ist kein Verfahren, in dem vertieft ermittelt wird, so dass im Rahmen der „summarischen Prüfung“ auch lediglich eine vorläufige Entscheidung getroffen werden kann – die eigentliche Entscheidung wird im Hauptsacheverfahren per Urteil gefällt. In den Hauptsacheverfahren besteht die Möglichkeit, den Fall noch einmal umfassender vorzutragen sowie auf die Umstände des Einzelfalls wie Art, Schwere und Dauer der Erkrankung, Begleitdiagnosen oder die bisher verabreichte Standardtherapie einzugehen. Die Entscheidung des Landessozialgerichts Hessen hat keine bindende Wirkung für andere Gerichte. In der Praxis liegt es jedoch nahe, dass sich hessische Sozialgerichte der ersten Instanz der Entscheidung anschließen werden. Diese Entscheidung muss damit keine bundesweite Wirkung für die Entscheidungen der Sozial- und Landessozialgerichte in anderen Bundesländern haben. Diese sind weiterhin in ihrer Entscheidung frei. Daraus folgt, dass auch zukünftig – beim Clusterkopfschmerz und auch bei anderen Indikationen – im Eilverfahren, aber eben vor allem auch im Hauptsacheverfahren („normalem“ Klageverfahren) weiterhin rechtlich gegen eine Ablehnung der Krankenkasse vorgegangen werden kann. Wegen der im Hauptsacheverfahren höheren Anforderungen an den gerichtlichen Aufklärungsgrundsatz ist gegebenenfalls auch eine „schlechtere“ Studienlage zu berücksichtigen – das BVerfG hatte sich in seiner Entscheidung schließlich „nur“ mit einem Verfahren im einstweiligen Rechtsschutz zu befassen.. Es ist den Betroffenen deshalb weiter zu raten, sowohl im Einstweiligen Rechtsschutz, aber auch im Hauptsacheverfahren ihre Rechte geltend zu machen, zumal hier eben der konkrete Einzelfall mit all seinen medizinischen Besonderheiten zu berücksichtigen ist – und sich die Studienlage zwischenzeitlich immer auch wieder ändern kann. Letzteres gilt gerade für die langwierigen sozialgerichtlichen Verfahren in der Hauptsache." Also selbst wenn die Richter in der noch zu verhandelten Hauptsache hier gegen den Patienten entscheiden sollten, ändert sich durch das zu erwartende Urteil in dem Fall für Cannabis-Patienten wenig. An das Einklagen ihrer Rechte haben sie sich ja bereits seit 15 Jahren gewöhnt. Themen: Cannabis als Medizin Recht & Urteile Deutschland - Allgemeines Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  15. Neu auf Legalize-Cannabis.net: growthhacker

    Herzlich begrüßen wir unser neuestes Mitglied: growthhacker, Wir wünschen dir eine gute Zeit hier im Forum und viele vergnügliche Stunden gemeinsam mit uns. Schon jetzt freuen wir uns auf viele Diskussionsbeiträge, Lob, Kritik und Anregungen! growthhacker beigetreten am 19.08.2018. View Member
  16. [DHV] So war die Hanfparade 2018 | DHV-Video-News #175

    Video of So war die Hanfparade 2018 | DHV-News #175 Die Hanfverband-Videonews vom 18.08.2018 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. Videopetition an SPD gestartet So war die Hanfparade So wird die "Cannabis Normal!" Konferenz WHO will sich im Herbst weiter mit Cannabis befassen Nachtrag: neue Ausschreibung für medizinischen Anbau in Deutschland Termine Videopetition an SPD gestartet DHV Youtube, 16.08.2018: Aufruf an SPD & Nahles: Legalisierung jetzt! So war die Hanfparade 2018 Hanfparade Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 11.08.2018: 6000 Teilnehmer fordern auf 22. Hanfparade die Legalisierung von Cannabis Tagesschau Youtube: tagesthemen 23:13 Uhr, 11.08.2018 -> ab Minute 9:05 So wird die "Cannabis Normal!" Konferenz "Cannabis Normal!" Die Konferenz WHO will sich im Herbst weiter mit Cannabis befassen Hanfjournal, 15.08.2018: WHO zweifelt an der Cannabis-Prohibition thefreshtoast.com, 14.08.2018: UN Reviewing Marijuana’s Place With International Drug Treaties ganjapreneur.com, 14.08.2018: UN to Review Cannabis’ Status Under International Law Nachtrag: neue Ausschreibung für medizinischen Anbau in Deutschland DHV, 20.07.2018: Cannabis made in Germany: Ausschreibung zum kommerziellen Anbau gestartet Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Hanfparade: Baumwollfeinde unterwegs, Neues Deutschland, 12.08.2018 6000 Teilnehmer fordern auf 22. Hanfparade die Legalisierung von Cannabis, Pressenza, 12.08.2018 22. Hanfparade, Tagesthemen, 11.08.2018 Hanfparade am Samstag in Berlin: „Cannabis könnte knapp werden“, taz, 10.08.2018 Termine der kommenden zwei Wochen Berlin: Treffen des Selbsthilfenetzwerks Cannabis-Medizin Berlin, Freitag, 17. August 2018, 18:00 Uhr, Berliner Aids-Hilfe e.V. Online Cannabis Kongress 2018, Samstag, 25. August 2018, 0:00< Uhr, Online Halle/Saale: Mahnwache "Aufklärung statt Verbote!", Samstag, 25. August 2018, 18:00 Uhr, Talstraße 8, 06120 Halle (Saale) Halle/Saale: Mahnwache "Aufklärung statt Verbote!", Für den 25. August 2018 ist von 10, 22 Uh Uhr, Talstraße 8, 06120 Halle (Saale) Frankfurt: Cannabis Business Europe 2018, Montag, 27. August 2018, 9:00< Uhr, Fleming's Conference Hotel, Elbinger Str. 1-3, 60487 Frankfurt am Main Frankfurt: Cannabis Business Europe 2018, Dienstag, 28. August 2018, 18:00 Uhr, Fleming's Conference Hotel, Elbinger Str. 1-3, 60487 Frankfurt am Main Frankfurt am Main: Prohibition tötet - Cannabis legalisieren, Dienstag, 28. August 2018, 18:00 Uhr, Haus der Jugend: Deutschherrnufer 12, 60594 Frankfurt am Main Köln: Öffentliches Treffen CSC - Cannabis Solutions Cologne e.V., Freitag, 31. August 2018, 18:00 Uhr, Köln: Ein Raum für Mülheim e.V., Von-Sparr-Straße 56, 51063 Köln, Deutschland Audio: dhv_news_175_-_podcast_17_08_2018.mp3 Themen: Hanfszene Veranstaltungsbericht Sonderthemen: DHV-News Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  17. [DHV] Aufruf an SPD & Nahles: Legalisierung jetzt! (Video)

    Video of Aufruf an SPD &amp; Nahles: Legalisierung jetzt! Videopetition des Deutschen Hanfverbands an die SPD-Fraktion im Bundestag zur Legalisierung von Cannabis In den nächsten Wochen und Monaten wird sich entscheiden, ob endlich wesentliche Schritte zur Reform der Cannabispolitik gegangen werden, oder ob die Großen Koalition weitere vier Jahre den Stillstand verwalten und für hunderttausende Strafverfahren gegen einfache Cannabiskonsumenten verantwortlich sein wird. Nachdem im Juni zwei Anhörungen im Bundestag stattgefunden haben, stehen jetzt Entscheidungen an über drei Oppositionsanträge und die stärkste Petition des Jahres 2017 für die Legalisierung von Cannabis: - Grüne: Cannabiskontrollgesetz, vollständige Regulierung des Marktes inklusive Fachgeschäfte und Eigenanbau - FDP: Rechtliche Klarstellung und Ermöglichung kommunaler wissenschaftlicher Modellprojekte zur Cannabisabgabe - Linke: Entkriminalisierung der Konsumenten Fachpolitiker der SPD haben sich im Bundestag bereits für Modellprojekte ausgesprochen. Es gibt aber noch keinen Fraktionsbeschluss zu dem Thema. Doch nur durch die Initiative der SPD besteht die Chance, dass die Große Koalition endlich Reformen einleitet. Deshalb bitten wir führende Persönlichkeiten der SPD, nicht nur für eine klare Position der SPD zu sorgen, sondern sich auch gegenüber CDU und CSU massiv für eine Abkehr von der repressiven Cannabispolitik einzusetzen. Wenn uns die SPD jetzt enttäuscht, wird es wahrscheinlich für mehrere Jahre - bis zur nächsten Wahl - keinen Fortschritt in der Cannabispolitik geben! Bei 10.000 Views werden wir die angesprochenen Politiker über die Videopetition informieren. Je mehr Menschen dieses Video sehen, liken und teilen, desto mehr Eindruck wird es auf die Parteispitze machen. Helft uns jetzt durch massive Verbreitung dieses Videos! Hier der direkte Youtube-Link zum Video für soziale Netzwerke etc: [Versteckter Inhalt] Sound FX Footsteps: A SoundEffectsFactory Original Recording. Pressefotos @Susie Knoll Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Themen: Deutscher Hanfverband Mitmachen! Drogenpolitik in Deutschland Parteien Regierung, Offizielle und Parlamente Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  18. Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 11.08.2018 Berlin, 11.08.2018 - Bei bestem Demonstrationswetter fanden sich am heutigen Samstag 6000 Besucher auf der Hanfparade in Berlin ein, um unter dem diesjährigen Motto “Aufklärung statt Verbote” die Legalisierung von Cannabis zu fordern. Der Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbands, Georg Wurth, hielt die erste Rede der 22. Hanfparade am Neptunbrunnen. Er forderte darin angesichts des Beispiels Kanadas ein schnelles Umdenken in der Politik: “Wir erleben aktuell, wie sich eine G-7 Nation gesellschaftlichen Realitäten stellt und Cannabis legalisiert hat. Gleichzeitig erreicht die Strafverfolgung von Cannabiskonsumenten in Deutschland Jahr für Jahr neue Rekordwerte - über 200.000 Strafverfahren wegen Cannabis gab es 2017. Ein fataler Irrweg, mit dem endlich Schluss sein muss!” Aktivisten, Legalisierungsbefürworter und die ehrenamtlichen Unterstützer des Hanfverbands formierten auf der Demonstration erstmals einen “Grünen Block”, der mit grüner Kleidung, lauten Sprechchören lautstark die kontrollierte Freigabe von Cannabis in Deutschland forderte. Diverse weitere Redner wie Jugendrichter Andreas Müller, der drogenpolitische Sprecher der Linkspartei Niema Movassat und der Vorsitzende der Berliner Grünen, Werner Graf, informierten über die aktuelle Situation rund um Cannabis. Danach zog der Demonstrationszug, an dem sich auch diverse Verbände und politische Parteien beteiligten, in einem Rundkurs vom Alexanderplatz zum Bundestag und vorbei am Bundesgesundheitsministerium, wo die Zwischenkundgebung mit weiteren Rednern und Musik stattfand, zurück zum Alexanderplatz. Diverse Lautsprecherwagen beteiligten sich an der größten Demonstration Deutschlands zur Legalisierung von Cannabis. Auf der Abschlusskundgebung gab es neben Live-Musik von Ganjaman, Beatsafari und anderen Gruppen auch weitere Reden, unter anderem vom stellvertretenden DHV-Geschäftsführer Florian Rister. Themen: Deutscher Hanfverband Mitmachen! Hanfszene Drogenpolitik in Deutschland Stimmen für die Legalisierung Terminankündigung Sonderthemen: Startseite Hanfparade Gesamten Artikel anzeigen
  19. [DHV] 100 Kilo Apothekengras pro Monat | DHV-Video-News #174

    Video of 100 Kilo Apothekengras pro Monat | DHV-News #174 Die Hanfverband-Videonews vom 10.08.2018 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. England: Erstmals Mehrheit für Legalisierung USA: Alkoholverband für Legalisierung von Cannabis Georgien: Cannabiskonsum vollständig entkriminalisiert Gefahrengebiete in Sachsen = Verfolgung harmloser Hanffreunde? CBD-Öl bei DM Urteil gegen Cannabiserstattung durch Krankenkasse 100 Kilo Apothekengras pro Monat Termine Vorbemerkung Petitionsvideo an SPD - Ankündigung, DHV-Kanal checken! Hanfparade "Cannabis Normal!" Die Konferenz England: Erstmals Mehrheit für Legalisierung herb.co, 22.07.2018: For the First Time, UK Poll Shows Majority Support for Cannabis Legalization Marijuana.com, 18.06.2018: Majority in France Favors Marijuana Legalization, Poll Finds USA: Alkoholverband für Legalisierung von Cannabis shankennewsdaily.com, 13.07.2018: News Alert: WSWA Says It Supports Legalized Cannabis If Regulated Like Alcohol Marijuana.com, 17.07.2018: USA: Alkoholverband befürwortet Legalisierung von Cannabis Georgien: Cannabiskonsum vollständig entkriminalisiert Leafly, 07.08.2018: Georgien legalisiert Cannabiskonsum Gefahrengebiete in Sachsen = Verfolgung harmloser Hanffreunde? MDR exakt Youtube, 01.08.2018: Gefährliche Orte oder Jagd auf harmlose Kiffer? CBD-Öl bei DM Marijuana.com, 02.08.2018: DM vertreibt seit Anfang des Monats CBD Öl online Urteil gegen Cannabiserstattung durch Krankenkasse ACM-Mitteilungen vom 28. Juli 2018: Verlorene Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht: Scheitert das Gesetz? Ärztezeitung, 21.07.2018: Kein Anspruch auf Cannabis auf Kasse bei Cluster-Kopfschmerz ACM-Petition 100 Kilo Apothekengras pro Monat Ärzteblatt, 06.08.2018: Krankenkassenkosten für Medizinalcannabis explodieren Termine / Vorbemerkung zu Ortsgruppen - TV-Auftritt und Teilnahme an Podiumsdiskussion der CSU-Jugend MünchenTV Youtube, 10.07.2018: Cannabis in der Diskussion - Freigabe ja oder nein? DHV, 16.07.2018: DHV vor Ort: Podiumsdiskussion der Jungen Union in Rosenheim Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Hanfparade am Samstag in Berlin: „Cannabis könnte knapp werden“, taz, 10.08.2018 Krankenkassen: Die Ausgaben für medizinisches Cannabis explodieren, Vice, 07.08.2018 Aufklärung statt Verbote: Hanfparade am 11. August 2018, Taz blog / blogs.taz.de, 03.08.2018 "Aufklärung statt Verbote" 22. Hanfparade - mit Kommentar: Sicht einer Gerichtsreporterin, Blasting News, 25.07.2018 Hanfparade 2018: Aufklärung statt Verbote, Pressenza, 24.07.2018 Neue Ausschreibung: BfArM stockt Cannabisvolumen auf, Ärzteblatt, 23.07.2018 Die Cannabis-Growbox dieses Bayern sollen auch 80-Jährige bedienen können, Vice, 23.07.2018 Gedenktag für Drogentote auf dem Marktplatz, dubisthalle.de, 21.07.2018 Cannabis-Kon­su­ment darf nicht Poli­zist werden, Legal Tribune Online, 16.07.2018 Keine Kiffer im Streifendienst, taz, 16.07.2018 In München mangelt es an Cannabis, taz.de, 15.07.2018 Marihuana-Aktien: Verwirrung um Handelbarkeit von Hanf-Aktien, Börse Online, 14.07.2018 Berliner Deklaration der Hanfparade, Taz blog / blogs.taz.de, 14.07.2018 Termine der kommenden zwei Wochen Hanfparade 2018: Aufklärung statt Verbote, Samstag, 11. August 2018, 12:00 Uhr, Neptunbrunnen, Alexanderplatz, Berlin Hanfparade 2018: Aufklärung statt Verbote, Die Hanfparade ist die größte Demonstration für die Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel in Deutschland. Sie findet seit 1997 jährlich in Berlin statt. Die nächste Hanfparade findet am Samstag, den 11. August 2018 in Berlin statt. Erstmals in der Geschichte startet und endet die Parade am gleichen Platz, dem Neptunbrunnen am Alexanderplatz. Uhr, Neptunbrunnen, Alexanderplatz, Berlin Mannheim: Hanfblock beim CSD Rhein-Neckar, Samstag, 11. August 2018, 18:00 Uhr, Mannheim: CSD Treffpunkt Berlin: Öffentliches Treffen der DHV Ortsgruppe Berlin, Mittwoch, 15. August 2018, 14:22 Uhr, Erfurt: Treffen der DHV-Ortsgruppe Erfurt, Mittwoch, 15. August 2018, 19:00 Uhr, Don Giovanni, Willy-Brandt-Platz 1, 99084 Erfurt Dresden: Treffen der DHV-Ortsgruppe Dresden, Donnerstag, 16. August 2018, 18:00 Uhr, Bar Paradox, Alaunstraße 51, 01099 Dresden Berlin: Treffen des Selbsthilfenetzwerks Cannabis-Medizin Berlin, Freitag, 17. August 2018, 18:00 Uhr, Berliner Aids-Hilfe e.V. Audio: dhv_news_174_-_podcast_10_08_2018.mp3 Themen: Cannabis als Medizin Sonderthemen: DHV-News Startseite Cannabis als Medizin Gesetz (2016) Gesamten Artikel anzeigen
  20. Neu auf Legalize-Cannabis.net: AustriaMade

    Herzlich begrüßen wir unser neuestes Mitglied: AustriaMade, Wir wünschen dir eine gute Zeit hier im Forum und viele vergnügliche Stunden gemeinsam mit uns. Schon jetzt freuen wir uns auf viele Diskussionsbeiträge, Lob, Kritik und Anregungen! AustriaMade beigetreten am 29.07.2018. View Member
  21. [DHV] Hanf-Block auf dem Christopher Street Day 2018 in Berlin

    Kurz vor der Hanfparade findet am 28. Juli in Berlin der Christopher Street Day statt, die größte Demonstration für sexuelle Gleichberechtigung in der Hauptstadt. Die DHV-Ortsgruppe Berlin, die Hanfparade und das Hanfmuseum beteiligen sich dabei mit einer gemeinsamen Fußgruppe, dem “Hanfblock”. Treffpunkt ist 11 Uhr an der Ecke Kurfürstendamm / Uhlandstraße. Alle Hanffreunde und Legalisierungsbefürworter sind herzlich aufgerufen, sich zu beteiligen. Idealerweise kommt ihr mit bunten Verkleidungen, kreativen Schildern und viel guter Laune! Im letzten Jahr war der Hanfblock bereits ein viel fotografierter Blickfang, dies soll auch weiterhin so sein. Ab 12 Uhr wird die Demonstration losziehen in Richtung Brandenburger Tor, auch unterwegs kann man sich natürlich der Gruppe noch anschließen. Das offizielle Motto des CSD 2018 lautet “Mein Körper – meine Identität – mein Leben!” und ist insofern perfekt anschlussfähig für die Frage, ob der Staat wirklich Menschen dafür bestrafen sollte, nur weil sie ihrem Körper eine Substanz wie Cannabis zuführen. Die Forderung nach einem selbstbestimmten Umgang mit dem eigenen Körper betrifft auch Hanfkonsumenten! Ein verstärkter Austausch und Zusammenarbeit mit anderen gesellschaftlichen Gruppen ist wichtig für den Erfolg der Legalisierungsbewegung. Kommt also zum Hanfblock beim CSD 2018. Es lohnt sich! Themen: Deutscher Hanfverband Mitmachen! Hanfszene Terminankündigung Deutschland - Allgemeines Sonderthemen: Startseite DHV Ortsgruppen Hanfparade Gesamten Artikel anzeigen
  22. [DHV] Hanfparade 2018: Aufklärung statt Verbote

    Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 24.07.2018 Berlin, 24.07.2018 - Unter dem Motto “Aufklärung statt Verbote” wird am 11. August die 22. Hanfparade durch die Bundeshauptstadt Berlin ziehen. Etwa 10.000 Besucher werden von den Organisatoren der bundesweit größten Demonstration zur Legalisierung von Cannabis erwartet. Begleitet von diversen Wägen und Musikern wird es dabei im Rundkurs vom Alexanderplatz / Neptunbrunnen aus am Bundestag und am Bundesgesundheits-ministerium vorbei gehen. Die Forderung ist klar: Ein Ende des Verbots, stärkere Förderung des Rohstoffs Hanf und ein leichter und sicherer Zugang zu Cannabismedizin für alle, die sie brauchen. Denn auch 1,5 Jahre nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes zu Cannabis als Medizin gibt es noch immer zehntausende Menschen, die eine Behandlung mit Cannabis entweder vom Arzt oder von der Krankenkasse verweigert bekommen. Der Deutsche Hanfverband teilt diese Forderungen und beteiligt sich an der Demonstration mit Reden, einem Infostand und einem eigenen Block innerhalb der Demonstration, dem “Grünen Block”. DHV-Geschäftsführer Georg Wurth sieht gute Chancen auf politische Veränderungen: Der Wandel in der gesellschaftlichen Betrachtung von Cannabis ist spürbar. Kanada hat als erster G7 Staat Cannabis vollständig legalisiert, inklusive legalem Eigenanbau und staatlich regulierten Geschäften. Deutschland muss hier mitziehen, bevor es komplett abgehängt wird! Legalisierungsbefürworter sollten ihre Meinung äußern, statt sie für sich zu behalten. Die Hanfparade ist eine tolle Möglichkeit dazu! Georg Wurth wird als erster Redner ab 12:10 Uhr sprechen, sein Stellvertreter Florian Rister folgt dann gegen 19:30 Uhr auf der großen Abschlusskundgebung. Im Grünen Block werden sich diverse DHV-Ortsgruppen aus ganz Deutschland präsentieren und unterschiedliche Redner kurze Ansprachen an die Teilnehmer halten, jeweils unterbrochen durch Musik. Die Teilnehmer sind aufgerufen, möglichst viel grüne Kleidung, Schminke und ähnliches anzuziehen. Es wird aber auch viele farblich passende T-Shirts, Turnbeutel, Fahnen, Luftballons und sonstige Dekomaterialien geben, die im Grünen Block verschenkt werden. Ab 17 Uhr beginnt die Abschlusskundgebung am Alexanderplatz mit viel Musik, Tanz und diversen Infoständen von Parteien, Organisationen und Firmen, die sich für die Legalisierung aussprechen. Um 22 Uhr endet die Hanfparade 2018. Auf der Website der Hanfparade und im offiziellen Facebook-Event gibt es weitere Informationen. Themen: Deutscher Hanfverband Mitmachen! Hanfszene Drogenpolitik in Deutschland Stimmen für die Legalisierung Terminankündigung Sonderthemen: Startseite Hanfparade Gesamten Artikel anzeigen
  23. Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin führt eine offizielle Bundestagspetition durch mit dem Ziel, die auch nach dem neuen Medizin Gesetz weiter stattfindende Strafverfolgung von Cannabis-Patienten zu beenden. Der Deutsche Hanfverband unterstützt diese Forderung und ruft daher dazu auf, Unterschriften für diese Petition zu sammeln. Unterschriftenlisten zum Ausdrucken Begründungstext zum Ausdrucken Hinweisschild zum Ausdrucken Unterschriftenlisten, Begründungstext, Klemmbretter und Hinweisschilder im DHV-Shop 50.000 Unterschriften sind nötig, damit der Petitionsausschuss des Bundestags über diese Petition sprechen muss. Momentan kann nur auf Papier gesammelt werden, dafür stellen wir über unseren Webshop und unsere Website alle nötigen Materialien bereit. Die Online-Phase beginnt ähnlich wie bei der jüngst mit über 70.000 Unterschriften erfolgreich beendeten DHV-Petition erst nach einigen Monaten. Diese Online-Phase wird dann genau einen Monat dauern, danach ist die Petition offiziell beendet. Jeder darf unterschreiben, auch Minderjährige und Menschen mit Herkunft und / oder Wohnsitz in anderen Ländern, denn laut Verfassung hat "jedermann das Recht, sich mit Petitionen an den Deutschen Bundestag zu wenden". Auf der offiziellen Website zur Petition gibt es alle weiteren Informationen und aktuelle Updates. Volle Unterschriftenlisten bitte per Post einsenden an die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin: ACM Am Mildenweg 6 59602 Rüthen Themen: Deutscher Hanfverband Cannabis als Medizin Mitmachen! Deutschland - Allgemeines Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  24. Neu auf Legalize-Cannabis.net: Hanf Dampf

    Herzlich begrüßen wir unser neuestes Mitglied: Hanf Dampf, Wir wünschen dir eine gute Zeit hier im Forum und viele vergnügliche Stunden gemeinsam mit uns. Schon jetzt freuen wir uns auf viele Diskussionsbeiträge, Lob, Kritik und Anregungen! Hanf Dampf beigetreten am 21.07.2018. View Member
  25. Nachdem die letzte Ausschreibung der deutschen Cannabisagentur für die kommerzielle Produktion von medizinischen Cannabisblüten in Deutschland vom Oberlandesgericht Düsseldorf gestoppt wurde, ist jetzt die von vielen heiß ersehnte neue Ausschreibung online. Das BfArM hat sich dieses Mal erheblich mehr Mühe gemacht. Der Umfang der gesamten Ausschreibung ist größer, es gibt viel mehr Detailregelungen zu verschiedenen Themen. Scheinbar wurden auch einige der Kritikpunkte, die vom DHV und anderen Organisationen an der ersten Ausschreibung geübt wurden, erhört. So wurde die gesamte zu produzierende Menge erhöht und womöglich sogar ein Weg für deutsche Unternehmen eröffnet, sich an der Ausschreibung zu beteiligen. Dürfen deutsche Unternehmen wieder mitmachen? Die Unmöglichkeit für deutsche Unternehmer, sich zu bewerben, war einer der schärfsten Kritikpunkte an der ersten Ausschreibung, da dadurch die Entstehung einer deutschen Cannabisindustrie quasi verhindert worden wäre. Umso bedeutender ist dieser Punkt jetzt. Die vom DHV immer wieder scharf kritisierte Notwendigkeit für eine Referenz im Anbau von medizinischem Cannabis bleibt zwar im Grundsatz bestehen, ist aber nicht mehr entscheidend für die Punktevergabe, sondern gilt jetzt als Grundbedingung für die Teilnahme an der Ausschreibung. Allerdings kann anstelle einer Cannabis-Referenz laut Unterpunkt 4.3.2 auch "mindestens eine Anbau- und eine Verarbeitungs-Referenz gemäß Ziffer 4.2." genügen, um sich an der Ausschreibung zu beteiligen! Unter 4.2 wird neben der Cannabisreferenz auch die Referenz zum Anbau von Arzneipflanzen genannt. Damit scheint es so, dass eine Beteiligung an der Ausschreibung auch für Firmen möglich ist, die nie legal medizinisches Cannabis angebaut haben, dafür aber Arzneipflanzen. Das BfArM wollte uns diese Interpretation auf Anfrage nicht bestätigen, dementiert sie allerdings auch nicht! Für neugegründete Startups ohne Erfahrung im Arzneimittelbereich bleibt der Weg jedoch weiterhin verschlossen. Komplexeres System zur Punktevergabe Die eigentliche Punktevergabe zur Findung der Gewinner findet in einem komplexeren Verfahren statt, bei dem neben dem Preisangebot (40 Punkte) auch weitere Zuschlagskriterien wie Qualität der technischen Ausstattung (5 Punkte), Qualität der technischen und baulichen Ausstattung (5 Punkte), Qualität des Konzepts zu Anbau, Verarbeitung und Übergabe des Cannabis (15 Punkte), Qualität des Konzepts zu den Produktionszyklen (15 Punkte), Konzept zur Auswahl und Schulung des Personals (10 Punkte) und das Sicherheitskonzept zur Vermeidung der unerlaubten Verwendung von Cannabis (10 Punkte) gewertet werden. Diese komplexere Herangehensweise könnte es deutschen Unternehmern ermöglichen, auch ohne konkrete Vorerfahrungen im Medizinalhanfanbau ihr Know How glaubhaft darzulegen. Diesbezüglich eine deutliche Verbesserung gegenüber der vorherigen Ausschreibung! Mehr Cannabis für Deutschland Auch die zu produzierende Gesamtmenge wurde leicht erhöht. Es soll insgesamt 13 Anbau-Lose zu je 200 kg Jahresmenge geben, das entspricht 2.600 kg Jahresproduktion und damit 600 kg mehr, als in der vergangenen Ausschreibung im Höhepunkt geplant war. Es gibt auch keine langsame Steigerung der Produktionsmenge über die ersten Jahre, sondern die zu produzierende Menge bleibt konstant. Zusätzlich ist jetzt explizit angegeben, dass die Jahresmenge im Rahmen der Jahresplanbedarfserhöhung unter bestimmten Bedingungen um 30% pro Los erhöht werden kann. In Anbetracht der mittlerweile bekannten und weiterhin steigenden Zahlen von Patienten und importierten Cannabismengen erscheint dies jedoch weiterhin zu niedrig kalkuliert. Zum Zeitplan schreibt das BfArM: Bei erfolgreichem Ablauf geht das BfArM davon aus, dass Cannabis voraussichtlich ab 2020 aus dem Anbau in Deutschland zur Verfügung stehen wird. Ein guter Schritt für die deutsche Cannabisindustrie? Die Laufzeit der Bewerbungsfrist wurde um einen Monat verlängert, statt zwei sind es dieses Mal drei Monate. Dies war konkret der Punkt, warum der Klage vor dem OLG Düsseldorf stattgegeben wurde und die ursprüngliche Ausschreibung gestoppt werden musste. Neben der Cannabismonografie und den bereits vorher benannten Kriterien GMP, GACP und EUDRALEX: Volume 4 werden jetzt auch konkrete Höchstwerte für Schwermetalle wie Cadmium, Blei oder Quecksilber sowie diverse Bakterien und Schimmelpilze und deren Toxine genannt. Insgesamt ist diese neue Ausschreibung ein guter Schritt für alle Unternehmen, die in Deutschland Cannabis anbauen wollen. Viele Fragen, die nach Lektüre der alten Ausschreibung offen blieben, werden nun beantwortet. Allerdings gibt es weiterhin Grund zur Kritik. Neben ausländischen Cannabisunternehmen werden es jetzt vor allem bestehende Unternehmen aus der Heilpflanzen und Pharmabranche sein, die eine Chance auf eine frühe Beteiligung an der jungen Industrie mit der mutmaßlich goldenen Zukunft haben. Und echter Wettbewerb sieht auch Themen: Deutscher Hanfverband Cannabis als Medizin Drogenpolitik in Deutschland Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
  26. [DHV] Video: Aufruf zur Hanfparade 2018

    Video of Aufruf zur Hanfparade 2018 Gemeinsamer Aufruf des Deutschen Hanfverbands und unserer Freunde von der Hanfparade - kommt alle am 11. August nach Berlin und demonstriert unter dem diesjährigen Motto "Aufklärung statt Verbote" gemeinsam mit uns für die Legalisierung von Cannabis in Deutschland! Zusammen mit Hans Cousto und Martin Steldinger von JaKis e.V. stellt euch Vize-Geschäftsführer Florian Rister den grünen DHV-Block, die Route, die Sprecher sowie alles vor, was ihr zur größten Cannabisdemonstration in Deutschland wissen müsst. Du willst die Hanfparade unterstützen? Hier kannst du dich als Helping Hand bewerben. Du willst deine Freunde mobilisieren und Werbung für die Hanfparade in deiner Stadt machen? Im DHV-Shop kannst du Flyer und Poster bestellen. Alle nötigen Infos zur Hanfparade: www.hanfparade.de Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Themen: Deutscher Hanfverband Mitmachen! Hanfszene Stimmen für die Legalisierung Terminankündigung Sonderthemen: Startseite Hanfparade Gesamten Artikel anzeigen
  27. Kürzlich erreichte uns eine Einladung der Jungen Union aus dem bayrischen Rosenheim, die den Deutschen Hanfverband zu einer Podiumsdiskussion einlud. Micha Greif, der Sprecher des Hanfverbands München, war als Experte geladen und diskutierte für den Hanfverband mit. In diesem Veranstaltungsbericht schildern die Mitglieder des Hanfverbands München ihre Eindrücke. Die Junge Union (JU) ist die Jugendorganisation der CDU und CSU. Ihr Kreisverband Rosenheim-Land lud unter dem Titel „Cannabis-Legalisierung Pro und Contra - ein Expertengespräch“ zu einer gut organisierten Podiumsdiskussion ein. Bekanntlich ist das Thema auch zunehmend im Gespräch bei der JU: So meldete sich letztes Jahr im hohen Norden die Junge Union in Stormarn mit einer Legalisierungsbefürwortung und erst kürzlich hat sich als erster Landesverband die JU Berlin für die Legalisierung ausgesprochen. Der Alltag im oberbayrischen Rosenheim ist allerdings ein anderer als der in der Weltstadt Berlin. Während in Berlin Verfahren wegen Cannabisbesitzes bis 15 Gramm eingestellt werden, kann in Oberbayern bereits der Fund eines einzigen Joints zu einer Hausdurchsuchung führen, die Steuerzahler tausende Euro kostet und zugleich niemandem hilft. Insbesondere die durch einen Polizisten erfolgte Tötung des unbewaffneten mutmaßlichen Cannabisdealers Andre B. in Burghausen 2014 ist vielen in der Szene noch in unguter Erinnerung. Umso mehr war es zu begrüßen, dass der für Burghausen zuständige Polizeipräsident den Mut hatte, sich hier öffentlich argumentativ mit Vertretern des Hanfverbands auseinander zu setzen. Auf dem Podium waren somit: - Robert Kopp, Polizeipräsident Oberbayern-Süd - Ludwig Binder, Geschäftsführer der Neon Suchthilfe Rosenheim - Micha Greif, Sprecher der Münchener Ortsgruppe des Deutschen Hanfverbands - Andreas Böhm, niedergelassener Nervenarzt in Rosenheim Durch die Veranstaltung führten die Moderatorin Annette Resch (stv. JU-Kreisvorsitzende) und Matthias Eggerl (JU-Kreisvorsitzender). Neben den oft gehörten Argumenten gab es einige Knackpunkte in der Diskussion. So sorgten gleich mehrere unbequeme Wahrheiten für Aufsehen. Unser Sprecher Micha Greif berichtete, dass viele Cannabiskonsumenten sagen, dass sie nie so einfach an Drogen kamen, wie früher in der Schule. Micha fragte daher, warum die Polizei noch für Drogenaufklärung an Schulen zuständig ist, wenn klar ist, dass die Polizei verpflichtet ist, Ermittlungen gegen Schüler aufzunehmen, wenn diese über Konsumprobleme reden. Drogenaufklärung an Schulen sollte stattdessen durch die dafür professionell geschulten Suchthelfer und Sozialarbeiter stattfinden. Des Weiteren berichteten mehrere Cannabispatienten (u. A. Christoph Neuroth, Karl Huber und Franz Wolf) von ihren Problemen mit der Polizei und der Führerscheinstelle. Polizeipräsident Kopp entgegnete, dass auch Cannabiskonsumenten mit zu viel Cannabis am Steuer sitzen könnten und Kontrollen daher erforderlich seien. Außerdem glaubt Kopp nicht, dass Fachgeschäfte den Schwarzmarkt schwächen könnten und eine Weitergabe an Minderjährige auch dann nicht ausgeschlossen sei. Micha entgegnete hierzu, dass die aufgrund der garantiert streckmittelfreien Produkte gewährleistete Qualität, die genauen Wirkstoffangaben und die bessere Produktauswahl die meisten veranlassen würden, die Fachgeschäfte gegenüber dem Schwarzmarkt zu bevorzugen. Die Weitergabe von Cannabis an Minderjährige würde auch nach einer Legalisierung natürlich weiterhin strafbar bleiben. Dem von Nervenarzt Böhm angesprochenen Risiko der Überdosierungen bei Haschkeksen könnte mit genauen Inhaltsangaben entgegengewirkt werden. Nervenarzt Andreas Böhm warnte insbesondere Jugendliche vor den Gesundheitsgefahren von regelmäßigem Cannabis-Konsum. Er widersprach jedoch sogleich der Darstellung, dass Cannabis eine Einstiegsdroge sei, zudem sei nicht jeder Konsum gleich problematisch. Auch er warb für einen neuen Umgang mit Cannabis-Konsum. Unter legalen Bedingungen werde die Verfügbarkeit schwächerer Cannabissorten besser, womit eine Verringerung der Suchtgefahr einhergehen könnte. Ludwig Binder von der Neon Suchthilfe machte zudem deutlich, dass bevormundendes Auftreten gegenüber jungen Menschen oft nicht zum gewünschten Erfolg führe. Bei Alkohol haben sich „Genusstrainings“, bei denen die sichere Nutzung im Vordergrund stehe, als am wirksamsten erwiesen. Fehlende Genusstrainings können zu einem falschen Umgang führen, der die Suchtgefahr erhöhe. Bei Cannabis sind laut Binder maximal 10 % der Konsumenten suchtkrank, da müsse man den aktuellen Umgang mit den anderen 90 % hinterfragen. Eine Legalisierung würde auch die Möglichkeiten der Suchthilfe verbessern. Aus dem Publikum wurde die Befürchtung geäußert, dass eine Legalisierung zu mehr Drogenkonsum führen würde und in der Folge höhere Steuerzahlungen für die Suchthilfe erforderlich seien. Dem wurde entgegnet, dass eine Legalisierung den regelmäßigen Konsum praktisch nicht erhöht und die Gelder bei der Suchthilfe sehr gut investiert wären, da viele der Klienten nach einer überschaubaren Zeit mit der Suchthilfe ihre Krisen bewältigen, wieder voll im Leben stehen und dann auch selbst wieder Steuern zahlen. Außer Polizeipräsident Kopp sprachen sich alle Podiumsteilnehmer für eine Entkriminalisierung oder Legalisierung von Cannabis aus. Todesschüsse in Burghausen ebenfalls Thema Doch es wurde nicht nur über die Legalisierung diskutiert: Die Diskussionsrunde bot dem DHV-Repräsentanten Micha Greif die Gelegenheit, mit Polizeipräsident Kopp als aktuell für Burghausen zuständigen Polizeichef noch auf den Todesschützen von Burghausen anzusprechen. Der Polizist hatte dem flüchtenden, unbewaffneten Andre B. aus 6-10 Metern Entfernung in einem Wohngebiet in den Hinterkopf geschossen und später angegeben, auf die Beine gezielt zu haben. Die strafrechtlichen Ermittlungen wurden ohne Prozess eingestellt. Micha fragte, wie Herr Kopp das Geschehene beurteilt und ob man als Polizist - bei einem derart schlechten Schützen - nicht Angst haben müsse, vom eigenen Kollegen im Einsatz erschossen zu werden. Kopp antwortete, dass er vor seinen Kollegen keine Angst habe, auch nicht vor den Schusswaffen. Darüber hinaus könne er es sich auch einfach machen und sagen, dass er 2014 noch nicht im Amt war und den Fall nicht kenne, was für lautes Gelächter im Saal sorgte. „Das Verfahren wurde eingestellt“ war aber keine befriedigende Antwort für Micha Greif, der nun wissen wollte, wie Kopp es als Dienstherr beurteile, dass dieser Polizist den Dienst an der Waffe fortsetzen dürfe. Auch hier verwies Kopp erneut darauf, dass das Verfahren eingestellt wurde. Später beim abschließenden Gruppenfoto wurde es eng auf dem Podium. Herr Polizeipräsident Kopp sagte sinngemäß freundlich zu Micha, dass er ihn nicht vom Podium drängen möchte. Micha antwortete freundlich: „Das Verfahren dazu würde wohl eh eingestellt werden.“ Festzuhalten bleibt: Auch in Bayern ist die Junge Union zunehmend offen für Diskussionen, wenn auch, im Gegensatz zum Berliner JU-Landesverband, eine neutrale Haltung zum Thema Legalisierung gewahrt bleibt. Wir danken für die Einladung und die gute Organisation der gelungenen Veranstaltung. Ein Blogbeitrag der Münchener DHV-Ortsgruppe. Foto: Roman Meyer Themen: Mitmachen! Hanfszene Veranstaltungsbericht Stimmen für die Legalisierung Repression Sonderthemen: DHV Ortsgruppen Gesamten Artikel anzeigen
  28. [DHV] Video: DHV-Chef Georg Wurth zur Cannabislage der Nation

    Video of Der Sommerlochkommentar 2018 Es geht nicht nur in der Politik in die Sommerpause, auch DHV-Geschäftsführer Georg Wurth tritt seinen wohlverdienten Sommerurlaub an - nicht aber ohne euch vorher noch einen Ausblick auf das weitere Geschehen zu geben. Kurz vor seinem Urlaub erklärt er euch daher, warum er dieses Sommerloch besonders spannend findet. Mit diesem Sommerlochkommentar verabschiedet Georg sich für die nächsten drei Wochen. Das Team des DHV wünscht allen ein paar entspannte Sommerwochen! Im August drehen wir wieder voll auf, am besten mit 2.500 Mitgliedern mehr im Rücken! Dir gefällt unsere Arbeit? Dann werde Teil des Hanfverbands und helf uns dabei, die Legalisierung in Deutschland voranzutreiben! Themen: Deutscher Hanfverband Politisches Material Hanfszene Drogenpolitik in Deutschland Regierung, Offizielle und Parlamente Stimmen für die Legalisierung Sonderthemen: Startseite Gesamten Artikel anzeigen
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